Auch Geld ist eine Form der Wertschätzung, meint Nele Günther. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 419
Debatte

Die Wahrheit unter Zeitdruck

Von Nele Günther
Datum: 10.04.2019
Sie ist aufgewachsen mit zwei Zeitungen und der Prämisse, dass Geld nicht alles ist im Leben. Berufswunsch: Journalistin. Heute ist unsere Autorin 22 Jahre alt, Studentin an der HdM und um einige Illusionen ärmer. Schnörkellos erklärt sie, warum sie dem Journalismus den Rücken gekehrt hat – und jetzt PR macht.

Schreiben wollte ich schon immer. Die Wahrheit zu sagen, liegt mir ebenfalls. Das meine ich ohne Wertung, ganz neutral. Ob eine Ampel rot ist oder nicht, dafür braucht man erst einmal keine eigene Meinung. Im Journalismus ist das ähnlich. Er soll aufklären, informieren und vor allen Dingen zur Meinungsbildung beitragen. Dabei bedient er sich an Fakten. Das vorneweg. Die Bedeutung von Politik, der Gesellschaft, aber auch der Wirtschaft wurden mir stets mit auf den Weg gegeben, und es interessiert mich. Es ist wichtig.

Meine journalistische Laufbahn beginnt, wie vermutlich beim Großteil des Nachwuchses, in einer Lokalredaktion. Bei der "Nord-Rundschau" in Stuttgart arbeite ich nach meiner Fachhochschulreife ein knappes Jahr lang. Treffe Menschen, stöbere Geschichten auf, wo ich oftmals keine vermutet hatte. Es gibt so viel zu erzählen und noch viel mehr zu entdecken. Dennoch schleichen sich die ersten Zweifel an meiner angehenden Berufswahl ein. Ich treffe freie Schreiberinnen und Schreiber, die schwer oder gar nicht von ihrem Geld leben können, kaum bei ihrer Familie sind, weil sie jede Zeile, jedes Bild für ihren Kontostand brauchen. Texte werden Teil einer Kostenlos-Kultur, der Absatz der Zeitungen sinkt stetig. Dennoch und gerade deswegen entscheide ich mich ganz bewusst für ein journalistisches Studium. Ich finde, Journalismus muss für die Gesellschaft wieder attraktiver werden.

Feilschen um jeden Cent

Nach zwei Semestern Grundstudium heißt es dann: eine Entscheidung treffen. Journalismus oder PR? Wahrheit oder Werbung? Oder wie mein Dozent sagen würde: "Stellen sie sich eine Pressekonferenz vor. Der Journalist sitzt auf der einen Seite und will wissen, was wirklich passiert ist. Der Pressesprecher sitzt auf der anderen Seite, und er beantwortet die Frage so, wie er sie vorbereitet hat." Zwei Welten, die sich nicht nur hinsichtlich Haltung und Anspruch auf Wahrhaftigkeit unterscheiden. Auch was den Verdienst angeht, liegen PR und Journalismus Galaxien auseinander.

Das Studium finanziere ich aus eigener Tasche. Damit das auch funktioniert, beginne ich in einer PR-Agentur zu arbeiten. Da ich den Journalismus aber nicht aufgeben will, bin ich nebenher nun in der Redaktion der "Cannstatter Zeitung" (CZ) tätig. Was nach der Schule noch ein willkommener Zusatzverdienst war, als Dinge wie Miete und Lebensmittel noch nicht in meiner Zuständigkeit lagen, wird nach meinem Auszug und während meinem Studium ein hartes Brot. Ich quäle mich durch Honorargespräche, in denen mir Angebote von 20 Cent die Zeile und zehn Euro pro Bild gemacht werden. Ich besuche Termine, führe Interviews, ich schreibe den Text. Für nicht einmal 25 Euro. Brutto. Nach dem Feilschen um Cent-Beträge schaffte ich es auf sagenhafte 40 Cent pro Zeile.

