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Journalismus und Corona

Wissensstände unter Vorbehalt

Journalismus und Corona: Wissensstände unter Vorbehalt
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Wird Kritik an staatlichen Corona-Maßnahmen vorschnell abgeschmettert? Haben Kontext und andere Medien zu regierungshörig berichtet? Sind Debattenräume noch offen? Ein Diskussionsangebot.

Nicht alle Einschätzungen altern gut. "Laut Experten vom Robert-Koch-Institut (RKI) sind Desinfektionsmittel und Schutzmasken gegen das neuartige Coronavirus im Alltag unnötig", berichtete der RBB im Februar 2020. "Im öffentlichen Umgang reichten Wasser und Seife aus, sagte der Vizepräsident des RKI, Lars Schaade", und weiter: "Fachleute betonen immer wieder, dass Panik im Zusammenhang mit dem Coronavirus derzeit völlig übertrieben sei." Wenige Wochen später kam es in der Bundesrepublik zu massivsten Einschränkungen für die Bevölkerung. Gerade in der Anfangszeit der Pandemie hat ein Wissensstand, der sich rasant wandelt, dazu beigetragen, dass eine Zwickmühle entsteht: Wie sollte man sich verhalten, wenn das genaue Risiko noch unbekannt ist? Und wie sollte die Medienbranche mit dieser sehr ungewohnten Situation umgehen?

Zu allererst erscheint ein Eingeständnis des eigenen Unwissens angebracht, eine Anerkennung der möglichen Fehlbarkeit. Es bleibt JournalistInnen nichts anderes übrig, als sich auf die Urteile von ExpertInnen zu verlassen, deren Ansichten plausibel erscheinen mögen – aber seitens der Berichterstattenden mangels fachlicher Kompetenz meist nicht im Detail nachvollzogen werden können. Trotz akribischer Recherche ist davon auszugehen, dass von Menschen vorgenommene Einschätzungen auf einem vorläufigen Wissensstand basieren und sich bei neuen Erkenntnissen als falsch herausstellen können.

Ausgabe 476, 13.05.2020

Zwickmühle mit Wissenslücken

Von Michael Weingarten

Staaten regieren immer autoritärer und nutzen dafür Gelegenheiten, die die Krise eröffnet. Dagegen gilt es, sich zu wehren, meint unser Autor – aber auch gegen Personen, die ihre individuelle Freiheit über das Sicherheitsbedürfnis der Gemeinschaft erheben.

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Bei mehr als 117.000 Corona-Toten in der Bundesrepublik, hinter denen unzählige persönliche Tragödien stehen, dürfte heute als gesichert gelten, dass das Gefahrenpotenzial groß ist, und dass es ohne Gegenmaßnahmen weitaus mehr Tote gegeben hätte. Ist hier nicht Vorsicht besser als Nachsicht?

Politisch dürfte die Frage einfach zu beantworten sein. Im Fall von Corona hat das exponentielle Wachstum der Infektionskurven bei ungehemmter Ausbreitung schnell gezeigt, dass der Handlungsbedarf ein dringlicher ist, wenn als übergeordnetes Ziel angestrebt wird, vermeidbare Todesfälle zu verhindern – und nicht die maximale Freiheit des Einzelnen zu gewährleisten. Es entsteht also eine Situation, in der eine Verhaltenslenkung der Bevölkerung politisch beabsichtigt ist. Was aufregender klingt, als es ist: Schließlich gibt es wenig Diskussionen darüber, dass Verkehrsschilder uns die Freiheit rauben. Und angesichts einer rasanten Seuchenausbreitung mit tödlichen Folgen mögen Einschränkungen gut begründet sein. Aber ist es die Aufgabe des Journalismus, sich an der Verhaltenslenkung zu beteiligen? Oder nicht viel eher: kritisch die Strategien zu erklären, mit denen der Effekt erzielt werden soll?

Wer entscheidet, ob die Debatte ausgewogen ist?

