Oh, Oferdingen

Ein ganz normales Dorf: Liederkranz, Feuerwehr und Sportverein. Nun hat der Reutlinger Stadtteil Oferdingen Schlagzeilen gemacht als fremdenfeindlicher Ort. Der Bezirksbürgermeister ist nach Morddrohungen zurückgetreten. Und manchem Oferdinger kommen Zweifel, ob das wirklich so normal ist, was hier passiert.

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Kopp & Co.

Schau an, jetzt hat's der Kopp-Verlag schon bis in den Landtag gebracht. Die Abgeordnete Rita Haller-Haid will geklärt wissen, inwiefern der Rottenburger Buchbetrieb "rechtsextreme Weltbilder" bediene und eine "fremdenfeindliche Stimmung" in Deutschland schüre. Außerdem möge die Regierung Kretschmann prüfen, ob der Verfassungsschutz ein Auge darauf haben müsse. Das ist, gerade in diesen Zeiten, so löblich wie die Anfrage kryptisch. In ihrer…

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Im Land der Illusionen

Schweden bietet sich Zuwanderern als Wohlfahrtsstaat an, als humanitäre Weltmacht. Davon will Staatsrätin Gisela Erler lernen. Auch wenn die Realität nicht rosig ist: überfüllte Wohnungen, riesige Sammelunterkünfte, keine Jobs und die Rechten sind auf dem Vormarsch.

NSU-Ausschuss muss in die zweite Runde

Es wird einen zweiten NSU-Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg geben müssen. Neun Wochen vor dem Abschluss der Zeugenvernehmungen zeigt sich, dass den Abgeordneten in dieser Legislaturperiode nicht genug Zeit bleibt, um der selbst gestellten Aufklärungsaufgabe auch nur annähernd gerecht zu werden.

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Terror von rechts

Das Attentat auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker zeigt, dass rechtsextremer Hass sich jederzeit in Gewalt entladen kann. Und plötzlich warnt die Politik vor etwas, was sie jahrzehntelang geleugnet oder kleingeredet hat: einen neuen Rechtsterrorismus.

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Teenie aus der Bronzezeit

Über 3500 Jahre lag sie friedlich begraben im Schlossgarten. Dann kamen die Bahnhofsbagger von Stuttgart 21 und legten die Skelettreste der jungen Frau frei. Der Teenager aus der Bronzezeit gilt als die älteste Stuttgarterin – und könnte in einem Pappkarton enden, wenn Stadt und Bahn es sich nicht anders überlegen.

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Stimme aus der Vergangenheit

Die Postkarte ist alt und abgegriffen. Die Gebäude auf der Vorderseite gibt es nicht mehr, nur wenige Zeilen sind auf der Rückseite zu lesen, die Verfasserin: Anuzka Kotrcova. Andreas Kuttner hat die Geschichte der Karte recherchiert.

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Stuttgart 21: Wer's glaubt, wird selig

Stuttgart 21 ist für Edzard Reuter ein Musterbeispiel dafür, wie man die Lebensfähigkeit der Demokratie aufs Spiel setzen kann. Das Bahnprojekt beruhe auf schlankweg erlogenen Behauptungen, schreibt er in seinem neuen Buch "Eingemischt!". Kontext veröffentlicht vorab das Kapitel über Stuttgart 21.

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Schmerzensgeld für die Verletzten?

War der Polizeieinsatz zur Räumung des Stuttgarter Schlossgartens und zum Fällen der Bäume am 30. September 2010 überhaupt rechtmäßig? Falls nein, haben die Verletzten des Schwarzen Donnerstags voraussichtlich Anspruch auf Schmerzensgeld. Darüber befindet das Verwaltungsgericht Stuttgart ab kommender Woche.

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