Kretschmanns Kuhhandel

Da macht ein Politiker, was er für richtig hält. Im Alleingang und ausdrücklich gegen die Beschlusslage der Partei. Winfrieds Kretschmanns Zustimmung zum Flüchtlingskompromiss mit der Großen Koalition sorgt bundesweit anhaltend für Aufregung. Er selber ist mit sich im Reinen, "weil es um Menschen geht und nicht um Prinzipien". Solche Sätze bringen seine Kritiker erst recht auf die Palme.

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Im schwarzen Bereich

Den Zeitungen geht's schlecht. Das ist bekannt. Da haben wir uns gedacht, es wäre doch hilfreich, mal etwas Aufbauendes zu schreiben. Über die "Esslinger Zeitung" zum Beispiel. Es war zu berichten, dass das Traditionsblatt noch immer im schwarzen Bereich zu Hause ist. Finanziell gesehen. Aber das war dann auch wieder nicht recht. Flugs flatterte uns eine Abmahnung ins Haus, mit der Kontext untersagt werden sollte, eine bestimmte Rendite des…

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Mitleid und Furcht

Derzeit kommen so viele Flüchtlinge nach Deutschland wie zuletzt Anfang der 1990er-Jahre. Wissenschaftler sprechen von einer zwiespältigen Stimmung in der Bevölkerung. Die Menschen zeigen Mitleid und fürchten doch die Asylbewerber in der Nachbarschaft. Die Forscher warnen: Sollte die starke Wirtschaft einbrechen, könnte es mit der Hilfsbereitschaft schnell vorbei sein.

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Aufschrei aus LE

Seit Wochenanfang läuft die Erörterung, wie sich der Landesflughafen an das Bahnprojekt Stuttgart 21 anschließen lässt. Ein Gutachten der Stadt Leinfelden-Echterdingen prophezeit ein S-Bahn-Chaos in der gesamten Region, falls die Bahn ihre Antragstrasse bauen darf.

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Der späte Mut, den Mund aufzumachen

Das war im Wasserwerferprozess vor dem Stuttgarter Landgericht ein Zeuge wie keiner bisher: ein Polizist, der sagt, was er denkt! Und damit reihenweise die eigenen Leute in die Bredouille bringt: den Polizeipräsidenten a.D. Siegfried Stumpf ganz besonders, den Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler nicht minder, einen der beiden Angeklagten außerdem. Sich selbst allerdings auch.

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Noch Plätze frei!

Zur offiziellen Präsentation des neuen Kontext-Buches am Donnerstagabend (25. 9., 19 Uhr) gibt es noch freie Plätze. Auch unsere Leser sind – bei freiem Eintritt – herzlich eingeladen!

Kritik an der Kanzlerin? Fehlanzeige!

Die Welt mag aus den Fugen geraten – wenn Angela Merkel auftritt, scheint alles wieder in Ordnung zu sein. Bei ihr ist alles in guten Händen. Ruhig und besonnen führt sie die Regierungsgeschäfte. Das ist ihr Medienbild. Unser Gastautor Peter Grottian zeichnet ein anderes.

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Die lieben Damen von der CDU

Sie sind freundlich, sie sind interessiert, sie sind engagiert. Und sind, damenhaft ausgedrückt, nicht auf der Höhe der Zeit. Die CDU-Frauen im Land, die Entscheidendes beitragen müssen zum ersehnten Wahlerfolg ihrer Partei 2016, mühen sich um Modernität und wildern im Themenspektrum von SPD und Grünen. Das wäre nicht weiter verwerflich, hätten sie sich nicht im Jahrzehnt vergriffen.

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