Ausgabe 224
Medien

Bestürzt und empört über die StZN

Von Rainer Wochele
Datum: 15.07.2015
Wo bleibt der Protest gegen die Fusion im Stuttgarter Pressehaus? Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport müssten die "eklatante Verarmung" doch bemerken, wundert sich unser Autor und kommentiert deren Stillschweigen scharf.

Mit nachhaltiger Bestürzung und nicht geringer Empörung habe ich zur Kenntnis genommen, dass die Redaktionen der "Stuttgarter Zeitung" (StZ) und der "Stuttgarter Nachrichten" (StN) zusammengelegt werden sollen. Ich befürchte, diese Maßnahme wird zu einer eklatanten Verarmung der Pressevielfalt in Stuttgart, in der Region und in Baden-Württemberg führen, mit gravierenden negativen Auswirkungen auf die Berichterstattung über Kommunalpolitik, Landespolitik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Es kann doch, bitte schön, den Stuttgarter Stadträten, den Landtagsabgeordneten, den Sportlern und den Sportfunktionären sowie den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und der Kultur nicht gleichgültig sein, wenn sich ihre Tätigkeit nur noch in einem einzigen journalistischen Blick spiegeln wird! Vor diesem Hintergrund hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn die geplante Verschmelzung der beiden Blätter mit guten Gründen bereits deutlich kritisiert.

Nach meiner Auffassung kann der Umstand, dass StZ und StN künftig in einer Gemeinschaftsredaktion arbeiten, keinesfalls begründet werden mit einem allfälligen "Medienwandel". Dieses Argument verschleiert und mystifiziert tatsächliche Absichten.

Somit drängen sich mir, der vormals in Möhringen gearbeitet hat, eine Reihe von Fragen auf: Werden die Stuttgarter Zeitungen ruiniert? Werden die Stuttgarter Zeitungen kaputtgespart? Werden sie von einem einfallslosen und vorwiegend gewinnorientierten Management gegen die Wand gefahren? Man kann den Eindruck haben, dass dem so ist.

Generell muss man ohnehin in der bundesdeutschen Zeitungslandschaft und somit auch bezogen auf die Stuttgarter Situation eine verhängnisvolle Tendenz zu seichter Unterhaltsamkeit und zu ausufernder Berichterstattung über Pseudoereignisse des Boulevard feststellen. Fernerhin auch einen üblen Trend zu einer Personalisierung fast jedweden Themas. Hinzu kommt eine teils maßlose Bebilderung und eine Dominanz von grafischem Firlefanz und Schnickschnack. Layoutumstellungen haben, das lässt sich unzweideutig feststellen, zu weniger journalistischem Inhalt geführt.

All dies – und jetzt auch noch verstärkt durch die beabsichtigte Zusammenlegung der beiden Stuttgarter Blätter – führt nach meiner festen Überzeugung zu einem teils schleichenden, teils offen zutage liegenden Verfall des vormaligen Stuttgarter Qualitätsjournalismus.

 

Rainer Wochele ist Stuttgarter Schriftsteller und Mitglied im deutschen PEN-Zentrum. Zuletzt hat er die Romane "Sand und Seide" und "Der Katzenkönig" (Klöpfer & Meyer) veröffentlicht. Wochele war von 1969 bis 1982 Journalist bei der "Stuttgarter Zeitung".

 

David kämpft für Goliath

Über hundert Verfechter der Pressevielfalt haben unseren Aufruf "David kämpft für Goliath" inzwischen unterzeichnet. Darunter viele Prominente aus Stadt, Land und Bund. Wir wünschen uns, dass es – wegen der Bedeutung des Themas – noch mehr werden. Zur Aktion bitte hier entlang.


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15 Kommentare verfügbar

  • By-the-way
    am 17.07.2015
    Zitat:
    "Wo bleibt der Protest gegen die Fusion im Stuttgarter Pressehaus? Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport müssten die "eklatante Verarmung" doch bemerken, wundert sich unser Autor und kommentiert deren Stillschweigen scharf."

    Hier irrt der Autor.
    Die "eklatante Verarmung" im Pressehaus im Pressehaus hat schon lange vor der, jetzt beklagten, Fusion stattgefunden.

    Die Fusion ist quasi nur noch das i-Tüpfelchen darauf.

    DIe Stuttgarter Presse IST eklatant verarmt - und das schon lange.

    Und deshalb gibt´s auch keinen Protest - weshalb auch ?!!

