Neuer Filz bei Stuttgart 21?

Nach Kostenexplosionen und Fehlplanungen droht bei Stuttgart 21 ein weiterer Skandal, diesmal in Sachen Politikfilz: Die verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Nicole Razavi, berät den holländischen Grontmij-Konzern. Dessen deutsche Gesellschaft ist größerer Auftragnehmer beim umstrittenen Bahnprojekt. Für zusätzliche Verwunderung sorgt, dass Grontmij die Kosten für das Prestigeprojekt bereits im März 2010 auf über sechs Milliarden Euro taxierte, Politik und Bahn damals aber noch mit 4,088 Milliarden Euro rechneten.

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"Mich kotzt es an"

Im Hattenbühl endet der Horizont am Gartenzaun – wenn alle so denken, wie es Anwalt Holger Zuck schreibt. Seine Mandanten, die, wie er sagt, immer mehr würden, fürchteten um Leib und Leben, um ihre Kinder und den Wert ihrer Häuser in dem Stuttgarter Wohlfühlviertel. Wegen 159 Flüchtlingen, die dort – möglicherweise – eine Zuflucht finden sollen. Beschlossen ist dies keineswegs, andere Quartiere werden noch geprüft, aber prophylaktischer Protest…

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Wer liebt hier eigentlich wen?

So ließ es die Kanzlerin über ihren Pressesprecher vermelden: "Wir leben im Großen und Ganzen im Respekt voreinander, unabhängig davon, ob der Mitmensch Männer liebt oder Frauen liebt." Unsere Gastautorin Heike Schiller hat sich mal dieses "Im Großen und Ganzen" angeschaut.

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Showdown in Zürich

Das bevorstehende Schiedsverfahren bei der Internationalen Handelskammer über den Preis der ehemaligen EnBW-Aktien könnte in Baden-Württemberg ein kleines Beben auslösen. Gewinnt die grüne-rote Landesregierung, muss sich Heinz Seiffert (CDU), der Chef der oberschwäbischen Landräte, die knapp die Hälfte der EnBW-Anteile besitzen, warm anziehen.

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Eisenbahnwägele ade

Im Windschatten des Mammutprojekts Stuttgart 21 ist am Inneren Nordbahnhof, einem ehemaligen Bahngelände im Stuttgarter Talkessel, eine einzigartige Künstlerkolonie entstanden. Doch der Raum um die Wagenhallen wird enger.

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Die Freiheit gönn ich mir

Die Grünen wollen etwas geraderücken. Das Veggie-Day-Debakel lastet schwer auf der Seele, man fühlt sich als Verbotspartei verrufen. Zwölf prominente Grünen-Mitglieder aus Parteivorstand und Bundestagsfraktion haben deshalb eine Debatte zum Thema "Freiheit" angeregt.

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Wo wählen sie denn?

Begehren, Beteiligungen und Entscheide – seit Stuttgart 21 sollen die Bürger mehr mitmischen können, beteuern alle Politiker. Doch was macht der Protagonist? Er bleibt der Wahlurne fern, wie bei der jüngsten OB-Wahl in Waiblingen. Über die Gründe darf spekuliert werden.

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