Hakkini Kullan gegen rechts

Die Wahlkampfmaschine in Baden-Württemberg bollert auf Hochtouren. Im politischen Sicomatic-Topf steigt der Druck. Was bislang niemand so recht mitbekommen hat: Auch türkische Verbände machen für den 13. März mobil. Ihr Motto: "Oy, Hakkini Kullan! – Nutze dein Wahlrecht!" Ihr Ziel ist es, den Rechtspopulisten von der AfD das Wasser abzugraben.

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Wahlen sind TINA

Am Sonntag wird entschieden. Maßgeblich darüber, wie die nächste Regierung aussieht. Auch Wegbleiben ist erlaubt, kommentiert unsere Autorin, und sagt zugleich, dass Wahlen wie diese trotzdem alternativlos sind.

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Endspurt!

Gökay Akbulut kandidiert für die Linke in Mannheim, Wahlbezirk 35. Seit Wochen versucht sie, vor allem Migranten von sich zu überzeugen. Immer mit dabei: ihre beiden Wahlhelferinnen. Ein Freitagabend kurz vor knapp mit dem sicher schönsten Wahlkampfteam Deutschlands.

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Geht wählen!

Die letzte Kontext-Ausgabe vor dem Dreizehnten: Wolfgang Schorlaus Ermittler Dengler, der sich eigentlich gerade mit der Fleischmafia rumschlägt, würde am Sonntag am liebsten den "Giovanni di Lorenzo" machen: zweimal wählen. Einmal grün, einmal links. Weil Grün schon okay, aber auf Dauer zu langweilig ist. Und weil die CDU sowieso eine bräuchte: eine ordentlich linke Opposition im Landtag. Eine, die den Regierenden – sagen wir's mit Goethe – in…

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Richling oder Wolf

Wolfgang Schorlau geht es wie vielen: nochmals grün wählen oder lieber doch nicht? Kretschmann schätzt er, seine nach rechts gedrückte Partei nicht, und den linken Rockenbauch sähe er gerne im Landtag. Ein richtiges Dilemma. Nicht nur für den bürgerbewegten Bestsellerautor.

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Spannend, straff, schnörkellos

"Am zwölften Tag" – in der zweiten Wolfgang-Schorlau-Verfilmung des ZDF bekommt es der Detektiv Dengler mit der Fleischmafia zu tun. Und wird zu einer der interessantesten deutschen Krimiserien, meint unser Filmkritiker.

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Im Sandwich

Winfried Hermann hat fünf strapaziöse Jahre hinter sich: Die Stuttgart-21-Gegner sind anhaltend unzufrieden mit ihm, für die Opposition ist er der Buhmann. Und doch hat sich der 63-Jährige nicht nur ordentlich eingerichtet im Sandwich, sondern kann auch beachtliche Erfolge vorweisen.

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Wo bleibt das Schmerzensgeld?

Ministerpräsident Kretschmann hat sich bei den Opfern der Polizeigewalt vom Schwarzen Donnerstag entschuldigt. Das war's dann aber schon, was Grün-Rot an Wiedergutmachung geleistet hat. Über Schadensersatz und Schmerzensgeld müssen die Verletzten mit den Tätern verhandeln: mit dem Polizeipräsidium Stuttgart. Und was ist nach der Wahl?

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Die NPD gehört verboten

Ist die NPD zu verbieten oder nicht? Darüber hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe drei Tage verhandelt. Jetzt müssen acht Richter die Vorträge bewerten. Ein Parteiverbot muss sein, kommentiert unser Autor und begründet seine Forderung.

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Keiner muss nur Bahnhof verstehen

Es gehört zu den Missverständnissen einer kritischen Öffentlichkeit, Bürgerprotest per se als emanzipatorisch zu deuten. Kein Wunder, dass sich in der Stuttgarter Protestbewegung Erstaunen breitmachte, als Dresdner Rechtsextremisten auch auf eine "Lügenpresse" schimpften und sich als "das Volk" bezeichneten.

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Blaue Briefe

Die blauen Zusteller gehören inzwischen zum Stadtbild. Es sind die Beschäftigten der privaten BW-Post, die auch für die Stadt Briefe verteilen. Das ist billiger, weil die Löhne niedriger sind als bei der Post. Bei der Esslinger Dependance gibt's darüber Streit.

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Das Buch ist da!

 

Geraubte Kunst

Seit dem "Schwabinger Kunstfund" in der Wohnung von Cornelius Gurlitt haben die Museen ihre Provenienzforschung intensiviert. Erstmals in Deutschland geht das Stuttgarter Linden-Museum nun der Herkunft von Objekten der Kolonialzeit nach.

Top 5 im Februar

Wenn Kontext die Bahn lobt, ist das ein Aufreger – und der Text wird zum meistgelesenen des Monats. Bestimmendes Thema war aber die Wahl, mit der AfD-Reportage "Unter Wölfen" und dem Porträt des linken Gottesmannes Siegfried Bassler auf den Plätzen zwei und drei sowie "Plüschtier statt Programm" auf Platz fünf. Zwischendrin steht "Vereint im Propagandakrieg".

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