Das Firmengeflecht der SWMH, projiziert auf Verdi-Mann Siegfried Heim. Fotos: Joachim E. Röttgers

Das Firmengeflecht der SWMH, projiziert auf Verdi-Mann Siegfried Heim. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 446
Wirtschaft

Die Gutsherren legen die Axt an

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 16.10.2019
Die Nebel im Stuttgarter Pressehaus lichten sich. Zumindest beim Sparprogramm. Geschlossen werden sollen die Redaktionen in Esslingen, Böblingen, Waiblingen und Göppingen. Der Einheitsbrei wird immer breiter.

Willkommen beim "Townhall-Meeting". So heißt das heute bei der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH). Früher sagte man Betriebsversammlung dazu. Früher hieß der Chef aber auch Richard Rebmann, und der kam aus dem Schwarzwald. Heute ist der Chief Executive Officer (CEO) ein Mann vom Fernsehen, der in München residiert und eine gepflegte Managersprache spricht: Christian Wegner, 45, seit 15 Monaten im Amt, vorher Vorstand für Digitales bei ProSiebenSat1. Er sagt, es bedürfe einer Fehlerkultur und mehr Schnelligkeit.

Am Mittwoch vergangener Woche reiste er nach Stuttgart in die Kantine des Pressehauses, in der einst ein Schwimmbad geplant war, was aus Kostengründen aber nicht gemacht wurde. So blieb nur ein schmuckloser, wenig zum Verweilen einladender Großraum als "Townhall". An jenem 9. Oktober war er rappelvoll. Vorne stand, leicht erhöht, der Christian (in der neuen Chefetage ist Duzen Pflicht), daneben der Herbert (Dachs), der als Geschäftsführer für die "Stuttgarter Zeitung" (StZ) und die "Stuttgarter Nachrichten" (StN) zuständig ist. Und über allen schwebte die neue Losung: "Zukunft durch Wandel" (siehe dazu den Brief der Geschäftsleitung an die Mitarbeiter vom 10. Oktober).

Dating-Portale will Wegner nicht mehr kaufen

Sie soll helfen. Gegen Abo- und Anzeigenschwund. Wegner kündigte an, mehr als 100 Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren investieren zu wollen. Wohin? Nicht in Journalismus direkt, eher in wachstumsstarke Firmen, die sich digital um Bildung und Gesundheit kümmerten. Dating-Portale will er nicht kaufen, das hat Wegner bei ProSiebenSat1 mit Parship getan. Daneben gelte es selbstverständlich, Synergien zu nutzen in den 16 Tageszeitungen und 150 Fachblättern, die zum Konzern gehören. Ziel sei es, "Top-Journalismus" anzubieten, "Abo-Marktführer für Qualitätsmedien", kurzum zur "attraktivsten Mediengruppe" in Deutschland zu werden. Inwieweit hier möglicherweise widerstreitende Wahrnehmungsbefunde vorliegen könnten, wurde nicht gefragt.

Für den Betriebswirtschaftler Wegner, der durch eine journalistische Nähe bisher nicht aufgefallen ist, sind solche Gedankengänge normal. Er sieht die Zahlen im Geschäftsfeld Print und ist entsetzt. Er sieht zwei Redaktionen an einem Ort und sagt sich, dass eine billiger ist. Er sieht die Entwicklung im Geschäftsfeld Digital und hat Hoffnung. In einem Jahr will er die Digitalauflage der "Süddeutschen Zeitung" verdoppelt haben, auf 150 000. Online first, das ist nicht neu, aber jetzt wie in Stein gemeißelt, obwohl niemand weiß, ob’s klappt.

Teilnehmer in der "Townhall" berichten, die Überraschung habe sich in engen Grenzen gehalten, die Begeisterung ebenso, nur bei einigen habe sich die Stimmungslage noch weiter verschlechtert. Vieles davon war schon in der hauseigenen Pressemitteilung ("SWMH-Chef legt umfassende Unternehmensstrategie vor") zu lesen, die von den meisten Zeitungen unhinterfragt übernommen wurde, sowie im eigenen Fachblatt "Werben und Verkaufen" ("Mediengruppe geht in die Offensive"). Journalisten können PR-Poesie entziffern.

