Wohnen ist mehr als ein Dach überm Kopf. Es ist ein Menschenrecht – oft nur auf dem Papier. Selbst in reichen Städten wie Stuttgart fehlen tausende Wohnungen, während tausende leer stehen. Das ist das Ergebnis eines großen Spekulantencasinos, in dem die Politik viel zu lange mitgespielt hat. Die Antwort kann mit Brecht nur lauten: Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.


Angst vor der SWSG

In der Weißenhofsiedlung schlagen die Wellen hoch: Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) will das Baudenkmal vom Bund zurückkaufen. Warum fürchten die Mieter die städtische Wohnungsgesellschaft?

Ausgabe 397, 07.11.2018

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In die Enge getrieben

Leben auf 43 Quadratmetern: Nach der Räumung der besetzten Wilhelm-Raabe-Straße 4 in Stuttgart wohnt eine junge Familie wieder in beengten Verhältnissen. Und soll gut 10 000 Euro für die Räumungskosten blechen. Das fordert die Kanzlei M/S/L Dr. Silcher, für die auch die SPD-Abgeordnete Ute Vogt arbeitet.

Ausgabe 389, 12.09.2018

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Traum und Albtraum Wohnen

In Stuttgart gibt es viele Wohnungen und Häuser, die leer stehen. Manche davon wären sofort bewohnbar, andere sind so baufällig, dass es viel Geld bräuchte, um sie herzurichten. Oder den Willen, zu verkaufen. Eine Schaubühne über Verwahrlosung und Tristesse in einer Stadt, in der es kaum bezahlbaren Wohnraum gibt.

Ausgabe 380, 11.07.2018

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Die Mär von den Mietnomaden

Sie nisten sich ein und machen alles kaputt: Mietnomaden. Laut Haus & Grund gibt es Zehntausende von ihnen – belegen lässt sich das nicht. Aber die Behauptung reichte, um das Gesetz zu verschärfen. Auch normale Mieter können seitdem leichter vor die Tür gesetzt werden.

Ausgabe 380, 11.07.2018

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Ausgepresst

Internationale Investoren legen ihr Geld inzwischen lieber am Wohnungsmarkt als in der Automobilindustrie an. Der rasante Aufstieg der Vonovia, in deren Häusern eine Million Menschen wohnen, verdeutlicht, wie dabei asoziales Verhalten belohnt wird.

Ausgabe 375, 06.06.2018

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Albtraum Wohnen

Wohnungen online zu buchen liegt voll im Trend. Mit entsprechenden Nebenwirkungen: Mieter müssen weichen, Vermieter machen Kasse und lassen auf dem Sofa schlafen – wie unseren Autor.

Ausgabe 241, 11.11.2015

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"Nicht die Investoren machen Stadt"

Wir sollten die Flüchtlinge zum Anlass nehmen, endlich über bezahlbaren Wohnraum zu reden, sagt Markus Müller, der Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg. Er widerspricht dem SPD-Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der vor allem privates Kapital mobilisieren will: Der Markt wird es nicht richten.

Ausgabe 239, 28.10.2015

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"Schön, hier zu wohnen"

Vor drei Jahren hat das Augsburger Patrizia-Konsortium die einstmals landeseigenen Wohnungen der LBBW übernommen. Angeblich als "langfristige Anlage". Und schon verscherbelt Patrizia den Wohnungsbestand weiter: an die Deutsche Annington. Wer verbirgt sich dahinter?

Ausgabe 221, 24.06.2015

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Besser wohnen in Wien

Es lebe der Gemeindebau: Wien macht vor, was deutsche Kommunen nicht wagen. Auch Stuttgart nicht. Als erste europäische Metropole baut die österreichische Hauptstadt wieder selber Wohnungen. Das hat der Gemeinderat vergangene Woche einstimmig beschlossen. Als Reaktion auf die große Nachfrage nach günstigen Angeboten. Eine Mietpreisbremse alleine reicht eben nicht.

Ausgabe 209, 01.04.2015

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Wohnen ohne dicke Kohle

Wohnen muss nicht sündhaft teuer sein – wenn man es gemeinsam tut. Das Mietshäuser-Syndikat unterstützt selbst verwaltete Projekte, die auf Alternativen zum Eigentum setzen. Die meisten gibt es im Häuslesbauer-Land Baden-Württemberg. Aber jetzt droht Gefahr durch das Kleinanlegerschutzgesetz.

Ausgabe 208, 25.03.2015

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Recht auf Stadt

Wem gehört die Stadt? Den Investoren, den Politikern? Und wo bleibt in diesem Poker der Bürger? Weit abgeschlagen, meint die Stadtforscherin Yvonne Doderer.

Ausgabe 108, 24.04.2013

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Panther gegen Tiger

Heuschrecke frisst 21 000 Wohnungen. Unter diesem Kampfbegriff wird der zweitgrößte Wohnungsdeal der Republik verhandelt. In Verschiss geraten ist die LBBW, die grün-rote Regierung und Stuttgarts Bürgermeister Föll. Die Staatskanzlei sagt, Föll (CDU) habe sie "in den Schlamassel" geritten, der keilt zurück gegen Politik und Bankchef Vetter.

Ausgabe 48, 29.02.2012

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Ausgabe 415 / Elektrisch in die Sackgasse / Ludger Hendricks / vor 3 Tagen 22 Stunden
Der Mann wohnt sicher nicht auf dem Land



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