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Erinnerungskultur

"Rommel-Kasernen nicht zu halten"

Erinnerungskultur: "Rommel-Kasernen nicht zu halten"
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An Hitlers Lieblingsgeneral Erwin Rommel wird in seiner Geburtsstadt Heidenheim seit 1961 mit einem Denkmal erinnert. Vor diesem steht seit dem 23. Juli ein Gegendenkmal. Der Historiker Wolfram Wette legte zur Einweihung dar, warum Rommel heute weniger denn je als Vorbild taugt. Kontext dokumentiert seine Rede.

Wolfram Wette, Jahrgang 1940, pensionierter Professor für Geschichte, gilt als einer der renommiertesten deutschen Militärhistoriker. Entstehung und Geschichte des deutschen Militarismus ist einer seiner Forschungsschwerpunkte. Von 1971 bis 1995 arbeitete Wette am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg im Breisgau. In seiner Zeit als außerplanmäßiger Professor für Neueste Geschichte an der Universität Freiburg (1998–2005) gehörte er zu den Mitbegründern des Arbeitskreises für Historische Friedensforschung (AHF). Wettes Forschungen sorgten wesentlich dafür, dass der Bundestag im September 2009 die Rehabilitierung der sog. "Kriegsverräter" der Wehrmacht beschloss. Wette lebt im südbadischen Waldkirch und engagiert sich dort unter anderem für die Erforschung der lokalen NS-Geschichte (Kontext berichtete).  (os)

"An Rommel scheiden sich die Geister. Sein Bleiben oder sein Verschwinden als Kasernenpatron der Bundeswehr wird zeigen, wie ernst es ihr mit der Korrektur der Traditionspraxis ist. Rommel ist der Testfall." Dieses Diktum stammt von dem Schriftsteller und Publizisten Ralph Giordano (1923–2014). Geschrieben wurde es vor 20 Jahren. Bis heute geht die Traditionsdebatte weiter. Nach wie vor gibt es Rommel-Kasernen, Rommel-Straßen, Rommel-Denkmäler, auch das in Heidenheim aus dem Jahre 1961.

Giordano, selbst ein Überlebender des Holocaust, versuchte seinem Publikum stets eine Grundeinsicht zu vermitteln, die häufig übersehen wird: "Die militärische Aggression auf Europa, auf die Welt, auf die Menschheit – der Krieg: Er war das Hauptverbrechen des Nationalsozialismus." Es kostete etwa 70 Millionen Menschenleben, auch das der europäischen Juden. Schon Norbert Blüm kannte den Zusammenhang von Krieg und Judenmorden. Er formulierte den schlichten Satz: "Das KZ stand schließlich nur so lange, wie die Front hielt."

Die Wehrmacht-Ikone Rommel sei – so Giordano – aus diesem Kontext nicht herauszulösen. Daher tauge dieser Wehrmachtgeneral auch nicht als traditionsstiftend für die Bundeswehr. Er könne kein Leitbild für Soldaten von heute sein, habe er doch einem verbrecherischen Regime gedient.

Ich möchte im Folgenden den Blick auf drei Phasen der Rezeptionsgeschichte Rommels werfen.

Goebbels inszenierte Rommel als Star

Der Rommel-Mythos entstand zur Zeit des Nordafrikakrieges 1941–1943. Was hatte die Wehrmacht dort zu suchen? Sie führte dort einen imperialistischen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. In Nordafrika eröffnete die deutsche Führung einen Nebenkriegsschauplatz zur Unterstützung des Achsenpartners Italien unter Mussolini, der einen Krieg um Kolonialbesitz gegen die Briten führte. Deutsche strategische Planungen gingen über Ägypten hinaus Richtung Suez-Kanal, nach Palästina, zu den Ölquellen des Nahen Ostens, ja bis nach Afghanistan und Indien.

Unter der Führung des risikofreudigen Panzergenerals Rommel eilten die deutschen und italienischen Streitkräfte zu überraschenden Siegen. Aber am Ende stand im Mai 1943 ihre Kapitulation.

Die Siege Rommels bildeten den Stoff, aus dem der Nazi-Propagandaminister Goebbels den Befehlshaber des Afrikakorps als großen deutschen Kriegshelden inszenierte. Zugleich präsentierte er ihn – durchaus wahrheitsgetreu – als einen begeisterten Anhänger Hitlers, der seinen "Führer" bewunderte, ja liebte. Rommel wurde zum Star des Nordafrikakrieges gemacht und dies keineswegs gegen seinen Willen, sondern unter seiner tatkräftigen Mithilfe. Auf diese Weise avancierte er im Jahre 1942 in Deutschland zum wohl bekanntesten deutschen Soldaten seiner Zeit.

