Die STZN-EZ

Die Krake SWMH schluckt die kleine "Eßlinger Zeitung", rührt sie in ihren Einheitsbrei, und die Verlegerin sagt, sie müsse verkaufen, weil der Sohn nicht nachfolgen will. Tatsächlich will sie Kasse machen, bevor es zu spät ist. Ein Lehrstück aus dem deutschen Pressewesen.

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Jubeln und schweigen

Wie haben sie gesülzt, beim 140-Jahr-Jubiläum. Von Kanzlerin Merkel über MP Oettinger bis hinunter zum SPD-OB haben alle das hohe Lied gesungen. Auf die "Eßlinger Zeitung" (EZ), den Hort der Eigenständigkeit, den sicheren Hafen im Meer der Unübersichtlichkeit. Am tollsten hat es der Verlegerpräsident Valdo Lehari jr. getrieben, der schrieb, die Familie Bechtle habe es geschafft, durch "bedingungslose Wahrung der Unabhängigkeit" zu einem der…

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Leni, vidi, vici

Wie wichtig Worte sind, die aus Überzeugung gesprochen werden, hat die neue SPD-Landeschefin beim Parteitag in Heilbronn gezeigt. Ein Kommentar zum Mitte-Mantra von Sozialdemokraten, über die Sehnsucht nach einer glorreicheren Vergangenheit und den Aufbruch in neue Zeiten.

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Gift im Grundwasser

Im Grundwasser unter dem Stuttgarter Abstellbahnhof schwimmt seit Jahrzehnten ein giftiges Herbizid, das die Bahn früher auf Gleisschotter spritzte. Lange Zeit war die Stadtverwaltung ahnungslos, dann hilflos. Nun ist die Verursacherin am Zug: Das verseuchte Areal liegt in einem Stuttgart-21-Baufeld.

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Realos für Reiche

Baden-Württembergs Realos verstehen sich als Vordenker der grünen Bewegung. Jetzt behaupten ausgerechnet sie, eine sinnvolle Ausgestaltung der Vermögenssteuer sei nicht machbar. Das kann nur einen einzigen Grund haben: Sie wollen gar nicht ran ans Geld der Superreichen.

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Virale Hits in der Politik

Die Landesregierung postet und twittert auf Teufel komm raus. Jugendliche will sie damit für die Politik begeistern. Doch auf Facebook und Co. zählt meist weniger die Sache als der Konflikt. Davon profitieren Populisten.

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Der Patient, das revolutionäre Subjekt

Das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK) hat Anfang der 70er-Jahre das politische Klima in Heidelberg maßgeblich beeinflusst. Wie aus einer Selbsthilfegruppe eine mörderische politische Sekte erwuchs, beschreibt der Medizinhistoriker Christian Pross. Sein Buch "Wir wollten ins Verderben rennen" ist von hoher Aktualität.

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Stalking Tom

In Tate Taylors Bestseller-Verfilmung spielt Emily Blunt eine Alkoholikerin, die ihrem geschiedenen Mann und dessen neuer Frau nachspioniert. Eines der vielen Probleme dieses Thrillers: Dürfen Rückblenden lügen? Unser Filmkritiker hat sich für seinen Verriss weiblichen Beistands versichert.

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