Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer: Jährlich sagen uns Studien der Europäischen Zentralbank oder der Hilfsorganisation Oxfam, dass die Schere immer weiter auseinandergeht. Mehr soziale Gerechtigkeit fordern laut Umfragen mehr als Dreiviertel aller Deutschen. In unserer losen Serie beschäftigen wir uns seit Anfang 2017 mit Löhnen und Managergehältern, mit armen Zauseln und reichen Zirkeln. Es wird wieder über Kapitalismus diskutiert.


Wichtiger Wohlfahrtsstaat

Eine klare Ansage an die unverbesserlichen "Leistung muss sich wieder lohnen"-Prediger: Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat ermittelt, wie stark die Gesellschaft jahrzehntelang vom Sozialstaat profitierte. Auch wenn wiedererstarkende Neoliberale das Gegenteil verbreiten.

Ausgabe 336, 6.9.2017

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Reiche müssen teilen lernen

Wer in Deutschland von Armut spricht, der müsse auch vom Reichtum reden, mahnten die beiden großen Kirchen in ihrem "Sozialwort" aus dem Jahre 1997. Doch was bleibt von diesen großen Worten? Die Reichen verstecken sich und die Armen fallen aus der Gesellschaft.

Ausgabe 324, 14.06.2017

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Existenz am Minimum

Aus der Bahn geraten, ausgegrenzt, vereinsamt: Extreme Armut ist auch in den reichen Regionen der Republik keine Randerscheinung. Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland steigt beständig. Die Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut" zeigt nicht nur die Betroffenen – sondern deren eigene Perspektiven.

Ausgabe 320, 17.05.2017

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Ritt auf der Rasierklinge

Leiharbeiter, Beschäftigte von Sub-Unternehmen, Solo-Selbständige: Viele Menschen können nicht von dem leben, was sie erarbeiten. Sie sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ein Gespräch mit dem Jenaer Soziologen Klaus Dörre über Beschäftigte zweiter und dritter Klasse und über die Gefahren für die Demokratie.

Ausgabe 319, 10.05.2017

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Reiche auf der Flucht

Spiel nicht mit Schmuddelkindern. Auf der Stuttgarter Königstraße flüchtet der Juwelier Wempe vor Billigheimer Primark, denn das Geschäft mit dem Luxus läuft nur, wenn das Drumherum stimmt. Nachbarn mit 1,99-Euro-Klamotten stören da gewaltig.

Ausgabe 312, 22.03.2017

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"Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel"

Bei der Wahl zum Bundespräsidenten hätte Christoph Butterwegge, Kandidat der Linken, gerne eine Ruck-Rede gehalten. Das darf er nicht. In Kontext erläutert der Armutsforscher, warum er Deutschland vor einer "sozialen Zerreißprobe" sieht, und was dagegen getan werden müsste.

Ausgabe 306, 08.02.2017

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Von unten nach oben

Sag mir, wo du wohnst und ich sage dir, welchen Platz du in der Gesellschaft hast. In Stuttgart ist es die Immenhofer Straße, die das soziale Ranking eindrucksvoll widerspiegelt. Sie führt von unten nach oben, vom Junkie bis zum Professor. Ein Besuch vor Ort.

Ausgabe 306, 8.2.2017

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Zu wenig Kohle in der Tasche

Genug Geld zum Leben, ohne Wenn und Aber: Das bedingungslose Grundeinkommen gilt nicht mehr als linke Spinnerei, es findet zunehmend Freunde unter Bankern und Managern. Und in Stuttgart muntere Menschen, die mit dem Thema gleich eine Partei gründen.

Ausgabe 304, 25.1.2017

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Jeder Zehnte am Abgrund

Arm und Reich driften immer mehr auseinander. Dabei sind die Ärmsten so wenig sichtbar wie die ganz Reichen. Mehr als jeder zehnte Stuttgarter ist überschuldet. Bei der Caritas ist Manfred Blocher für die Armen und Wohnungslosen zuständig.

Ausgabe 303, 18.1.2017

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Lidl lohnt sich – für einen

Der reichste Baden-Württemberger ist Dieter Schwarz. Dem großen Unbekannten gehört der Discounter Lidl, der Einzelhandel, Bauernhöfe und Innenstädte im Griff hat. Nun mischt der Milliardär aus Heilbronn die Hochschullandschaft auf. Unter tatkräftiger Mithilfe von Ex-Politikern.

Ausgabe 302, 11.1.2017

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