In der StZN-Redaktion sollen mindestens 40 Stellen weg

Erst im hinteren Teil des PR-Textes wird kurz erwähnt, dass die SWMH bis Ende 2020 einen Stellenabbau in "jeweils zweistelliger Höhe" beim Süddeutschen Verlag, bei der Medienholding Süd (StZ, StN, Schwarzwälder Bote) und in der Holding selbst erwarte. Man gehe aber davon aus, dass das "überwiegend sozialverträglich" umgesetzt werden könne. Im "Handelsblatt" war von 150 wegfallenden Stellen die Rede, und davon, dass es Wegner wichtig erscheine, die Beschäftigten mit zu nehmen.

Bei Verdi hat man davon noch nichts gemerkt. Das sei ein "Personalabbau nach Gutsherrenart", schäumt Siegfried Heim, der Leiter des Landesfachbereichs Medien. Hier habe man es mit einem milliardenschweren Medienkonzern zu tun, der den Betriebsrat vor vollendete Tatsachen stelle, ohne vorher zu diskutieren und ohne die Bereitschaft, über Sozialpläne zu verhandeln. Hier handele es sich um einen "empörenden Missbrauch von Sonderrechten", die sich aus dem Tendenzschutz ableiten, der die Verleger vor der Mitbestimmung ihrer Beschäftigten bewahrt.

In der Tat geht es hier nicht um Peanuts. Die Gewerkschaft spricht von 40 bis 45 Stellen, die in der 270-köpfigen StZN-Redaktion gestrichen werden sollen. Als sicher gelte, dass in einem ersten Schritt die Außenredaktionen in Esslingen, Böblingen, Waiblingen und Göppingen geschlossen werden. Nach Kontext-Informationen müssen StZ und StN auch jeweils drei ihrer zwölf sogenannten Exklusiv-Autoren einsparen.

Wer springt in Esslingen und Böblingen über die Klinge?

Was das für die betroffenen JournalistInnen bedeutet, bleibt vorläufig unklar. Bei der "Eßlinger Zeitung" (EZ/Auflage 36 000) existiert noch eine Lokalredaktion mit 20 Köpfen, die StZ-Filiale kommt auf fünf, ab 1. April 2020 sollen es insgesamt nur 20 sein. Wer also springt über die Klinge? Was wird aus den vielen Freien?

Abzusehen war das alles, als EZ-Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg 2016 ihre Anteile an die SWMH verkaufte und versprach, stets auf das Wohl der Belegschaft zu achten. In praxi machte der Konzern Unternehmensteil für Unternehmensteil dicht, bis ein blutleeres Blatt blieb, das demnächst nahezu komplett aus StN-Material bestehen wird.

Dasselbe gilt für die "Kreiszeitung Böblinger Bote" (KRZ/Auflage 14 000), die der Verleger Paul-Matthias Schlecht im Jahr 2017 verkaufte. Nicht ohne vorher versichert zu haben, er werde dafür sorgen, dass der "familiäre Charakter" der Zeitung "vollinhaltlich" erhalten bleibe. Das war auch Herbert Dachs ganz wichtig, als er von gemeinsamen strategischen Zielen sprach, die "unter Berücksichtigung der Eigenständigkeit der KRZ" erreicht werden müssten.

Zwei Jahre später hat Dachs neue Erkenntnisse gewonnen. Vorgetragen hat er sie am Montag, den 14. Oktober, wieder im Rahmen einer "Townhall", diesmal nur eine Nummer kleiner. Mit dem Titel "Regionale Medienhaus-Strategie" und den Chefredakteuren Joachim Dorfs und Christoph Reisinger sowie dem neuen Stern am Möhringer Pressehimmel: Swantje Dake. Sie ist die Digitalleiterin und stets bemüht, die Klickrate hochzuhalten, ohne den Kopf zu stark zu strapazieren. Die neue Botschaft heißt jetzt: Die Inhalte der Regionalzeitungen "in größerem Umfang als bisher" von Stuttgart aus steuern. Jüngster "Premium-Partner" (Dachs) ist die Mittelbadische Presse mit dem "Offenburger Tageblatt" (Auflage 46 500), die sich den StN-Mantel umhängen darf.