Rommel und die "saubere Wehrmacht"

Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gingen Generäle der Wehrmacht gezielt daran, die Legende von der angeblich "sauber" gebliebenen Wehrmacht in die Welt zu setzen. Die Wehrmacht habe, behaupteten sie, einen rein militärischen, völkerrechtskonformen Krieg geführt und sei an Kriegs- und NS-Verbrechen nicht beteiligt gewesen.

Der prominente Name Rommel wurde jetzt als "Gesicht" des angeblich "sauberen" Krieges der Wehrmacht präsentiert. Es ist interessant zu beobachten, wie die Behauptung, Rommel habe irgendetwas mit dem Widerstand des 20. Juli 1944 zu tun gehabt, nach und nach in die Legende von der "sauberen" Wehrmacht eingebaut wurde. Besonders sein vormaliger Stabschef, der spätere Nato-General Hans Speidel, rückte ihn in die Nähe des Widerstandes. Die alliierten Siegermächte vermieden es, die erneute Instrumentalisierung Rommels für die Wehrmachtlegende zu unterbinden.

Diese zweite Phase der Heroisierung von Rommel fiel nicht zufällig in die Zeit der Wiederbewaffnung Westdeutschlands und der Integration der westdeutschen Streitkräfte in die Nato. Diese Entwicklung bildete auch den historisch-politischen Kontext für die Einweihung des Heidenheimer Rommel-Ehrenmals im Jahre 1961.

Der Abschied von der Legende

In der dritten Phase vollzog sich – in mehreren Etappen – die Destruktion der Wehrmacht-Legende durch die militärgeschichtliche Forschung. Ende der 1960er-Jahre erschienen die ersten kritischen Forschungsarbeiten von Historikern des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Den Höhepunkt der öffentlichen Aufklärung bildeten die beiden Wehrmacht-Ausstellungen in den Jahren 1995 bis 2004. Je tiefer die historische Forschung in die Geschichte der Wehrmacht eindrang, desto deutlicher wurde, dass sie nicht nur völkerrechtswidrige Kriege geführt hatte, sondern auch an vielen Verbrechen beteiligt war, eingeschlossen den Mord an den europäischen Juden.

Rommel, ein wichtiger Akteur in den Kriegen Nazi-Deutschlands, war nun in diesen Kontext einzuordnen, obwohl er während seines Einsatzes in Nordafrika nichts mit der systematischen Ermordung von Juden zu tun hatte. Während dieses Feldzuges wurden allerdings andere Formen der Judenverfolgung praktiziert, etwa der Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter zum Stellungsbau. Man muss weiterhin wissen, dass der Holocaust nach dem Willen der politischen Führung in Berlin auch auf die Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens ausgedehnt werden sollte. Das SS-Einsatzkommando Ägypten unter Walter Rauff hatte bereits organisatorische Vorbereitungen zur Ermordung der etwa 700.000 Juden Nordafrikas getroffen. Sie kamen nur wegen des Kriegsverlaufs nicht zur Ausführung. In seiner späteren Verwendung als Befehlshaber auf dem italienischen Kriegsschauplatz gab Rommel völkerrechtswidrige Befehle, die in ihrer Diktion an die verbrecherischen Befehle der Ostgeneräle erinnern. Sie atmen den Geist der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.

Seit den 1990er-Jahren verabschiedete sich die zivile deutsche Gesellschaft von der Geschichtspolitik der Nachkriegszeit, die man mit dem unglücklichen Begriff "Vergangenheitsbewältigung" belegt hatte. Stattdessen entwickelte sich jetzt Schritt für Schritt eine demokratische Erinnerungskultur, in der für die Heroisierung von Krieg und Militär kein Platz mehr ist.

Über Minenkrieg und Minenopfer

Die von dem Künstler Rainer Jooß geschaffene Skulptur des Minenopfers bietet den Anlass, etwas über den damaligen Minenkrieg und seine Spätfolgen auszuführen. Der nordafrikanische Wüstenkrieg war geprägt vom massenhaften Einsatz von Panzern und Minen als Kriegswaffen durch beide Kriegsparteien. Genaue Zahlen der damals eingesetzten Minen sind nicht greifbar. Die Größenordnung lautet: Millionen, vielleicht 20 Millionen oder mehr. Wie viele Menschenopfer der Minenkrieg kostete, ist nicht ermittelbar, weil Minenopfer in den Statistiken der Kriegsverluste nicht speziell ausgewiesen sind.

