Stuttgarts altes Rathaus stand 40 Jahre, bis es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Foto um 1900.

Eines der schönsten Häuser am alten Marktplatz.

Der Stuttgarter Marktplatz war einmal der schönste Marktplatz Deutschlands.

Die Kirchstraße.

Luftaufnahme aus den Dreißigerjahren.

Das alte königliche Hoftheater brannte in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 1902 nieder.

Der alte Bahnhof um 1913.

Blick vom Bahnhofsturm 1941.

Die Königstraße 1897.

Alte Poststiftstube um 1940.

Die Nikolauskirche 1904.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg sollte eigentlich abgerissen werden. Priester Johannes Kaßberger hat sich für deren Erhalt eingesetzt. Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Königin-Olga-Bau 1899.

Das Café im Parterre des Königin-Olga-Baus.

Bad Cannstatt bei Mondschein 1903.

Die König-Karl-Brücke 1899.

Das Neckartor, als Stuttgart noch nicht die Feinstaubhauptstadt Deutschlands war.

Die Wilhelma um 1903.

Ausgabe 169
Schaubühne

Schmuckstücke aus einer verlorenen Zeit

Von Ulrich Scheuffele
Datum: 25.06.2014
Stuttgart gehörte zu den sieben schönsten Städten der Welt, meinte der Botaniker und Weltreisende Alexander von Humboldt. Ulrich Scheuffele aus Sachsenheim sammelt diese – in vielen Fällen vergangene Schönheit – seit zehn Jahren auf historischen Postkarten.

Orthodoxe Kirchen in Deutschland, Propagandakarten aus den beiden Weltkriegen und vor allem sammelt er Ansichten von Stuttgart, wie es einmal war. Rund 700 Karten hat Scheuffele inzwischen in seinem Archiv, ersteigert auf Auktionen, von Händlern gekauft. Manche seiner Schmuckstücke hat er auf Flohmärkten gefunden. Sie zeigen farbig lithografierte vergangene Zeiten und verschwundene Dinge: Häuser, die abbrannten oder im Krieg zerstört und nicht mehr aufgebaut wurden, alte Straßenzüge, die heute ein ganz anderes Gesicht haben. Sie zeigen nicht nur Architektur- und Stadtgeschichte. Sie atmen die Luft einer anderen Zeit. Für Kontext hat Ulrich Schäuffele einige seiner Karten ausgewählt. Eine Schaubühne.


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4 Kommentare verfügbar

  • Siegfried
    am 01.07.2014
    Nun, Ulrich Scheuffele - an den Bildunterschriften gäbe es noch manches zu korrigeren.

    So handelt es sich bei der Zeichnung des Marktplatzes doch ganz offensichtlich um kein Foto.

    Die Farbfotografie wurde in der angewandten Fotografie übrigens erst seit den 1930-er Jahren genutzt.
  • Tillupp
    am 26.06.2014
    Mann-o-mann, war der Bahnhof schön. Den wiederaufzubauen, mit den schönen Doppelsäulen, den Bögen, den Kuppeln, alles Lichtdurchflutet, ... , dafür würde es sich lohnen viel Geld in die Hand zu nehmen.
  • Ulrich Scheuffele
    am 26.06.2014
    Bei den Bildunterschriften habe ich zwei Fehler entdeckt, die ich noch berichtigen möchte.
    Die historische Postkarte des Marktplatzes, zeigt das alte Rathaus, das zusammen mit zwanzig weiteren alten Fachwerkhäusern dem Bau des neuen Rathauses weichen musste. das neue Rathaus wurde 1901-1905 errichtet und im Krieg zerstört. Fragmente davon befinden sich im heutigen Rathaus.
    Es war natürlich nie daran gedacht die Grabkapelle auf dem Württemberg abzureisen. Abgerissen werden sollte das sogenannte Gesindehaus bei dem Verwaltergebäude, sowie die Reste der historischen Kegelbahn, die der Beichtvater von Königin Olga, der Erzpriester Basarow für sich erbauen ließ. Dem Einsatz von meinem Freund dem Priester Johannes Kaßberger und mir ist es dann gelungen, dass dieses Ensemble unter Denkmalschutz gestellt wurde.
  • Rene
    am 25.06.2014
    Einerseits kann ich mich gar nicht satt sehen an diesen schönen Bildern/an dieser ehemals so schönen Stadt und andererseits macht es mich traurig angesichts dem was davon übrig ist!

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