Zur Zeit Mal wieder massiven Anfeindungen ausgesetzt: Muslime. Foto: Debashis Biswas/Unsplash

Ausgabe 376
Debatte

Sündenbock Ramadan

Von Emran Feroz
Datum: 13.06.2018
Die Rechten haben ein neues Feindbild: den islamischen Fastenmonat. Plötzlich sorgen sich AfD, FPÖ und Co. um das Wohl muslimischer Kinder, die angeblich gegen Prüfungen rebellieren oder wegen Wassermangel reihenweise umkippen. Diese Heuchelei ist ekelhaft, meint unser Autor.

Der islamische Fastenmonat Ramadan neigt sich dem Ende zu. Dreißig Tage lang haben Muslime nur von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang gegessen und getrunken, sexuelle Aktivitäten tagsüber vermieden und auf Gepflogenheiten wie etwa das Rauchen verzichtet. Weitgehend unbemerkt versuchen sie also während des Ramadans vor allem ihre guten menschlichen Eigenschaften zum Vorschein zu bringen, bescheiden zu leben und von schlechten Gewohnheiten möglichst abzurücken. All das geschah in diesem Jahr allerdings im Schatten von Hetze, Diffamierungen und anderweitigen Scheindebatten, die darauf abzielen, die muslimische Lebensweise anzugreifen und sie für jedwedes Übel verantwortlich zu machen, was das christliche Abendland angeblich bedroht.

Während aufgeschlossene Teile der Gesellschaft dem Ramadan mit Toleranz und Verständnis begegnen, entschlossen sich Europas Rechte, ihn zum Feindbild zu deklarieren. Wer über den Ramadan berichtete – oftmals nur in erklärender Manier ("Was ist das überhaupt?") – wurde von rechten Trollen en masse angegriffen, in den Kommentarspalten zum "Islamisten-Versteher" ernannt und sei sowieso obendrein "links-grün versifft". Als der freie Journalist Eren Güvercin im "Deutschlandfunk" dann noch erklärte, dass der Ramadan ein "alter deutscher Brauch" sei und länger praktiziert werde als das Oktoberfest ("Ja, da dürften jetzt einige Zeitgenossen in Bayern die Stirn runzeln"), flogen endgültig die Fetzen. Der betroffene Autor, ein deutsch-türkischer Muslim, wurde als faschistoider Islamist dargestellt, während die Redaktion sich vor all den Hassmails kaum noch retten konnte. "Das offizielle Deutschland wird immer geisteskranker", ist auf Facebook zu dem Artikel zu lesen: "Langsam wird es Zeit, dass man diese hirnlosen Subjekte entsorgt."

Ähnlich viel Hass schlug auch Politikern entgegen, die ihren muslimischen Mitbürgern eine schöne Fastenzeit wünschten. Die Ex-CDU-Politikern Erika Steinbach echauffierte sich über die Kanzlerin persönlich, weil die Bundesregierung den Muslimen eine gesegnete und friedvolle Zeit wünschte. Andere rechte Politiker reagierten ähnlich und waren dabei kaum von rechten Trollen, die in Sozialen Medien herumpöbeln, zu unterscheiden. Martin Sichert, Bundestagsabgeordneter der AfD, forderte etwa ein Arbeitsverbot für alle muslimischen Bauarbeiter und Ärzte.

Im Nachbarland Österreich, wo mit der FPÖ eine Partei mit starken rechtsextremen Elementen in der Regierung sitzt, ist die Situation nicht anders. Lokale FPÖ-Politiker verbreiteten etwa ein Plakat, auf dem zu lesen war: "Ramadan in der Schule: Kein Essen, kein Trinken, kein Lernen." Auf dem Bild neben dem Spruch war ein Kopftuch tragendes Mädchen zu sehen. Nebenher wurde, wie gewohnt, von Parallelgesellschaften und dem Untergang des Abendlandes schwadroniert. Muslimische Schüler würden angeblich massenweise gegen Prüfungen und Schulausflüge rebellieren und im Fastenmonat ganze Schulbetriebe ins Chaos stürzen. In manchen deutschen und österreichischen Stadtvierteln würden Nicht-Muslime es kaum mehr wagen, in aller Öffentlichkeit zu essen oder zu trinken. Für viele Muslime wiederum – seien sie nun Schüler, Studenten oder Arbeiter – klingen solche Unterstellungen nicht nur absurd, sondern auch nach verrückten Verschwörungstheorien, die islamophobe Feindbilder verbreiten.

