E oder nicht E, das Auto bleibt eben nur ein Auto. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 415
Wirtschaft

Elektrisch in die Sackgasse

Von Winfried Wolf
Datum: 13.03.2019
Das Elektroauto rettet das Klima. Dieser Eindruck könnte entstehen, glaubte man den Verheißungen von Industrie und Politik. Viel zu kurz gesprungen, schreibt unser Autor. Das Auto als solches ist das Problem.

Das Auto ist nicht ökonomisch: Der aktuelle Golf hat ein Totgewicht von 1,3 Tonnen und befördert in der Regel 80 kg Menschenfleisch und Blut. Das Verhältnis zwischen Transport- und Leergut von 1:16 ist krass; kein Kapitalist würde das im normalen Business akzeptieren. Beim E-Auto sind es dann 1,9 Tonnen zu 80 kg oder 1:24. Übrigens: 1970, beim Käfer, waren es noch 700 kg zu 80 kg oder eins zu neun.

Das Auto ist nicht effizient: Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Autoverkehr in Los Angeles liegt bei 17 km/h, in Stuttgart vielleicht bei 25 km/h. Das ist die Geschwindigkeit eines latent unsportlichen Radfahrers.

Das Auto ist stadtzerstörerisch: Der Autoverkehr beansprucht mindestens vier Mal mehr Fläche je Transporteinheit wie der Verkehr mit Öffis.

Das Auto ist mit Blick auf Klima und Umwelt nicht vertretbar: Rund ein Fünftel der das Klima schädigenden Gase sind Pkw und Lkw zuzurechnen.

Das Auto ist mörderisch: Jahr für Jahr kostet der Autoverkehr in der EU 25 000 Menschen das Leben. Weltweit sind es jährlich mehr als eine Million.

Das schmutzige Dutzend bleibt immer das gleiche

Die Autokonzerne bilden, zusammen mit den Öl- und Energieunternehmen, die entscheidende Macht in der Weltwirtschaft. Ausgeklammert ist dabei der Finanzsektor, der jedoch eng mit den jeweiligen Konzernen verflochten ist.

Ausschlaggebend für die Bedeutung sind aber nicht in erster Linie die Jobs. In der Weltautobranche gibt es "nur" zehn Millionen davon, die Zulieferer bereits eingeschlossen. In der Welttextilbranche etwa sind drei Mal mehr Menschen beschäftigt. Doch die Autoindustrie ist so mächtig, weil sie ihre Hauptquartiere in den wichtigsten kapitalistischen Ländern hat, und weil "das Auto" in der bestehenden Gesellschaftsordnung, die massenhaft Entfremdung produziert, eine große Rolle in der Massenpsychologie und für Ersatzbefriedigungen spielt.

In den letzten drei Jahrzehnten haben sich die Orte, an denen die Autoproduktion weltweit stattfindet, radikal verändert. 1990 wurden noch 80 Prozent aller Kraftfahrzeuge, die auf den Markt kamen, in den "westlichen" Regionen Nordamerika, Japan, Südkorea und Westeuropa gefertigt. 2018 lag dieser Anteil bei der Hälfte, bei rund 40 Prozent. Das Spannende ist jedoch: 2018 ist es dasselbe "schmutzige Dutzend", das knapp 80 Prozent der Weltautoproduktion kontrolliert wie 1990. Es sind dies die drei japanischen Konzerne Toyota, Honda und Suzuki-Maruti; die drei deutschen Hersteller VW, Daimler, BMW; die zwei US-Autokonzerne General Motors und Ford; die zwei "Franzosen" Renault-Nissan und PSA (Peugeot, Citroen und Opel); der südkoreanische Konzern Hyundai und der italienische Hersteller Fiat-Chrysler.

Diese Gruppe blieb weitgehend identisch. Auch ist die Zahl der rund zehn Millionen Autojobs seit drei Jahrzehnten weitgehend unverändert. Doch der Output hat sich immens vergrößert. 1960 produzierte die Weltautobranche 20 Millionen Kraftfahrzeuge. 1980 waren es 40 Millionen, 1990 gut 50 Millionen, und 2018 bereits 100 Millionen.

Aus einer Krise entstehen noch mehr Autos

Die Branche erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg ein halbes Dutzend Krisen. Sie ist seit Mitte der 1970er Jahre auch Taktgeber der Weltkonjunktur – die jeweilige Branchenkrise ist immer zugleich eine Rezession der Weltwirtschaft. So in den Jahren 1975/76, 1980/81, 1992, 2001 und 2008/2009. Und diese Branchenkrisen waren oft zugleich Glaubwürdigkeitskrisen für die Autoindustrie, die sie jeweils mit Reformdebatten und -projekten zu überwinden versuchte. Am Ende liefen sie stets auf eine nochmals deutlich gesteigerte Pkw-Zahl und Auto-Dichte hinaus.

