Pinocchio an der Tastatur. "Der Anspruch auf Pressefreiheit schließt die Lüge aus", schreibt Gerhard Manthey. Foto: Harald Wanetschka/pixelio.de

Ausgabe 199
Medien

Der Lügner weiß, dass er lügt

Von Gerhard Manthey
Datum: 21.01.2015
"Lügenpresse" – das Unwort des Jahres. Der nationalsozialistischen Herkunft des Ausdrucks zum Trotz: Jede(r) interpretiert es auf seine Weise. Die einen sagen Ja, das stimmt, die anderen wehren sich mit Macht dagegen. Stoff zum Nachdenken ist es allemal.

Ist die Chefredakteurin der taz, Ines Pohl, eine Lügenjournalistin, wenn sie dem ARD-Fernsehen beim Aufmarsch der Regierungschefs in Paris eine sehr spezielle Art von bildlicher Berichterstattung vorwirft ? Von wegen vorneweg marschiert. Sind die Demonstranten, die unter der Flagge Pegida ihre Meinungen, Vorurteile bis hin zur Volksverhetzung austoben, dumpfe braune Mitläufer, und jene, die sie so beschreiben, "Lügenschreiber"?

Wer lügt, weiß dies. Der schreibt bewusst etwas, von dem er weiß, dass es so nicht zutrifft, aber in seine "Wahrheit" besser passt. Das ist zulässig als persönliche Meinung. Als JournalistIn muss ich mich davor hüten. Der Anspruch auf Pressefreiheit schließt die Lüge aus.

Mit der Motivation, nur die eigene Wahrheit im Volk zu verbreiten, wurde schon das Zweite Deutsche Fernsehen von Konrad Adenauer ins Leben gerufen. Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland konnte nicht so viele Journalisten und Journalistinnen zu seiner "Teestunde" einladen, um die "reine, lautere oder schlichte Wahrheit" seiner Sicht der Dinge dem lesenden Volk zu überbringen. Da musste dann ein zweiter Sender her.

Wahrheiten lassen sich basteln

Willi Winkler schreibt in der "Süddeutschen Zeitung" unter der Überschrift "Lügen wie gedruckt", dass Lügen in der Zeitung normal sei: Der Leitartikel etwa, der die Abhörpraxis verurteile, verschweige, dass die Amerikaner uns vom Nazismus befreit hätten. Das ist eine seltsame Auffassung von Wahrheit. So gesehen dürfte auch die Annexion der Krim gegenstandslos werden, denn die Rote Armee hat uns auch unter großen Opfern vom Nazismus befreit.

Am 27. Januar 2015 wird auch der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz (durch die Rote Armee) gefeiert, doch Präsident Putin wird nicht eingeladen. So bastelt sich jede Regierung ihre Wahrheiten, und wir lesen sie.

Und wenn wir die sehr erschreckenden Details des (schon sehr geschwärzten) 499-Seiten-Berichts der US-Regierung über die Folter des US-Geheimdiensts gelesen haben, bedeutet das Unwort "erweiterte Verhörmethoden" die Verschleierung von unerträglicher Folter und Verletzung der Menschenwürde. Es ist die Nicht-Darstellung von Wahrheit. Es wird uns verschwiegen, warum die Gräuel nicht vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte kommen und Herr Rumsfeld nicht vor Gericht. Das ist die Unterlassung von Wahrheitssuche, aber keine Lüge.

Jeder Journalist und jede Journalistin hat es jeden Tag in der Hand, die recherchierte Wahrheit mit bestem Wissen und Gewissen darzustellen. Das gehört zum Beruf, und das macht ihn wertvoll und interessant.

Warum verzichtet aber eine ARD bei ihrer Berichterstattung über den Marsch der Millionen in Paris darauf, klarzustellen, dass die 40 Staats- und Regierungschefs nur vermeintlich an der Spitze des Demonstrationszugs marschierten? Dass sie dies nur für das Gruppenfoto mit Dame (Merkel) taten – natürlich mit totaler Absperrung? Als BürgerIn fühlt man sich hinters Licht geführt. Und eine Analyse der Motivation dieser 40, warum und aus welchen wirklichen Gründen sie dort ihre Trauer-Gesichter zeigten, hätte auch interessiert.

Stellen wir uns vor, Herr Benjamin Netanjahu hätte mit Herrn François Hollande in Mitgefühl und Trauer darüber diskutiert, wie man gemeinsam den Alltag der Franzosen jüdischer Religion wieder sicherer machen könnte, anstatt noch vor dem koscheren Kaufhaus, in dem die Menschen ermordet wurden, für die Auswanderung nach Israel zu werben.

