Stuttgarter Pressehaus

Auflösung einer einst stolzen Zeitung

Die StZN erfinden sich wieder einmal neu. Statt Politik und Wirtschaft sind Liebe und Partnerschaft angesagt. Das braucht weniger Leute, wird mehr gelesen und ist die Zukunft im Netz. Zurück bleibt eine fassungslose Redaktion, die 55 Stellen verliert und fragt, wem hier die Tassen im Schrank fehlen.

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Die Wächter enthaupten sich

Top-investigativ. Tiefster Hintergrund. Meinungssicher. Unterhaltsam. Lesevergnügen. Mit solchen Begriffen arbeiten die beiden längst kaum noch unterscheidbaren Stuttgarter Blätter, die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten", wenn sie um AbonnentInnen werben. Früher haben sie noch gesagt, sie gehörten zur Pflichtlektüre im Kanzleramt. Aber das ist heute, selbst wenn es wahr wäre, nicht mehr so zugkräftig. Außerdem ist das…

Journalismus und Corona

Wissensstände unter Vorbehalt

Wird Kritik an staatlichen Corona-Maßnahmen vorschnell abgeschmettert? Haben Kontext und andere Medien zu regierungshörig berichtet? Sind Debattenräume noch offen? Ein Diskussionsangebot.

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Stuttgart-21-Rettungskonzept

Die verschwundene Simulation

Mit Händen und Füßen wehrt sich die Deutsche Bahn gegen die Veröffentlichung einer Simulation, die eine sichere Zug-Evakuierung im längsten Stuttgart-21-Tunnel beweisen soll. Diese Geheimnistuerei bringt einen Top-Manager des Konzerns nun womöglich in den Knast.

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Holocaust-Gedenktag

"Vergiss die Photos nicht"

Am Tag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar erinnert der baden-württembergische Landtag an die Verfolgung der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten. Schwerpunkt der Veranstaltungen ist Ravensburg. Von dort kamen die Großeltern von Romano Guttenberger, der in seinem Leben viel Antiziganismus erlebt hat.

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Schaeff-Scheefen-Literaturpreis

Brauner Schatten auf dem Namensgeber

Alle zwei Jahre vergibt der Autorenverband Franken einen Literaturpreis, der nach dem in Kirchberg/Jagst gestorbenen Schriftsteller Georg Harro Schaeff-Scheefen benannt ist. Der letzte Preisträger David Jacobs gab die Auszeichnung zurück – was mit dem Wirken des Namensgebers im Nationalsozialismus zu tun hat.

CDU und Frauen

Im Schneckentempo Richtung Quote

Im neuen Bundesvorstand der CDU sind mehr Frauen als vorher. Doch immer noch sind 46 von 66 Vorstandsmitgliedern männlich. Da ist der Weg noch sehr weit zu den Vorgaben, die eigentlich schon in der Satzung verankert sein sollten: halbe-halbe bis 2025. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist fraglicher denn je.

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