Mehr Stoff, weniger Qualität

Das einzige Mantra: mehr Zeilen und mehr Bilder. Getreu dem Motto Quantität vor Qualität. Das wird gefordert, und im Anschluss daran wird sich gewundert, warum es der Branche immer schlechter geht. Schleichend geht mir nun auch der Spaß daran verloren. Ich recherchiere nicht mehr so gut, die Interviews werden kürzer. Mein Anspruch ist eigentlich ein anderer. Meiner Meinung nach sollte Qualität eine Möglichkeit der Rettung sein. Ein Chefredakteur sagt zu mir, der eigene Anspruch sei zwar lobenswert, aber nicht vonnöten. Kurz war er – der Traum, einmal Journalistin zu sein. Die Realität gleicht einem harten Schlag ins Gesicht. Die Missstände, die mir in dieser Zeit begegnet sind, lassen das Herz bluten: Überschriften kopieren, teilweise ganze Textpassagen abkupfern oder das "Überlesen von Rechtschreibfehlern" sind keine Seltenheit.

Und da ist sie wieder, die PR, sie winkt und ruft mir zu: "Komm rüber! Hier ist alles besser." Besser nicht, aber dankbarer. Ich arbeite also mehr in der Agentur, warte seit Monaten auf mein Geld aus der Redaktion. Monatelang werde ich nicht bezahlt, beharre auf meinem Geld, auch wenn es sich nicht um Millionensummen handelt. Das Geld kommt nicht, dafür die Kündigung. Bezahlt werde ich vorerst mit lautem Geschrei, das die Zusammenarbeit endgültig für beendet erklärt. Und nun?

Auch mein Kommilitone quälte sich neben Streik und Honorargesprächen durch unzählige Anrufe und Mails, die unzählige Nachfragen nach seinem Gehalt beinhalten. Man bekommt den Eindruck, dass all die Diskussionen um Cent-Beträge am Ende doch zu nichts führen. Dank vehementem Nachhaken trudeln nach und nach immer wieder kleine Quäntchen auf meinem Konto ein. Meinem Kommilitonen ging es ähnlich: Drei Monate nach seinen ersten Terminen hat er sein erstes Geld gesehen. Man spricht über den Unmut und stellt mit Bedauern fest: alles kein Einzelfall.

Idealismus zahlt die Miete nicht

Genauso bewusst, wie ich mich für den Journalismus entschieden habe, genauso bewusst entscheide ich mich jetzt dagegen und laufe in die offenen Arme der PR. Die Entscheidung nach meinem Grundstudium ist dementsprechend ausgefallen. Kontext-Redakteur Josef-Otto Freudenreich sagte mir in diesem Zusammenhang, dass es mehr als verständlich sei, wenn einem bei solch einer Entscheidung eine Träne im Knopfloch hinge. Ein sehr treffendes Bild. Also laufe ich weiter geradeaus und schaue dabei zurück. Wer weiß denn schon, was dabei auf der Strecke bleibt. Ist es ein Traum? Ist es die Wahrheit? Auch auf dieser neuen Straße werden Ampeln kommen, und ich werde mir stets Mühe geben, die Ampel auf orange zu halten. Denn so ist sie nicht grün, aber eben auch nicht rot – alles Interpretationssache.

Den Journalismus betrachte ich weiterhin als unverzichtbare und wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die zunehmend an Attraktivität für all jene verliert, die ihn betreiben. Die traurige und brutale Erkenntnis prügelt sich jungen Journalisteninnen und Journalisten schnell ein: Idealismus ist ganz nett, aber am Ende des Monats lächerliche Beträge für eine zehrende Arbeit zu bekommen, kratzt an der Würde und dem Selbstwertgefühl.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Wäre es jedoch eines, würde ich mir wünschen, dass der Journalismus und die Arbeit, die dahintersteckt, entsprechend entlohnt wird. Heißt? Ich ziehe mir die rosarote Brille auf und sehe eine schnelle und faire Bezahlung. Einen stetig existierenden Anspruch daran, der Wahrheit im Text so nah wie möglich zu kommen und einer Copy-and-Paste-Kultur entgegen zu wirken. Denn alle reden immer von Fake News, die, so denke ich, ständig voneinander abgeschrieben werden. Gründlich und qualitativ gut zu arbeiten braucht Zeit. Zeit ist Geld.

