Ausgabe 414
Gesellschaft

Rettet endlich die Welt!

Von Stefan Siller (Interview)
Datum: 06.03.2019
Die Fridays for Future sind im politischen Feuilleton angekommen. Die Kommentatoren, meist Männer, fragen sich, ob die nun gut sind oder schlecht, ob man die jungen Menschen unterstützen soll oder nicht, ob sie recht haben, nur weil sie jung sind? Stefan Siller fragt die Beteiligten.

Charlotte von Bonin (21) und Paul Epple (20) gehören zum Orga-Team der Stuttgarter Freitagsdemos. Stefan Siller hat sie in die Kontext-Redaktion eingeladen, weil er von ihnen wissen wollte, wie das so ist, zum ersten Mal auf der Straße zu stehen, und warum das wichtig ist.

Charlotte und Paul, wie seid ihr zu Fridays for Future gekommen?

Charlotte: Ein Aufwachpieks war eine Doku über den Klimawandel im Herbst letzten Jahres. Wow, habe ich mich gefragt, in welcher Welt lebe ich eigentlich? Danach habe ich ein paar Leute über WhatsApp angefragt, ob sie nicht Lust hätten, mit Schildern auf den Schloßplatz zu ziehen. So wie das Greta getan hat. Am Anfang waren wir fünf.

Paul: Ich war ein Jahr in Argentinien und habe gesehen, was es heißt, wenn man sich nicht um die Umwelt kümmert. Das ist dort sehr erschreckend. Als ich zurückgekommen bin, habe ich gemerkt, wie gut es uns eigentlich geht, dass es aber noch viel besser sein könnte. Ich erlebe viel Unbewusstheit bei uns, die ich nicht akzeptieren will.

Wie macht man eine Demo?

Logo: Siller fragt

Alle Folgen von "Siller fragt" gibt es hier.

Paul: Lärm machen, Parolen rufen und Banner hoch halten. Das kann eine DIN A4-Pappe sein. So hat auch Greta angefangen. Und alle Leute, die etwas sagen wollen, dürfen das. Über sich persönlich, wie sie mit dem Klimawandel und dem Umweltschutz umgehen. Wir müssen einfach darauf achten, dass die Stimmung gut bleibt.

Muss man WhatsApp haben, um mitzukriegen, was ihr macht?

Charlotte: Der Streik ist ja jeden Freitag um 11 Uhr, er hat also eine gewisse Regelmäßigkeit. Man muss sich nicht jedes Mal neu informieren. Ansonsten nutzen wir Instagram, Facebook, Twitter.

Was kriegt ihr von den Schulen mit?

Paul: Sehr unterschiedlich. Die einen Schulleiter versuchen, jede Woche durchzuwechseln, bei den anderen gibt es Strafarbeiten, die ich eigentlich super positiv finde. Man muss sich dann zwei Stunden mit dem Klimawandel beschäftigen, also mit einem Thema, das einen sowieso brennend interessiert. Es gibt aber auch Schulleiter, die uns unterstützen und die Leute gehen lassen, ohne Verweise oder Strafarbeiten.

Ein Mensch vom Institut der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther heißt er, hat gesagt, wer die Schulpflicht nicht ernst nimmt, wird auch nicht ernst genommen.

Charlotte: Der Sinn des Schwänzens besteht ja nicht darin, draußen rum zu stehen, weil die Sonne scheint, sondern ein Zeichen zu setzen: Wir wollen nicht für eine Zukunft lernen, die es vielleicht nicht gibt.

Paul: Im Gemeinschaftskunde-Unterricht lernt man wie Demokratie funktioniert – auf dem Papier. Eine Demo ist Realität.


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11 Kommentare verfügbar

  • Fred Nagel
    am 13.03.2019
    Einen kleinen Schritt zur Weltrettung kann aktuell (bis 5.4.19) jeder tun:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_01/_09/Petition_89913.nc.html
    Unterzeichnen Sie die Petition zum Tempolimit beim Bundestag und sagen Sie's weiter...
  • Jue.So Jügen Sojka
    am 10.03.2019
    @Charlotte von Bonin (21) und Paul Epple (20),
    @Stefan Siller (69),
    soll auf jeden Fall gewährt werden – Unterstützung | :-)

    Nun kann jegliches Engagement von „Heutigen“ zurückgeführt werden auf „Vorreiter Innen“.