Ein Journalismus, der sich an Verhaltenslenkung beteiligen will, trägt nicht zur Meinungsbildung bei – er versucht, sie zu formen. Fraglich ist allerdings, wie stark sich dabei Urteile über die Medienbranche pauschalisieren lassen. Und wie sehr Versuche der Einflussnahme skandalisiert werden müssen. Immerhin will man als JournalistIn ja auch kein Massensterben mitbefördern. Und der Sinn aller Kommentare und Meinungsbeiträge besteht genau im Versuch, Leute von einer bestimmten Sichtweise zu überzeugen. Das ist alles wenig problematisch – so lange Debattenräume offen bleiben. Sind sie das?

Die Meinungsbildung ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Wer bestimmt, ob der öffentliche Diskurs ausgewogen ist? Ob Medien manch eine Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung als zu wirksam dargestellt haben? Ob sie Positionen der Politik zu unkritisch übernommen haben? Ob es berechtigte Kritik an Maßnahmen gab, die zu wenig Raum erhalten hat? Immerhin waren es ja keine "Querdenken"-Demonstrationen, sondern Gerichte, die beispielsweise Ausgangssperren als unverhältnismäßig gekippt haben.

Wer meint, dass die eigene Position im Diskurs nicht ausreichend Gehör findet, lässt sich auch nicht einreden, dass das Gegenteil der Fall ist. Sicher aber ist: Es gibt in etlichen Medien, etablierten und alternativen, eine unmöglich zu überblickende Anzahl an Beiträgen zu den verschiedensten Facetten aller nur denkbaren pandemischen Fragestellungen und deren Begleiterscheinungen. Manche sagen so, andere so. Dazu kommt: Was in dieser Krise nun der Weisheit letzter Schluss ist, kann nicht abschließend beantwortet werden. Hat Schweden die Pandemie besser bewältigt als Deutschland? Sollte man die Seuche nicht doch einfach laufen lassen? Hier gibt es ethisches Für und Wider, statistische Fakten etc. – aber letztlich handelt es sich bei den Antworten um Meinungsurteile, die einen Tatsachenkern haben können oder auch nicht. Was gewesen wäre oder hätte sein können, weiß mangels fundierter Vergleichbarkeit erst recht niemand mit Sicherheit. Grundsätzlich aber gilt: Weil die Gedanken frei sind, ist Kritik immer möglich.

Spannender ist, wie mit Kritik umgegangen wird. Manche wird abgeschmettert, andere kann mit Zustimmung geäußert werden. Widerrede gehört zum Meinungsstreit, den wir, entgegen so mancher Wahrnehmung, seit zwei Jahren auf höchster Drehzahl führen. Wahrscheinlich lehnt man sich mit der Beurteilung nicht allzu weit aus dem Fenster, dass die "Querdenken"-Bewegung medial ein insgesamt überwältigend negatives Feedback erhalten hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass auf den Bühnen des Protests mitunter haarsträubender Unsinn erzählt wird.

Mit wem kann man gemeinsame Sache machen?

Aber Moment! Es wäre ein zu leichtes Spiel, sich eine unsinnige Position innerhalb einer Bewegung herauszupicken, diese zu widerlegen und dann so zu tun, als handle es sich bei allen KritikerInnen um Volltrottel. Also noch ein Eingeständnis: Die "Querdenken"-Bewegung besteht nicht nur aus Faschos, teils haben sie linke oder grüne Wurzeln, und wie eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung feststellt, handelt es sich um ein sehr heterogenes Spektrum. Mitunter sind sogar Leute dabei, deren Argumentation nachvollziehbar erscheint. Aber! Wenn als Maßstab dafür, was die Bewegung repräsentiert, die Redebeiträge auf den Bühnen herhalten müssen, wird es dünn.

