Geld. Macht. Partei.

Nach der Bundestagswahl werden CDU und CSU mit Großspenden überschwemmt. Sogar die Verliererpartei FDP kassiert kräftig. Nicht nur die BMW-Familie Quandt überweist Hunderttausende. Auch der Stuttgart-21-Tunnelbohrer Martin Herrenknecht zeigt sich öffentlich spendabel. Doch viele Schwarz-Gelb-Gönner spenden lieber anonym. Kontext nennt Namen und Beträge.

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Kontext unterwegs

Wie manipulieren Medien die öffentliche Meinung? Das wollten die Besucher des "Offenen Foyers" des Treffpunkts 50plus wissen. Von der Kontext:Wochenzeitung. Die Redakteure Anna Hunger und Jürgen Lessat haben interessierten Zuhörern im Stuttgarter Treffpunkt Rotebühlplatz anschauliche Beispiele gezeigt, wie Zeitungen und Fernsehen Stimmung für oder wider machen. Von ungläubigem Kopfschütteln bis "Das hab ich mir schon immer gedacht" reichten die Reaktionen auf den Vortrag.

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Das Schweigen der Zeitungen

Über die "Stuttgarter Zeitung" wird geredet, seit ihr die Bahn gerichtlich vorschreiben will, was sie über das Milliardenprojekt Stuttgart 21 schreiben darf. Die Unterlassungsklage, die Kontext vergangene Woche öffentlich machte, beschäftigt inzwischen die Politik. Die Stuttgarter Blätter selbst schweigen weiterhin.

Update: Ein Urteil ist verkündet - siehe Bericht innen.

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Krieg und Frieden

Betrachtet man das politische Gezänk um die Bildungspolitik, wünscht man sich vor allem eins: dass sich alle Beteiligten so verhielten wie ordentliche Schüler – bereit zur Mitarbeit und zum selbstständigen Denken. Dann wäre Baden-Württemberg entscheidend weiter.

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Angst vor der Giftmüll-Katastrophe

Im Heilbronner Salzbergwerk kam es zu einem Felsabbruch. 700 Tonnen Gestein fielen in der Untertagedeponie auf eingelagerten Sondermüll. Seitdem geht im Unterland die Angst vor einer Umweltkatastrophe um. Kein Grund zur Sorge, sagen Bergwerksbetreiber und Aufsichtsbehörde: Die Endlagerstätte für Giftmüll ist sicher.

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Stuttgarter Justizmord

Vor 275 Jahren wurde Joseph Süß Oppenheimer auf dem Stuttgarter Galgenberg gehenkt. Am 7. November wird der Landtag des jüdischen Justizopfers gedenken – erstmals. Süß-Biograf Hellmut G. Haasis kritisiert, dass bis heute Teile der Nazipropaganda verbreitet werden.

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NSA? Uns doch wurscht!

Zuerst werden die Bürger abgehört, dann Angela Merkel, dann kommt raus, dass die Geheimdienstler vom amerikanischen NSA Telefone von 35 Spitzenpolitikern auf der ganzen Welt überwacht haben. Und jüngst wurde bekannt, dass die Spione offenbar auch Firmendaten abschöpfen. Die Mittelständler am Hightech-Standort Baden-Württemberg kümmert das nicht.

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