Die Kriegsparteien verlegten Minen in der Regel planvoll, um sie nach einer Schlacht wieder gezielt räumen zu können. Unter Zeitdruck, zum Beispiel in Erwartung eines feindlichen Angriffs, kümmerten sich die Pioniere jedoch nicht mehr um irgendwelche Minenverlegungspläne, sondern warfen die Minen einfach von ihren Lastkraftwagen aus in die Wüste ab, wo sie dann, vom Sand bedeckt, später nicht mehr auffindbar waren. Bis heute werden Minen gelegentlich vom Wind freigeweht oder vom Regen freigespült und glitzern in der Sonne. Sie wecken das Interesse nomadisierender Hirten – Männer, Frauen, Kinder –, die ihre Neugierde nicht selten mit ihrem Leben oder einer Verstümmelung bezahlen müssen.

"Etwa 3.300 Menschen haben laut ägyptischen Angaben durch die explosiven Hinterlassenschaften ihr Leben verloren, seit man in den Achtzigerjahren anfing, Statistiken zu führen", so der Historiker Paul Anton Krüger, "7.500 wurden verstümmelt." Alleine in Ägypten! Dem Land fehlt es an Mitteln, die betroffenen Gebiete komplett zu entminen. Seit 1981 konnten die Ägypter 40 Prozent der fraglichen Flächen von Minen räumen. 60 Prozent sind nach wie vor nicht sicher. "Wenn wir mit der jetzigen Geschwindigkeit weiterarbeiten", sagt eine ägyptische Ministerin, "wird es noch 100 Jahre dauern, alle Minen und Blindgänger zu räumen." Die Landminen im Wüstensand aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges behindern auch die wirtschaftliche Entwicklung der Länder Ägypten und Libyen. Für die einheimische Bevölkerung sind die Minen bis heute ein regelrechter Fluch.

Anstoß für Fragen und Forschungen

Die Skulptur "Minenopfer" kann den Anstoß für eine Fülle weiterer Fragen und Nachforschungen geben. Zum Beispiel: Warum ist es so schwierig, verlässliche Informationen über die Anzahl der Minentoten des Nordafrikakrieges zu erhalten? Gibt es Berichte über eingesetzte, aber nicht wieder geräumte Minen? Was wissen wir über die Opfer des Minenkrieges in den nordafrikanischen Ländern unter der einheimischen Bevölkerung einerseits während des Zweiten Weltkrieges, andererseits in den Jahrzehnten danach? Wurden nach dem Kriege Verträge über die Entschädigung der einheimischen Opfer sowie über die Frage der Kosten für eine systematische Minenräumung geschlossen? Gab es irgendeine Art der Wiedergutmachung?

Die fortwährende Bedrohung vieler Menschen weltweit durch Minen führte in den 1990er-Jahren zu einer großen internationalen, zivilgesellschaftlichen Kampagne. Im Dezember 1997 wurde im kanadischen Ottawa der "Antipersonenminen-Verbotsvertrag" unterzeichnet, dem sich in der Folgezeit mehr als 160 Staaten anschlossen, etliche Supermächte jedoch nicht. Seit 1999 ist der Vertrag bindendes internationales Recht.

Im Zuge seiner America-First-Politik holte US-Präsident Donald Trump im Januar 2020 zum Gegenschlag aus: Er hob das von seinem Vorgänger Barack Obama erlassene Verbot von Antipersonenminen auf und erlaubte es den amerikanischen Streitkräften wieder, diese Waffe weltweit einzusetzen. Das ist die aktuelle Lage. Sie mahnt uns einmal mehr, Rommels virtuellen Feldherrnhügel zu verlassen und uns mit den Opfern kriegerischer Gewalt zu beschäftigen.

Unsere Zivilgesellschaft und unsere demokratische Erinnerungskultur benötigen keine "Wüstenfüchse" als Vorbilder, sondern Menschen mit einer humanen und friedfertigen Orientierung.

Im Widerstand hat sich Rommel nicht engagiert

Im militärischen und militärnahen Milieu gibt es noch immer Traditionalisten, die dem Vorbild Wehrmacht nachtrauern. Aber das Umdenken ist nicht aufzuhalten. Die meisten Namen von Wehrmachtgeneralen, die in den 1960er-Jahren zu Namensgebern von Bundeswehrliegenschaften auserkoren wurden, sind inzwischen getilgt.

