Pfefferspray bringt menschliche Organismen in extreme Stresssituationen. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 388
Politik

Tödliche Feldversuche

Von Minh Schredle
Datum: 05.09.2018
Ganz harmlos? Völkerrechtlich geächtet, ist Pfefferspray im Kriegseinsatz verboten. Doch in Deutschland darf es bei Demos eingesetzt und mit einem Aufkleber ("Zur Tierabwehr") an Minderjährige verkauft werden. Zwei aktuelle Todesfälle verdeutlichen das Gefahrenpotenzial.

Sie ist da reingeraten, irgendwie. Eine Fünfzehnjährige, die als Unbeteiligte eine Ladung Pfefferspray abbekam am 18. März 2015, als die Proteste gegen die Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank in Frankfurt eskalierten. "Steif wie ein Brett war sie", erinnert sich Peer Vlatten, der das Mädchen behandelte, fast eine Stunde habe es gedauert, bis sie sich wieder regen konnte. Vlatten, Demosanitäter und Medizinstudent kurz vor der Doktorarbeit, hat gemeinsam mit seinen KollegInnen schon viel erlebt auf Protestveranstaltungen. Extreme Fälle. Offene Blutungen, multiple Brüche. Das seien aber absolute Ausnahmen. "Die meisten PatientInnen", sagt er, "haben wir mit deutlichem Abstand wegen Pfefferspray."

Der Wirkstoff Oleoresin Capsicum (OC), meist aus Chilischoten extrahiert und viele tausend Male schärfer als Tabasco, ist leicht fettlöslich und dringt bei Kontakt schnell in die Haut ein. Im Nervensystem dockt die Substanz direkt an Rezeptoren an und verursacht dort Verbrennungsschmerzen. Für den Organismus stellt das eine extreme Stresssituation dar. Typische Reaktionen sind ein dramatisch ansteigender Blutdruck, Gefäße erweitern sich, die Haut ist gerötet und schwillt an. Tränenfluss, Entzündungen, in selteneren Fällen Quaddel- und Blasenbildung an den betroffenen Stellen.

Und dann sind da die Fälle, die völlig aus der Reihe fallen, wie der in Frankfurt. Normalerweise klingt die Wirkung des Reizstoffes nach 15 bis 45 Minuten ab. "Das Mädchen muss einen psychischen Schock erlitten haben", vermutet Sanitäter Vlatten: "Sie hatte Glück im Unglück, dass sie nicht in der Menschenmenge niedergetrampelt wurde." Weniger Glück hatten die beiden Menschen, die vor wenigen Wochen an den Folgen von Pfefferspray-Einsätzen verstarben.

Pfefferspray-Opfer werden häufig nicht als Verletzte gezählt

Vlatten ärgert sich, dass Pfefferspray als zu harmlos oder gar unbedenklich dargestellt werde. Häufig heiße es nach Demonstrationen von Behördenseite, Pfefferspray sei zum Einsatz gekommen, aber es gebe keine geschädigten DemonstrantInnen. Dann wundert sich der Demosanitäter, wenn er Menschen mit rotgeschwollenen Gesichtern die Augen ausspült, ob das keine Verletzten sind. Bei Dutzenden Einsätzen auf Demonstrationen in ganz Deutschland hat sich bei ihm der Eindruck verfestigt, dass die Hemmschwelle bei vielen Beamten sehr niedrig liege und Pfefferspray oftmals allzu leichtfertig eingesetzt werde.

Er erinnert auch an den Schwarzen Donnerstag, den 30. September 2010 in Stuttgart, an dem friedliche Demonstranten massiver Polizeigewalt ausgesetzt waren, zu der auch ausgiebiger Pfefferspray-Einsatz gehörte. Die Behörden zählten anschließend etwa 160 Verletzte, das war auch die Zahl, die viele Medien verbreiteten. In dieser Statistik tauchten allerdings nur die von Rotem Kreuz und Berufsfeuerwehr versorgte Personen auf. Die Demosanitäter Südwest, die den Tag über unermüdlich Menschen behandelten, kamen auf allein 375 von ihnen versorgte Verletzte, davon 320 durch Pfefferspray. Sie schätzten die Gesamtzahl der Geschädigten an diesem Tag auf rund 1000, da sich nicht alle versorgen ließen.