Abschließend gilt es also zu betonen: Geld ist nicht alles, aber auch eine Form der Wertschätzung. Und genau die erfährt man als junge Journalistin in dieser Branche nicht. Eines ist klar, und ich erlaube mir die Überspitzung: Reich werden war nie mein Ziel, aber arm sein genauso wenig.


Nele Günther, 22, Studentin an der Hochschule der Medien (HdM), immer auf der Suche nach der Wahrheit, arbeitet seit einem Jahr im Agenturbusiness.


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7 Kommentare verfügbar

  • Philipp D.
    am 11.04.2019
    Zitat: "Das Geld kommt nicht, dafür die Kündigung. Bezahlt werde ich vorerst mit lautem Geschrei, das die Zusammenarbeit endgültig für beendet erklärt. Und nun? "
    Diese Passage im Text ist mir nicht ganz klar geworden. Hat der Redakteur/Redaktionsleiter der Autorin lautstark die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil die Autorin es gewagt hat, das ihr zustehende Honorar für bereits abgegebene und veröffentlichte Texte zu fordern? Falls es so war, sollte Frau Günther wirklich froh sein, für solche Leute nicht mehr arbeiten zu müssen.
    Abgesehen davon: Ich arbeite seit rund zehn Jahren im Journalismus - zeitweise fest angestellt, derzeit wieder frei - und muss sagen, dass mir die Autorin aus der Seele spricht. Zitat: "Idealismus ist ganz nett, aber am Ende des Monats lächerliche Beträge für eine zehrende Arbeit zu bekommen, kratzt an der Würde und dem Selbstwertgefühl. " Dieser Satz drückt genau das aus, was mir seit langem durch den Kopf geht. Deswegen plane auch ich, mein Geld künftig woanders zu verdienen.
    Genau wie Frau Günther hatte ich nie den Wunsch, reich zu werden, aber als Akademiker mit unternehmerischem Risiko (und, in meinem Fall, Kind) den eigenen Verdienst durch die investierten Arbeitsstunden zu teilen und festzustellen, dass man bei manchen Aufträgen unter dem gesetzlichen Mindestlohn landet - das ist in der Tat entwürdigend, und kein Job dieser Welt ist es wert, sich so ausbeuten zu lassen. Wenn der Journalismus mangels angemessener Bezahlung zur Fließbandarbeit wird, dann bleiben schließlich auch Kreativität, tiefgründige Recherche und Spaß auf der Strecke.
    Ich freue mich für Frau Günther, dass sie das bereits in ihrem jungen Alter erkannt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen hat.
  • Gustav Gans
    am 11.04.2019
    Nach meinem Studium inkl. Volo und freier Mitarbeit war ich auch erst ein paar Jahre in der PR und war während dieser Zeit verbittert über die Zustände im Journalismus. Allerdings habe ich in der PR gemerkt, wie wenig diese Haltung dort, die ich sehr oft als rückgratlos wahrgenommen habe, zu mir passt. Und dass auch dort die Karrierechancen und die Bezahlung durch die enorme Konkurrenz, vor allem durch günstig arbeitende Nachwuchskräfte, keineswegs so rosig sind, wie man es als Journalist, also von außen, gerne hört. Nach ca. 3 Jahren bin ich zurück in den Journalismus gegangen. Das erste Jahr des Wiedereinstiegs war - als freier Mitarbeiter - im Vergleich zum Dasein als PR-Angestellter hart, seither bin ich sehr zufrieden und verdiene so viel im Journalismus, dass meine ehemaligen PR-Kollegen wahrscheinlich grün vor Neid würden.
  • con2art aus Essen
    am 11.04.2019
    "Texte werden Teil einer Kostenlos-Kultur, der Absatz der Zeitungen sinkt stetig. "
    Der Satz steht da einfach so und der Begriff Kostenlos-Kultur auch einfach so. Kostenlos-Kultur kann jetzt neutral verstanden werden, nämlich dass Texte von den Redaktionen freiwillig gegen Werbung veröffentlicht werden. Oder er kann vorurteilbehaftet im Sinne der Verlage verstanden werden, nämlich dass die Leser alles böse Schmarotzer sind, die einfach keine Papierdrucke mehr kaufen, sonder die Website der Zeitung besuchen.
    Wie ist der Begriff hier gemeint?
    • Michael Schöfer
      am 12.04.2019
      Nun ja, die Konsumenten sind an den Zuständen schon ein bisschen selbst schuld. Sie ernten den Journalismus, den sie durch die Kostenlos-Kultur im Internet säen. Ein Beispiel: Im ersten Quartal 1998 hatte die Süddeutsche Zeitung eine Druckauflage von 506.605, Internet war damals wirklich noch Neuland. Heute (4. Quartal 2018) ist sie auf 355.451 gesunken. (Quelle: IVW) Wenn es den Verlagen schlecht geht, können Journalisten natürlich keine üppigen Honorare erwarten. Ich habe seit 40 Jahren ein Zeitungs-Abo (ehedem Print, heute Digital), aber die jüngere Generation will dafür immer weniger Geld ausgeben. Kann man ja fast alles im Internet kostenlos lesen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.
  • Kornelia .
    am 10.04.2019
    Schade: da hätte doch ein kritischer Blick gut getan?
    Warum liessen Journalisten zu, dass auf ihren Schulbänken, an ihren Brüsten die Konkurrenz so gepäppelt werden konnte! Wie kommt es, dass in den PR Stuben mehr leistungsloses Geld fließt? Dass hier eine PR-Industrialisierung (eine gigantische, billionenschwere Filterblase) aufgebaut werden konnte, die alles gnadenlos alles faket? Woher kommt das Geld dieser Luftikusse?
    (S21 Hamann wird vom Staat bezahlt, z.B.!)
    Die richtigen Feinde der Journalisten haben diese Investigativ (!) Versnobten nämlich an sich vorbei ziehen lassen, ihnen immer mehr Raum zu gebilligt.... und jetzt fragen sich allen Ernstes Leute, warum sie so wenig Geld kriegen?
    (Ohne zu fragen, warum der PRler Millionär werden kann?)

