Die CDU empört sich über ein Übel, das sie selbst zu verantworten hat. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 412
Politik

Die Dagegen-Partei

Von Johanna Henkel-Waidhofer
Datum: 20.02.2019
Der Ansturm auf die Diesel-Demonstrationen bleibt wahrscheinlich deshalb so überschaubar, weil die Zahl der Betroffenen stetig abnimmt. Nach einer neuen Statistik ist nicht mal mehr jedes zehnte Auto mit Stuttgarter Kennzeichen ein Euro-5-Diesel. Die CDU muss sich nicht wundern, wenn ihr Wahlkampfthema zur Kommunalwahl floppt.

"Soldaten kann man anschreien, Zahlen nicht", zitiert Winfried Kretschmann gerne, wenn er im argumentativen Wildwuchs versucht, für mehr Durchblick zu sorgen. Der Satz wird Franz-Josef Strauß zugeschrieben, hierzulande gerne auch Gerhard Mayer-Vorfelder. Mittlerweile aber zählen Zahlen wenig, vor allem, wenn es um Messungen von Luftverschmutzung geht. Um des lieben Koalitionsfriedens willen wird nun dennoch an weiteren 38 Stellen in der Stadt gemessen. Weil sich der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl höchstpersönlich dafür stark gemacht hat, dass in jeden Stadtteil eine neue Station kommt, um ein "Lagebild" zu erlangen, egal wie relevant die Ergebnisse am Ende für die Dieseldebatte sind.

Also wird an der Verkehrsüberwachung auf der Hauptstätter oder auf einer Ampel in der Hohenheimer Straße ein neuer Passivsammler hängen, in der Siemensstraße muss erst noch Ausschau gehalten werden nach einer Möglichkeit, und die Willy-Brandt-Straße vor dem Innenministerium scheidet wegen fehlender Repräsentanz aus, weil "der Standort durch die unmittelbar anschließende Baustelle extrem beeinflusst wäre". So viel zu der Unterstellung des wackeren CDU-Verkehrsstaatssekretärs Steffen Bilger, in Deutschland, vor allem natürlich im grün-regierten Baden-Württemberg, werde "schlechtestmöglich" gemessen.

Viel Neues ist nicht zu erwarten, und schon allein deshalb kommen die Schwarzen in ihrem Profilierungseifer immer bedenklicher ins Schlingern: Strobl entfährt auf der gemeinsamen Regierungspressekonferenz sogar das Bekenntnis, er habe selber die Mechanismen, nach denen am Ende entschieden wird, "noch nicht so ganz durchdrungen". Dementsprechend hat er inhaltlich wenig im Köcher in Sachen Grenzwerte, Schadstoffe und Fahrverbote. Auch ihm geht es immer wieder darum, Verkehrsministerin Winfried Hermann als Verzögerer dastehen zu lassen.

Für den Moment ist diese Strategie gar nicht so schlecht. Denn wer nichts weiß über den Stand der einzelnen Maßnahmen zur Luftreinhaltung, wer mit Begriffen wie NOX-Filteranlage oder Busspur um sich wirft, ohne über die Auswirkung im Praxistext diskutieren zu können, lässt grüne KritikerInnen ins Leere laufen. Zumal bekannt ist, wie sich das Staatsministerium harmoniebedürftig in Sachen Koalition notfalls schützend vor Strobl stellt und nicht hinter Hermann.

Sogar Fritz Kuhn, der Parteifreund auf dem Chefsessel im Stuttgarter Rathaus, bekommt den Kollateralschaden diesmal ab. Denn Kretschmann widerspricht mit keinem Wort, als dem OB vom CDU-Innenminister sogar die Zuständigkeit für einen Kompromiss mit der CDU-Gemeinderatsfraktion zur Durchsetzung einer umstrittenen Busspur vor die Tür gerollt wird. Die könnte, wird sie gebaut, vor allem zu einem führen: zu neuen und viel größeren Staus direkt vor der Messstation am Neckartor. Kein Wunder, dass die Grünen auf eine gemeinsame Inaugenscheinnahme aller beschlossenen Einzelheiten vor Ort bestehen.

Kuhn lehnt die Vermittlungsrolle postwendend und dankend ab, verlangt stattdessen vom CDU-Landesvorsitzenden, "der Stuttgarter CDU und den Unterorganisationen der CDU wie der Mittelstandsvereinigung klar zu machen, dass die heute getroffenen Beschlüsse der grün-schwarzen Landesregierung nichts an den Verkehrsverboten für Euro-4-Diesel und schlechter ändern." Und weiter: "Lieber Herr Strobl, sorgen Sie dafür, dass die Stuttgarter CDU nicht bekämpft, was die Landes-CDU in der Koalition mitbeschlossen hat."