Den Pfefferspray-Einsatz müssen Polizisten weder protokollieren noch begründen, obwohl die Verwendung nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung der Innenministerien erlaubt ist. Ein ordnungsgemäßes Zulassungsverfahren hat es in Deutschland nie gegeben. Das würde Tierversuche voraussetzen, was in diesem Fall jedoch nicht möglich ist, da das Tierschutzgesetz Quälerei verbietet. Daher tragen die hier verkauften Sprühdosen auch kein amtliches Prüfsiegel. Regelmäßig beklagen ForscherInnen, dass nur wenige gesicherte Erkenntnisse über die Substanz vorliegen. Der Großteil der bekannten Informationen basiert auf Erfahrungswerten, die die Anwendung am Menschen liefert.

Bedrohlich an Pfefferspray sind demnach insbesondere die Nebenwirkungen und Folgeschäden. Nicht nur, wenn, wie bei dem Mädchen in Frankfurt, die Psyche nachgibt, sondern auch, wenn etwas ins Auge geht. Meist verkrampfen sich die Lider, vorübergehende Erblindung ist möglich, was schnell weitere Konsequenzen haben kann. "Stürze können auch aus niedriger Höhe bleibende Schäden verursachen oder sogar lebensbedrohlich werden", betont Demosanitäter Vlatten. Da kommt einem prompt das Bild einer jungen Frau in den Kopf, rote Hose, blaues Top, die bei den G20-Krawallen in Hamburg auf einen zwei Meter hohen Polizeipanzer kletterte und rabiat eingenebelt wurde.

Warnungen gab es immer wieder – ohne Erfolg

Dem flächendeckenden Einsatz auf deutschen Demonstrationen geht ein abenteuerliches Prozedere voraus, das sich stellenweise liest wie ein Kriminalroman. Bereits in den 1920er-Jahren begann das US-amerikanische Militär, die Auswirkungen von OC auf den menschlichen Organismus zu untersuchen. Seit den 60er-Jahren sei Pfefferspray in internationalen Forschungsprojekten als "mögliches Aufstandsbekämpfungsmittel" erprobt worden, wie Steve Wright von der britischen Leeds Beckett University berichtet. Später seien persönliche Interessen involviert gewesen.

Wright, der Gastbeiträge in renommierten Medien wie dem "Guardian", "Le monde diplomatique" oder der "New York Times" veröffentlichte, legt in einem dezidierten Beitrag einen skandalösen Vorgang dar. Anfang der 1970er entwickelt die Firma "Luckey Police Products" unter dem Markennamen "Capstun" ein Handspray, schnell entwickelt das FBI Interesse und nimmt das Produkt in ein Programm für "weniger tödliche Waffen" auf. Ab 1987 steht das unter der Leitung von Special Agent Thomas Ward, zwei Jahre später erlaubt das FBI allen Agenten den Einsatz. 1997 hält eine Arbeitsgruppe des US National Institute of Justice, der Forschungseinrichtung des US-Justizministeriums, fest, dass Pfefferspray nunmehr bei fast allen Strafverfolgungsbehörden zum Einsatz komme. Zu diesem Zeitpunkt ist Special Agent Ward bereits ein verurteilter Mann - denn in der Zwischenzeit war bekannt geworden, dass ihn "Luckey Police Products" mit 57 000 Dollar am Erfolg von "Capstun" beteiligt hatte. Ohne weitere Folgen, wie Wissenschaftler Steve Wright kommentiert: "Die Aufdeckung dieses Interessenkonfliktes konnte den weltweiten Siegeszug von Pfefferspray-Produkten bei Polizeien, Strafvollzugsbehörden und Militärs aber nicht mehr stoppen."