Exemplarisch seien hier genannt die Diskussion um die "autofreien Sonntage" und das Tempolimit im Jahr 1973 – als Folge der "Ölkrise". Die Reformprojekte damals waren spritsparende kleine Pkw, später der Katalysator. In der Krise 2008/2009 wurde der Biosprit massiv propagiert – angeblich auch als Mittel zur Reduktion der CO-2-Emissionen. Das aktuelle Reformprojekt lautet "Elektromobilität". Behauptet wird, eine möglichst große Zahl von Elektroautos würde die CO-2-Emissionen reduzieren und dem Klimawandel entgegenwirken. Das ist nicht der Fall. Im Gegenteil.

Die reine CO-2-Bilanz eines E-Pkw ist im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel maximal um 25 Prozent günstiger, nämlich dann, wenn der gesamte Lebenszyklus betrachtet wird. Faktisch sind E-Autos zu einem großen Teil Stadtautos und Zweit- und Drittwagen. Dies zeigen alle praktischen Untersuchungen (etwa in Norwegen, aber auch in Deutschland); dafür sprechen aber auch technische Aspekte wie Reichweite, Ladedauer und Ladestrukturen. E-Autos sind derzeit und auf absehbare Zeit faktisch Mobilitätsmittel für den gehobenen Mittelstand, für Leute, in deren Haushalt es ein Zweit- und Dritt-Gefährt gibt und die über eine Garage oder Carport mit Wallbox verfügen. Damit sind E-Pkw ein neuer Beitrag, um die Dichte weiter zu erhöhen – und ausgerechnet dort, wo Pkw besonders schädlich sind: in den Städten.

Und eine Autoindustrie, die primär auf E-Autos setzt, tauscht in Ansätzen die Abhängigkeit vom endlichen Rohstoff Öl gegen eine Abhängigkeit von den endlichen Rohstoffen Kupfer und Nickel (die für E-Autos in deutlich größerem Umfang abgebaut werden müssen) und Lithium, Kobalt und allgemein seltene Erden (die für E-Pkw in sehr großem Maßstab neu abgebaut werden müssen).

Auch mit dem Tesla geht's im Stau nicht schneller

Die grundlegenden Probleme bleiben in jedem Fall bestehen. Auch wenn alle Autos in Los Angeles Tesla Model 3 oder Nissan Leaf-Modelle wären, so bliebe es bei der Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h und dem Dauerstau, über den Tesla-Boss Musk flucht und den er mit gigantischen Tunnelröhren im Untergrund der Stadt bekämpfen will. Auch wenn in allen Großstädten der Erde die Benzin- oder Diesel-Pkw durch "Elektromobilität" ersetzt werden würden, bliebe es dabei, dass der Flächenverbrauch, den diese Blechlawine abverlangt, eine wesentlich größere ist als eine Mobilität, in deren Zentrum der Fuß-, Fahrrad- und öffentliche Verkehr steht.

Es geht bei diesen Modellen immer darum, dass der Anteil der Elektroautos an einer vorgegebenen Größe gesteigert werden soll: bei der Produktion, am Bestand, am Stadtverkehr. Doch nirgendwo ist dies damit gekoppelt, dass die Gesamtzahl an Autos gestoppt oder richtigerweise reduziert werden muss. In der meistzitierten Studie "Agora-Verkehrswende" heißt es etwa: "Bis zum Jahr 2050 könnte die Zahl der Autos von derzeit 900 Millionen auf 2,4 Milliarden ansteigen. Um die Klimaziele dennoch zu erreichen, ist es deshalb unerlässlich, den Anteil emissionsfreier Fahrzeuge zu steigern – nicht nur im Personen-, sondern auch im Gütertransport". Das ist grotesk. Man akzeptiert eine Steigerung der Pkw-Zahl weltweit um das Zweieinhalbfache. Und sagt dann: Aber der Anteil der Elektroautos muss möglichst hoch sein. Selbst wenn am Ende alles elektrisch wäre, und selbst wenn es stimmen würde, dass ein Elektroauto 25 Prozent weniger CO-2-Emissionen hat, dann hieße das in der Gesamtbilanz doch, dass die CO-2-Emissionen des Straßenverkehrs weiter drastisch steigen.