Und jetzt wird wieder über Pressevielfalt diskutiert – kurzzeitig

Erwartbar ist jetzt wieder eine kurz aufflammende Diskussion über die Pressevielfalt im Land, um die es wahrhaft schlecht bestellt ist. Verdi-Mann Siegfried Heim beobachtet zurecht eine bereits geringe Meinungsbreite in den SWMH-Zeitungen, die sich nun auf weitere Organe ausweite. Der Deutsche Journalistenverband will mit den angekündigten 100 Millionen Euro den "Qualitätsjournalismus" gestärkt wissen, genau so wie der DGB Baden-Württemberg, der noch das Wörtchen "unabhängig" davor setzt. Die Landesregierung möge sich für "starke und vielfältige Medien" im Südwesten einsetzen, fordert die stellvertretende Vorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf. Und ermitteln, wie wenige Redaktionen noch hinter "scheinbar selbständigen Blättern" stehen.

Da wird sich Winfried Kretschmann die Augen reiben und überlegen, ob er einen anderen Redenschreiber braucht. Jedes Mal, wenn er wieder zu einem Verlagsjubiläum eilt, preist er die unabhängige und kritische Presse im Land, und dass sie für eine Demokratie unverzichtbar sei.

Presse im Umbruch

Print geht, digital kommt. Die meisten Verleger haben das zu spät bemerkt. Statt zu investieren, sparen sie den Journalismus kaputt. Aber es gibt auch positive Beispiele.

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9 Kommentare verfügbar

  • Ruby Tuesday
    vor 3 Wochen
    Ich hielt das immer für eine Horrorvorstellung. Eine Lokalpresse in der Provinz auf dem Niveau des bürgermeisterlichen Amtsblatt. In diesem Fall am Bodensee - Ufer der Ahnungslosen. Es fehlt eine effektive Kontrolle von Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die Verlage von Südkurier und Schwäbischer Zeitung haben ihr Verbreitungsgebiet abgesprochen, ich beschränke mich auf den Südkurier, auch wenn vieles bei der Schwäbischen Zeitung noch viel schlimmer ist.

    Ein junge studierte Frau „Literatur-Kunst-Medien, italienisch schreibt ebenso gern über Menschen wie Tiere, über Gemeinderatssitzungen wie ferne Länder“, liest man im Südkurier. Dort wirkt sie in einer Lokalredaktion und überschreibt einen Artikel mit „2020 zieht ein neuer Bürgermeister ein“. Die Vorstellung ist ihr fremd, dass dort auch eine Frau als Bürgermeisterin ins Rathaus einziehen könnte, wobei sie den Ausschnitt eines alten Artikel einbettet, der besagt, dass der derzeitige Bürgermeister Edgar Lamm mit 91,8 % gewählt wurde. Der gesamte Ort weiß, Lamm war einziger Kandidat und die Wahlbeteiligung erreichte gerade ca. 30%. Möglicherweise sahen sich alle Zuwendungsempfänger in der Pflicht überhaupt an der Wahl teilzunehmen.

    Am 16. Oktober erschien, sehr zum Gefallen von Bürgermeister und Gemeinderat, die damit gekonnt vom überwiegend leer stehenden Veranstaltungssaal, der über 3 Millionen teuren Fehlinvestition Welterbebau ablenken konnten, ein Artikel mit Foto, der aus dem Anzeigenblatt See Woche (Südkurier Medienhaus) ohne Abänderung übernommen wurde. Artikel die den Beifall des Bürgermeisters finden. https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/uhldingen-muehlhofen/Die-Entertainerin-Sissi-Perlinger-kommt-in-den-Welterbesaal-Im-Interview-gibt-die-Kabarettistin-die-auch-Schauspielerin-Hoerspielsprecherin-und-Autorin-ist-Einblicke-in-ihr-Programm;art372496,10313841

    Ohnehin fällt es dem Südkurier oder der Schwäbischen Zeitung wohl nicht schwer, für redaktionelle Beiträge in Anzeigenkollektiven, Verlagssonderveröffentlichungen, genau jene „Redakteure“ zu beschäftigen, die stets Wohlverhalten für vom Verlag bevorzugte Politiker zeigen und denen das Nachfragen unmöglich scheint, wenn distanzierte kritische Berichterstattung erforderlich wäre.