Jede zweite Woche eine Islam-Talkshow

Das ist nichts Neues. Doch zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist in ganz Europa das Diffamieren des "andersartigen Muslims" salonfähiger denn je. Das offenbart sich tagtäglich. Die Siegeszüge rechter Parteien sowie der medial-politische Diskurs sprechen für sich. So entschloss sich die rechte österreichische Regierung ausgerechnet während des Ramadans dazu, sieben Moscheen zu schließen und 40 ausländische Imame auszuweisen. All dies hängt vor allem mit einem neuen "Islamgesetz" zusammen, das 2015 beschlossen wurde und die Gleichheit der Religionen mit Füßen tritt. Um es mit Orwell auszudrücken: Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. "Manche" sind in diesem Falle alle nicht-muslimischen Glaubensgemeinschaften, die sich in aller Regel keine Sorgen über den Verlust ausländischer Finanzierungen machen müssen. Die betroffenen Imame in Österreich haben zudem nicht den Ruf, in irgendeiner Art und Weise radikal zu sein.

Bereits nach der Novellierung des österreichischen Gesetzes wünschten sich deutsche Rechte ähnliche Schritte. Dies ist nicht verwunderlich, denn hierzulande wird bereits seit Jahren der Islamhass, der eng mit dem Aufstieg der AfD zusammenhängt, geschürt. Dass eine Alice Weidel im Jahr 2018 im Bundestag unter anderem gegen "Kopftuchmädchen" hetzen kann und dafür Beifall erntet, hat auch mit der medialen Handhabung der komplexen Islamthematik zu tun. Gefühlt jede zweite Woche wurde bei Maischberger, Plasberg und Co. über den bösen Islam, vermeintliche Toleranz, Frauenfeindlichkeit und weiß Allah was alles "diskutiert". Mit niveauvollen, erkenntnisreichen Debatten hat all das wenig zu tun. Auf Kosten anderer werden hier Hass und Ängste geschürt, während vermeintliche Islamexperten regelmäßig den großen Kulturkampf zwischen dem zivilisierten Westen und den barbarischen Muslimen beschwören.

Das Ausmaß dieser katastrophalen Entwicklung bemerkte nun sogar der deutsche Kulturrat, der der Talkshow-Industrie eine einjährige Pause empfahl, um wieder zu sich finden. "Mehr als 100 Talkshows im Ersten und im ZDF haben uns seit 2015 über die Themen Flüchtlinge und Islam informiert und dabei geholfen, die AfD bundestagsfähig zu machen", meint Geschäftsführer Olaf Zimmermann

Dennoch stellt sich die Frage, ob dieser Vorstoß nicht zu spät kommt. Denn abgesehen davon, dass die Anti-Islam-Industrie weiterhin blüht, geht es letztendlich um Millionen von Muslimen, die tagtäglich von diesen menschenfeindlichen Entwicklungen direkt betroffen sind. Die Zahlen des jüngst erschienenen European Islamophobia Report sprechen für sich. Im Jahr 2017 fanden allein in Deutschland über 1000 islamfeindliche Übergriffe statt, darunter mindestens 100 Angriffe auf Moscheen. 