Warnungen gab es immer wieder, doch sie wurden in den Wind geschlagen. "Der Einsatz von OC (Pfefferspray) sollte innerhalb der EU unterbleiben, bis unabhängige Untersuchungen mögliche Risiken für die Gesundheit vollständiger evaluiert haben," appellierte im Juni 2000 das Komitee "Science and Technology Options Assessment" (STOA), im Europaparlament zuständig für die Abschätzung der Chancen und Risiken neuer Technologien. Gleich zu Beginn des Papiers findet sich allerdings der Vermerk: "Dieses Dokument repräsentiert nicht notwendigerweise die Sichtwiese des Europäischen Parlaments." Und tatsächlich wollten sich einige Mitgliedsstaaten nicht gedulden, bis belastbare Erkenntnisse vorlagen.

In der völkerrechtlich verbindlichen Chemiewaffenkonvention, die 1997 in Kraft trat, ist Pfefferspray als Kriegswaffe geächtet und der Einsatz "gegenüber Angehörigen gegnerischer Streitkräfte" verboten. Doch während Staaten wie die Niederlande, Belgien und Norwegen Pfefferspray als Waffe klassifizieren und die zivile Nutzung dort strikt untersagt ist, genügt in Deutschland ein Aufkleber, um waffenrechtliche Auflagen auszuhebeln. Sobald etwa ein Hinweis der Art "Nur für Tierabwehr" auf dem Produkt zu finden ist, darf der amtlich nicht geprüfte Wirkstoff frei an jedermann verkauft werden, sogar an Minderjährige. Ganz unverhohlen wirbt in diesem Sinne ein Online-Shop: "Fällt nicht unters Waffengesetz! Zur Tierabwehr (funktioniert natürlich auch bei Menschen)." Nach der Kölner Silvesternacht sind die zivilen Verkaufszahlen von Pfefferspray in ganz Deutschland für einige Monate sprunghaft angestiegen (Kontext berichtete). In Notwehrsituationen ist die Anwendung des Mittels, das in Schweden zur Bärenabwehr empfohlen wird, zwar grundsätzlich legal. Allerdings muss die Reaktion stets im Verhältnis zum Übergriff stehen, was einen allzu leichtfertigen Umgang strafbar machen kann.

Zu wenig erforscht: Potenziell lebensgefährliche Wirkungen

"Problematisch am unkontrollierten Einsatz ist", erklärt Demosanitäter Peer Vlatten, "dass manche Menschen extrem sensibel auf den Wirkstoff reagieren können." Etwa solche, die an einer Herz-Kreislauf-Schwäche leiden und für die eine erhöhte Infarktgefahr besteht. Oder Asthmatiker, die zu ersticken drohen, wenn zu viel Spray in die Lungen gelangt. Hinzu kommen lebensbedrohliche Wechselwirkungen mit anderen Substanzen, die bislang nur unzulänglich erforscht sind. Von einer "lückenhaften Datenlage" ist auch in einem Papier des Schweizer Bundesamts für Gesundheit aus dem Jahr 2015 die Rede. Darin heißt es, basierend auf einer anderen Rechtslage als in Deutschland: "Bei OC waren die Resultate im Tierversuch widersprüchlich, sodass keine klare Schlussfolgerung für den Menschen möglich ist. OC kann möglicherweise die Entwicklung von bestehenden Tumoren fördern." Ob der Reizstoff das Erbgut der Betroffenen schädigt, wird dort ebenfalls als "unklar" eingeordnet.