Ausgabe 494, 16.09.2020

Ganz normale Leute

Von Annette Ohme-Reinicke

Vom Friedensbewegten bis zum Neonazi: Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen verblüfft auf den ersten Blick die Vielfalt der gemeinsam demonstrierenden Gruppierungen. Was hat es mit dieser Mischung auf sich?

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"Wir sind keine Nazis!", sagen viele "QuerdenkerInnen" und mögen damit recht haben. Und dennoch sind sie, etwa im Falle der Schneewanderung an der Hornisgrinde, einem Mann hinterhergelaufen, der sich selbst zwar nicht als rechts verortet, aber maßgeblich an der Organisation des Frauenbündnisses Kandel beteiligt war. Das wiederum war mehrfach mit Christina Baum von der AfD an der Spitze gegen Geflüchtete aufmarschiert, die die Migrationspolitik der Grünen als "schleichenden Genozid am deutschen Volk" bezeichnet. Also: Wie kommt es denn, dass sich bekannte Faschisten von den "Querdenken"-Versammlungen angezogen fühlen? Ist das Bauchgefühl, gar keine gesehen zu haben, wertvoller als eine Netzwerkrecherche, die deren Anwesenheit mit Bildmaterial belegt?

In der Masse sollen sie keine große Rolle spielen, heißt es weiter. Aber welcher Anteil lässt sich vertreten? Und wie lässt sich die Problematik bemessen, wenn das rechtsextreme "Compact"-Magazins auf den Demos verteilt wird? Steht da nur einer, der es unter die Leute bringt? Oder gibt es nicht doch welche, die diesen Schrott auch lesen? Wie kommt es, dass in Telegram-Gruppen, die zur Teilnahme aufrufen, Dinge stehen wie "Geht nicht ohne Kampf in den Impftod" oder "Es ist für uns ersichtlich, dass sich vor unseren Augen ein schrecklicher globaler Holocaust abspielt"?

Vielleicht ist es aber auch ein falscher Ansatz, irrlichternde Unsinnspositionen überhaupt als Debattenbeiträge zu behandeln. Es soll nichts verharmlosen, erst recht nicht, wo vom radikalisierten Protest Gewalt ausgeht. Aber dennoch könnte es sich bei manch einer Wortmeldung um einen verkappten Hilfeschrei handeln, hinter dem die eigentliche Botschaft steckt: "Ich leide." Denn tatsächlich ist der Druck für viele immens. Ist es zielführend, die Betroffenen in tausenden Kommentaren und Glossen als Dummköpfe vorzuführen, weil sie die Situation nicht mehr aushalten und sich deswegen schlimm verhalten?

Ist Polizeigewalt gut, wenn sie die Richtigen trifft?

Ansonsten für analytischen Scharfsinn bekannte AutorInnen haben in den vergangenen Monaten vor allem gegen Ungeimpfte das Florett gegen das Schwert getauscht, sei es, um sich selbst Luft zu verschaffen, sei es aus Überzeugung. Der Hass, der aus vielen Texten spricht, ist teilweise erschreckend. Ebenso ist bemerkenswert, mit welcher Vehemenz so mancher aus der linken Ecke lautstark Demo-Verbote einfordert oder den Einsatz von Wasserwerfern, weil sie selbst schon so oft weggespritzt worden sind. Sind Autorität und Polizeigewalt plötzlich zu befürworten, wenn es nur die Richtigen trifft?

Für eine allgemeine Impfpflicht zu sein, lässt sich herausragend gut begründen. Aber dabei sollte man nicht vergessen, wie es Leuten geht, die tatsächlich Angst vor einer Impfung haben, aus welchen Gründen auch immer. Man stelle sich vor, wie es sich für einen selbst anfühlen würde, zu etwas gezwungen zu werden, das man aus tiefster Seele heraus ablehnt. Darf man Menschen aufgrund eines Impfstatus von Teilen des gesellschaftlichen Lebens ausschließen? Ihnen kündigen? Sie mit Bußgeldern bis an den Rand des finanziellen Ruins gefügig machen?

