Pfeffer in die Augen

Zum fünften Jahrestag des Schwarzen Donnerstags gibt es ein neues Dokument, das bedrückt und zornig macht: Videoszenen aus dem Schlossgarten, die den Einsatz der Wasserwerfer in seiner ganzen Brutalität zeigen. Das Magazin "Stern" hat sie zusammengestellt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft jetzt.

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Stachel im Fleisch

Ein Kontext-Fanclub in Bielefeld? Pejo lacht und denkt darüber nach. "Ihr seid jedenfalls das Erste, was ich in der Wochenend-taz lese", sagt der taz-Genosse aus Ostwestfalen zu Susanne Stiefel und Sibylle Wais in Berlin. Inzwischen ist es schon fast ein Ritual: Wenn die taz zur Versammlung der GenossInnen (Geno) lädt, ist für Kontext eine Reise fällig. Erst recht, wenn sich dort der neue Chefredakteur Georg Löwisch vorstellt. So wie am…

Niedere Instinkte

Eine halbe Million Menschen warten derzeit allein an der türkischen Westküste auf die Überfahrt nach Europa. Die meisten davon wollen nach Deutschland. Zehntausende Bürger hierzulande zeigen sich von ihrer besten Seite. Führende Politiker Baden-Württembergs hingegen verdienen sich weniger gute Noten.

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Helden unter sich

Die NPD ist mit dem Plan gescheitert, in Meßstetten ihre Landeszentrale einzurichten. Verhindert hat ihn nicht die Politik, sondern der Wirt des Waldhorn. Ein Besuch bei Niko Lustig, der im Verdacht stand, mit den Rechtsradikalen unter einer Decke zu stecken.

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Krampf im Heizungskeller

Energiewende absurd: Seit Jahren wollen Stuttgarter Hausbesitzer ihre klimaschädlichen Stromheizungen verschrotten, können es aber nicht. Stadt und Netzbetreiber blockieren die Verlegung einer Gasleitung. Derweil versuchen Stromkonzerne, den Uraltheizungen ein grünes Image zu verpassen.

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Gott am Telefon

Kann man zum Thema Euthanasie auch lachen? Darf man auch die letzten Dinge mit sanftem Humor schildern? Unser Filmkritiker meint: ja – und empfiehlt die israelische Tragikomödie "Am Ende ein Fest".

Leben in vier Dimensionen

Wie sollen Flüchtlinge integriert, Alte gepflegt oder Kinder zu guten Menschen erzogen werden, wenn keine Zeit dazu bleibt? Was wird aus der Politik, wenn die Kluft zwischen Bürgern und Parlamenten noch größer wird? Unsere Autorin hat eine Gesellschaftsutopie entworfen, die all das lösen soll.

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Die Magierin des Feminismus

Frigga Haug hat die kritische Intellektuellenszene Deutschlands mitgeprägt wie kaum eine andere Frau im Land. Die Soziologin, Marxistin und Feministin lebt heute in Esslingen, ein paar Kilometer von Stuttgart entfernt. Auch mit 77 Jahren strickt sie die Welt noch um – zumindest theoretisch.

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