Einzige Idee: bei der Kommunalwahl als Anti-Fahrverbotspartei punkten

Der Austausch unter den Schwarzen wäre schon allein deshalb von Bedeutung für den weiteren harmonischen Gang der Regierungsdinge, weil die CDU in der Landeshauptstadt bisher alles der Idee unterordnet, zur Kommunalwahl am 26. Mai mit der Ablehnung von Fahrverboten punkten zu können. Da wird negiert, wie schlecht die Luft im Talkessel ist, dass schon seit 2010 alle gesetzlichen Vorgaben hätten erfüllt sein müssen, wie lange die EU schon droht, oder dass die damals noch unangefochten in Land und Landeshauptstadt regierenden ChristdemokratInnen entscheidende Weichen gestellt haben und deshalb die ganze Stadt Umweltzone ist. Wenn jetzt der Ruf nach einem Verzicht auf Fahrverbote in den Außenbezirken laut wird, dann müssten erst einmal seriöse Vorschläge zur Machbarkeit auf den Tisch. Fragen über Fragen, aber keine Antworten. Auch Strobl kann dazu nichts sagen.

Auf diese Weise haben sich viele Schwarze aus der ernsthaften Debatte verabschiedet, machen gezielt mit Halbwissen Stimmung, die Risiken und Nebenwirkungen in Kauf nehmend. Denn aus der alten Baden-Württemberg-Partei wurde die neue Dagegen-Partei: gegen Fahrverbote, gegen eine Nahverkehrsabgabe, gegen mehr Klimaschutz, gegen ein neues Landtagswahlrecht oder gegen die gebundene Ganztagsschule. Und nicht zuletzt gegen Fakten. Jetzt würden "hoffentlich für die Gesamtstadt repräsentative Werte unterhalb der NOX-Grenzwerte gemessen, die ein flächendeckendes Fahrverbot für Euro-5-Fahrzeuge verhindern", schreibt Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Dienstag auf Facebook nach der Sitzung des grün-schwarzen Koalitionsausschusses. So als richtete sich die Realität nach den Messstellen und müssten nicht umgekehrt Messstellen anzeigen, was Sache ist.

Kretschmann würde den Dagegen-Vorwurf an die Adresse des Koalitionspartners kontern mit seiner Überzeugung, dass "Nein-Sagen zur Demokratie gehört, genauso wie das Ja". Und dass das Denken in Alternativen die Demokratie ausmache. Genau dies hatte die CDU aber nicht gelten lassen, als sie, vergleichsweise verbalradikal, ihre einschlägigen Kampagnen gegen die Grünen auf Landes- und Bundesebene fuhr. Sogar interaktive Karten waren geschaltet im Netz, in die die Parteibasis eigene Erfahrungen mit den Dagegen-Grünen eintragen konnte, von Veggie-Day bis Steuererleichterungen. "Neue Bahnhöfe, neue Straßen, neue Schienen, neue saubere Kraftwerke", heizte der damalige CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe die Debatte immer neu an, "die Grünen sind verantwortungslos gegen alles." Wer mit dem Zeigefinger auf andere deute, so Grünen-Chef Chris Kühn im Landtagswahlkampf 2011, richte vier Finger gegen sich selbst: Tatsächlich sei die CDU "die Dagegen-Partei par excellence, innovationsfeindlich, rückständig und von gestern".

In die Fahrverbotsdebatte jedenfalls wird allein eingearbeitet, was zum latent betriebenen Grünen-Bashing passt. Deshalb kein Wort dazu, dass laut neuer Zahlen des Statistischen Amts der Stadt Stuttgart überhaupt nur noch 6,5 Prozent der Fahrzeuge mit Stuttgarter Kennzeichen die Euro-Norm 4 oder darunter und nur noch 8,3 Prozent die Euro-Norm 5 aufweisen. Marktdurchdringung und Flottenaustausch sind aber kein Thema in der schwarzen Argumentation. Denn die kennt vor allem ein Hauptziel: Den Druck möglichst hoch halten auf den ungeliebten Koalitionspartner, erst recht auf die Fraktion im Gemeinderat und den OB.