Nun ist die Autobranche der Sektor im Weltindustriekapital, in dem die Produktion bereits extrem automatisiert ist, ein Sektor, in dem lebendige durch "tote Arbeit", also durch Maschinen und Roboter, ersetzt und künftig weiter gesteigert werden wird. Wir erleben in den USA seit einem halben Jahrhundert, dass hunderttausende Jobs zerstört und die einstmals blühende Autostadt Detroit, die einmal mehr als zwei Millionen Menschen zählte, zum Armenhaus mit weniger als einer Million Menschen verkommt. Wir erleben seit mehr als drei Jahrzehnten, wie in Westeuropa Arbeitsplätze wegrationalisiert beziehungsweise nach Osteuropa und Asien verlagert werden. Mehr als ein Drittel aller Autojobs in Frankreich, in Italien, in Spanien und in Großbritannien wurden in den letzten drei Jahrzehnten abgebaut. Was das in Deutschland heißt, haben wir in Bochum gesehen, wo die Autoindustrie verschwunden ist und die Opel-Beschäftigten in ihrem Kampf weitgehend allein gelassen wurden.

Die Zukunft gehört dem Fahrrad

Besonders drastisch ist der Fall Italien. Dort wurden vor zwei Jahrzehnten noch zwei Millionen Pkw hergestellt. Heute sind es weniger als eine Million. Die Zerstörung der Autojobs in den Nachbarländern ist im Übrigen ein Grund dafür, dass es in Deutschland noch die 820 000 Arbeitsplätze gibt – die Zulieferer und die mehr als 120 000 Leiharbeitskräfte sind da bereits eingerechnet.

Dabei lohnt ein Blick zurück. Im November 1991, auf einer Konferenz der IG Metall und des Deutschen Naturschutzringes, hielt der Verkehrswissenschaftler und Biochemiker Frederik Vester das Hauptreferat. Die einleitenden Sätze sind brandaktuell: "Die Umweltsituation auf unserem Planeten ist für die Menschheit zu einer Überlebensfrage geworden. [...] Was uns bevorsteht sind möglicherweise verheerende [...] Klimakatastrophen durch den Anstieg von CO₂ [...] Die Grenze der Belastbarkeit unserer Erde ist bereits in mehreren, für die menschliche Existenz wichtigen Bereichen erreicht."

Die gute Nachricht zum Schluss: Ich hätte mir vor drei Jahrzehnten nicht träumen lassen, dass das Fahrrad einmal zu einem Kultobjekt und zu einem Gegenstand mit rasanter technologischer Weiterentwicklung wird. Und dass es hier, laut Angaben der baden-württembergischen Landesregierung, bundesweit mehr als 250 000 Vollzeitarbeitsplätze geben könnte.


Info:

Zum Thema erscheint ein neues Buch von Winfried Wolf: Mit dem Elektroauto in die Sackgasse. Warum die E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt. Promedia Verlag, 220 Seiten, 17,90 Euro.

Am kommenden Montag, 18. März, stellen Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaft) und Winfried Hermann (Verkehr) eine neue Strukturstudie "BWe mobil 2019" vor. Sie hört auf den Namen "Transformation durch Elektromobilität und Perspektiven der Digitalisierung".


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20 Kommentare verfügbar

  • Nigel Trewartha
    am 16.03.2019
    Ich denke die Wasserstoff Autos kommen viel zu kurz. Hier mkuss man mehr investieren.
    • Mark Doll
      am 30.03.2019
      Das grundsätzliche Problem (und meines Erachtens das KO-Kriterium): Wasserstofffahrzeuge sind im Betrieb prinzipiell nur halb so effizient wie batterieelektrische Fahrzeuge, vgl. z. B. https://www.pwc.de/de/automobilindustrie/alternative-fuels-powertrains-v2.pdf (Grafik auf Seite 14).

      Auch sonst spricht weder jetzt noch in Zukunft viel für Wasserstoffantrieb bei PKWs (LKWs ggf. schon eher, wenn sich zukünftig keine leichtere Batteriechemie findet): Trotz deutlich höherem Anschaffungspreis ist die Reichweite kaum größer: nach WTLP schafft der Toyota Mirai für 78 k€ 650 km vs. 560 km beim Tesla Model 3 für 54 k€. WLTP ist zwar unrealistisch (1/3 abziehen und es passt), aber an der Relation ändert das nichts. Zugegeben, Tanken geht schneller: beim Mirai sind es dann realistisch 450 km Reichweite gegenüber etwa 120 km in 5 Minuten beim Model 3 am aktuellen Supercharger v3 mit 250 kW (wird von Tesla derzeit ausgerollt/umgerüstet). Schnelladen ist aber nur bei Autobahnfahrten relevant und alle 3 Stunden mal 15 statt 5 Minuten Pause fände ich nun nicht sooo schlimm. Wer zu Hause laden kann, wird sich kein Wasserstoffauto antun, denn wer will schon freiwillig gern zur Tanke fahren -- die derzeit auch noch ewig weit weg sind (es gibt nur gut 100 Standorte deutschlandweit). Und auch die aktuellen Betriebskosten sprechen dagegen: 9,50 €/kg Wasserstoff (entspricht 29 Cent/kWh) macht beim Mirai mit 1,1 kg/100 km 10,45 €/100 km, während ein Model 3 mit 18 kWh/100 km mit 5,18 €/100 km die Hälfte kostet. Und Wartungskosten sind beim Mirai sicher auch nicht geringer als beim Model 3. Nein, Wasserstoffautos sind bei PKWs in praktisch allen wichtigen Punkten einem BEV unterlegen und in allen anderen ist das BEV hinreichend konkurrenzfähig, die werden nicht kommen.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 30.03.2019
      Das Wasserstoffauto und diese Betrachtung zum Begriff "Sackgasse".