    P.S.:

    "David (Kontext) kämpft für ...." klingt wie
    "Bild kämpft für ..."

    Also bitte: Schluß mit dem Irrweg!
  • Petzi
    am 17.07.2015
    M. Stocker, Sie sprechen mir aus der Seele.

    Ihr Zitat kann ich voll unterstreichen. Das ist nämlich genau auch meine große Sorge:

    "Was ich viel mehr fürchte, als das Verschwinden der StN ist das Auslöschen des wenigen und mühsam erreichten bei der StZ, der Rücksturz auf StN-Niveau oder auf StZ zu Zeiten von P. Christ. Wer sagt uns, dass die Herren Reisinger, Molitor, Wehhaus, Bok, Krause nicht alle plötzlich in der StZ mitmischen? "

    Es wäre für mich unterträglich, wenn diese reaktionären Herren regelmäßig für die StZ schreiben würden. Es reicht mir schon, wenn ich deren oft ätzenden Artikel und Kommentare einmal wöchentlich in der Sonntag Aktuell lese.

    Welche Lektüre gäbe es dann noch für Leser, die eine einigermaßen ausgewogene Berichterstattung schätzen hier in Stuttgart - abgesehen von Kontext? Man ist ja auch auf den Lokalteil angewiesen. Sonst würde ich die Süddeutsche Zeitung abonnieren (obwohl die leider auch in Händen der SWMH und des unsäglichen Dr. Rebmann ist).
  • M. Stocker
    am 17.07.2015
    Lieber Rainer Wochele, Sie beklagen den Verlust der Pressevielfalt. Das wäre gut und angemessen, wenn es so etwas wie eine Pressevielfalt unter dem Dach der SWMH geben würde.

    Wir wissen alle noch nicht, in welche Richtung die Zusammenlegung führen wird, außer in Richtung Sparen, egal was es kostet. Die StN ist eine Zeitung, die der Bildzeitung den Rang abzulaufen versucht, was dumpfbackigen Konservativismus und reaktionäre Ressentimentpflege angeht. In einer Presselandschaft, in der es die Bild schon gibt, ist das nicht gerade der Leuchtturm der Vielfalt und des Qualitätsjournalismus. (Jetzt nicht gleich wieder schreien, 'Invinoveritas', jede Zeitung bis auf den Bayernkurier selig leistet sich einen oder ein paar Hofnarren, womit ich nicht die Qualität der Arbeit von Joe Bauer et.al. schmähen möchte, sondern nur zum Ausdruck bringen, was deren Rolle in dem abgekarteten Spiel der reaktionären Leit(d)medien ist.) Die Existenz von Hofnarren ist kein Beweis für Meinungsvielfalt oder Qualitätsjournalismus.

    Als langjähriger Abonnent der StZ habe ich schon einige journalistische Desaster dieses Blattes erlebt. Unter Peter Christ, die StZ-Ausgabe von Herrn Molitor, erlitt die StZ einen unfassbaren Qualitätsabsturz, von der bürgerlichen, aber manchmal nicht unintelligenten Zeitung zu einem stumpfsinnigen Verkündigungsorgan reaktionärer Ideologie, vergleichbar mit den Springer-Zeitungen. Nach Christs Weggang erholte sich die Zeitung in kleinen Schritten wieder, der Ersatz eines offiziellen Chefredakteurs durch einen kommissarischen schien kein Problem zu sein. Mit J. Dorffs änderte sich ebenfalls so gut wie nichts, weder zum besseren noch zum schlechteren. Könnte man vom Totalversagen bei Stuttgart 21 und von Rückfällen in den Springerpresse-Kampfmodus wie bei der Griechenland-Krise jetzt absehen, die StZ wäre eine bürgerliche Zeitung, mit einer halbwegs ausgewogenen Mischung aus Gurken und Sahnestückchen.

    Was ich viel mehr befürchte, ist dass die Herrschaften der SWMH das gleiche Spiel treiben wie bei der Sonntag Aktuell 2009/2010. Auch da gab es ein Jahr vor der anstehenden Landtagswahl einen Umbau (im Manager-Dummsprech 'Relaunch' genannt) unter dem Vorwand des Sparens und der Erhöhung der Attraktivität, für Anzeigenkunden versteht sich. Und plötzlich hatte man ein reaktionär-konservatives Kampfblatt am Frühstückstisch. Richtungsweisend die erste Ausgabe: eine knöcheltiefe Schleimspur von Frank Krause hinter Herrn Mappus. Alleine die Tatsache, dass dieser Recyclinghof für reaktionären Scheiß aus den StN wohl wirtschaftlich nicht mehr so viel bringt und ebenfalls zur Disposition steht, spricht gegen den ersten Empörungsreflex gegen eine Sparmaßnahme der SWMH-Herren.
    Es war nämlich eine wohlgezielte politische PR-Hilfsaktion für die schwächelnde CDU-Hinterzimmerdiktatur und ihre Abnicker im Stuttgarter Landtag. Und das schien den Herren der SWMH dann doch einiges Wert zu sein.

