Blaues Wunder

So oft ist die Historie bemüht worden an Dreikönig, wenn sich die FDP in Stuttgart selber feierte. Diesmal wird wirklich Geschichte geschrieben: Noch nie war eine Partei, die die Bundesrepublik über Jahrzehnte mitgeprägt hat, dem Abgrund so nah. Bestehen wollen die Liberalen im Überlebenskampf ausgerechnet mit neuen Farben. Und mit alten Sprüchen.

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Isolierte S-21-Gegner

Peter Conradi (82), ist seit vielen Jahren ein führender Kopf im Widerstand gegen das Projekt S 21. In seinem Beitrag für Kontext kritisiert er nicht nur die Bahn, sondern auch die eigenen Mitstreiter. Viele würden sich "selbst isolieren", anstatt andere zu überzeugen, schreibt Conradi und stößt damit eine überfällige Debatte an.

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Mut zum Dialog

Wir haben uns überlegt, ob wir Pegida einen Dankesbrief schreiben sollen. So nach dem Motto: Gut, dass es euch gibt. Wegen euch gehen die Leute wieder auf die Straße. 8000 in Stuttgart, die allen Fremden, Flüchtlingen und Asylbewerbern trotzig und plakativ sagen: Herzlich willkommen im Musterländle. Aber dann haben wir es sein gelassen, weil das mit der Ironie so eine Sache ist und die Angelegenheit zu ernst.

Fragen darf man aber schon warum…

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Wer ist das Volk?

Wer oder was ist eigentlich das Volk, auf das sich alle berufen? Egal ob rechts oder links. Kontext-Autorin Annette Ohme-Reinicke klärt auf: Der Begriff hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit Ausgrenzung. Und deshalb ist er bei der Pegida am rechten Fleck.

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Der schwarze Guerillero

Die CDU hat eine neue Lichtgestalt: Guido Wolf, 53, Blutreiter aus dem oberschwäbischen Weingarten und Landrat aus Tuttlingen. Er präsentiert sich heute schon als Oberministerpräsident, und keiner fragt, was er eigentlich vorher geleistet hat. Im Bermudadreieck von Erwin Teufel und Volker Kauder verfliegt der Zauber schnell.

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Den eigenen Tod überlebt

Bondu aus Sierra Leone ist eine von Tausenden traumatisierten Flüchtlingen in Baden-Württemberg. Die 48-Jährige wurde in ihrer Heimat beschnitten und vergewaltigt. Mithilfe einer psychologischen Beratungsstelle für Flüchtlinge in Stuttgart arbeitet sie ihre Erlebnisse auf. Fünf dieser Zentren gibt es in Baden-Württemberg. Ihre Mitarbeiter fühlen sich von der steigenden Zahl der Flüchtlinge überfordert.

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Die Top 5 im Dezember

Vor allem die Berichterstattung zum Wasserwerferprozess hat unsere Leserinnen und Leser im vergangenen Monat interessiert. Der Ausreißer: die Kritik an der Ukrainepolitik der eigenen Partei vom ehemaligen Wirtschaftsminister Dieter Spöri (SPD).

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