    Und warum soll ich eine Zeitung kaufen, wenn mir die PR Abteilungen von Bahn, Stadt, Discountern, etc pp auch mit bunten Bildern Wahrheiten verkauft und das geschenkt!

    Mir geht das Gejammerer derjenigen auf den Geist, die ihren Zustand tatkräftig und hochgradig selbst mit zu verantworten haben!
  • Arbeitsgruppe Bewusstseinsindustrie Stuttgart-Mitte
    am 10.04.2019
    Die Überschrift ist falsch - Die Wahrheit bringt jenen Geld, die finanziell mächtig genug sind, sie als Content - das ist die Darstellung der Wirklichkeit im Sinne der in der Gesellschaft Herrschenden -zur politisch erwünschten Botschaft zu verkaufen : Der Journalist, die Journalistin ist das Sparschwein der Verleger in diesem Gewerbe..Eine verlegerische Weisheit - frei nach Lehari, aber es gibt in dieser Republik sehr viele Verleger, die ebenso noch nicht einmal die Minimalhonorare der "angemessenen Vergütung" aus dem Urheberrecht und den darauf vereinbarten Vergütungsrichtlinien zwischen Verlegern und Gewerkschaften an alle hauptberuflichen Freien entrichten. Nur, wenn diese bereit sind, sie vor Gericht einzuklagen, dann bekommt man/frau sie - mit Glück- ist danach seinen freien Job bei der Zeitung aber los. Seit in den Journalismus die Gewerbefreiheit eingezogen ist - also nach der kurzen Zeit der gedruckten Wahrheit nach dem Hitlerfaschismus und dem beginnenden Kalten Krieg - ist die tägliche bezahlte Erzeugung von Wahrheit in der Zeitung- nur mit kleinen Erfolgen der Journalisten-Gewerkschaften in Gestalt des Fleisch gewordenen Kompromisses, den unmäßigen Profit des Verlegers mit einem Tarifvertrag Lohn und Honorar um ein Geringes zu mildern. .Heutzutage nützen ja nicht einmal Journalisten-Streiks, um einem Tarifvertrag mehr Geld in den Beutel der Journalisten zu erkämpfen. Die Geld und politische Macht der Verleger ist zu groß und von den Regierenden in Stadt, Land, Bund anerkannt und unterstützt. Das Volk verliert das Interesse an dieser Art der Demokratie. Die Dummheit in Gestalt der AfD bricht sich Bahn.. Ratloses Jammern?
    Nein: Wut sammeln und das System dieser Wahrheitswirtschaft Stück für Stück und täglich w i e d e r zu ändern. Jeden Tag die Spielräume des Journalismus um die Wahrheit im Blatt ausreizen. Wirksame Betriebsräte installieren, Gesetze anwenden - Arbeitszeitgesetze, Urheberrechte., Tarifvertragsrechte. Dazu die Forderungen realisieren nach einem wirksamen Redaktionsstatut, die Forderung nach einem Presserechtsrahmengesetz, eine Beteiligung am Verlag..... Huch, ein Spinner- ! Non liebe Sansculotten - nur gesammelte Wut stürmt die Bastille oder der tägliche konsequente solidarische Widerstand- bis es in fünf, zehn.... Jahren , keine Verleger mehr gibt, aber eine Zeitung der Journalistinnen für die Wahrheit. Kein Mensch braucht Verleger. Das sind nur die nutzlosen Erben der Lizenzträger und die Monopoly-Spieler mit der Pressegewerbefreiheit, die der Kollegin Nele die Wahrheit versaut und sie in die Arme der Agentur getrieben haben. Die auch schon dem Verleger gehört.......
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 10.04.2019
      @AG Bewusstsein-Industrie Stuttgart-Mitte,
      die von Nele Günther gewählte Überschrift ist _nicht falsch_, zudem von Ihnen zum Begriff "Wahrheit" Erklärungen abgegeben werden, entgegen realer Gegebenheiten!
      Die Überschrift würde, leicht korrigiert, durch Austausch von "Wahrheit" durch "Tatsachen" stimmig und plausibel sein: Die [b]Tatsachen*[/b] stehen unter Zeitdruck