Der CDU-Kreisverband hat irrwitzigerweise trotz Koalitionseinigung sogar beschlossen, "die Kundgebungen gegen Fahrverbote auf dem Schlossplatz fortzusetzen", wie sein Chef Stefan Kaufmann mitteilien ließ. Für die Samstage 16. März, 13. April und 18. Mai jeweils um 14 Uhr sind weitere Demos angemeldet. Und Kaufmannn droht, was zwangsläufig zum Ende der Koalition führen müsste, sogar mit einer Rücktrittforderung an die Adresse des Verkehrsministers: "Wenn er, wie bis heute wochenlang geschehen, die vereinbarten Maßnahmen nun weiterhin verschleppt, ist er als Verkehrsminister nicht mehr tragbar." Wirklich nicht tragbar ist, wie die Verschleppungs-Behauptungen ohne einen einzigen Beleg gebetsmühlenhaft wiederholt werden. "Am Wahltag muss Zahltag sein", verlangt einer der Grünen im Landtag am Rande des Besuchs von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am 19. Februar. Denn die CDU in der Landeshauptstadt sei "völlig aus dem Ruder gelaufen".

Wenig hilft selbst, wenn Kretschmann immer und immer wieder erklärt, dass und wie die Zuständigkeiten auf EU, Bund und Land verteilt sind. Dass es Gerichtsurteile waren, die ganz maßgeblich die heutige Situation bestimmen. Und dass die Luft nun eben mal nicht gut ist an zahlreichen Stellen der Stadt, und keineswegs nur am Neckartor. Und wenig hilft vermutlich auch, was EU-Kommissionspräsident Juncker bei der Pressekonferenz im Landtag auf Kontext-Nachfrage sagte: "Es ist grenzwertig, so zu tun, als ob Brüssel Baden-Württemberg mit Fahrverboten belegen würde. (...) alle Grenzwerte fanden die Zustimmung der deutschen Bundesregierung, und wenn immer man Brüssel sagt, meint man sich selber."

Nein, damit sich Strobl freuen kann darüber, dass "die dicke Luft in der Regierung wieder klar und rein ist und die Sonne scheint", wurden sogar Maßnahmen beschlossen, die sich anderorts bereits als wenig wirksam erwiesen haben, darunter fotokatalytische Beläge oder Fassaden. Natürlich überhört werden ferner Einwände von ExpertInnen, etwa der, dass mehr Probenahmen mehr Personalbedarf verursachen.

Am schrägsten aber ist, dass vermutlich eine einzige ernsthafte Kaminrunde Auge in Auge mit Fachleuten der Landesanstalt für Umwelt und Messungen (LUBW) im Staatsministerium zu einer extremen Versachlichung der Debatte führen würde. Daran aber sind die Stuttgarter CDU, der Innenminister und – in ausnahmsweise trauter Eintracht – auch Landtagsfraktionschef Wolfgang Reinhart bestenfalls am Rande interessiert. Letzterer sucht schon wieder die Offensive und kritisiert die Zeit, die verplempert worden sei. Natürlich von den Grünen. Nach dem Streit ist vor dem Streit.


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7 Kommentare verfügbar

  • M. Stocker
    am 24.02.2019
    "Nach einer neuen Statistik ist nicht mal mehr jedes zehnte Auto mit Stuttgarter Kennzeichen ein Euro-5-Diesel."
    Dann wundert es mich, dass die Stickoxid-Belastung von diesem kleinen Anteil der Fahrzeugflotte herrühren soll. Angenommen, die gefahrenen Strecken entsprechen der Stuttgarter Zulassungsverteilung, und Euro 4 und 5-Diesel erzeugen dabei 800 mg NOx pro km (was eher ein Horror-Wert ist, und nur mit völlig funktionslosen Euro 5-Katalysatoren erreicht werden kann). Da alle anderen Fahrzeuge keinen Beitrag leisten, kommen wir auf eine Durchschnittsemission aller Fahrzeuge von 80 mg NOx pro km. Das wäre der Euro 6 Grenzwert. Selbst wenn alle anderen Fahrzeuge brav Euro 6 einhalten, aber am oberen Limit mit 80 mg NOx pro km zu Buche schlagen, hätten wir immer noch eine Durchschnitts-Emission von 152 mg pro km, also deutlich unterhalb der Euro-5-Grenze von 180 mg pro km. Fahren die Euro4/5-Dieselfahrzeuge alle am Neckartor im Kreis herum?

