Im Land der Frauen

Was wäre, wenn die Frauen im Land die Macht übernehmen würden? Wenn etwa Theresia Bauer (Grüne) und Gisela Meister-Scheufelen (CDU) die Koalitionsverhandlungen führten? Eine Fiktion mit realen Fakten zu den AkteurInnen.

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Mit Hund und Hobel

Als unsere Redakteurin Anna Hunger aus Erfurt in Thüringen von ihrem Besuch bei Ministerpräsident Bodo Ramelow zurückkam, war sie ein wenig überrascht. Nun ist von einem linken Ministerpräsidenten nicht zu erwarten, dass er die rote Revolution ausruft. Friede den Hütten, Krieg den Palästen. Oder so ähnlich. Trotzdem: Muss dieser Landesvater-Habitus, der aus allen Knopflöchern dringt, wirklich sein? Dazu müsste man ja nicht nach Thüringen fahren,…

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Der Deckel wackelt

Grün-Schwarz hat ein Problem: Stuttgart 21. Während Kretschmann & Co. auf dem Kostendeckel sitzen, will die CDU ihn offenbar lupfen. Ein Kabinettsbeschluss aus grün-roten Zeiten, nicht mehr als 931 Millionen Euro für den Tiefbahnhof zu zahlen, soll nicht im neuen Koalitionsvertrag stehen.

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Schwarze Geisterfahrer

Das Chaos in der CDU treibt die Koalitionsgespräche an den Rand des Scheiterns. Manchen erscheint der Vorsitzende Thomas Strobl bereits als Geisterfahrer. Und die Grünen fragen sich, wer bei den Schwarzen eigentlich das Sagen hat?

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Nackte Tatsachen

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will sexistische Werbung verbieten. Prompt empören sich CDU und FDP. Wie meist, wenn's um nackte Tatsachen geht, wird aufgestachelt aneinander vorbeidiskutiert. Denn es geht weder um das Verbot von Nacktheit noch um die Einführung einer Geschmackspolizei.

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Der Papst ist der Größte

Bodo Ramelow ist eine Lichtgestalt der deutschen Linken. Er ist als roter Ministerpräsident der erste seiner Art, Fan von Papst Franziskus, hat eine Pressefusion in seinem Land an den Hacken und den AfD-Scharfmacher Björn Höcke im Parlament. Und: Als Kopf der rot-rot-grünen Dreierkoalition in Thüringen einige Erfahrung mit ideologischer Geschmeidigkeit. Klingt schon fast süddeutsch.

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Fröhlich Pfeffer sprühen

Die Polizei hält den privaten Einsatz von Pfefferspray für wenig sinnvoll. Selber macht sie allerdings gern Gebrauch davon. Als hätte es den Schwarzen Donnerstag nie gegeben, wird bei Demos in Stuttgart weiter gesprüht.

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Der unverstandene Künstler

Über Giorgio De Chirico kann man viele Geschichten erzählen. Immer wieder hat sich der Künstler dem Zeitgeist quergestellt. Die Stuttgarter Staatsgalerie hält sich an die große Erzählung vom wegweisenden Pionier der Moderne.

Pure Lebensfreude

Von den Nazis vertrieben, in England Journalist geworden, dann Rabbi in England und wieder in Deutschland. Nach zwei Filmen, einer Biografie und zahlreichen TV-Auftritten ist William Willy Wolff eine bundesweit bekannte Figur geworden. Das Porträt "Rabbi Wolff" kommt jetzt auch in Stuttgarter Kinos.

Der Geschmack von Heimat

Gerade hatte Hossein Fayazpour sich in der ehemaligen Kantinenküche im Karlsruher Industriegebiet Grünwinkel eingerichtet. Er sollte die bald nachziehenden Unternehmen bekochen, wollte Bio-Essen an Schulen liefern. Dann wurde das Gebäude zur Erstaufnahmestelle gemacht. Also kocht Fayazpour jetzt mit Herz und ohne Geschmacksverstärker für Flüchtlinge und Angestellte.

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