      Vorausgeschickt: Sich nicht erinnern wollen – punktuelle Amnesie!!! Was allerdings nicht zur Amnestie führt. Den Verantwortenden sind die Konsequenzen aufzubürden, und das von Amtswegen! [b][1][/b]

      Also zum Wasserstoff- und Elektroauto meine "Mail ins Studio" der SWR1 Leute Sendungen mit [b]Franz Untersteller, Edzard Reuter und Matthias Wissmann[/b], Präsident der Deutschen Automobilindustrie (und Wechsler zur deutsch-französischen Privatbank Oddo BHF).
      Schriftwechsel mit Franz Untersteller im April 2012: https://c.web.de/@337901998990951104/MJ5XEueBRWeTSfOubMbofQ/438934225173878794
      2013.08.05 Mo. 10.24 Jue.So an SWR1-Leute Petra Zundel, MdL F. Untersteller_S.pdf

      2012.04.26 Leute - Umweltminister B-W_1.pdf – Auszug von Seite 1:
      Wer hat die Entwicklung wieder aufgenommen? Die Japaner, die
      Franzosen und die Schweden!!!

      Jetzt konnte natürlich die Deutsche Autoindustrie nicht her gehen und
      die bereits vorhandene Entwicklung wieder aufnehmen, dass wäre ja
      dann aufgefallen - was macht also -Federführend- "Daimler Benz"
      das Wasserstoffauto entwickeln, wissend, dass diese Entwicklungszeit
      erst anläuft und somit sehr lange bis zur Serienreife dauert!!!
      Ein Entwicklungsschritt wird damit übersprungen, der des Elektroantrieb.

      [b][1][/b] Grundlegendes zur Amtspflicht und dem Urteil zu Dieselfahrverboten https://up.picr.de/35398993qn.pdf auf 39 Seiten 3,5 MB
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 27.06.2019
      Also jenen auf die Sprünge geholfen, die sich nicht erinnern wollen – punktuelle Amnesie!
      Im Vordergrund die beiden mit Vornamen Winfried; vorgebildet durch _ihre_ Dienst-Zeiten als Verkehrs-Experten vergangener Jahrzehnte:
      22.-23. März 2012 _Mercedes Event Center Sindelfingen_ https://www.vda.de/dam/vda/Medien/DE/Service/Veranstaltungen/Technischer-Kongress/Technischer-Kongress-Programme-2003-bis-2012/TK_2012_Programm_aktuell.pdf
      Verband der Automobilindustrie 14. VDA Technischer Kongress
      • Wissen ist Macht - Vernetztes Wissen ist mächtiger
      • Chancen und Herausforderungen zukünftiger Antriebssysteme
      • Umwelt, Energie und Elektromobilität
      Matthias Wissmann Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)
      Winfried Hermann Minister für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg
      Dr. Dieter Zetsche Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG
      und neun weitere …

      17.05.2005 Sondergutachten Sachverständigenrat für Umweltfragen https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/02_Sondergutachten/2004_2008/2005_SG_Umwelt_und_Strassenverkehr.pdf
      Umwelt und Straßenverkehr 347 Seiten, 43 Abbildungen (PDF 3MB)
      Potenziale und Instrumente zur CO2-Verminderung von PKW – Auszüge 79 Seiten (PDF 623 KB)