    Aus der Zulassungsverteilung eine Abnahme der Betroffenheit zu konstruieren, und damit die abnehmenden Demo-Teilnehmerzahlen zu erklären ist eine steile These.

    Dass man mit dem naturwissenschaftlich-technischen Idiotenstadel, für den es nichts außer Fahrverboten oder hemmungsloser Umweltverschmutzung gibt, nicht mitdemonstriert, finde ich jetzt nicht so verwunderlich.

    Gäbe es eine Demo, die sich gegen die betrügerischen Innovationsverweigerer der Automobilindustrie richtet, und nicht gegen die Autobesitzer, eine Demo, die sich FÜR Umweltschutz durch Nachrüstung mit SCR-Katalysator auf Kosten der Hersteller einsetzt, dann würden die CDU/FDP/SPD/AfD-Trittbrettfahrer sofort die Flucht ergreifen. Und die Grünen würden dumm aus der Wäsche kucken, wenn Demonstranten (wie für K21) mal wieder für was konstruktives auf die Straße gehen.

    Im übrigen ist es eher so, dass die, die solche Autos fahren, ganz sicher keine 15000 bis 25000 Euro so mal in der Portokasse haben, um sich nach wenigen Nutzungsjahren schon wieder ein neues Auto kaufen zu können. Allemal, da dank Fahrverboten plötzlich ein komplett entwertetes Auto vor der Türe steht, das nicht mal einen Bruchteil des früheren Gebrauchtwagenwerts hat. Das hat schon den Charakter einer kalten Enteignung. Und ich finde es besonders erbärmlich, dass dem grünen Juste-Milieu nicht mal der Widerspruch zu ihrem salbungsvollen Nachhaltigkeits-Gerede auffällt.
  • Heinz Greiner
    am 24.02.2019
    Wie immer liegt Herr Stocker mit seinem Beitrag richtig :
    Man muß sich vorstellen , daß in Kalifornien die deutschen Helden des Automobils, ohnehin nur fähig mit Billiglöhnern aus Osteuropa und Asien , verkaufbare Produkte herzustellen , antraten mit einer sauberen Diesel Aktion ohne die technischen Möglichkeiten dazu anzuwenden . Zu solch herausragender Leistung paßt auch bestens aktuell der Ersatz des Daimler Wasserstoffbusprojektes in HH durch polnische Elektrobusse . Junge polnische , tüchtige Manager zeigen den Vorstandsmutlimillionären in D wie es geht . Mit Begeisterung .
    Es versteht sich von selbst , daß nur Leiharbeiter und Putzfrauen in den Konzernen die Entscheidungen trafen , gesetzliche Vorgaben zu ignorieren . Die Vorstände und Aufsichtsräte nicht wissen konnten , was Untergebene tun .
    Die S21/Automobil/Weltstaatskanzlerin mit Ihren 3 Gewalten ignoriert die eigenen Gesetze und der Bürger löhnt über Steuern und damit Verzicht auf notwendige Investitionen . Daß D weder auf Sand einen Flugplatz bauen kann , einen Zug fehlerfrei
    zum Laufen hinbekommt und auch keinen funktionierenden Bahnhof erhalten , ergänzt die Realität , daß das, wovon das Land nach dem Krieg lebte , nicht mehr hierzulande produziert wird : Fahrräder , Mopeds, Motorräder , Kameras, Fernseher , Radios , Solar ,Wind , Autos in Kürze .
    "Soziale,(freie) Marktwirtschaft " wenn das der Klima/Planwirtschaftsexperte Pfeifer aus dem Remstal mit seiner Elite aus dem Wirtschaftsrat wüßte...
  • M. Stocker
    am 21.02.2019
    Es ist wirklich nur noch zum davonlaufen. Die Schutzheiligen der Automobilindustrie demonstrieren auf dem Schlossplatz für mehr Umweltverschmutzung, also für ihre eigene Politik und gleichzeitig gegen die Folgen ihrer eigenen Untätigkeit und Unfähigkeit. Die Grünen finden sich mit Fahrverboten ab.
    Ist denn niemand mehr da, der etwas anderes als diese Deppenalternativen auf der Pfanne hat? Ist denn niemand mehr da, der sich die Innovationsverweigerer der Autoindustrie zur Brust nimmt, die seit 2007/2008 perfekt funktionierende SCR-Katalysatoren in PKW-Dieselmotoren einbauen könnten? Der diese elenden Vorstands-Filterblasenexistenzen endlich zur Nachrüstung von Euro-5-Dieseln zwingt?
    Begreift denn keiner, dass die Blechlawine, die durch die Städte und an den Städten vorbeirollt, eine Folge der systematischen Vertreibung der Mieter mit geringem Einkommen aus den Städten, den Orten in Arbeitsplatznähe in die Peripherie durch Wuchermieten ist? Durch nicht vorhandenen Wohnungsbau (Dank auch an Herrn Kuhn und den Rest des grünen Juste-Milieus), durch verscherbeln kommunaler Wohnungsbestände an Heuschrecken und Rendite-Erpresser? Was muss eigentlich noch passieren, bis diese idealen AfD-Wahlhelfer endlich ihre Hirne aktivieren?
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 22.02.2019
      @M. Stocker,
      da darf doch sicherlich dies zu Ihren Feststellungen beigetragen werden:
      [b]A.)[/b] 27.02.2018 Thema: Reaktionen auf das Fahrverbotsurteil aus Leipzig; 22.02.2018 ROBIN WOOD Stuttgart heute in Leipzig; 21.07.2017 Das geheime Kartell der deutschen Autobauer; https://up.picr.de/34852263lp.pdf „… Stuttgart: Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann hat wegen der geheimen Absprachen der großen deutschen Autokonzerne schnelle Aufklärung gefordert. …
      6. Zweite Beratung des Gesetzentwurfs der Landesregierung
      – [b]Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSchG)[/b] – Drucksache 14/1359