Recht auf wahrhafte Berichterstattung

Und was wäre es für ein Schritt, wenn sich Herr Abbas, Herr Netanjahu und Herr Hollande angesichts des Anschlags auf "Charlie Hebdo" und das jüdische Kaufhaus öffentlich über die notwendige Integration von Muslimen und Juden in Frankreich unterhalten hätten. Frau Marine le Pen hätte dazu befragt werden müssen. Keine Zeile über ihre Ansichten ist nicht veröffentlichte Wahrheit.

Warum hat Präsident Sarkozy die Integration der Muslime bekämpft, Bildungsmittel gekürzt? Die klare und schnörkellose Rede der französischen Erziehungsministerin, Frau Najat Vallaud-Belkacem, vor der Assemblee national fand selbst den Respekt der Rechten. Das wäre eine schöne Wahrheit in unserer Meinungswelt gewesen.

Als ZuschauerIn, LeserIn, HörerIn möchte man sich das nicht aus fünf verschiedenen Zeitungen, Sendern, Blogs zusammensuchen müssen.

Das gilt auch für die Art und Weise, wie über die Pediga-TeilnehmerInnen berichtet wird. Das Sozialporträt der gesellschaftlichen Schichtung, Bildung und Ansichten dieser BürgerInnen ist wenig oder gar nicht untersucht. Sie in den braunen Sud zu werfen, wenn CDU oder SPD-Politiker dies wünschen, ist gefährlich. Erhellender wäre, herauszufinden, warum die Politik seit Jahrzehnten immer noch in ihrer Einwanderungspolitik versagt: Die schwarze Null im Haushalt ist wichtiger als die Bildung oder die Integration oder ein gutes Einwanderungsgesetz. Warum wird diese Politik nicht schonungslos hinterfragt? Stellen wir uns 100 Interviewer jeden Tag vor, die bei den Politikern so lange nachhaken, bis kein dummes "Kein Kommentar" mehr kommt.

Wir haben ein Recht auf wahrhafte Berichterstattung. Wir wollen erfahren, warum etwas nicht getan wurde, obwohl es in zehn Wahlprogrammen und Parteitagsbeschlüssen steht.

Warum gibt es keine Klage gegen die NSA, obwohl millionenfach Bundesbürger und Unternehmen abgehört werden? Und jetzt soll mit der Vorratsdatenspeicherung der Datenaustausch mit ebendieser NSA intensiviert werden.

In Stuttgart lebt eine kurdische Journalistin, die fünf Jahre in der Türkei wegen der Verunglimpfung der Regierung im Gefängnis saß und gefoltert wurde. Sie ist nun Deutsche. Was wissen wir von den kurdischen Frauen in Stuttgart oder Kobanê? Wie leben sie mit den türkischen Bürger und Bürgerinnen hier? Und wie leben sie mit uns? Gar nicht! Und da reden wir von Integration. Danke, ihr Unwort-Spezialisten – das war guter Stoff zum Nachdenken.


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7 Kommentare verfügbar

  • CharlotteRath
    am 12.02.2015
    "Wer glaubt, dass Massenmedien im gegenwärtigen Kapitalismus die Aufgabe hätten, zu informieren und aufzuklären, liegt absolut falsch. Stattdessen verdünnen sie Informationen, sie personalisieren, sie bauschen Nebensächlichkeiten auf, sie thematisieren bestimmte Zusammenhänge gar nicht, sie inszenieren und sie sind eine andauernde und gewaltige Entertainmentmaschine, der es um Reichweiten, Einschaltquoten, Absatzmärkte und Geld geht. "
    Aus einem Interview, geführt von Jens Wernicke mit Jörg Becker zu dessen neuem Buch „Medien im Krieg – Krieg in den Medien“. http://www.nachdenkseiten.de/?p=24995
  • Ulrich Frank
    am 22.01.2015
    @gguen, 22.01.2015 14:10 - Die Bringschuld - eben hinsichtlich eines wirklich professionellen Maßstäben genügenden Journalismus - dürfte allerdings zunächst einmal in erster Linie bei den den Medien und deren z.T. recht hartleibigen Vertretern liegen.