      Mit seinem Sondergutachten nimmt der SRU eine umfassende
      Bestandsaufnahme der Umweltfolgen des Verkehrs vor. Trotz
      Fortschritten in Teilbereichen, insbesondere durch technische
      Maßnahmen zur Reduzierung der Luftschadstoffe, sind die durch den
      Straßenverkehr verursachten Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit
      weiterhin unakzeptabel hoch.
      Das zentrale Ziel einer dauerhaft umweltgerechten Verkehrspolitik sollte
      aus Sicht des SRU die Sicherung eines hohen Mobilitätsniveaus mit
      weniger und umweltverträglicherem (Kraftfahrzeug-)Verkehr sein. Der
      SRU entwickelt Vorschläge für Maßnahmen an den Fahrzeugen, für eine
      integrative Umwelt- und Verkehrsplanung, für eine bessere Lenkung des
      Verkehrs durch ökonomische und ordnungsrechtliche Instrumente sowie für die Korrektur
      verkehrserzeugender Anreize in anderen Politikbereichen.
  • My Tears
    am 16.03.2019
    Es wird so viel über E-Mobilität geschrieben aber so wenig gewusst.
    Hier möchte ein Radfahrer ein Buch verkaufen. Das ist Ok ... nur ...
    Ja, das Fahrrad ist das beste Fortbewegungsmittel. Warum wird hier aber für das Rad, der Verbrenner, die Industrie und das E-Auto munter verquirlt und dann das Böse E-Auto aus dem Hut gezaubert.
    Richtig wäre: Es gibt zu viele Autos in der Stadt die zu viel Platz brauchen. Es wäre gut die Zahl der Autos in der Stadt zu reduzieren und alle verbleibenden Autos (auch die auf dem Land) durch E-Autos zu ersetzen. Das Rad ist in der Stadt das absolut beste Verkehrsmittel. Das ist alles!
    Wozu braucht es hier das E-Auto bashing? Ja, zum Verkauf des Buches.
    Ich würde den Autor bitten das Buch noch zu überarbeiten noch folgendes zu beachten bzw. zu recherchieren:
    1. Welche Rolle spielt das Gewicht des Fahrzeugs im Verhältnis zum Fahrer? Keine!
    2. Mittlerweile können E-Autos schnell geladen werden
    3. E-Autos können mit regenerativer Energie produziert werden
    4. Ein E-Auto verbraucht auf 100 KM weniger Energie als nötig ist Benzin oder Diesel für einen Verbrenner zu erzeugen, der die gleiche Strecke fährt.
    5. Die Energieeffizienz eines E‐Autos liegt bei 90% ... ein Verbrenner hat 20% (Darum auch der Kühler). Die hier genannte CO2 Bilanz für E-Autos ist falsch. Es ist möglich ein E-Auto inclusive Batterie mit regenerativen Energien zu erzeugen und auch zu betreiben. Raffinerien zur Erzeugung von Benzin und Diesel werden nur neben konventionellen Kraftwerken gebaut. Also wird Benzin nicht aus regenerativer Energie raffiniert. Zusätzlich siehe Punkt 4.
    6. Auf dem Land kann sich der Besitzer eines E-Autos seine Energie zur Mobilität selbst erzeugen.
    7. Neue Unternehmen die E-Autos produzieren werden gegründet. Der Markt wird endlich aufgebrochen und neu verteilt.
    8. Was hat Detroit mit der E-Mobilität zu tun? Nichts! Rationalisierung gibt es schon immer. Die Lösung heißt hier Bedingungsloses Grundeinkommen. Das ist aber ein anderes Thema.
    9. Ja, Auch E-Autos stehen im Stau. Das tun die aber leise und ohne Abgase. Wer die Zeit aufbringen will ... bitte. Mich stört es nicht. Aber ja, es gibt zu viele Autos.
    10. Ich fahre mit einer Renault ZOE 40 wöchentlich 1000 KM. Ich habe nur dieses Fahrzeug. Ich wohne im Saarland und arbeite in Bayern. Elektromobilität ist schon seit einiger Zeit dem Nahbereich entkommen und bietet 100% alles, was der Verbrenner vorher auch geboten hat ... plus einen extremen Zuwachs an Ruhe, Komfort, Sparsamkeit und ja wirklich auch Umweltschutz!
    ...
    Also lassen wir das E-Auto Bashing doch einfach mal stecken und wenden uns Stecken unsere Energie in allgemein bessere Verkerskonzepte.
    • Immer Aufmerksam
      am 17.03.2019
      @my tears: an Ihren Argumenten ist ja durchaus was dran. Allerdings machen Sie mit Ihrem Schluss klar, dass sie die Essenz des Artikels nicht begriffen haben : 45000 km Arbeitsweg jährlich sind schlicht viel mehr, als dieser Planet aushält - ob elektrisch oder mit Flugtaxi... Und da spielt es auch keine Rolle ob Sie den Strom aus (eigener) PV oder Windkraft beziehen...
      Auch ein Zoe nützt sich ab und musste mit erheblichem Ressourcenaufwand produziert werden.
    • Mark Doll
      am 24.03.2019
      Vielen Dank, My Tears! Endlich eine Meinung hier im Forum, der ich überwiegend zustimmen kann. Ich denke, ich ticke ähnlich!

