Zündeln mit Zahlen

"Wir können nicht zehntausend Flüchtlinge am Tag so unterbringen, wie wir wollen", sagt Tübingens grüner OB Boris Palmer. Wird auch gar nicht verlangt von Deutschland, klingt aber schön dramatisch. Anstelle der alten "Das Boot ist voll"-Rhetorik haben in der aktuellen Zuwanderungsdebatte Zahlen Hochkonjunktur. Vor allem viele falsche.

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Fanpost

Es muss raus, auch wenn es Prügel dafür gibt: Ich bin Merkel-Fan. Dass es einmal so weit kommt, hätte ich mir nicht träumen lassen. Doch die Flüchtlingskrise wirbelt so einiges an Gewissheiten durcheinander. Und so ist die Kanzlerin auf meinen persönlichen Beliebtheits-Charts weit nach oben gerückt, mag sie mit ihrer Partei in den neuesten Umfragen auch auf 36 Prozent abgesackt sein und mancher Parteifreund, allen voran der Chef der…

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"Nicht die Investoren machen Stadt"

Wir sollten die Flüchtlinge zum Anlass nehmen, endlich über bezahlbaren Wohnraum zu reden, sagt Markus Müller, der Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg. Er widerspricht dem SPD-Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der vor allem privates Kapital mobilisieren will: Der Markt wird es nicht richten.

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Dieses Haus ist noch nicht besetzt

Früher sind leer stehende Häuser einfach besetzt worden. Heute ist ein Gesetzesbrecher, wer sie nur von innen anschaut. Tom Adler von der Linken hat's probiert und gilt nun als Extremist. In Kontext begründet der Fraktionschef im Stuttgarter Gemeinderat, warum solche Aktionen dringend "wiederholungsbedürftig" sind.

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Die Geister, die sie riefen

Die Alternative für Deutschland (AfD) will im März 2016 als dritte Rechtsaußen-Partei nach NPD und "Republikanern" in den Landtag einziehen. Ihre Strategie - nicht nur in der Flüchtlingspolitik – zielt vor allem auf die Union. Auf deren Wählerschaft und auf jene Mitglieder, die rechts raus wollen aus der Mitte.

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Neue Erkenntnisse, neue Fragen

Viele Gegentheorien zum offiziellen Ermittlungsergebnis im Fall Michele Kiesewetter ranken sich um die letzten 60 Stunden der ermordeten Polizistin. Die zuständige LKA-Kriminalhauptkommissarin geht nach akribischer Nacharbeit von einer Zufallstat aus. Weiter bringt das den NSU-Ausschuss nicht.

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Ringen um Vertrauen

Die Korntaler Heimopfer sind heillos zerstritten. Das macht die Klärung der Missbrauchsvorwürfe gegen die Evangelische Brüdergemeinde nicht einfacher. Bei ihrem Treffen am kommenden Samstag soll der Streit beigelegt und das wissenschaftliche Aufarbeitungskonzept vorgestellt werden.

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In Geißlers Arena

Vor fünf Jahren begann der von Heiner Geißler geleitete Faktencheck zu Stuttgart 21. Schon der Begriff "Schlichtung" führte in die Irre, beeinflusste aber nachhaltig das Bild in der Öffentlichkeit. Ein Rückblick.

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Was vom Spruche übrig blieb

Bäume verpflanzen, keine Grundstücksspekulation, ein zehntes Gleis, barrierefreie Fluchtwege – was ist aus Geißlers Empfehlungen geworden? Kontext dokumentiert den aktuellen Stand.

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Entenhausen war einmal

Früher baute er Porsche. Heute backt er Pizza, fertigt Schuhe, sponsert Bedürftige – und sitzt seit Kurzem auf der Anklagebank. Vor dem Landgericht Stuttgart holt Wendelin Wiedeking der Wirtschaftskrimi aus seiner Zeit als Chef der Zuffenhausener Sportwagenschmiede ein.

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Wolf satt

In Jean-Jacques Annauds "Der letzte Wolf" soll das Raubtier ausgerottet werden. In der Mongolei und auf Befehl Pekings. Ganz anders hier: Der Nabu will ihn mit Ahuuu begrüßen. Kein Widerspruch, sondern eine Frage von Zeit und Perspektive, meint unser Filmkritiker.

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