    Ist doch der zu beklagende Zustand (und hier hilft der Vorwurf des "Verschwörungsdenkens" nicht sehr viel weiter) schon lange eingerissen. Es sind eben eindeutige Tendenzen feststellbar, z.B. im Herbeischreiben des Neoliberalismus (siehe http://www.heise.de/tp/artikel/43/43837/1.html). Stattdessen neigt man bei den Leitmedien dazu sich auf der Position eines erziehenden Journalismus (Agenda statt breite Analyse mit Konsequenzenaufweis) halten zu dürfen - siehe die teils pampigen und naiven bzw. ausweichenden Stellungnahmen eines Herrn Kornelius (SZ) und eines Herrn Gniffke (ARD). Auf den eigenen Seiten bzw. im Hauptprogramm wird die Glaubwürdigkeitskrise schon gar nicht der angebrachten gründlichen Diskussion ausgesetzt - viel gelernt hat man noch nicht. Bzw. der Verhinderungsdruck ist zu groß.

    In der Folge wird die Auseinandersetzung dann auf kaum ausweichliche Weise emotional.
  • gguen
    am 22.01.2015
    Der Vorwurf an die Medien, eine "Lügenpresse" zu sein,
    hat das Niveau einer Verschwörungstheorie.
    Verschwörungstheorien verhindern kritische Prüfung von
    beiden Seiten und erlauben kaum Differenzierung.
    Die Behaupter sind von sich 100 % überzeugt,
    die Angegriffenen werden sich zurecht gegen die
    pauschalen Vorwürfe und solidarisieren sich.

    Ergebnis: Berechtigte Detailkritik und auch
    mögliche Selbstkritik werden verhindert.

    Auch Journalisten sollten ihr Selbstbild mal
    selbstkritisch prüfen, auch sie unterliegen
    Filtern, Selbstzensur, Vereinfachungen und
    sind bei aller Sachlichkeit auch interessengebunden, um
    die Erwartungen ihrer Leserschaft zu erfüllen.

    Noch kurz zur Darstellung der Paris-Demo.
    Wir haben derzeit eine ganz große Groko ohne
    echte Opposition, kein Wunder, dass einem
    die Leitmedien manchmal wie regierungsamtliche
    Verlautbarer vorkommen.
  • MCBuhl
    am 22.01.2015
    Guter, wichtiger Artikel. Vielen Dank!!!

    Vielen Dank auch dafür, dass der reißerische Hinweis auf die Nazi-Karriere des Begriffs aus dem Teaser im Artikel nicht vorkommt. Denn die Propaganda von Wilhelm dem Massenmörder machte davon auch schon ausgiebig gebrauch...

    Und davor die Katholiken, die Evangelen, und und und. Goebbels hat hier rein gar nichts erfunden. Das sollte man doch auch mal klar stellen.
  • By-the-way
    am 21.01.2015
    Diesen Kommentar hatte ich schon gestern bei einem anderen Artikel gepostet.

    HIER passt er aber eindeutig besser!


    "Das Stuttgart 21-Prinzip"...

    ... wurde schon von einem der größten Verbrecher der Menschheit, einem Meister seines Faches, sachlich sehr zutreffend, beschrieben.

    Und EXAKT SO, funktioniert Politik, schon IMMER und bis heute:

    "Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben.
    Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen.

    Deshalb ist es von lebenswichtiger Bdeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen.
    Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates !"

    Besser kann man die heutige Situation nicht formulieren!

    Paradox:
    auch die größten Verbrecher der Menschheit konnten klare Worte finden und damit tatsächlich WAHRHEIT aussprechen,
    wenn auch eine brutale!

    Wollt Ihr die brutale Wahrheit ?!!!
  • Ulrich Frank
    am 21.01.2015
    Gestern, 20. Januar, Tagesschau 20.00h: Herr Lielischkies, ARD-Mann, steht an einem ukrainischen provisorischen Front- bzw. Grenzposten, mit aufgesetztem Stahlhelm und wahrscheinlich kugelsicherer Jacke und berichtet, vor allem aus der Perspektive der ukrainischen Seite, über die angespannte Lage. Einschließlich dramatisch wirksamer Detailaufnahmen von Munition.

    Dann: Berichterstattung über Einwanderung nach und Asylsuche in Deutschland. Netto bleibt ein "Gewinn" von 800.000 Personen. Die deutsche Wirtschaft braucht dringend Fachkräfte. Alles wird gut im Land.

    Gefehlt hat in dieser Abendausgabe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens - wie selbstverständlich - könnte man sagen - der soeben veröffentlichte Bericht der internationalen Arbeitsorganisation ILO über die permanent schlechter werdenden Arbeitsmarktaussichten (s. z.B. http://www.heise.de/tp/artikel/43/43908/1.html) der so gar nicht zusammenpassen will mit der optimistischen Sicht auf die sagenhafte Aufnahmefähigkeit des deutschen Arbeitsmarktes. Im Detail sieht es auch hierzulande immer anders aus.