      Mir wäre es allerdings nicht egal, das E-Autos im Stau stehen. Oder das sie überhaupt im öffentlichen Raum (unnütz) herum stehen. Weniger E-Autos finde ich zwingend für die Zukunft, d.h. kein Besitz, sondern Mobilitätsdienstleister, idealerweise auch irgendwann einmal selbstfahrend. Wenn Autos zu 70 % genutzt herumfahren (Leerfahrten sind nie ganz vermeidbar) anstatt wie jetzt zu 95 % ungenutzt herumzustehen, deckt ein 1/14-tel des Autobestands denselben Mobilitätsbedarf und hätte dafür (fast) die doppelte Verkehrsfläche zur Verfügung (keine parkenden Autos). Sowieso: Wer ein Auto kaufen will, muss einen Stellplatz auf privatem Grund nachweisen (so wie z. B. in Tokio). Aber es hilft alles nix, wenn alle meinen, gleichzeitig unterwegs sein zu müssen (Rushour). Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice nehmen zu. Zum Glück.

      Und nein, das Fahrrad ist nicht das beste Verkehrsmittel! Ich bin selbst Radfahrer und besitze kein Auto (spart mir bestimmt 400+ € pro Monat). Ja, es funktioniert, zumindest derzeit noch, denn es gibt in den meisten Städten nur sehr wenige davon. Ich habe vor 30 Jahren in Peking (damals mit der Transsibirischen Eisenbahn hingefahren) mit eigenen Augen Fahrradstaus gesehen auf Straßen, die so breit waren wie Stuttgarts Theodor-Heuss-Straße. Fahrradfahrer sind sehr inhomogen in ihrer Geschwindigkeit (von Schrittgeschwindigkeit bis deutlich über 30 km/h wie bei mir ist alles dabei), dass begrenzt die Effizienz als Massentransportmittel doch erheblich. Von Nicht-Personentransport ganz zu schweigen (Waren/Einkäufe). In Freibugs Innenstadt stand ich letzten Sommer auch schon im Fahrradstau... Regen, Kälte, Hügel (Schwitzen und Frieren im Wechsel), nee, Fahradfahren ist ok für die Stadt, aber sicher nicht der Heilsbringer, den manche darin sehen mögen. Separate Fahrradwege (außer außerorts) übrigens schon gar nicht, das nur am Rande (auch nicht an Hauptverkehrsstraßen innorts, denn die gehören ausschließlich auf Hochstraßen (oder Tunnel) anstatt dass sie wie heute üblich unsere Städte zerschneiden. Ebenerdig ist unser städtischer Lebensraum und der sollte ausschließlich den Menschen und ihrer lokal- und Nahmobilität vorbehalten bleiben).

      Ebenso wenig ist ÖPNV die alleinige Lösung. Am Wochenende Freunde besuchen in Karlsruhe: Von Tür zu Tür 55 min mit dem Mietwagen (+5 Min mit dem Rad zum Wagen) vs. um 150 min mit ÖPNV. Nee, da zahle ich lieber das Doppelte für Stadtmobil und verbringe die drei gewonnen Stunden mit meinen Freunden in Karlsruhe anstatt in Bus&Bahn -- auch wenn ich in der Bahn lesen oder einfach nur Musik hörend die vorbeiziehende Landschaft bewundern könnte (mein Favorit). Und erkältet habe ich mich diesen Winter auch mal wieder genau dann, als ich den ÖPNV nutzen musste.