Das sind keine rhetorischen Fragen. Es kann in der Abwägung durchaus herauskommen, dass individuelle Freiheiten zurückstehen müssen, wo die Interessen der Allgemeinheit zu stark beeinträchtigt werden. Ein Konflikt, dem gerade mit Blick auf die Klimakrise auch in Zukunft eine zentrale Bedeutung zukommen wird und der in jedem Einzelfall eine gesellschaftliche Debatte braucht. Zu der gehört im Hinblick auf Corona aber auch, dass Umfragen zufolge bislang deutliche Bevölkerungsmehrheiten die politischen Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung mitgetragen haben.

Also alles paletti in der Republik? Mitnichten! Es ist schockierend, wenn sich führende Politiker der bis vor kurzem größten Volkspartei in der gravierendsten Krise der jüngeren Gegenwart durch korrupte Maskendeals selbst bereichern. Zersetzend für die Gesellschaft ist nicht nur verschwörungsgläubiger Protest auf den Straßen – zersetzend ist es auch, wenn Repräsentanten des Staates eine Notlage ausnutzen und damit handfeste Gründe für einen Glaubwürdigkeitsverlust liefern.

Warum hat der absurde Protest so viele Fans?

Die große Frage, die über allem schwebt, ist doch die, warum es der linke oder auch bürgerliche Protest, den es ja auch gibt, nicht schafft, ganz vorne mit dabei zu sein, sondern die mit weitem Abstand größten Menschenmengen ausgerechnet von der "Querdenken"-Bewegung versammelt werden? Die sich Liebe und Frieden auf die Fahnen schreibt, aber Galionsfiguren wie den maximal bizarren Attila Hildmann abfeiert. Auch das ist ein Problem: Wenn der Begriff der Kritik zunehmend mit Aluhut tragenden Karikaturen assoziiert wird, ist das, um es pathetisch zu sagen, schädlich für die Demokratie.

Ausgabe 489, 12.08.2020

Welle machen

Von Minh Schredle

Es gibt durchaus gute Gründe, mit der Corona-Politik uneins zu sein. Was auf der Querdenker-Demo in Stuttgart verbreitet wird, sind keine. Der Initiator spricht eine Einladung an Donald Trump aus, ein esoterischer Polizist verneint die Existenz der Verfassung und ein Oberleutnant a.D. stellt dem Militär die Gewissensfrage.

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Ein Journalismus, der sich nur auf Verschwörungswahn stürzt, macht es sich zu einfach: Es gibt ja gute Gründe, der Pharma-Industrie zu misstrauen, man denke nur an den Contergan-Skandal. Es braucht auch niemand so zu tun, als ob es keine Impfschäden gäbe (auch wenn sie statistisch das deutlich kleinere Risiko darstellen als die Krankheiten, vor denen sie schützen). Und eine Impfstoffentwicklung in Rekordgeschwindigkeit ist sensationell, klar. Aber wird im öffentlichen Diskurs hinreichend kritisiert, dass Pfizer, nachdem es mit einem durch staatliche Subventionen geförderten und durch Steuergelder aufgekauften Impfstoff Rekordumsätze einfährt, auch noch Milliardengewinne dank Steuervermeidung macht? Es ist doch kompletter Irrsinn, dass die EU und Deutschland als Bastionen der Pharmalobby den Patentschutz und die Profitlogik verteidigen und das in Leitmedien mitunter auch noch als vernünftig dargestellt wird – während die verschwindend geringen Impfquoten in ärmeren Weltregionen Mutationsvarianten befördern, die medizinische Fortschritte bei der Pandemie-Bekämpfung um Monate zurückschleudern könnten. Und macht sich ein Journalismus, der das nicht ausreichend anprangert, nicht gemein mit diesem politisch-medizinischen Komplex?

