Was machen, wenn der rosa Lieblingshund der Tochter plötzlich den Geist aufgegeben hat? Der Fön nur noch Kaltluft fönt? Oder der Rollkoffer seine Rollen eingebüßt hat? Einen neuen Hund kaufen. Den Fön in die Tonne kloppen. Den Koffer, mit dem man unendlich viel erlebt hat, den heiligen Jagdgründen der Weltumsegelung übergeben. Oder all das reparieren. Das ist nachhaltiger, als die vielen Dinge neu zu kaufen, macht mehr Spaß und ist ein politisches Statement. Denn im Kapitalismus wird nicht auf Haltbarkeit produziert. "Produktobsoleszenz" nennt man den absichtlich eingearbeiteten Verfall, der dazu zwingt, immer neue Dinge zu kaufen. Das "Repair Café" steuert dagegen. Rund um den Globus stehen Expertenteams mit Rat und Tat zur Seite und legen bei schweren Fällen auch selbst Hand an. Ganz umsonst. In Taiwan, Portugal, Dänemark, Schweden und Italien gibt es welche, in Deutschland sogar viele, in Belgien bereits 175 Stück. Unser Fotograf Joachim E. Röttgers hat das Repair Café Stuttgart am vergangenen Samstag in der Elisabethenstraße besucht. Und war restlos begeistert.
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Danke Oettle. Genau so war es
AfD = Agitation-für-Dumme
Als Alt-Hamburger und im AKW-Brokdorf-Widerstand Sozialisierter erinnert mich das doch fatal an den berühmen 'Hamburger Kessel' im Jahr 1986. Nach einer zerschlagenen Anti AKW-Demo vor der Baustelle in Brokdorf sammelten sich am nächsten Tag beim...
Was für ein albernes öffentliches Personal-Gerangel. Es ist ziemlich Wurst, wer Ministerpräsident wird, die CDU und die Autonidustrie bestimmen, was umgesetzt wird. Das hatte Özdermirs Karrieristentruppe schon vor der Wahl begriffen und ihre Wählerschaft...