Auf dem Holzweg

Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen? Seit mindestens zwei Jahrzehnten widerlegen deutsche Autobosse diese gewagte These. Dass dies dem Image bisher nicht ernsthaft schadet, liegt am enormen Verdrängungsdrang: beim Publikum wie in der Politik. Ein Neuanfang nach dem Dieselgipfel kann nur gelingen, wenn damit endlich Schluss ist.

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Autogerecht? Menschengerecht!

Zugegeben, wir hatten bis zuletzt leichte Zweifel. Dass das Verwaltungsgericht Stuttgart der Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) folgen und, wie am vergangenen Freitag geschehen, Fahrverbote als "derzeit einzige geeignete Maßnahme" bezeichnen würde, Stickoxid-Emissionen in Stuttgart "schnellstmöglich zu reduzieren". Denn dass ausgerechnet ein Gericht in der Daimler- und Porsche-Stadt Stuttgart, deren autogerechter Aus- und Umbau nach dem Krieg…

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E-Mobilität ohne Daimler

Bei seinen Bussen setzt Esslingen künftig ganz auf Elektromobilität. Das Oberleitungsnetz wird ausgebaut. Daimler hat sich aus dieser Entwicklung längst verabschiedet. Die Geschichte der Konzernentwicklungen steckt voller Zögerlichkeiten.

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Mit Lastenrädern bis ans Meer

Lastenräder erobern weltweit die Innenstädte. Weil sie nicht in Staus steckenbleiben, keine Abgase produzieren und flexibel sind. Und man kann mit dem umweltfreundlichen Gefährt sogar in den Urlaub fahren. Wie Carsten Hendricks und Martina Schmitt, die gerade von einem dreiwöchigen Sommerurlaub-Road-Trip zurück sind. Ein Beitrag zum Autogipfel.

 | Fotos: Christoph Hoyer
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Ei der Tauss

Wer auf die Krim reist, lebt gefährlich. Zuhause kann der Staatsanwalt warten. Wie im Fall des Jörg Tauss, den Ex-Kollegen von der SPD angezeigt haben.

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Welterbe zerstören mit Stuttgarter Hilfe

Die Stuttgarter Unternehmensgruppe Fichtner ist weltweit an Projekten beteiligt, die Menschen zu besseren Lebensbedingungen verhelfen. In Bangladesch aber helfen die Ingenieure beim Bau eines gigantischen Kohlekraftwerks – das den größten Mangrovenwald der Erde zerstört, so Umweltschützer.

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Fliegengesumme

Im Münchner NSU-Prozess sind an 373 Verhandlungstagen 815 Zeugen vernommen worden. Die Verbindungen des Trios zum Verfassungsschutz, die Ermittlungspannen oder die Vernichtung von Akten kamen dabei nicht zur Sprache. Nicht nur Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat Zweifel, "ob wir ansatzweise an der Wahrheit dran sind".

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Juristisch ein paar auf die Ohren

Unser Autor wollte vom Staatsministerium Einsicht in Akten zum Polizeieinsatz am 30. September 2010. Die wurde ihm teilweise verweigert. Zu Unrecht, wie nun der Verwaltungsgerichtshof Mannheim geurteilt hat. Einblicke in die Politik des Gehörtwerdens aus der Sicht eines Betroffenen.

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Top 5 im Juli

Das Kontext-Porträt über Boris Palmer ("Das grüne Kuckucksei") wurde im Juli am häufigsten gelesen. Es folgen Dietrich Krauß' satirische Beobachtungen zum "schwarzen Motor-Block", ein analytischer Vergleich der deutschen und der österreichischen Rente, ein Vier-Sterne-Hotel im Bonatzbau und unsere Reportage vom G20-Gipfel in Hamburg.

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Falsche Versprechungen

Die Politik von Rechtspopulisten beruht auf einem einzigen Grundgedanken: Hier sind Wir und dort sind die Anderen. Diese beiden Gruppen braucht es. Sonst nichts. Das Buch unserer Autoren entlarvt die simplen Mechanismen, mit denen Demagogen arbeiten. Hier ein Auszug.

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Die Welt ist nicht flach

In "Das Gesetz der Familie" brillieren Brendan Gleeson als Patriarch eines kriminellen Clans und Michael Fassbender als sein Sohn, der sich dem väterlichen Machtbereich entziehen will. Vorurteilslos und empathisch, hart und unsentimental, meint unser Filmkritiker.

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