Statt Abwasser gibt's hier Natur, Kunst und Verfall zu sehen. 2001 wurde die Fellbacher Kläranlage Weidachtal teilweise stillgelegt. Eigentlich sollte sie abgerissen werden. Aber dann stand Stadt-Mitarbeiter Wolfgang Schmidt, verantwortlich für den Rückbau, zum ersten Mal in einem der leergepumpten Trockenbehälter – und war von der Akustik ganz beeindruckt. „Das kann man doch nicht einfach abreißen“, sagte er sich. Jetzt kann die Öffentlichkeit hier entdecken, wie sich die Natur stillgelegte Industrie zurückholt. Kunst soll es auch geben, spätestens zur Remstal-Gartenschau 2019.
Letzte Kommentare:
"Wenn es bislang keine geeignete Messmethode für SF6 gegeben hat, wie kam dann Solvay dazu, zu behaupten, es würden nur 56 Kilogramm pro Jahr in die Luft entweichen? Aufgrund welcher Messergebnisse? " Wie wär´s mit einer Waage ? Entweder...
Vielen Dank für den Hinweis. Es sind tatsächlich noch sechs Tonnen, die im Jahresschnitt austreten, entsprechend 80 Prozent von 30 Tonnen. Die Stelle wurde angepasst. Mit freundlichen Grüßen die Redaktion
"Inzwischen ist der Ausstoß um 80 Prozent gesunken. Das heißt, einige Lecks sind abgedichtet, aber es zischeln im Jahresschnitt noch immer zwei Tonnen bei Solvay aus den Rohren – ..." Wenn die restlichen 20% 2 Tonnen sein sollen, wäre die...
Ein guter Gedenkort für die Zwangsarbeit wäre doch ein Denkmal für Alfred Hauser. Er musste als politischer Gefangener Zwangsarbeit im Gefängnis Ludwigsburg für Bosch schuften. 1987 gründete Hauser gemeinsam mit seinen Weggefährt:innen Gertrud...
Das ist leider nur die Spitze des Eisbergs. Im gesamten Umweltbereich wird die Umsetzung von Gesetzen und Verordnungen leider von den Behörden auch wegen politischer Einflussnahme viel zu schwach oder gar nicht durchgesetzt und kontrolliert. Die...