      TL;DR: Zeitlich entzerrter Individualverkehr als Dienstleistung mit selbstfahrenden Elektrofahrzeugen (ab 2050 aus 100 % regenerativer Energie inkl. deren Herstellung) wäre derzeit meine Wunschvorstellung unserer Mobilitäts-Zukunft.
  • Ludger Hendricks
    am 16.03.2019
    Der Mann wohnt sicher nicht auf dem Land
    • jens bierhafen
      am 17.03.2019
      die Standart Antwort auf jede Kritik ist :"Landbewohner" immer unter jedem Artikel, nur geht es in den Artikeln witzigerweise ausschliesslich um Städte.
  • Wolfgang Stoeth
    am 15.03.2019
    Das Problem lösen wir nur, indem wir zu Fuß gehen und uns den Ballermann verkneifen. Alles andere ist Augenwischerei.
  • Philippe Ressing
    am 15.03.2019
    Wahrlich ein tiefschürfend guter Artikel. Er belegt, wie weit sich die Grünen im Ländle, die vor Daimler,Porsche und Co buckeln von jeglicher ökologischer Verkehrspolitik und Weitsicht längst verabschiedet haben. Ein interessanter Aspekt der Elektro-Mobilität fehlte mir noch: Woher soll eigentlich die Energie kommen? Schon die Digitalisierung erfordert Unmengen an elektrischer Energie, was braucht dann die E-Mobilität? Wetten dass demnächst die Atomindustrie fröhliche Urstände feiert - vorne weg ein grüner Mischterpräsident?!
    • Ingo Master
      am 15.03.2019
      Jetzt sind die e-Autos Mode. Strom, Ressourcenverbauch und und und... Wer stellt eigentlich mal die Frage nach dem Energieverbrauch der weltweiten Vernetzung? Wie viele Webseiten werden unnötig vorgehalten? Wie viele Filmchen werden unnötig vorgehalten (YouTube)? Um nur 2 Beispiele zu nennen. Riesige Serverfarmen entstehen und existieren mit gigantischem Stromverbrauch. Öffentliche Diskussion: Kaum! Wenn man sieht wie viele Autos im Berufsverkehr wie viele Menschen transportieren... Meist ein Auto = ein Mensch! Alles richtig. Mich nervt nur immer die einseitige Betrachtung. Nutzen Autoren solcher Artikel ihr Handy bin es mehr funktioniert und entsorgen es dann richtig, oder ist ein neues Handy nicht schöner und das alte liegt im Schrank? Das ist nur ein kleines Beispiel. Auch Handys haben Lithium Akkus mit allen seltenen Erden wie e-Autos. Oder mal schnell 2 Tage zu einem Konzert irgendwo in Europa fliegen! Oder eine Woche auf die Seychellen. Oder, oder, oder was es heute noch für idiotische Auswüchse im Bereich Umwelt gibt.... So lange man nicht ALLE Bereiche betrachtet und nicht jeder bei sich selbst im Kleinen anfängt wird sich gar nichts ändern!
  • Peter Meisel
    am 14.03.2019
    Mich irritiert die Frage nach der physischen Mobilität! Wozu brauche ich Mobilität, wenn die Welt dank der digitalen "Revolution" zu mir ins Haus kommt? Ich muss nirgendwo hin, ausser auf die Toilette! Das ist bereits unsere Welt!
  • D V
    am 14.03.2019
    Zum Thema gibt es eine lesens- und empfehlenswerte Studie des BUND Ba-Wü: 'Mobiles Baden-Württemberg' in Kurz- und Langfassung. Sie ist absolut zukunftsweisend, nicht nur für Ba-Wü, nein, auch für den Rest der Welt. Entweder der Mensch denkt um, geht zurück zur neuen alten Bescheidenheit oder "Das war's". Lokales, regionales Leben, Denken, Arbeiten heißt die Zukunft und nicht 'Sein' dank Auto.
  • D. F.
    am 13.03.2019
    Volkswirtschaftlicher Unsinn, das trifft es vielleicht. Das Auto ist extrem teuer, weil jeder eins haben muss, das dann die meiste Zeit rumsteht und wie der Autor richtig schreibt, unendlich viel Platz raubt-neben den Leben, der Gesundheit, der Sicherheit und Stille... Wie viel angenehmer und v.a. sicherer reist es sich im Fernzug im Vergleich zur Autobahn! Man wird kutschiert, kann lesen, abspannen, die Reise und die Landschaft wahrnehmen. Nach einem Autoritt über 400Km bin ich jedes Mal müde und abgespannt, meine letzte Fahrt aus dem Norden mit dem ICE war sehr erholsam, sogar pünktlich und mit ca. 50€ sogar billiger als jede Autofahrt über 400Km. Der Kostenfaktor ist der Irrsinn, den die meisten ausblenden. Wenn man die ca. 44 Millionen PKW in Deutschland nimmt und was sie kosten, könnte man, das Geld in Öffis umgelenkt, vermutlich in jedem Kaff einen Fünfminutentakt der Straßenbahn/Busse anbieten-samt Verkehrsflatrate für alle. Das würde auch mehr Jobs als die ca. 1.000.000 bringen, die die Individualverkehrsgeldvernichtungsschleudern PKW bereitstellen, die Umwelt entlasten, weniger Leute killen, die Landschaft aufwerten (weniger Versiegelung) und die Menschen zusammenbringen. Genau genommen ist der Individualverkehr etwas höchst asoziales. Flächendeckender ÖPNV, per Pauschalabgabe für alle flat, würde verbindend wirken, da nicht mehr alle hinter Blech abgetrennt von der Welt umher- und allzu oft ineinanderrasen, sondern zwangsläufig wieder mehr Zeit hätten, einander im gemeinsamen Reisen wahrzunehmen.
  • Fred Nagel
    am 13.03.2019
    Wer aktuell etwas für die Umwelt im Verkehr tun möchte, kann die Petition beim Bundestag für ein Tempolimit unterzeichen:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_01/_09/Petition_89913.nc.html
    Etwas über die Hälfte der Bundesbürger ist laut aktueller Umfrage dafür, da sollten sich doch ein paar Millionen Unterzeichner finden lassen, um das Thema wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Also weitersagen....
  • Peter Meisel
    am 13.03.2019
    Wo ist das Problem? Mit der Digitalisierung werden wir uns physisch selbst nicht mehr bewegen müssen, die "Arbeit" findet bei uns zuhause statt. Die Kommunikation und den Rest der Produktion macht weltweit der Billigste und die Produkte werden ebenfalls durch 3D Druck dort in der Gegend ausgedruckt, wo sie gebraucht werden.
    Damit ist auch die Automobil Industrie überflüssig, es sei denn für Freizeitaktivitäten!
  • Horst Ruch
    am 13.03.2019
    .....Warum wohl setzten die Chinesen ihre Zukunft auf neue Atommeiler(60 Stück)?, weil damit die „emmissionsfreie“ Elektromobilität ermöglicht werden soll. Die Zukunft hat schon begonnen in den Köpfen unserer blinden Exportorientierten Automanager.
    Bejubelt von unsrer alternativlosen Politprominenz in der EU AG. Deren naive Vorstellungen sich auf die Steckdose beschränkt, aus der der Strom kommt.
    Ganz groß VW, dessen neuester Kopf Diess, so wie Zetsche und ganze Autoschar sich um nichts anderes kümmert, als die jährliche Steigerung der Auslieferung der Stückzahlen im jährlichen Aktientournus zu verkünden. Um dann in den „wohltemperierten“ Ruhestand zu flüchten. nichts wie weg, wenn die Zahlen den Aktionären nicht genügen.
    Die Ironie der Geschichte hat Wienfried Wolf in seinem Bericht weggelassen.
    Noch vor 25 Jahren fuhren die von den Europäern verlachten Chinesen alle Fahrrad. Heute wird dieses „Verkehrsmittel“ uns vom Autor ans Herz gelegt.
  • Marla V.
    am 13.03.2019
    Egentlich muss alles auf den Tisch: unser hochgelobte westliche Lebenstil (den wir ja auch, weil wir so toll sind, fleissig expotiere)....
    "Wir" haben ein Leben auf Rädern zum Glücksgefühl erhoben! Wir jetten, wir jagen, wir dampfpflügen, wir livestylen, wir kosmopoliten!