    Was ich viel mehr fürchte, als das Verschwinden der StN ist das Auslöschen des wenigen und mühsam erreichten bei der StZ, der Rücksturz auf StN-Niveau oder auf StZ zu Zeiten von P. Christ. Wer sagt uns, dass die Herren Reisinger, Molitor, Wehhaus, Bok, Krause nicht alle plötzlich in der StZ mitmischen? Die StN scheinen wirklich auf dem letzten Loch zu pfeifen, wenn man die hektischen bis seltsamen Werbemethoden der letzten Monate anschaut. Geschenk- und Probeabos allenthalben! Die dreisteste Aktion war die, dass Abonnenten der StZ (woher haben die die Adressen?) angebaggert und -gemailt wurden, ein Abo der StN zu bestellen, oder sich wenigstens per E-Mail täglich eine 'Nachrichten'übersicht zukommen zu lassen, und sich so 'informieren' zu lassen. Da ist es nicht mehr weit zur vorgeschobenen Mitleidsbeschäftigung der StN-Redakteure, und dem Herausekeln des intelligenteren Teils der StZ-Redakteure.

    Die Pressevielfalt geht nicht durch die Zusammenlegung zweier Blätter aus dem gleichen Medienhaus kaputt, sondern einzig und alleine durch den wie bei der Sonntag Aktuell schon erfolgreich durchgeführten reaktionären Putsch. Es wurmt die Herren, dass die großstädtische Bevölkerung Baden-Württembergs so störrisch daran festhält, herzlich wenig von CDU oder FDP zu halten. Die größte Gefahr für die Pressefreiheit ist der eiserne Wille der CDU, den 'Betriebsunfall' Grün-Rot wieder rückgängig zu machen, da will man sich wohl nicht alleine auf ein gekapertes Reiseanzeigen-Umfeld und die Bildzeitung verlassen.
  • Claus Wilcke
    am 16.07.2015
    Hier kritisieren sich viele Kommentatorinnen gegenseitig für den Blick auf die Medienlandschaft: Ist die Lokalzeitung 'just another service' und im Zeitalter des Internets obsolet? Oder eben das Gegenteil, ein Demokratieantrieb, ein Spiegel und integrierendes Medium der gesamten Gesellschaft? Aber ist nicht mindestens die Hälfte des Problems die Verleger und kaufmännischen Leiter? Die Verleger stoßen das alles an mit dem enormen Melkdruck, der auf ihren Häusern liegt. Ihre rein finanziell ausgerichteten Arbeitsweise dünnt die Demokratiemaschine 'Zeitung' ein. Das 'Sterben auf Raten' wird sich nur ein paar Jahre halten können und dann kommen amerikanische Verhältnisse. Trotzdem lobenswert, dass KONTEXT sich so einsetzt.
  • Ulrich Frank
    am 16.07.2015
    @Heike Schiller, 15.07.2015 11:09h - frauofrau, ich versteh das auch nicht. Da scheint, bei der Argumentation "journalistische Leistungen immer schon Spiegel der Gesellschaft" und "bekanntlich über das was sie haben wollen oder nicht steuernde KonsumentInnen" das Alternativmodell "Primark oder H&M" als Denkstempel zu gelten. Paßt das Hemdle net, oder wäscht es sich zu schnell durch, dann geht man eine Zeit lang zum "anderen".

    Was aber, wenn, pffft, das - mit hypothetischem Verlaub - teure Brustimplantat sich als aus billigem Material gefertigt erweist und alle sich herausreden und der Hersteller pleite ist? Liessen Sie sich damit besänftigen: hah, dann gehen Sie halt zu einem "anderen" und lassen es nochmal machen? Wenn die Qualitätsmängel am Auto Sicherheitsmängel nach sich ziehen. Usw.? Da hört der Liberalismus dann wohl auf.