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8 Kommentare verfügbar

  • Schwa be
    am 22.06.2018
    Die "Rechten" (außer der AfD also auch große Teile konservativer Parteien der CDU/CSU) kritisieren den Islam bzw. im Artikel im Besonderen den Ramadan an sich. Heuchlerisch schieben sie dazu Menschenfreundlichkeit vor in Form von den Strapazen islamischer Kinder während des Ramadans. Das ist in meinen Augen systematische Diffamierung bzw. der blanke Rassismus. Davon differenziert zu betrachten ist m.E. die Frage der Integration.
    Den Islam an sich bzw. den Ramadan versuche ich persönlich dagegen nicht zu diskreditieren. Bin aber der Meinung, das es zur (menschlichen) Integration gehört, seine Religion so auszuüben, dass ich nicht mit den vorherrschenden Verhaltensweisen im ausgeübten Land kollidiere. Würde dies von offizieller Seite unterstützt werden, würde sich auch die einheimische Bevölkerung respektiert fühlen und eine Spaltung eindämmen.
    Integration hat m.E. mit Anpassung an die Verhaltensweisen des jeweiligen Lebensraum/der Menschen zu tun in dem ich leben möchte/muss. das zeugt von Respekt gegenüber der einheimischen Bevölkerung und fördert Freundschaft und das Miteinander. Das ist rational gedacht und hat zunächst einmal gar nichts mit politischer Einstellung zu tun. Jegliche andere Ansicht ist m.E. politisch ausgerichteten Interessen unterworfen!
  • Andromeda Müller
    am 19.06.2018
    Die systematische Diffamierung der arabischen Welt läuft seit 1967 , siehe Untersuchungen von Prof. Jack Shaheen/USA. Das gleiche gilt für Russen/Asiaten , auch nach dem Fall der Sowjetunion ("The Red Dawn"). Andersrum wird sofort Zensur geübt und verboten oder "zum freiwilligen Verzicht" gemobbt ("Im Tal der Wölfe", einmal ein Film in dem die Amis nicht die "Guten" sind. Wie realistisch).
    Warum ? Nun hier liegen alle damals bekannten und heute noch relativ leicht erreichbaren Ölreserven der Erde . Siehe Daniele Gansers geographische Übereinstimmung der islamisch -arabischen Welt mit einer Karte der Erdölreserven der
    Welt. Die 4 Länder mit der größten islamischen Bevölkerungskonzentration der Welt , Indonesien,Indien,Bangladesh,Pakistan , alle ohne Öl , werden kaum medial an den Pranger gestellt (Hollywood etc.). In den 60 er jahren war der arabische Nationalismus die aktuelle Ideologie nicht der Islam , zur Erinnerung !
    Wie sagte Alan Greenspan , US-Notenbankpräsident so schön trocken zum 3. inszenierten Golfkrieg :"It´s about the oil".
    Im Übrigen gilt ja auch für D die sicherheitspolitische Nato-Doktrin der "Sicherung der Rohstoffversorgung" für "unsere" Wirtschaft.
    im Übrigen das gleiche Motiv wie Hitlers Angriff auf die Sowjetunion . Die bei weitem stärksten Verbände kämpften sich nach Südosten mit dem Ziel Aserbeidschan(=ÖL) .
    Entsprechend waren die stärksten russischen Verbände ebenfalls dort aufgeboten.
    Im Übrigen wurde bereits damals der Bevölkerung der Überfall auf die Sowjetunion als "Präventivkrieg" verkauft und als notwendig nahegelegt.
    Dieses Verständnis ist auch heute Selbstverständnis , siehe Nato-Doktrin.
    Ohne Sympathien für das Reich hinter dem eisernen Vorhang zu haben , um ein Volk lenkbar zu machen muß es paranoid und ängstlich, oder gierig gemacht werden .
    Sowjetunion , T-Aktie , Öl und Wachstum , oder "Islam" ... das Momentum bleibt gleich.
  • Schwa be
    am 14.06.2018
    "...echauffierte sich über die Kanzlerin persönlich, weil die Bundesregierung den Muslimen eine gesegnete und friedvolle Zeit (Ramadan - Anm. von mir) wünschte."
    Zunächst einmal braucht man sich m.E. darüber nicht zu echauffieren - das gleiche wünsche ich den Muslimen auch (insbesondere hier in Deutschland).
