Das Kettensägen-Imperium

Wo Bäume abgeholzt werden, ist Stihl ganz vorne mit dabei. Wo der Kettensägenhersteller aus Waiblingen sonst noch überall seine Finger im Spiel hat, zeigt unser alternativer Geburtstagsgruß zum Neunzigsten des Unternehmens.

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Bitte kauft uns!

Vor wenigen Tagen hat der Medienriese Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) wieder zugeschlagen: Zuerst kaufte der Konzern das "Lift" Stuttgartmagazin, jetzt hat es sich die "Eßlinger-" samt "Cannstatter-" und "Untertürkheimer Zeitung" einverleibt (siehe Kontext-Extra vom 7. Oktober, hier am Ende des Artikels).

"Rest in peace Pressevielfalt Baden-Württemberg" tippten die einen bei Facebook. "Dann kann man ja nur noch den Welzheimer Boten lesen"…

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"Wie moderner Sklavenhandel"

Nobert Blüm (CDU) hat auch mit 81 Jahren seinem Kampfesmut nicht verloren: Vor kurzem lebte der frühere Sozialminister eine Weile in einem Zelt im Flüchtlingslager Idomeni. Nun appelliert er an Unionspolitiker "aus den Büschen zu kommen, um sich endlich lautstark an die Seite von Angela Merkel zu stellen".

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Dement und Staatsfeind Nr. 1

Michael Schmieder hat vor 30 Jahren eine Demenz-Einrichtung in der Schweiz aufgebaut und steht für einen neuen Umgang mit demenzkranken Menschen. In seinem Heim wird nicht nur geweint und gestorben, sondern auch gelacht und geliebt. Was macht er anders? Heute Abend (12. Oktober) liest er im Literaturhaus Stuttgart aus dem Buch "Dement, aber nicht bescheuert".

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Puffgehen muss uncool werden

Mit einer provokanten Plakatkampagne wollte die Stadt Stuttgart im Frühjahr eine Wertediskussion zum Frauenbild anstoßen und ein Zeichen gegen Zwangs- und Armutsprostitution setzen. Ein halbes Jahr danach gehen jedoch nicht weniger Männer in den Puff. Die Situation der Prostituierten ist beklemmender denn je.

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Ingenhoven-Poesie

Das geht wie ein heißes Messer durch die Butter: "Unsere Arbeit lässt sich am besten als nachhaltige, zeitlose und natürliche Architektur beschreiben", lobt Christoph Ingenhoven sich und sein Team. Gemeinsam sei man "Ideen wie Transparenz, Klarheit, Plausibilität (...) und Langlebigkeit" verpflichtet. Bei Stuttgart 21 ist das mehr als zweifelhaft.

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Deutsche Bank AG

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG tagt wieder einmal. Und wieder steht Stuttgart 21 auf der Tagesordnung, und wieder geht es um Kosten und Zukunft. Aber was will man von einem Gremium erwarten, in dem das Großkapital und zahnlose Gewerkschafter vertreten sind?

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Von Risiken und Nebenwirkungen

Bislang sponsern Pharmakonzerne vor allem Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser. Seltener sind Zuwendungen an Wohlfahrtsverbände. Vom Geld des amerikanischen Biopharma-Unternehmens AbbVie profitieren in Stuttgart leberkranke Drogenabhängige. Caritas-Bereichsleiter Klaus Obert fällt die Kooperation schwer.

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Besondere Briefe

Er ist besorgt über die politische Situation in Deutschland, über Rassismus und den wütenden Protest, der sich in AfD-Stimmen niederschlägt. Doch unser Autor ist auch ein gnadenloser Optimist. Er spricht die Protestwähler direkt an, weil er auf die Macht des Arguments vertraut.

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Top 5 im September

Auch im September waren die Machenschaften der Bahn das Thema, das die KontextleserInnen am meisten interessierte: Platz 1 und 2 der meistgelesenen Texte widmen sich der Finanzierung von S 21. Außerdem Top-Themen: Theorie und Praxis in deutschen Flüchtlingsheimen, die Ehrenrettung des Lokaljournalismus und ein Gastbeitrag vom linken Bundesvorsitzenden Bernd Riexinger.

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