      [b]B.)[/b] 25.04.2018 [i]Bitte nicht zur Kasse![/i] Bundesregierung bremst Strafzahlungen für Diesel-Manipulationen aus https://www.br.de/nachricht/bundesregierung-bremst-strafzahlungen-fuer-diesel-manipulation-aus-100.html …
      Scheuer 2010: Bußgeld bis zu 5.000 Euro möglich
      Wie ein Verstoß gegen diesen EU-Rechtsrahmen auszulegen ist, ist dem heutigen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU schon früh klar. … Andreas Scheuer, zum damaligen Zeitpunkt dort Parlamentarischer Staatssekretär, antwortet: "Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten und können mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro belegt werden", zudem seien [b]keine "nationalen Ausnahmen"[/b] zulässig.

      Rechtsexperten: Verzicht auf Geldbuße "unhaltbar" und "verheerend"


      [b]C.)[/b] 1998 - 1999 http://up.picr.de/32625266gb.pdf -2 Seiten- Landesanstalt für Umwelt B-W
      Forschungsaufträge zu Luftschadstoffen durch Verbrennungsvorgänge, Motoren, Abrieben, Feinstäuben, NOx und NO2 und…
      +++
      Im Kommentar 28.05.2018 https://up.picr.de/35127234jj.pdf Viel Wollen, wenig Können
      Thomas Rietzschel: „Die Stunde der Dilettanten. Wie wir uns verschaukeln lassen“, Zsolnay Verlag
      Und
      Im Ordner "2011.12.17 Sa. Thema der Woche_ Der Dilettant"
      https://c.web.de/@337901998990951104/a5T1gRacRp-NPjm2Isb_Cg
      2011.12.17 Sa. Thema der Woche_ Der Dilettant als Prototyp des modernen Politikers - DRK.mp3 Audio 9:21 Min. 4,3 MB
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 22.02.2019
      @M. Stocker, weiter mit
      [b]D.)[/b] 26.06.2018 Fachtagung Mobiles Baden-Württemberg
      https://www.bwstiftung.de/mobiles-bw/#c24306 … Mit einem Anteil von 32 Prozent ist der Verkehrssektor der größte CO2-Emittent in Baden-Württemberg. …
      [b]Zur Studie: Wie könnten Verkehr und Mobilität zukünftig aussehen?[/b]
      … wurde am 13. November 2017 der Presse und interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
      … zum Download PDF-Datei 288 Seiten, 15,15 MB

      [b]E.)[/b] Prof. Dr. med. [b]Martin Hetzel[/b] Krankenhaus vom Roten Kreuz https://www.rkk-stuttgart.de/ueber-uns/unsere-werte Badstraße 35-37
      Unsere Werte [b]Leitbild[/b] ...
      Die Sana Kliniken AG
      Und 22.-25 März 58. Pneumologenkongress in Stuttgart | Kostendruck und Feinstaubauswirkungen
      https://up.picr.de/35129916qr.pdf Kongresspräsident Dr. Martin Hetzel

      Prof. Dr. med. Martin Kohlhäufl Chefarzt Klinik Schillerhöhe (Robert-Bosch-Krankenhaus)
      Stuttgart LHS Gesundheitsgefahren durch Feinstaub-Belastung https://www.youtube.com/watch?v=U5zniIkAO4U 4:29 Min.