    Am Ramadan kann man jedoch beispielhaft sehr schön die Gründe für die Spaltung der Bevölkerung aufzeigen.
    Extrem problematisch wird der Ramadan nämlich dann, wenn er z.B. mit der Nachtruhe (m.E. Bundesimmissionsschutzgesetz) kollidiert. Wenn nachts gekocht, gegessen, sich lautstark unterhalten wird und damit Mitbewohner in Ihrer Nachtruhe durch Geruchs- und Lärmbelästigung massiv gestört werden.
    Solche Probleme hat die Frau Bundeskanzlerin bei sich zu Hause sicherlich nicht - oder viele andere der neoliberalen PolitikerInnen! Auch wird so etwas nicht öffentlich angesprochen - z.B. mit dem Hinweis, dass Muslime in Mehrfamilienhäusern etc. den Ramadan begehen können, jedoch ohne nächtliche Geruchs- und/oder Lärmbelästigung. Auch das gehört m.E. zur Integration und zu den Aufgaben einer verantwortungsvollen Regierungsarbeit (und das hat zunächst einmal nichts mit der politischen Ausrichtung zu tun).
    Ich weiß von Fällen wo Lärm- und Geruchsbelästigung (insbesondere während des Ramadan) ein massiver Streitpunkt ist und Muslime die nächtlichen Aktivitäten mit der Religionsfreiheit zu verteidigen suchen! Das spaltet eine Bevölkerung!
  • Peter Meisel
    am 13.06.2018
    Herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Ich habe mich schon lange gefragt, warum gibt es Kriege?
    Meines Wissens ist es die Religion. In unserem Staat gibt es aber Glaubensfreiheit Art. 4 GG! Der Ramadan kann es nicht sein, der nennt sich bei uns Fastnacht.
    Was soll ein Feindbild, wenn es nur einen Gott gibt? Die Kriegsgesetze und das Töten Andersgläubiger habe ich im 5. Buch Mose Kap. 20 gefunden Satz 13 bis 15.
    Es kann keiner, wie nach 1945 sagen, das habe ich nicht gewusst. Wir hätten es wissen können.
    Karl Marx hat dies als dein KAPITAL beschrieben: caput das Haupt macht dich zum Souverän. Du hast Augen zu sehen und Hirn zum Denken! Das nenne ich Humanistische Bildung. Die haben wir der 800 Jahre islamischer Hochkultur in Al Andalus, dem Maurischen Spanien von 711 - ca 1500 nach Chr. zu verdanken.
    In Baden Württemberg fährt jeder von uns mit 3 schwarzen Löwen auf goldenem Grund auf dem Nummernschild herum. Und jeder Polizist trägt dieses Wappen am Ärmel. Das Wappen der Staufer.
    Weil der Kaiser Friedrich II 1232 die Glaubensfreiheit den Christen, Juden und Muslimen garantiert hatte, wurde die Familie der Staufer von Papst Gregor IV. ausgerottet. Die Katholische Kirche hat 1264 durch Papst Urban IV dafür das Fronleichnam Fest eingeführt, dass es den Gläubigen zur Stärkung im Guten und im wahren Glauben diene.
    „Die Rechten haben ein neues Feindbild: den islamischen Fastenmonat.“ Sie sollten sich um ihren Schwachsinn bemühen. In ihrem Programm für Deutschland schreiben sie: „7.6.1  Der Islam gehört nicht zu Deutschland „ Dabei verwenden sie zur Gliederung ihres „Programms die Arabischen Zahlen der islamischen Hochkultur s.o. in Europa.
    Ohne diese Kultur und deren Zahlen, kann ich mir keine digitale Zukunft vorstellen! Das gilt dann auch für den Rest des Nationalen Europa.
  • Marla V.
    am 13.06.2018
    Ab 9/11 hat das Establishment (Presse, Politik, Experten) einhellig das Islamisten-haten Konzept aufgebaut.... Wenn irgendwo was passiert war/ist, dann waren es für unsere Superschlauen.... die Islamisten!
    Schon damals war ich geschockt: wie kann eine deutsche Bildungsmacht, die aus der Geschichte gelernt haben will (die Juden waren es!) kollektiv einer Glaubensrichtung "Schuld geben für jeden Bombenanschlag?"
    Wenn jetzt Bevölkerung diese Nacht-und Nebelrufe übernimmt dann können die Rufer den Empörten geben! LGPCK!!
    Mich erinnern sie an Jungs, die kleinen Mädchen Horrorgeschichten erzählen und sich dann kringelnd in die Ecke schmeißen weil Mädchen nicht mehr 'dunkle Straße' gehen will!