"Solange die Risiken unbekannt sind", empört sich Peer Vlatten, "ist es enorm fahrlässig, den Wirkstoff trotzdem einzusetzen." Zumal inzwischen als gesichert gilt, dass OC in Wechselwirkungen mit anderen Substanzen tödliche Folgen haben kann. Zur lebensbedrohlichen Gefahr wird der Wirkstoff in Kombination mit Kokain, wie Forschungsergebnisse aus Kanada untermauern. Ähnliches wird, wenn auch nicht ganz so gut dokumentiert, von Psychopharmaka angenommen, wie sie bei geistigen Krankheiten häufig zum Einsatz kommen. Bereits 2009 berichtete der "Spiegel" über drei Todesfälle innerhalb eines halben Jahres, bei denen die genannten Substanzen im Spiel waren. Zitiert wird hier der Forensiker Fred Zack von der Universität Rostock, laut dem die tatsächliche Zahl der Todesfälle durch Pfefferspray unbekannt sei. Denn Rechtsmediziner zögen "häufig gar nicht in Betracht, dass der Chili-Wirkstoff möglicherweise zum Tod beigetragen" haben könnte.

Wohin die Ahnungslosigkeit über mögliche Gefahren einer angeblich harmlosen Waffe führen kann, wird aus dem Beitrag ebenfalls ersichtlich. So kommentiert das Nachrichtenmagazin: "Bei der Einführung des Pfeffersprays hatten Behörden den Einsatz gegen psychisch Kranke oder unter Drogen stehende Menschen ausdrücklich empfohlen." Also ausgerechnet die Gruppen, die wegen Wechselwirkungen nunmehr als besonders gefährdet gelten. Was sich, zurück in der Gegenwart, im vergangenen Monat innerhalb von drei Tagen gleich zweimal bestätigte: Es waren ein psychisch Kranker und ein unter Drogen stehender Mensch, die am 20. und 22. August nach dem Einsatz von Pfefferspray verstarben.