      [b]F.)[/b] Seit 2009 unterliegen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der EU einer CO2-Regulierung.
      VDA Verband der Automobilindustrie https://www.vda.de/de/themen/umwelt-und-klima/co2-regulierung-bei-pkw-und-leichten-nfz/co2-regulierung-bei-pkw-und-leichten-nutzfahrzeugen.html
      CO₂-Regulierung bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 2020
      ...
      Ausgestaltung der CO₂-Regulierung für die Zeit nach 2020

      28.10.2014 [b]Luftreinhaltung in der EU[/b] https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/regelungen-strategien/luftreinhaltung-in-der-eu mit
      11.6.2008 Amtsblatt der Europäischen Union
      RICHTLINIE 2008/50/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
      vom 21. Mai 2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa
    • Real Ist
      am 23.02.2019
      Ist denn niemand mehr da, der weiß, dass die die Grenzwerte in Europa von unfähigen Politikern frei ausgehandelt und durch keine wissenschaftlichen Belege begründet werden können?

      Weiß denn niemand, dass die bei Umweltschützern als führend geltende EPA die genauesten wissenschaftlichen Untersuchungen durchführten und nach 18 Monaten Überprüfung der eigenen Untersuchungen einen Jahresgrenzwert in den USA von 100 µg/m3 beibehielten, da sie bei diesem Grenzwert weder für Erwachsene, Kranke, oder Kinder einen krankmachenden Effekt sehen konnten, während EU-Bürokraten nach nur wenigen Tagen 40 µg/m³ beschlossen, ohne sich mit der Materie auszukennen?

      Ist denn nicht bekannt, dass Prof. Dr. med. Hans Drexler, Direktor des Instituts und der Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, stellvertretender Vorsitzender der MAK-Kommission und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin, bei einem Grenzwert von 100µg/m³ ebenfalls keinen Effekt sehen kann, der krank machen könnte?

      Weiß niemand, dass auf Bahnsteigen weitaus höhere Grenzwerte als auf Strassen gemessen wurden, sollen wir jetzt auch noch den Bahnverkehr verbieten und wieder mit Eselskarren umeinanderfahren?
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 28.02.2019
      „Die Dagegen-Partei“ – Partei zu verstehen als Parteinahme _für_ eine Organisation, wie auch Partei ergreifen _für_ …

      Im Morgengedanke auf SWR4 um 6.57 Uhr gesendet:
      „S’goht drgega“. Diese Redewendung gehört zur schwäbisch-alemannischen Fasnacht. [b]Ohne zu wissen[/b], was diese Redewendung genau bedeutet, hatte ich bisher meine eigene Übersetzung dafür. „S’goht drgega“ oder [b]„es geht dagegen“[/b] soll heißen, dachte ich: … https://www.swr.de/swr4/bw/programm/eva-maria-kleisz-tuebingen-katholische-kirche-fasnacht/-/id=258008/did=23405840/nid=258008/1lgyo5x/index.html mit Audio
      ... S’goht drgega bedeutet in der schwäbisch-alemannischen Fasenacht eigentlich nur: Es geht der Fasnacht entgegen. …

      Unser MP Winfried Kretschmann meint in der Wahlveranstaltung am 22.03.2011 in Weinheim zum [b]„Dagegen-Wahlkampf“[/b] der CDU´ler:
      [i]„Das hat gefährliche Zwischentöne. Wer so redet, sagt, dass es immer nur eine Lösung gibt. Es gibt aber mehrere und eine Demokratie macht das Ringen um Lösungen aus.“[/i]
      https://juesoblog.wordpress.com/author/juergen1954sojka/ Video 9.01 Min.

      Nun ist nicht angesagt sich mit anderen -Andersdenkenden- in den Ring(-kampf) zu begeben, so das Ringen "mit sich selbst aufrichtig, offen und ehrlich umzugehen" am "gegen sich selbst sein" scheitert – Schein und Wirklichkeit eben!

      07.11.2011 [b]"Dafür? Dagegen? Auf jeden Fall: Dabei!"[/b]
      https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/dafuer-dagegen-auf-jeden-fall-dabei/ Video 4.39 Min.
      MP [b]Winfried Kretschmann[/b] "at its best"

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