    Unabhängig vom Mantel füllt man das Blättle mit einigen Seiten Wirtschaft; Leute, Kultur, Leben und Wissen. Die oft aus dem Fundus der Deutschen Presseagentur PR und Marketing kommen:
    „Unternehmen, Organisationen, PR-Agenturen und staatliche Stellen nutzen die Verbreitungsdienste von news aktuell, um Medien und Öffentlichkeit mit Informationen zu versorgen“, so hört man von der DPA. https://www.dpa.com/de/produkte-services/public-relations-marketing/#public-relations-amp-marketing . Welchen Freiraum gibt es noch für unabhängige Berichterstattung von Journalisten mit wachem Verstand und Fachwissen? Mir scheint, die arbeiten gelegentlich für die Schweizer Medien und wenn es passt für seemoz oder KONTEXT. Wenn es ums Investigative geht greife ich zur taz. Immer in der Hoffnung, dass sie irgend wann wieder einmal besser werden – die unabhängigen Zeitungen am Bodensee.

    Wie soll das gehen, mit einem 100 Millionen-Förderprogramm, wenn zeitgleich parteipolitische Interessen zu vermuten sind. Sollen die Redakteure wie Aufstocker beim Chefredakteur erscheinen mit ihrem, vielleicht sogar Lobbyfreien Artikel, um einen Gehaltszuschuss zu erbetteln? Oder wird ein neues Jounalistenpreisgeld geboren?
    Ich fürchte die Gutsherren bevorraten sich mit Champagner und feiern wilde Party´s mit den Fördergeldgebern. Wie schon zuvor, als es um die Sozialversicherungsbeiträge für Zeitungsboten ging.
  • Josef Tura
    am 20.10.2019
    Das Stuttgarter Käsblättle ist in der Tat - und das ist wahrlich eine Kunst! - noch weiter runtergekommen, als der Baden-Badener Dudelfunk. Bei letzterem gibts noch gute Alternativen, das Heringseinwickelpapier namens StZ haben wir damals stante pede gekündigt, als der furz-phobische Chefredakteurs-Darsteller Dorfs den verdienten Journalisten Skasa-Weiß aus der Zeitung entfernte. Spart uns 500 Euro im Jahr, die man
    für richtigen Journalismus (NZZ.ch zum Beispiel) ausgeben kann...
  • F. Fischer
    am 19.10.2019
    Es wird der Tag kommen, an dem die in dem Artikel genannten Pseudoalphamännchen und "Digital unit"-Weibchen der StN/StZ der Vergangenheit angehören werden.

    Ich halte es da mit Mark Twain: "Die Kleinen, die Gemeinen, die Unwürdigen brate ich nicht." ... Er hatte recht. Es lohnet nicht. ... Mehr ist dazu ... und zu diesen Figuren nicht zu sagen. ...
  • Tim Mandell
    am 18.10.2019
    Ich verstehe die Eigentümer und die Geschäftsleitung: Die Leute wollen das Produkt nicht mehr. Wer hier im Forum, der jetzt laut aufheult, zahlt denn privat rund 500 Euro im Jahr für diese Gegenleistung? Ich vermute niemand.
    Also: abbauen, umbauen und reduzieren. Speck genug hat der Laden durchaus angesetzt.

    Oder sollen Stuttgarter Zeitung und Nachrichten etwa auch um Spenden betteln wie manch anderes nicht genanntes Medium?
  • Jue.So Jürgen Sojka
    am 16.10.2019
    Tja, die Art nach Gutsherrenmanier, die bekanntermaßen von jenen angewandt wird, die Furcht vor dem direkten Kontakt mit den von ihren Entscheidungen Betroffenen haben. Nicht nur den Gewerkschaftern / gewerkschaftlich Organisierten! [1]
    Ver.di Bereich Medien | Publizistik

    Dabei ist die Eigenbetrachtung quasi nicht existent oder wird schöngeredet – bei allen Beteiligten, die in Verantwortung für die Beschäftigten stehen. Besonders auffallend in den Bereichen mit öffentlichem Auftrag. https://c.web.de/@337901998990951104/Rf-znC6YQZ-JhCIzwCd7fg/592058507818178041
    Mit Video " 2017.09.29 Fr. 20.02 Zukunft öffentlich-rechtliche Sender_ Einsparungen geplant.mp4"

    Es geht so gut wie immer um Einsparungen – Zusammenlegungen – Synergien und vor allem um Zentralisierung in immer weniger "Hände", die immer weiter entfernt sind von den Betroffenen vor Ort. Nicht greifbar.