    10. Okt. 2016 Eine Stuttgarter Schülerin hat auf einer Konferenz der OSZE vor den Ländervertretern gesprochen. Sie war eingeladen worden, um ihre Projekt „Refugee Kids of Stuttgart“ vorzustellen. Darin macht sie auf die Schicksale von Flüchtlingskindern aufmerksam. www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.projekt-refugee-kids-of-stuttgart-15-jaehrige-stuttgarterin-spricht-bei-osze-konferenz-in-warschau.c8ccbd6f-c59d-48bb-8a4a-57ea5c716f57.html
    Heute Morgen um 08.39 Uhr wurde über Pauline Dörrich in SWR1 "Sonntagmorgen" berichtet. In den 3.38 Min. kommt die Stuttgarter Schülerin Pauline selbst auch zu Wort - hier der gesendete SWR1-Beitrag https://c.web.de/@337901998990951104/n4Nc5aNfSTe1MXjV97jKBA

    REFUGEE KIDS OF STUTTGART http://refugeekidsofstuttgart.org/about/
    13-jährige Kinder reden vor UNITED NATIONS

    Kinder reden vor UNITED NATIONS – 1992 Severn Suzuki – 2011 Felix Finkbeiner
    2011 auf der UN-Vollversammlung spricht der 13-jährige Felix Finkbeiner die Eröffnungsrede zum "International Year of Forests 2011". Er stellt seine Initiative "Plant-for—the-Planet" vor, die Kinder pflanzen in jedem Land dieser Erde 1 Million Bäume www.youtube.com/watch?v=Sur8coFE0tU 10.35 Min.
    www.plant-for-the-planet.org/de Wir pflanzen Bäume für eine bessere Welt. Hilf uns Kindern, unsere Zukunft zu retten.
    1992 auf der UN Klimakonferenz in Rio de Janeiro spricht die 13-jährige Severn Suzuki für die Kinder Umweltorganisation ECO, und redet dabei den Männern und Frauen ins Gewissen!
    mit deutschem Untertitel www.youtube.com/watch?v=wNSV4zMquCk 8.35 Min.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 12.03.2019
      Rettet endlich euch selbst! Oder wie uns in unseren Kindertagen gesagt wurde:
      „Hilf dir selbst, dann wird dir geholfen werden.“

      Jetzt kann das nicht bei jenem festgestellt werden, der bereits als Lehrer seine Belehrung erhalten hat und seine Erklärung schriftlich zu bezeugen hatte; gefolgt durch Amtseid! [b][1][/b]

      05.02.2019 21.20 Uhr SWR» Aktuell Luftverbesserung in Stuttgart https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Luftverbesserung-in-Stuttgart-Strobl-Fahrverbote-fuer-Euro-5-wird-es-mit-uns-nicht-geben,regierung-diesel-fahrverbote-100.html Video 2.30 Min.
      Ab Min. 0.33 „Zuversichtlich und fest entschlossen: Alles, aber auch alles zu tun, dass wir Fahreinschränkungen für EURO 5 vermeiden. …“

      Angedacht, nur mal so angedacht: Es würde alles, aber auch alles dafür getan werden, dass Völkerrecht bei uns in STUTTGART Lebensgrundlage wird und auf Dauer bleibt.
      Solange allerdings nicht mal in den "Grundlagen der Einbürgerrung" der Stadt STUTTGART der [b]Artikel 25 GG[/b] Inhalt ist, werden unsere [b]Staatsdiener Völkerrechteverweigerer[/b] sein – und auf Dauer bleiben (wollen)!!!

      [b][1][/b] KONTEXT Ausgabe 84 [b]Na ja, man kann halt nix machen[/b] https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/84/na-ja-man-kann-halt-nix-machen-918.html#tx-tc-ct-18418
      Ko mr do no ebbes macha? ____ Mr ko – mr muss bloss wissa wia. |:-)

      2017.06.16 Petition – Volksvertreter Innen und Abgeordnete https://c.web.de/@337901998990951104/SPXpMlTETGa_6ccbJrCRLQ
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 12.03.2019
      Darf's noch ein bisschen mehr von dem sein, was unsere Volksvertreter / Amtsträger überhaupt nicht mögen? Die Konfrontation mit sich selbst – dem eigenen Unvermögen!

