Die Hoffnung stirbt zuletzt

Erst Mutbürger, dann Wutbürger, dann vergessen: Zum offiziellen Baustart des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 rückt der Protest wieder bundesweit in die Schlagzeilen. Ursprünglich wollte die Bahn den 5. August feierlich begehen, entschied sich dann aber für vornehme Zurückhaltung. 700 S-21-Gegner waren weniger reserviert und demonstrierten im Stuttgarter Schlossgarten. Eine Schaubühne.

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Lob der Leser

Journalisten freuen sich, wenn sie nicht für den Papierkorb schreiben, wenn ihre Artikel etwas bewirken. "Bitten Sie Frau Merkel um eine Spende", hieß die Überschrift über eine Kontext-Reportage aus Griechenland ("Bitten Sie Frau Merkel um eine Spende"). Der Konstanzer Journalist Hans-Peter Koch hatte über die desaströsen Verhältnisse im dortigen Gesundheitswesen und die selbstlose Arbeit von Ärzten berichtet, die dringend auf Unterstützung…

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Die Letzten beißen die Hunde

Erst waren sie – polizeiintern – so was wie die Helden vom Schlachtfeld des Schwarzen Donnerstags. Heute sind sie jene Letzten, die die Hunde beißen. Die beiden angeklagten Polizisten im Stuttgarter Wasserwerferprozess sollen das Bauernopfer für jene erbringen, die wirklich die Verantwortung trugen, und sie wehren sich tapfer. Aber sie kämpfen gegen die Macht der Bilder.

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Dicke Backen beim SWR

Daimler gegen den SWR – das erstaunt. Normalerweise sind sie nett zueinander, aber die Undercover-Reportage "Hungerlöhne am Fließband" hat den Autokonzern erregt. Das ist verständlich, aber warum zeigt sich die Anstalt plötzlich so kämpferisch?

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Der Wahre Jacob

Das in Stuttgart erscheinende sozialdemokratische Blatt "Der Wahre Jacob" ist die größte Satirezeitschrift des Deutschen Kaiserreichs. Seine Karikaturen spiegeln den Wandel der SPD im Krieg wider und zeigen, welche Feindbilder zur Mobilmachung der Genossen dienen sollten.Teil XVII unserer Serie "Der Weltkrieg im Südwesten".

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Vom Wassersüppchen

Grüne und SPD führen das Schwert im zweiten Untersuchungsausschuss zum Schwarzen Donnerstag. Sagt der Stuttgarter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhard Löffler. Deshalb will er dem Ausschuss den Garaus machen und ein Stück Staatsrechtsgeschichte schreiben. Mit aller Macht. Weil seine Partei genau die nicht mehr hat.

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Roma – vor nichts sicher

Die Bundesregierung will das Asylrecht für Flüchtlinge aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien einschränken. Das betrifft vor allem Roma. Das Gesetz wurde im Bundesrat zunächst gestoppt, doch jetzt droht ausgerechnet die grün-rote Landesregierung Baden-Württemberg umzufallen und einer Verschärfung den Weg zu ebnen.

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Judenhass und Israelkritik

Je mehr israelische Bomben auf den palästinensischen Gazastreifen fallen, um so lauter werden die Proteste dagegen. Kritik am Gaza-Krieg ist nicht antisemitisch, solange sie zwischen israelischer Staatspolitik und Juden differenziert, analysiert Gastautor Thomas Rothschild.

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Die Top-fünf-Kontext-Beiträge im Juli

Unsere Berichterstattung über den Wasserwerferprozess am Landgericht Stuttgart ist bei der Leserschaft auf große Resonanz gestoßen: Gleich drei Berichte schafften es unter die Top fünf der meistgelesenen Artikel im Juli.

Stolz auf nix

Das oberschwäbische Aulendorf war jahrelang die Kommune mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in Baden-Württemberg. Dank Millionen vom Land und eisernem Sparen ist das Sorgenkind jetzt aus dem Gröbsten heraus. Die meisten Bürger sind zufrieden. Nun sorgt eine Altlast für neuen Zwist.

 | Fotos: Joachim E. Röttgers
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