    [1] SWR Online von 15:36 Uhr https://up.picr.de/37005896jb.pdf mit Audio 2:57 Min. 3,94 MB
    Mehrere Lokalredaktionen offenbar vor Schließung | Stellenabbau bei StZ und StN geplant
  • Daniel
    am 16.10.2019
    Gekürzt wird immer beim "Fußvolk", der "schwarze Block" der Stuttgarter Nachrichten läuft dagegen weiterhin zur Bestform auf. So schwadronierte beispielsweise der Chef- und Dauerkommentator Wolfgang Molitor in der vergangenen Woche von einem "Verbotsanschlag", als er die Überlegungen geißelte, Tempo 130 als Höchstgeschwindigkeit einzuführen - und das wohlgemerkt an dem Tag, als bei einem (realen) Anschlag in Halle zwei Menschen ermordet wurden! Dass die StN die verlängerte und propagandistische Speerspitze der allmächtigen Autolobby sind, ist dem Ruf der Medienlandschaft genauso abträglich wie die "Synergieeffekte", die die Konzern-Oberen im Blick haben.
  • Meisel Peter W.
    am 16.10.2019
    Wer die Presse ausdünnt, zwingt uns in dieser "Republik" selbst hin zu schauen! Das ist die notwendige Kontrolle durch den souveränen Bürger! Eine Grundvoraussetzung einer Demokratie. Ohne, daß es nach dem Gesetz zugeht bedeutet, wir haben keine Demokratie (s. Aristoteles).
    Auf Zeitungen und Bild Dung im Wert von 10 Pfennig sollten wir uns nicht verlassen!

    Wer an der Presse spart, will nicht, daß wir informiert werden! Deshalb, analog KRABAT, selbst hinschauen.
    Hier ein tolles Beispiel:
    Frontal 21 zeigt gestern: Experten nennen das "common ownership" und warnen davor. Denn dadurch leide der Wettbewerb: Die Unternehmen würden nicht mehr Kunden gefallen wollen, sondern nur noch Investoren, und den Konkurrenzkampf schleifen lassen!
    Sendehinweis 

Die Dokumentation: "Schattenmacht Blackrock – Wie gefährlich ist der Finanz-Gigant?" blickt am Mittwoch, 16. Oktober 2019, 0.45 Uhr im ZDF, und am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20.15 Uhr in ZDFinfo, hinter die Kulissen des mächtigen Finanzkonzerns.

    ARTE hat die Doku bereits im September 2019 gesendet: "BlackRock - Die unheimliche Macht eines Finanzkonzerns" In ZDFinfo ist sie erneut am Mittwoch, 23. Oktober 2019, 1.15 Uhr, und am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 17.15 Uhr, zu sehen.

    Schattenmacht BlackRock - Einfluss auf Wirtschaft und Pol...
    Manuskript zum Beitrag
    Verfügbarkeit:
    Video verfügbar bis 15.10.2020

    https://www.zdf.de/politik/frontal-21/schattenmacht-blackrock-108.html

    Zur Erinnerung: Als Friedrich Merz nicht zum CDU Parteichef gewählt wurde, sondern AKK, sei unser S21 Tunnelbohrer, Herr Herrenknecht, spontan aus der CDU ausgetreten?
  • Lucia
    am 16.10.2019
    Dass dieser Christian Wegner dem Journalismus so nahe steht wie Donald Trump Greta Thunberg ist offensichtlich. Aber eine solche Umwälzung der Holding und des Geschäftes bedarf doch der Zustimmung der Eigentümer, oder nicht? Sind die Eigentümer der SWMH nicht alles Verleger, die sich im Verlagswesen/Journalismus auskennen (bis auf die kenntnisarme Frau Bechtle-Kobarg)? Dass die den Kahlschlag und die Zerstörung der Meinungsvielfalt mitragen ist der eigentliche Skandal.

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