    Mit mehreren Frauen haben wir damals als Gegenaktion das gemeinsame, öffentliche Fastenbrechen zelebriert! Teilweise kamen über 300 Leute und es gab leckere Sachen, mmh!
    • Peter Kurtenacker
      am 14.06.2018
      Toll, Fastenbrechen... Habt ihr auch gefastet mit allen was dazu gehört?
      Ich finde es kriminell den ganzen Tag auch nichts zu trinken. Geht irgendwann zu Lasten der Krankenkasse. Das zahlt dann die Gemeinschaft.
      Bei den Katholiken war es zumindest früher so das man vor der Messe nichts isst. Halte ich auch für kriminell, nur um nicht einseitig zu sein.
  • Peter Kurtenacker
    am 13.06.2018
    Ist halt Mist wenn die Rechten auch einmal Recht haben.
    Man könnte zum Beispiel auch mal wieder das Thema Beschneidung, insbesondere bei Mädchen hochfahren.
    Bei der Vollverschleierung würde ich ein staatliches Verbot sogar selber befürworten. Seit den ich da einmal einen handfesten Streit unter moslemischen Mädchen (ca.10-14 Jahre) erlebt habe, bin ich in der Frage total intolerant.
    Trost für die "Linken": Die Kirchen und Sekten bieten genug Angriffsfläche in fragwürdigen Religionsfragen. Siehe Kreuzstreit in Bayern, da geht das Thema genau andersherum.
    Man könnte das ganze umfassend angehen. Bisher galt in Deutschland: Religion ist Privatsache. Das hat übrigens Bismarck mit seinen Kulturkampf gegen die Katholiken erreicht.
    Aber wenn die Rechten einmal Recht haben, stimme ich ihnen inzwischen offen zu.
    Das Fasten ist in unserer Industriegesellschaft nicht durch zu halten.
    Da sind einige Moslems ins falsche Land gekommen und das muss klar gesagt werden dürfen. Da haben DIE sich unserer Gesellschaft anzupassen.
    Man muss auch einmal zustimmen, wenn richtige Einwände aus der anscheinend falschen Ecke kommen.
    Viele Linke sind hier nur noch scheinheilig.
    Deswegen werden die nächsten Wahlen eine Katastrophe. Wer in einer "normaler" Umgebung lebt, weiß das.
    Die AfD-Leute werden mir hier widersprechen. Die wissen das die Stimmung noch schlimmer im normalen Volk ist. Die lesen hier auch nicht mit, gehen dafür zu den Stammtischen.
    Ich finde es auch nicht richtig sich in der Türkei als Tourist im Hotel zu besaufen.
    Im Islam gibt es allseits bekannte Gebote, das habe ich als Gast dort zu respektieren oder die Türkei als Urlaubsort zu meiden.
    Wobei auch die Spanier von den Sauftouristen die Schnauze voll haben.
    Ein Besäufnis ist auch in Deutschland keine Heldentat, aber immerhin nicht strafbar.
    Und soll es bleiben. Da verbitte ich mir die Meinung der Moslems. Schweinshaxe mit einen Bier ist auch für mich durchaus einmal ein Genuss und keine Sünde nach islamischen Recht. Und wegen eines Bieres ist in der Regel niemand besoffen.
    • Wolfgang Zaininger
      am 14.06.2018
      Wer abends zum Kühlschrank gehen kann, verhungert auch tags über nicht, außerdem sind z.B. Schwangere oder schwer arbeitende Menschen von den Regeln ausgenommen. Also ziemliche Heuchelei, wenn sich rechter Internet-Mob Sorgen um muslimische Kinder macht. Und es gibt keinen Imam, der Nicht-Muslimen von Schweinshaxen abrät, das macht spätestens der Hausarzt, wenn Adipositas droht.

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