Die Spur der Steine führt nach Tübingen. Dort ruhen die ehemalige Stuttgarter Bahndirektion und Teile des Hauptbahnhofs, vor Jahren abgebissen vom Bagger und zur letzten Ruhe in die Unistadt gekarrt. Zu Natursteine Rongen. Wer dort einkauft, tätigt Anschaffungen von Wert und Gewicht. In frischem Wintergrau kommen die Schätze daher, Mindesthaltbarkeitsdatum eine Million Jahre (bei guter Pflege), kaum zerstörbar, absolut umweltfreundlich und zudem dekorativ. Grabsteine gibt es dort, Flusskiesel ebenfalls, einen drei Tonnen schweren Ankerstein aus dem 18. Jahrhundert (nützlich für alle Öltankerbesitzer), und wer einen Dom zu Hause hat, dem die Spitze abhanden gekommen ist – kein Problem: Hier lagert die vom Zwickauer Dom (fast 500 Jahre alt). Beim Natursteine-Shopping empfiehlt es sich, neben dem obligatorischen Weidenkorb auch einen Tieflader mitzunehmen. Hier wird gerne in Tonnen abgerechnet. Eine Schaubühne.
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Danke Oettle. Genau so war es
AfD = Agitation-für-Dumme
Als Alt-Hamburger und im AKW-Brokdorf-Widerstand Sozialisierter erinnert mich das doch fatal an den berühmen 'Hamburger Kessel' im Jahr 1986. Nach einer zerschlagenen Anti AKW-Demo vor der Baustelle in Brokdorf sammelten sich am nächsten Tag beim...
Was für ein albernes öffentliches Personal-Gerangel. Es ist ziemlich Wurst, wer Ministerpräsident wird, die CDU und die Autonidustrie bestimmen, was umgesetzt wird. Das hatte Özdermirs Karrieristentruppe schon vor der Wahl begriffen und ihre Wählerschaft...