    Den Vergleich mit Konsumprodukten haben Sie selbst gezogen, Frau Schiller. Der Vergleich ist insofern gerechtfertigt als es um Standards und Professionalität geht, Dinge die sich auch im Journalismus herausgebildet haben. Erste Zeitungen waren eher parteiliche Publikationen oder auch Organe der Sensationslust. Diese Standards stehen hier zur Diskussion. Und ob es dann nur buntes Dekomaterial gibt, in leichten Geschmacksvarianten und dazu noch süß vergiftet. "Einfach machen", am Markt entlang, das wird letztendlich nicht funktionieren.
  • Ulrich Scheuffele
    am 16.07.2015
    wenn ich die oberflächlichen, teilweise tendenziösen Artikel in der StZ lese, tut es mir beim besten Willen nicht leid, wenn eine der beiden Blätter von der Bildfläche verschwindet.
  • Schwabe
    am 16.07.2015
    Ich finde beide Seiten haben recht.
    Sowohl Kontext in ihrem von tendenzöser Berichterstattung losgelöstem Kampf um Pressevielfalt als auch diejenigen die behaupten, dass (insbesondere) bei wirtschaftspolitischen Themen tendenziös berichtet wird und es deshalb egal ist wenn beide Blätter zusammengelegt werden (haben ja eh schon den gleichen Eigentümer - die SWMH).
    Im Grunde sehe ich in der Diskussion beim Thema "Verarmung der Pressevielfalt" die gleiche große Schwierigkeit wie bei den Diskussionen um Gewerkschaften.
    Einerseits braucht es die Vielfalt in einer funktionierenden Demokratie und andererseits ist es egal wenn einheitlich gehandelt wird.
    Am Beispiel Gewerkschaften kann man (ebenfalls) unterscheiden zwischen kämpferischen Gewerkschaften die ihren Auftrag noch ernst nehmen (z.B. die GDL) und zwischen angepassten arbeitgeberfreundlichen Gewerkschaften deren Führung bereits "umgekippt" ist (z.B. die EVG).
    In den Diskussionen bzw. Kommentaren gilt es m.E. die zu erkennen die heutzutage weder eine tendenzöse Berichterstattung der Leitmedien sehen noch gegen die Zusammenlegung von Redaktionen sind (hier StZ und StN)
  • Gerd
    am 16.07.2015
    nachtrag: ich finde es auch immer mühselig, wenn sich medien an anderen medien abarbeiten. schaut doch ihr einfach nach vorne und lasst die!
  • Gerd
    am 16.07.2015
    Ich verstehs wie manche Vorredner auch nicht so ganz, warum ihr das seit Wochen so zum Schwerpunkt macht und die Nummer der Zusammenführung beheult.

    Die StN ist bis auf Joe Bauer einfach ein Käseblatt und die StZ (bei denen es in der Tat richtig gute Leute gibt, die das Ruder aber nicht rumreißen können) ist ein piefig-schwäbisches Renterblatt, dass füra ab 60-jährige schreibt und absolut - sprachlich gesehen - bis auf wenige Ausnahmen mitunger schwer klingt wie kurz nachm Krieg. (Inhhaltlich will ich das jetzt mal gar nicht auseinander nehmen.)

    Ihr bzw. der der Kommentator sorgt sich um die Verarmung der Pressevielfalt? Ich frage - wie viele hier - welche Vielfalt? Die bieten beide Blätter nicht. Da langt doch eines davon.
  • Martin Ebner / martin-ebner.net
    am 16.07.2015
    Die interessante Nachricht ist ja, dass es die STN anscheinend immer noch gibt... Wozu eigentlich?

    So muehsam ist das mit den vielen Blogs auch wieder nicht. Mit z.B. www.net-news-express.de und www.heise.de kommt man leidlich informiert durch den Tag...
  • Justin Broadrick
    am 15.07.2015
    Ich kann mich einigen Kommentaren, die ich schon in Ausgabe 219 zum Thema las, nur anschließen: Sicher ist es für die betroffenen RedakteurInnen persönlich eine sehr bedrohliche Entwicklung, die sich da abzeichnet. Genauso bedrohlich und bedauerlich wie im Falle aller anderen Menschen, die ihren Job verlieren oder zu verlieren drohen. Aber den realexistierenden Journalismus - sei es in den großen Printmedien, sei es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk - zum Weltkulturerbe hochzustilisieren, den es um jeden Preis zu erhalten gelte, das geht an der Realität doch ziemlich krass vorbei. - Die einzige Tageszeitung, die ich regelmäßig lese (und kaufe), ist die junge Welt. Ansonsten suche ich mir die Informationen in einer Vielzahl von Blogs u.ä. zusammen. Das ist mühsam und zeitaufwändig - eine Alternative dazu sehe ich momentan aber nicht.
  • Heinz Greiner
    am 15.07.2015
    Tja lieber Petzi ,