      Garten im Finale des Kita-Preises … Der [b]Nachbarschaftsgarten[/b] in Stuttgart-Botnang. Die Fläche in der Kleingartenanlage ist für den Deutschen Kita-Preis nominiert und zwar in der Kategorie [b]„Lokales Bündnis für frühe Bildung“[/b]. 1.600 Bewerbungen sind bei der Jury eingegangen. Das Stuttgarter Projekt ist unter den letzten zehn. Am Montag hat sich die Jury das Vorzeigeprojekt angeschaut. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/Stuttgart-Botnang-Garten-im-Finale-des-Kita-Preises,av-o1102240-100.html Audio 2.41 Min.

      Entfernte Kommentare auf ZVW 08.07.2016 Stuttgart 21: Aussteigen oder weiterbauen?
      Volksvertreter melden sich zu Wort https://up.picr.de/35247135kr.pdf darin...
      Regionalnachrichten auf SWR4 „... An der Entwicklung des Stadtteils wurden die Bürger eingebunden. Und auch die [b]Kinder[/b] nahmen [b]als "Stadtteildetektive"[/b] ihr Zuhause in den Blick, und [b]machten Verbesserungsvorschläge[/b]. Die zweite Auszeichnung ...“
      https://www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/611283
      Deutscher Städtepreis 2016 zeichnet zwei Stuttgarter Projekte aus
      … Weitere Informationen zur Sozialen Stadt auf www.zukunft-hallschlag.de, zum Städtebaupreis …

      Jetzt darf selbstverständlich nicht jede/r sich mit ihren/seinen Kenntnissen und Fähigkeiten in STUTTGART [b]Gehör finden[/b] – erst recht muss das Gehör verhindert werden, so diese weit mehr mitbringen als die Gewählten/Ernannten STAATSDIENER https://c.web.de/@337901998990951104/Ct_J2fwKQK2-hm_YON1YaQ Bürgerbeteiligung und [b]Bürgerhaushalt[/b] 2016 [b]meine Bewerbung[/b] mit Dissertation
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 16.03.2019
      Übrigens … Es dürfte der Eindruck sich bestätigen, dass Kinder und Jugendliche nicht länger bereit sind zu warten, bis die "Volljährigen" in die Puschen kommen!
      Jedenfalls wird es sich bestätigen, so das Begonnene von den Heranwachsenden ebenso gehandhabt wird wie von unserer Grundschulklasse; 1961 eingeschult – Unterrichtsinhalt und Tempo von uns selbst bestimmt!!!
      Erfolgreich mit Abschlüssen "unter der Hand" – wie https://www.zeit.de/news/2018-07/11/achtjaehriger-hat-abi-in-der-tasche-180711-99-102446 ... Die Eltern hoffen aber, dass Laurent nach dem ganzen Wirbel in Ruhe gelassen wird und das tun kann, was er am liebsten will: nachdenken und lernen.

      18.09.2017 Unterlassene Hilfeleistung im Hörfunk SWR1 https://c.web.de/@337901998990951104/WpaQspAUR8mhEZKI6O5syg

      25.04.2016 E-Mail an Radio Utopie zum gesendeten Beitrag:
      Gerichts-Verfahren zur "Rathausbesetzung" in Stuttgart - Kurzer politischer Prozess https://up.picr.de/35262158ev.pdf

