Schwarzer Stolperstart

Nach Grün-Rot jetzt Grün-Schwarz. Im Stile alter Politprofis haben die Wahlsieger die Verhandlungen mit der CDU abgewickelt. Höchstens verwundert über das Schauspiel, das ihnen Strobl & Co. auf der anderen Seite des Tisches bot. Wenn die Koalition nicht vorher knallt, ist Bewegung im Spiel.

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Kein Blatt vor dem Mund

Die Altsozis sind schwer geladen. Seit Jahrzehnten lesen sie treu und brav ihre Zeitung, die "Stuttgarter Nachrichten" oder "Stuttgarter Zeitung", manche sogar beide. Und nun das: sonntags keine "Sonntag Aktuell" mehr, dafür in beiden Blättern immer mehr Gleiches – was soll das? Das wollen die Stuttgarter SPD-Senioren genauer wissen, weil sie mal gelernt haben, dass Presse- und Meinungsvielfalt wichtig sind. Wissen will die 40-köpfige Runde es…

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Angst vor Mitmachfalle

Am Rosensteinviertel, dem größten zukünftigen Baugebiet Stuttgarts, soll sich zeigen, was die Stadt aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Doch die Vergangenheit wirft ihre Schatten voraus – und die Zukunft ist noch weit weg.

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Närrisch im braunen Sumpf

Gar nicht mehr lustig findet Landrat Heinz Seiffert (CDU) seine Narrenkapelle "Mate", für die er 30 Jahre lang geblasen hat. Nach braunen Umtrieben unter dem Logo der Ehinger Guggenmusiker ist der OEW-Chef und EnBW-Aufsichtsrat ausgetreten. Und der Fasnetverein versteht gar nicht, warum.

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Nonsens statt Konsens

Der Hamburger Punk-Avantgardist Schorsch Kamerun inszeniert im Stuttgarter Schauspiel Nord Theater gegen den Stillstand jugendlichen Aufbegehrens. Es ist ein wilder Gaga-Ritt durch Konzert, Performance, Installation und Party, ein Tanz um die Frage, an was man sich heute eigentlich noch reiben kann.

Viel Platz, wenig Satz

Allein der Titel verrät das Problem: "Wochenende – Das Magazin von Sonntag Aktuell". Da wollte jemand vorgaukeln, es gebe die Sonntagszeitung noch. Was es gibt, ist viel Platz und wenig Satz und die ungenierte Übernahme von Texten der "Süddeutschen Zeitung" (SZ). Unser Autor hat einen Monat lang gelesen.

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Libido oder Libero?

Eine ganze Region bebt. Der Vaueffbeh in der zweiten Liga? Da halten wir es mit Hölderlin: "Wo aber Gefahr ist, da wächst das Rettende auch." Damit kann nur Gerhard Mayer-Vorfelder gemeint sein. Ein Interview zwischen Himmel und Hölle.

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Top 5 im April

Geld und Politik sind eben echte Aufreger. Der wackelnde S-21-Kostendeckel war der meistgelesene Artikel im April, auf Platz 3 kam "Macht und Moneten", knapp hinterm Elend der SPD. Dass Satire zieht, beweist Platz 4 für den Sitzredakteur. Mit der Gemeinschaftsschule landet ein weiterer grün-schwarzer Koalitionsknackpunkt in den Top 5.

Ins Hotel mit Hirtenbrief

Autowaschen an Sonn- und Feiertagen ist verboten. Aber gesprengt werden darf schon, wenn die Deutsche Bahn es will. Eigentlich müssten die Kirchen dagegen protestieren. Aber sie tun es nicht. Als Trostpflaster bietet die Bahn Hotels über Pfingsten an.

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