    das ,was man als politisch Interessierter wissen sollte , kommt in den Blättern nicht vor oder allenfalls in Ausnahmefällen , meist wenn die Katze den Baum rauf ist . Informationen muß man sich zeitaufwendig anders beschaffen .
    Sie können als klassischen Fall ,nicht so wichtigen ,gemessen an andern Krisen , den heutigen Wirtschaftskommentar in der StZ heranziehen : Daß die Sanktionen gegen den Iran und Rußland nur eine Delle im Maschinenbau- der wichtigsten Branche in BW - erzeugten , 4.0 wird alles für die Teutschen Tüchtigen rausreißen . So sagts der Politiker vom Dr. Nils bis hoch zum Siggi und der Kanzlerin , so schreibts der Herr Redaktor . Wirtschaft kennen diese Experten bestens , bis hin zum Wolf dann und Kretschmann nächstes Jahr . Vom Hörensagen leider nur .
    Es sind Kommentare wie dieser , die kein Mensch braucht .
    Propaganda für die , die in der Politik oben schwimmen .
    Versteht sich doch von selbst , daß die Russen nicht in der Schweiz oder Asien kaufen , denen die VDMA Funktionäre im Schlepptau der Politiker das Feld bereitet haben , sobald die Schwaben wieder liefern - wollen - .

    Was soll denn der Pegidaschwachsinn ?
  • Heike Schiller
    am 15.07.2015
    mannomann, ich versteh diese ganze Heulerei nicht. Zeitungsredaktionen bestehen aus Menschen, die nicht mehr und nicht weniger als einen Spiegel unserer Gesellschaft darstellen. manche machen einen guten Job, andere machen sich einen fröhlichen Lenz und dazwischen gibts noch ne menge anderer Varianten. VerlegerInnen sind UnternehmerInnen und wollen das unten raus kommt, was sie sich oben vorstellen und wir sind KonsumentInnen, die bekanntlich darüber steuern können, was sie haben wollen und was nicht. Baut der Daimler Drecksautos kauft sie niemand und sie müssen entlassen. Da fordert auch niemand Qualitätsautos... ich fordere höchstens eine Mobilität, die Nerven schont und die Umwelt entlastet. Leider halten das noch nicht so viele für eine gute Idee als dass sich spürbar was ändert. Qualitätsjournalismus pffft - was ist das überhaupt? Vielleicht spielt sich der künftige gar nicht mehr auf den uns bisher bekannten Ebenen ab. Da entwickelt sich viel Neues. Und wenn ich heute einen Post der angeblichen Qualitätszeitung DIE ZEIT zum Thema »Hotpants-Verbot? 50% der Deutschen halten das für sinnvoll« sehe, dann fällt mir ohnehin nix mehr ein... hört auf zu heulen, sondern macht und dann wir schauen wie qualitätsvoll das ist :-).
  • Petzi
    am 15.07.2015
    Herr Greiner, es gibt aber durchaus Autoren in der Stuttgarter Zeitung (die Stuttgarter Nachrichten lese ich nicht), die sehr differenziert berichten. Sollte man solchen Journalisten nicht eine Chance geben? Sorry, aber Ihr Kommentar erinnert mich irgendwie an Pegida-Parolen ("Lügenpresse" usw.
  • Heinz Greiner
    am 15.07.2015
    Man kann das Gejammer um die Blättchen nicht mehr lesen . Wenn ich es recht sehe , schreiben Sz , Stz , StN und vor allem die Südwestpresse dasselbe . Auf Regierungs- und Parteilinie gegen die arbeitende Bevölkerung, gegen gesetzlich Versicherte besonders .
    Lesenswert am ehesten der Sportteil . Wenn es die erwischte , die immer wieder " Freisetzungen " von Arbeitnehmern rechtfertigen und begrüßen , wäre das gerecht . Es wird allerdings so sein , daß wie in der Politik die Bonzen bleiben , die Angepaßten und Karrieristen .
    Der überregionale Teil , voll auf Kurs Amerikas und der Vasallen in Berlin gegen deutsche Interessen und gegen Rußland . So verlogen , daß selbst das Gegenteil falsch ist , um Molnar zu zitieren .

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