    Unsere Freizeit: wann ist eigentlich das im Gartenstuhl sitzen und Schmetterlinge zählen so schlimm und Asi geworden?
    Unser Job, der natürlich permanent zum Brummi Job geworden ist!

    Diese permanente WanderUnkultur bedeutet unglaubliche Zusatzvernichtung des Planeten! Für die vielen meetings undEvents werden Hotels ohne Ende gebaut, die Wohnmenschen verdrängt, für den Tourismus müssen immer neue immer hypere Zusatzbeschäftigungen erfunden werden, die Schiffe brauchen immer tiefere Wasser vor der Haustür, Flugzeuge immer mehr Luftraum!
    (Allein wie gerade besondes Männer glänzende Augen bekommen, weil sie demnächst auch mit Flugschrabschrab durch die Gassen fliegen dürfen! Gelernt? Nix!)

    Gerade uns Deutschen würde eine "Kultur der Hängematte" gut tun!

    Es wird mir ein eweiges Rätsel sein: erfanden wir Menschen Maschine, die uns viele Arbeiten abnehmen sollen, erfinden wir immer schwachsinnigere Arbeiten, damit wir mit den Maschinen konkurrieren können!

    Hängematte ...... und jahrelang sich Gedanken über Psychokrieg, über Raubbau, über politische Unsitten machen, Fähigkeiten zum Minnesänger austarieren, dabei mit Frau, Kind und Katz herumknuddeln.... und nebenbei das Gehirn von Schachsinn befreien (wer rastet, der rostet.... schaffe-schaffe,.... Nur wer leistet, hat Essen verdient (der vll unsäglichste Satz) ,....)
    Innehalten für die Welt von morgen, täte uns und der Welt viel besser!
  • Karl Heinz Siber
    am 13.03.2019
    Danke für diesen tollen Beitrag. Vieles von dem, was der Autor sagt, ist eigentlich selbstverständlich, ja fast trivial, aber wenn die öffentliche Verblendung ein solches Ausmaß erreicht, wie wir es gegenwärtig erleben, kann das Feststellen von trivialen Sachverhalten schon eine Heldentat sein. Die vielgerühmte E-Mobilität ist tatsächlich nichts anderes als der neueste Versuch, den motorisierten Individualverkehr zu retten. Der ist längst zu einer Plage geworden, nicht nur in den Großstädten. Dass Leute wie Herr Zetsche, deren einzige Zukunftsvision darin besteht, im nächsten Jahr noch mehr Autos zu verkaufen als im laufenden, für unsere politische Elite immer noch Kultfiguren sind, ist für eine "Kulturnation" (für die wir uns noch immer halten) eigentlich ein Armutszeugnis.

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Ausgabe 450 / Wir schweigen nicht / Peter Bahn / vor 1 Tag 11 Stunden
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