      Das Tatsächliche steht seit hunderten von Jahren in der Form unter Zeitdruck, dass, je mehr Zeit vergeht, umso weiter auch von den Tatsachen sich Protagonisten / Aufsicht (Dienst-, Unternehmens-, Regierungs-, Parlamentsaufsicht) entfernen – die Erinnerung fehlt, ja wird ins Gegenteil verkehrt | Punktuelle Amnesie (Parteienfinanzierung FDP, CDU/CSU Kohl und Graf Lambsdorff)!

      Aktuell die Dokumentation des SWR "FlowTex® Big Manni – Big Money" im Anschluss an den Fernsehfilm ARD 01.05. um 20.15 Uhr https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/Big-Manni-Grosses-Kino-Flowtex-Skandal-jetzt-als-Realsatire-zu-sehen,big-manni-der-film-vorpremiere-100.html zwei Kurz-Videos
      Flowtex-Skandal jetzt als Realsatire zu sehen

      Am 4. Februar 2000 wurden Manfred Schmider und seine Komplizen
      verhaftet. Schmider musste für fast zwölf Jahre ins Gefängnis. Insgesamt gab
      es über 120 Ermittlungsverfahren, eine Serie von Straf- und Zivilprozessen,
      sowie die [b]Rücktritt zweier FDP-Minister[/b] der damaligen schwarz-gelben
      Landesregierung - es handelt sich um den größten deutschen Betrugsfall seit
      1945. Und noch [b]im Jahr 2018 wurden die Gerichte weiter damit beschäftigt[/b].

      Hintergrund – Rücktritte in der Politik
      Der Landtag von Baden-Württemberg setzte 2002 einen
      Untersuchungsausschuss ein, der über drei Jahre arbeitet. Im Umkreis
      dessen trat der baden-württembergische [b]Wirtschaftsminister Walter Döring[/b]
      nach einer Verurteilung wegen uneidlicher Falschaussage zurück, auch
      [b]Justizministerin Corinna Werwigk-Hertneck[/b] gab ihr Amt auf.

      [b]Tatsachen*[/b] 19.01.2017 PS-Forum Ralf Laternser https://up.picr.de/35222280si.pdf
      Sehr gute Dokumentation zur Wahrheit in der Politik
      Wahrheit, Manipulation und der Geist des I. F. Stone
      Details zum Film https://programm.ard.de/TV/arte/jede-regierung-luegt/eid_28724905319102

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