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5 Kommentare verfügbar

  • Schwa be
    am 11.09.2018
    Aha, das Völkerrecht wird bemüht wenn Pfefferspray gegen Demonstranten eingesetzt werden darf, Pfefferspray an Minderjährige verkauft werden darf sofern ein bestimmter Aufkleber drauf ist und wenn das Bundeswirtschaftsministerium auf einer Bundespressekonferenz die deutschen Wirtschafts-/Profitinteressen des Großkapitals im Iran bedroht sieht - dazu wird die Iranische Bevölkerung vorgeschoben und wie ein Schutzschild vor sich her getragen (ekelhaft).
    Völkerrechtswidrige Kriege (militärisch und wirtschaftlich) mit direkter und indirekter Beteiligung Deutschlands und die damit einhergehende tägliche Missachtung des deutschen Grundgesetzes (fußt auf dem Völkerrecht) scheinen niemanden zu interessieren - die USA als Vorbild lassen grüßen (ekelhaft) .
    Die von der Leyhen prüft momentan die Möglichkeit das sich Deutschland kurzfristig direkt (mit bewaffneten Tornados) an dem Kriegseinsatz in Syrien beteiligt - und zwar (vorerst) ohne Bundestagsmandat (!!!) und unter der Voraussetzung eines (inszenierten (?)) Giftgasangriffs in Syrien. Der Westen führt in Syrien einen völkerrechtswidrigen Krieg!
    Die damit verbundene Verwahrlosung der (insbesondere) politischen Eliten zeigt sich eben nicht nur im führen von völkerrechtswidrigen Kriegen, sondern eben auch im Innland - Pfefferspray gegen friedliche Demonstranten und verkauf an Minderjährige.
    • Andromeda Müller
      am 12.09.2018
      Anzumerken ist , daß in den MSM die völkerechtswidrige Teilnahme an einem Angriffskrieg medial massiv vorbereitet wird . Mit den Lügen der "Weißhelme" und der "Syrischen Beobachtungsstelle". Weiter in jedem Artikel mit Wordings , z. B. den "Rebellen" , die dann ganz verschämt erklärend , im weniger plakativen Teil der Artikel , als Ableger von Al-Qaida/Al Nusra geoutet werden . Aber so , daß sie viel weniger schlimm sind wie der "Machthaber" und seine gruseligen Gehilfen.
      Die grauenhafte neuste Militärentwicklung der "Fassbombe" (oder des "Feuerdrachens" in einem anderen Zusammenhang), warum gibt es noch keine Initiative zur int. Ächtung ? Möchte man diese nachbauen oder verbieten und dafür die Streubomben wieder zulassen ? Wäre doch eine super Gelegenheit.
      Ein bisschen Spinning ... Unternehmen Barbarossa war ja auch ein Präventionskrieg , hat man damals auch einfach in die Köpfe gekriegt.
      Und dann hat man vor nicht all zu langer Zeit noch stolz von dem Abwurf der größten jemals zur Explosion gebrachten konventionellen Bombe der Menschheit (made in and dropped by the ???-taboo) über Afghanistan berichtet. Jedoch das verwüstete Dorf unzugänglich abgeriegelt (Keine Sorgen wegen der Frauen und Kinder und Senioren , die wurden bestimmt vorab evakuiert oder gewarnt per Telefon). Terroristen soll es auch gegeben haben , waren es Al-Quaida oder Taliban oder IS in Afghanistan ? Und in Idlib gibt es dann selbstverständlich keine Befreiung der Bevölkerung von Terroristen , Al-Quaida Namenschamäleons dort vor Ort .
      Die versorgen die Einwohner bestimmt gut und haben eine Verwaltung und ordentliche Gerichte. Das will der Westen nicht kaputt gemacht sehen. Geil wäre es jetzt noch schnell ein paar große Stützpunkte dort auf Jahrzehnte zu installierem,
      alles aus humanitären Gründen. Wir sind halt eine "Wertegemeinschaft".
      Völkerrecht ist nicht mehr , das ist völlig out und würde uns nur in unserer "Freiheit" zu helfen stören. Siehe Daniele Ganser zur Pulverisierung des Völkerrechts .
  • Karola Schramm
    am 06.09.2018
    Druckfehler oder was? "Einsatz von Pfefferspray wird bei psychisch Kranken oder unter Drogen stehende Menschen ausdrücklich empfohlen." Dann wird es eingesetzt und ein psychisch Kranker und ein unter Drogen stehender Mensch sterben. Will man sich so der Menschen, die demonstrieren auf diese Art und Weise unauffällig entledigen ? "Sind doch sowieso krank, die Demonstranten und Drogen nehmen sie auch." Dann kann man ruhigen Gewissens auch kräftig sprühen. Im Krieg verboten und bei demokratischen Demos einsatzbereit zum Töten. Das ist nicht die "Demokratische Deutsche Republik" sondern die "BundesRepublikDeutschland "2018. Von Demokratie steht auf meinem Perso. nichts, wie ich sehe. Ist es da ein Wunder, dass Deutschland so tief sinken kann?
    • Eine Frage
      am 06.09.2018
      " Von Demokratie steht auf meinem Perso. nichts, wie ich sehe. Ist es da ein Wunder, dass Deutschland so tief sinken kann?" Hä?? Was soll das denn sagen? Verstehe ich das richtig? Weil das Wort Demokratie auf ihrem Perso fehlt, geht es mit Deutschland bergab? Halte ich für eine steile These
    • Ralf Drescher
      am 10.09.2018
      Das ist aber ziemlich unverfroren, den Unrechtsstaat DDR und unser demokratisches Deutschland so zu vergleichen. Ich habe selbst vor Jahren Pfefferspray gegen einen Angreifer, der mit der Faust nach mir geschlagen hat, eingesetzt. Mit Erfolg, der gegenwärtige rechtswidrige Angriff - Notwehr - konnte dadurch gestoppt werden. Der Typ ist dann heulend und torkelnd abgehauen, so war keine juristische Aufarbeitung möglich/nötig.

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