Asozial im feinen Zwirn

Hungerküchen, Vesperkirchen und Wärmestuben könnten problemlos geschlossen werden – wenn Reiche ihre Steuern zahlen würden. Unser Autor fragt, wie viele Skandale denn noch aufgedeckt werden sollen, bis die Politik endlich für Gerechtigkeit sorgt.

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Kontext schenkt Dossiers

Besinnlichkeit? Ach quatsch, Geschenke sind es doch, die die Weihnachtszeit erst so richtig schön machen. Geschenke macht auch Christoph Ingenhoven (richtig, der mit den Kelchstützen). Wobei sich der Architekt der Stuttgarter Tunnelhaltestelle eher als Ganzjahresbeschenker sieht, wie man kürzlich im "Spiegel" erfahren durfte. Er und, okay, auch die Bahn schenken der Stadt Stuttgart die Möglichkeit, sich neu zu erfinden, "diese Chance geben wir…

Seltsame Spenden

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Doch bei vielen gut gemeinten Aktionen wird für Menschen gesammelt, denen rechtlich Hilfe zusteht. Und wie kann es eigentlich sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland so viele Menschen auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind.

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Thiemo, der Lokführer

Nach 41 Jahren schließt die Buchhandlung Quenzer in der Stuttgarter Olgastraße. An manchen Tagen hat der Besitzer nur noch eine Kunstpostkarte für zweivierzig verkauft. Er wird jetzt lieber Lokführer.

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Ein Flüchtling auf 400 EinwohnerInnen

Seit bald drei Jahren machen populistische wie konservative PolitikerInnen in der aufgeheizten Zuwanderungsdebatte gezielt Negativstimmung – mit Begriffen und Zahlen. Dabei führen gerade diese die rechte Meinungs- und Angstmache ad absurdum.

Hau-ab-Kultur

Für Abschiebungen nach Syrien ist schon der erste Versuchsballon gestartet, erzählt Seán McGinley, Leiter des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg. Und wenn es je eine politische Willkommenskultur gegeben hat, sei davon wenig geblieben. Hoffnung geben ihm die vielen Ehrenamtlichen, die noch heute helfen und einen Gegenpol setzen.

Zurück in den Krieg

Angeblich soll es in Afghanistan sichere Gebiete geben. Wo genau, sagen die Verantwortlichen nicht dazu, dennoch wird wieder abgeschoben. Die Zahl der zivilen Opfer erreicht derweil Höchststände, in Gesprächen fürchten betroffene Geflüchtete um ihr Leben.

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Als Journalistin im Exil

Seit einem Jahr lebt unsere türkische Kolumnistin im Exil. Noch läuft ihr Prozess in der Türkei, noch kann sie nicht zurück. Doch die Hoffnung wächst. Sie vertraut auf die Millionen Menschen in ihrer Heimat, die an Demokratie und Freiheit glauben. Kontext bu mektupları Türkçe ve Almanca yayınlıyor.

"Was ist Jamaika?"

Unser Autor arbeitet seit zwei Jahren als ehrenamtlicher Helfer in einem Flüchtlingsheim auf den Fildern. Seine Erlebnisse und Erkenntnisse fallen durchaus gemischt aus. Fest steht für ihn aber: Das Brett, das es bei der Integration zu bohren gilt, ist dicker als jedes Parteiprogramm.

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