    Es handelt sich hier um bekannte Verzerrungen der Wirklichkeitsdarstellung, die z.T. reflektiert sind - so wenn das neue ARD Nachrichtenprogramm bekräftigt es würde vor Emotionen (s. Lielischkies-Auftritt) nicht zurückschrecken. Informationen werden hiermit aber nicht geliefert: daß das Abfotografieren von Gegenständen (Patronenhülsen, Fabrikhallen) nicht Realität - oder Wahrheit - liefern muß ist mindestens seit der Debatte zwischen Brecht und Lukacs bekannt. Die unzuverlässige ARD-Berichterstattung zur Ukraine hat auch schon eine Geschichte.

    Dabei wird nicht unmittelbar gelogen sondern nur selektiv dargestellt. Mit einem starken Hang zur Unterkomplexität. Man darf das "Volk" ja keinesfalls überfordern von Seiten der in Politik, Wirtschaft und Funkhäusern Herrschenden. Und dort müssen viele Sensibilitäten - politischer und wirtschaftlicher Art - berücksichtigt werden, Rücksichtnahmen usw.. Heraus kommt dann systemischer Journalismus. Der sich dann empört gibt wenn das Wort "Lügenpresse" gerufen wird - welches einfacher zu skandieren ist als "Realitätshinbiegemedien".

    Da muß man dann schmunzeln wenn in einem hiesigen öffentlich-rechtlichen Sender z.B. das Fernsehen eines südamerikanischen Landes als "staatlich kontrolliert" bezeichnet wird.

    Siehe hierzu auch "In den Medien muss sich fast alles ändern":http://www.heise.de/tp/artikel/43/43837/1.html und "Die erste Macht im Staate" "http://www.heise.de/tp/artikel/43/43761/1.html sowie die gesamte Diskussion in telepolis.
  • Peter S.
    am 21.01.2015
    "Der Lügner weiß, dass er lügt"
    Das finde ich eine gute Definition und die Beispiele im Artikel regen auch zum Nachdenken an.
    Dies gilt für jeden Bürger aber natürlich auch für Menschen in herausgehobener Stellung die mit der Position die temporäre Macht für weitreichende Entscheidungen erhalten haben.
    Im wesentlichen sind dies (meist angestellte) Vorstände von Unternehmen und die Gruppe der sogenannten Volksvertreter.

    Man kann nun darüber diskutieren wie die Machtverteilung bei diesen Gruppen ist, aber eines ist klar: Wenn sich Vorstände und Politiker verbünden, ist der Bürger schutzlos jeder willkürlichen Entscheidung ausgeliefert.
    Speziell durch die Entscheidung, wie der Topf mit dem Steuergeld auf Grossunternehmen und Branchen verteilt wird, lässt sich leicht eine Win/Win Situation für diese Kaste herstellen. Verdiente Politiker werden für das frühere Wohlverhalten durch entsprechende Posten belohnt. Kleinere Politiker werden durch Drohungen bzgl der Karriere (s. EU Parlament wg Junker) gefügig gemacht.
    Welche Mittel gibt es diese Missstände zu beseitigen?
    Wenn schon keine "Schweizer Regelung" vorhanden ist, dann möglichst massiver Druck durch die Bevölkerung.
    Wie kann der enstehen?
    Nur durch Aufklärung.
    Und wer ist dafür prädestiniert?
    Gut recherchierende Journalisten in unabhängigen Zeitungen. Welche Wahrheit schreiben und klar zu Kommentaren abgrenzen.

    Anscheinend gibt es diese Kombination immer seltener.
    Die Rolle muss heute leider zu häufig von Bürgerinitiativen übernommen werden (TTIP, S21, Abgeordnetenwatch etc)

    Für mich war die "offizielle und permanente Lüge" welche z.B. durch S21 salonfähig wurde, ein absolutes Versagen der vierten Gewalt. Auch ich war ganz zu Beginn der Montagsdemos noch der Meinung, wenn die Fakten bekannt werden, dann ist das Lügenprojekt schnell beendet. Welche Naivität aus heutiger Sicht.

    Den Finger nicht (oder viel zu spät) in die Wunde zu legen, nicht den offensichtlichen Verdachtsmomenten nachgehen und die meisten Propagandatricks eines "Machtkartells" ungeprüft zu übernehmen; wenn Bürger dannn glauben, dass hier eben auch von der Presse gelogen wird bzw Lügen unterstützt werden, dann habe ich dafür Verständniss.

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