Die verbliebenen zwei Rommel-Kasernen werden sich nicht halten lassen, seitdem deutlich geworden ist, dass Rommel nicht zum Widerstand des 20. Juli 1944 gehörte. Der neueste Traditionserlass der Bundeswehr von 2018 sagt zur Frage der Traditionswürdigkeit unmissverständlich: "Militärische Exzellenz allein genügt […] nicht." Würdig kann nur eine herausragende Tat für Recht und Freiheit sein, zum Beispiel im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Das hat Rommel nicht zu bieten.

Er gehörte einer anderen Welt an. Der geschichtspolitische Ort, an dem wir heute stehen, lässt sich auch an einer bedeutsamen Entschließung des Deutschen Bundestages vom 15. Mai 1997 ablesen: "Der Zweite Weltkrieg war ein Angriffs- und Vernichtungskrieg, ein vom nationalsozialistischen Deutschland verschuldetes Verbrechen." Wenn wir leichthin von Hitlers Lieblingsgeneral sprechen, muss uns immer vor Augen stehen: Hitler war nicht irgendein Staatsmann und Oberbefehlshaber, sondern der Hauptakteur dieses Geschehens. Er war der "Jahrtausendverbrecher". So nannte ihn Heribert Prantl vor kurzem in der "Süddeutschen Zeitung", um den neuen Relativierern, den "Vogelschiss"-Verharmlosern, entgegenzutreten.

Die Welt des Berufssoldaten Rommel war – um eine Formulierung seines Biographen Ralf Georg Reuth aufzugreifen – die der "Schlachtfelder und Kasernenhöfe, die er nie verlassen hatte". In den 1920er-Jahren beteiligte er sich am Aufbau der illegalen, republikfeindlichen "Schwarzen Reichswehr". Im Widerstand hat sich Rommel nicht engagiert. Er war Mitwisser – von was genau, ist nicht zu ermitteln –, und er hat zumindest niemanden denunziert. Das ehrt ihn. Aber zum Widerstand gehörte er nicht.

Mit den Werten unseres Grundgesetzes, insbesondere mit dem zentralen Friedensgebot, hat die Welt der "Kasernenhöfe und Schlachtfelder" nichts gemein. Das bedeutet: Rommel ist Geschichte, Kriegsgeschichte, NS-Geschichte, ebenso wie Ludendorff, Hindenburg, Manstein, Jodl, Keitel und andere. Sie haben uns heute nichts mehr zu sagen, jedenfalls nichts, das für unsere Zukunftsorientierung tauglich wäre.

Keine Ergänzung, sondern ein Gegendenkmal

Rommel, der Exponent des deutschen Militarismus, liegt außerhalb unserer Zeit, ja gegenläufig zu ihr. Wir schulden ihm nichts, nicht innerhalb des militärischen Milieus und schon gar nicht außerhalb. Die Erinnerungskultur unserer Zivilgesellschaft ist anderen Werten verpflichtet: der Demokratie, dem Rechtsstaat, den Menschenrechten, der Freiheit und dem Frieden.

Hier, in Rommels Geburtsstadt, wird fortan der Schatten der zerbrechlich wirkenden Skulptur eines Minenopfers auf das monumentale und martialische Feldherrndenkmal fallen. Aus meiner Sicht stellt die Skulptur keine Ergänzung des heroischen Denkmals von 1961 dar, sondern ein Gegendenkmal. Der Krüppel lenkt den Blick auf die Opfer, und diese werfen einen Schatten auf den prominenten Krieger und dessen Kriegsgeist. Auf der einen Seite steht das Symbol für die Kriegslogik der Vergangenheit, auf der anderen das Symbol für die Hunderttausende von Opfern des Nordafrikakrieges, die uns zum Frieden mahnen.


Der vorliegende Text ist die gekürzte Fassung des Vortrags, den Wolfram Wette am 23. Juli vor dem Gemeinderat in Heidenheim gehalten hat. Die komplette Rede mit Literaturverweisen gibt es hier.

Anlässlich von Jooß' "Gegendenkmal" hat die Stadt Heidenheim eine Homepage zu Erwin Rommel eingerichtet, mit Fakten zu seiner Biografie und dem aktuellen Forschungsstand.


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3 Kommentare verfügbar

  • Philippe Ressing
    am 09.08.2020
    Antworten
    Das Deutschland der Nachkriegszeit brauchte einen 'sauberen' Wehrmachts-General, ging es doch Mitte der 1950er um die Neuaufstellung der Bundeswehr. Dabei griff man auf Wehrmachtskommendeure für die Führung der neuen Armee zurück. In dieser Zeit stieg die 'Verehrung' Rommels, zu der auch ein…
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