"Dann wäre morgen die Revolution"

Von seiner Regierung hätte sich Yanis Varoufakis mehr Ungehorsam erhofft – gegen Sparprogramme aus Deutsch-Europa. Nun will der frühere Finanzminister Griechenlands die Jugend auf "gefährliche Ideen" bringen. Jüngst hat er's in Tübingen probiert.

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Bahnhof verstehen

Es sei Friede im Land, glaubt Winfried Kretschmann, zumindest was Stuttgart 21 betrifft. Das ist schön für ihn und entlastend für die außerörtliche Presse, die sich in ihrer Einschätzung bestätigt fühlt, dass das Thema keines mehr ist. Wenn aber zwei Termine zusammentreffen, wie das Zehnjährige des (symbolischen) Baustarts am 2. und die 500ste Montagsdemo am 3. Februar, dann führt das doch wieder zu einer bundesweiten Welle von Berichten…

Sorglos und ein bisschen naiv

Die Jazz- und Rockschulen Freiburg haben einen guten Ruf. Sie werden von der Stadt gefördert, kooperieren mit Kindergärten und Schulen, sind international vernetzt. Und sie hatten bis jetzt einen AfD-Mann an der Spitze ihres Fördervereins.

Spielräume beim Bleiberecht

Der Streit ums Bleiberecht von Geflüchteten in Arbeit treibt immer neue Blüten. Die Grünen sehen sich im Südwest-Landtag plötzlich an der Seite der AfD, die SPD schlachtet das genüsslich aus. Während der Verwaltungsgerichtshof einen Lösungsweg aufzeigt.

Das Wort zum Montag

Stuttgarts Stadtflaneur hat Halt gemacht auf der 500sten Montagsdemo gegen S 21 "und gegen nationale Esel". Seine Rede im Wortlaut, flankiert von den Beiträgen der Verkehrsexperten Heiner Monheim und Hermann Knoflacher.

Klassenkampf

Baden-Württemberg ist auf Zeitreise in die bildungspolitische Vergangenheit. Die Liberalen, viele Lehrkräfte und verunsicherte Eltern träumen von einfachen Lösungen. Und Kultusministerin Susanne Eisenmann wirft frühere Überzeugungen über Bord – aus machttaktischen Gründen.

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Eine trügerische Idylle

Zum zweiten Mal gibt ein Vize-Ortsvorsteher im schwäbischen Outback bei einem Black-Metal-Konzert Rechten eine Bühne. Und wen kümmert’s? Keinen. Störend wirken nur Nachfragen der Presse und der Gegenprotest.

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Schwäbische Cocospalmen

Das Kunstmuseum Stuttgart widmet sich einem blinden Fleck seiner Geschichte: der Kunstpolitik der Nazis. Als Inbegriff des Schwäbischen galten ihnen Landschaftsbilder, gerne auch mit Cocospalmen. Die demonstrative Harmlosigkeit wird von der Ausstellung nicht gebrochen.

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Edle Federn für die Hochkultur

Zuletzt war der unterirdische Bahnhof alternativlos, jetzt ist es die Opern-Milliarde. Und wieder präsentieren sich die Stuttgarter Blätter als Sprachrohr der bürgerlichen Elite. Besonders der Feuilleton-Chef der StZN legt sich mächtig ins Zeug.

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Endstation Schienengüterverkehr: Gleise mit Aktivierungspotenzial auf dem Gelände des Kieswerks Valet und Ott unweit des Bahnhofs Schwackenreute.

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