Die Corona-Pandemie und die Inflation seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine haben Spuren hinterlassen im Alltag. Bis heute wirkt so manches davon nach. Gut zu beobachten ist das am Nachtleben: Die Jugend geht seltener feiern, beziehungsweise kann und will sich die hohen Preise der Diskotheken oft nicht mehr leisten. Das "Clubsterben" wurde während der Pandemie zum geflügelten Wort, beklagt wurde das Phänomen jedoch bereits in den Jahrzehnten zuvor. Gentrifizierung, hohe Mieten und zurückgehende Besucherzahlen sorgten dafür, dass in ganz Deutschland Clubs und Bars dichtmachen.
All das trifft auch auf das Stuttgarter Nachtleben zu, darüber hinaus kann die baden-württembergische Landeshauptstadt mit einem ihr eigentümlichen Grund für Clubschließungen aufwarten: Stuttgart 21. Im Januar 2012 fiel die Club- und Konzertlocation "Die Röhre", die 27 Jahre in der nicht fertiggestellten Nordröhre des Wagenburgtunnels ihre Heimat hatte, dem milliardenschweren Bahnprojekt zum Opfer.




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Über diesen Artikel bin ich ein wenig irritiert und kann nur folgendes Zitat unterstreichen:
Kommentare anzeigenDr. Edmund Haferbeck
vor 4 Stunden"Ob die Bewohner:innen das "nach zwei Monaten im Sommer" immer noch so positiv sehen, bleibe abzuwarten, Schallschutzfenster hin oder her. Klar ist: Wer in ein Viertel mit regem Barbetrieb zieht, kann im…