Die Totengräber Europas

Das Volk ist das Problem, nicht die Elite. So sagt es der Bundespräsident, so denken und handeln viele Politiker. Sie opfern das Soziale dem Gott der Ökonomie und begraben damit ein Europa, das einst "Wohlstand für die Völker" (Adenauer) bringen sollte. Ein Essay.

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Das Gespenst schreibt wieder

Ein "Gespenst" sahen "Spiegel"-Redakteure in Yanis Varoufakis Wohnung herum huschen. Einen "Unsichtbaren", der ihr Gespräch mit dem griechischen Ex-Finanzminister belauschen wollte. Das war vor einem Jahr, und im Bätterwald rauschte es: Wer war der Geheimnisvolle? Es war Arno Luik, der Autor des "Stern". Er hatte sich mehrere Tage bei Varoufakis zuhause aufgehalten, um mit ihm zu reden, wenn gerade mal wieder Zeit war.

Verhexter Bahnhof

Wenn die Stuttgarter Netz AG recht bekommt, haben Bahn und Stadt ein Problem. Ihre Klage gegen die Stilllegung der oberirdischen Gleise am Stuttgarter Hauptbahnhof wird am 9. August verhandelt. Vorstand Rainer Bohnet hat schon mehrere Prozesse gewonnen.

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NSU-Netzwerk im Blick

Wolfgang Drexler sagt, sein Untersuchungsausschuss habe einen ordentlichen Job gemacht. Jetzt gelte es, zusätzliches Licht ins NSU-Dunkel zu bringen. Im Kontext-Interview nimmt er zu den offenen Fragen Stellung.

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Schmutzige Pensionen

Rund 190 Millionen Euro haben die Pensionsfonds Baden-Württembergs in Kohle-, Öl- und Gas-Konzerne investiert. Rekord! Immerhin will nun die neue Staatssekretärin der Grünen die "Nachhaltigkeit von Finanzanlagen" überprüfen. Aber wann?

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Thriller ohne Verbrechen

Pedro Almodóvar erzählt in seiner Alice-Munro-Adaption von einer Frau, die mit schweren Schicksalsschlägen umgehen muss. Und er verbeugt sich dabei vor Alfred Hitchcock, meint unser Filmkritiker.

Keine Tür in die Türkei

Keine Klarnamen, keine klaren Fotos: Nur so sind manche Türkinnen und Türken, die sich laizistisch, europäisch und demokratisch verstehen, bereit zu reden. Sie seien eine Minderheit in der Minderheit, sagen sie in der Kontext-Redaktion und betonen, dass sie in das "Willkürland" nicht zurückkehren wollen. Die Angst ist zu groß.

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De-Maizière mich nicht voll!

Da sind sie wieder: die Verbots-Fetischisten. Nach dem Amoklauf in München wird der Schrei nach einem Verbot von "Killerspielen" wieder laut. In unserer letzten Ausgabe empörte sich unsere Autorin Johanna Henkel-Waidhofer über das fehlende politische Interesse, endlich zu handeln ‒ und den verteufelten Spielen den Garaus zu machen. Eine Replik.

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