Wenn es so wäre, dann täte er es wohl. Aber echte Kritik scheut vor leichten Antworten zurück, ansonsten ist sie nur Ressentiment. Trotz der Skandale und teils verheerenden Folgen einer ökonomisierten Gesundheitsvorsorge zählen doch gerade die medizinischen Errungenschaften zu den großen Vorzügen, die die vergangenen Jahrzehnte hervorgebracht haben. Und sicher: Beispiele für schlechten und tendenziösen Journalismus gibt es wie Sand am Meer. Aber es gibt eben auch den, der Dilemmata erkennbar macht und Mehrdeutigkeiten zulässt, Zustände ungeschönt ans Licht bringt und der investigativ enthüllt.

Gravierende Einschränkungen bald nicht mehr nötig?

"Wie lange geht diese Quälerei noch weiter mit der Pandemie?", fragte jüngst im "Tagesspiegel" der Virologe Christian Drosten, der eher für seine Vorsicht bekannt ist. Nun hat sich die Tonlage gewandelt: "Es hat sich ja irgendwann die Idee formiert, dass man Sars-Cov-2 komplett unter Kontrolle halten könne und müsse. Aber das ist nicht realisierbar. Das bedeutet aber nicht, dass diejenigen Recht hatten, die Sars-Cov-2 für harmlos halten und ungehemmt durch die Bevölkerung rauschen lassen wollen, die Durchseuchungsanhänger." Beides seien "laienhafte Vorstellungen, die nicht tragfähig sind". Drosten hält es nicht für praktikabel, "auf Dauer alle paar Monate über eine Booster-Impfung den Immunschutz der ganzen Bevölkerung erhalten". Das Virus müsse "sich verbreiten, aber eben auf Basis eines in der breiten Bevölkerung verankerten Impfschutzes". Sein Szenario für 2022? "Wirklich ins Gewicht fallende Einschränkungen werden wahrscheinlich nicht mehr nötig sein."

Das kann man gut finden oder schlecht. Es zeigt aber, dass führende ExpertInnen zu anderen Urteilen kommen können, wenn sich eine Situation verändert hat. Dass Thesen, wonach Corona als Vorwand für einen autoritären Umbau der Gesellschaft missbraucht wird, ebenfalls schlecht gealtert sind. Dass auf absehbare Zeit eine Rückkehr zum Zustand in Reichweite rückt, der gerne Normalität genannt wird. Und gerade deshalb erscheint es geboten, mit ein paar kritischen Fragen zu enden, die über die Pandemie herausreichen:

Ist es denn keine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit, dass die zehn reichsten Menschen der Welt in der größten Gegenwartskrise ihr Vermögen verdoppelt haben, während Millionen Ärmere noch weiter abstürzen, der Welthunger eskaliert und schutzsuchende Menschen elendig an europäischen Grenzzäunen krepieren?

Lohnt es sich denn nicht, für eine Gesundheitsvorsorge zu streiten, in der PatientInnen nicht als Ware behandelt werden? Für Krankenhäuser, die nicht als profitorientierte Unternehmen geführt werden?

Vor allem aber: Zeigt die aktuelle Situation denn nicht, wie störanfällig die globale Infrastruktur für Zoonosen ist? Wie schnell Lieferketten lahmliegen können? Wie schlecht sich der Wachstumszwang der Weltwirtschaft mit Stillstand oder auch nur Entschleunigung verträgt, was die Lockdowns schmerzlichst vor Augen geführt haben? Wie schwer sich Teile der Bevölkerung in einem der reichsten Länder mit vorübergehenden Einschränkungen tut? Und welche Vorzeichen das auf die Klimakrise wirft? Wäre es nicht notwendig, hier gesamtgesellschaftlich über Transformationsperspektiven zu diskutieren?

Wir sehen uns auf der Straße!


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36 Kommentare verfügbar

  • Wolfgang Helbig
    am 04.02.2022
    Antworten
    Im vorletzten Absatz: Nicht die Patienten werden zur Ware, sondern die Gesundheit. Die Patienten werden zu Kunden.
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