Sioux auf dem Kriegspfad

Was passiert, wenn einer Olympia kritisiert? Ihm wird fristlos gekündigt. So geschehen in Walheim bei Ludwigsburg, wo der Schuhhersteller Sioux zu Hause ist. Der Ausstatter der Olympiamannschaft hat es gewagt, die Milliardenshow infrage zu stellen.

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Überraschung!

Es ist immer erfreulich, wenn man seine LeserInnen noch verblüffen kann. "Ich wusste gar nicht, dass ihr sogar eine Sportredaktion habt! Respekt!", schreibt uns Jürgen Klose mit einem Augenzwinkern. Da seht ihr's, möchten wir den zwei Kollegen der "Süddeutschen Zeitung" zurufen, die bei ihrer Blattkritik mehr Überraschendes von Kontext gefordert haben – bitte sehr! Den Respekt des Ex-Pressesprechers des Landes-DGB geben wir gerne an…

Politische Luxusreisen

An allen Ecken und Ende muss gespart werden im Land. An fast allen. In einigen Ministerien sind die Reiseetats so prall gefüllt, dass locker Edelhotels gebucht werden. Auch Winfried Kretschmann bedient das beliebte Klischee, Politiker predigten gern Wasser und tränken selber Wein.

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Rückbau mit Risiken

Die Stuttgarter Netz AG ist mit ihrer Klage gescheitert, die Deutsche Bahn zur offiziellen Stilllegung des Stuttgarter Kopfbahnhofs zu zwingen. Dann nämlich hätte die Bahn das Gleisvorfeld nicht abreißen dürfen. Das Urteil des Verwaltungsgerichts erlaubt aber auch den Abriss nicht ohne Auflagen.

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Links oder rechts?

Man blickt ja kaum mehr durch: Ein Bürger oder eine Bürgerin demonstriert montags gegen Stuttgart 21, anderntags gegen den Bildungsplan und dann gegen TTIP. Sind das jetzt rechte Linke oder linke Rechte? Eine Orientierungshilfe.

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"Das haben wir versemmelt"

Vor 60 Jahren sprach das Bundesverfassungsgericht ein Verbot der KPD aus. Es war das bislang letzte Parteienverbot in Deutschland. Betroffen durch strafrechtliche Verfolgung waren mindestens 125 000 Menschen, viele hatten aber auch ganz ohne Ermittlungen die Folgen zu spüren - wie etwa die Stuttgarterin Irene Jung.

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Gefährliches Missverständnis

Grün-Schwarz will der Schuldenbremse Verfassungsrang einräumen. Zugleich fehlt der Mut, die notwendigen Einsparungen konkret zu benennen. Jetzt müssen sich die Koalitionspartner vorwerfen lassen, die Öffentlichkeit hintergangen zu haben. Rechten Populisten stellen derweil alle Kürzungen als Folge der Ausgaben für Flüchtlinge hin.

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