      29.01.2015 Feinstaub – EU – Bund – Land _ mit Audio- und Videodateien https://c.web.de/@337901998990951104/KH94ArO2TZiIaRf6TxTf-A
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 08.04.2019
      12.03.2019 Der Gemeinderat in Mannheim verabschiedet in seiner Sitzung das
      LEITBILD Mannheim² 2030 https://www.mannheim.de/sites/default/files/2019-03/Leitbild%20Mannheim%202030_%2013.03.2019_Deutsch_WebFile.pdf 23 Seiten
      Vorwort Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
      [b]Seit Januar 2016 gelten für alle Staaten
      der Welt[/b] die im Rahmen der Agenda 2030
      für nachhaltige Entwicklung erarbeiteten
      17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Ver-
      einten Nationen, die Sustainable Develo-
      pment Goals (kurz SDGs genannt). Kaum
      eines dieser Ziele kann ohne die Mitwir-
      kung der Städte erreicht werden. …
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 30.09.2019
      Die "Stadtoberen" in STUTTGART haben sich bequemt am Donnerstag die 1. Sitzung des NEU gegründeten "Klimaausschuss" abzuhalten – nur für Gesundheits- und Klimaschutz eingerichtet. Mann bedenke!
      Der SWR berichtet darüber https://up.picr.de/36863043ju.pdf mit 3:11 Min. Audio 3,77 MB
      SWR-Sprecherin „Luftreinhaltung: Über dieses Thema wird in Stuttgart heftig gerungen. Doch im neuen Gemeinderat wird über dieses Thema weniger erbittert gestritten als im letzten.
      Gestern hat sich der Gemeinderat nämlich mehrheitlich … und die Fridays-for-Future-Proteste haben dazu geführt, dass der Gemeinderat nun einen neuen Ausschuss hat. Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat diesem neuen "Stuttgarter Gremium fürs Klima" heute sein Klimaplan vorgestellt. Nach seinem Willen sollen knapp 200 Mio. EURO für eine breite Fülle von Maßnahmen ausgegeben werden. … Denn, so Kuhn ganz am Anfang der Debatte heute: Die Fridays for Future Klimaproteste wollen jetzt keine langwierigen Debatten mehr sehen, sondern schnelle Handlung.“ ENDE Audio mit O-Tönen: Johannes Sakkaros (Porsche / IG-Metall / CDU), Alexander Kotz (CDU) Hannes Rockenbauch (SÖS) und Martin Körner (SPD)

      Nachbetrachtung zur Aussage von OB Fritz Kuhn: Nach seinem Willen …
      Der Wille von OB Wolfgang Schuster, seine eigene Aussage aus der StN vom 1.2.2010 "Schuster erinnerte auch daran, dass es sich um ein öffentliches Amt handle, nicht um ein Parteiamt. Es gelte auch den Anschein der Parteilichkeit zu vermeiden. Der Gemeinderat habe nach öffentlicher Ausschreibung gemäß der fachlichen Qualifikation zu entscheiden." [2]
      Würde dieser Wille im realen Leben auch angewandt worden sein … Seit mittlerweile mehr als 7 ¾ Jahren würde die Stadt Stuttgart Vorreiter im Umsetzen von aktuellen Erkenntnissen sein und auch bleiben.

      [2] https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schuster-warnt-buergermeisterjob-ist-kein-parteiamt.97bd4ee8-95ab-4257-896a-13086ef687e8.html
  • hans drager
    am 06.03.2019
    Klima kaputt gemacht, Menschen krank gemacht – darum geht’s. Wie müsste eine Strategie aussehen, die dies ändern könnte? Das Klima ruinieren und die Menschen krank machen, ist die Entscheidung derjenigen, die das Privateigentum an den Produktionsmitteln besitzen. Sie produzieren was ihnen Profit bringt, in aller verheerenden Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Planeten Erde und gegenüber uns. Für sie die Millionen, für uns millionenfach die Krankheit. Der Staat, weit davon entfernt uns zu schützen, gibt das Schmiermittel dazu z.B. durch die sog. Grenzwerte der ärztlichen Gutachter. Wir würden gern saubere Luft atmen, aber der Profit geht vor und kaputte Lungen können ja schließlich ausgetauscht werden (so hilft die Medizin dem Profit). Also welche Strategie? „Kampf für den Klimaschutz“? Das ist Ablenkung und neben der Sache liegend. Richtig so: Ausgangspunkt, Schubkraft und Motor der Bewegung ist die Krankheit der Vielen. Angriffspunkt: die krankmachenden Verhältnisse und wer dafür verantwortlich ist. Methode: Aus der Krankheit eine Waffe machen. Wie genau? Man lese nach beim ebenso legendären wie hochaktuellen Sozialistischen Patientenkollektiv/Patientenfront (seine Erfahrungen, seine Theorie und Praxis, insbesondere auch seine Unterstützung durch Jean-Paul Sartre). Und, ganz wichtig: Autismus! So viel wie nur möglich! Also unbeeindruckt bleiben von Kritik, von Anfeindungen, von Pessimismus, von lächerlich gemacht werden, von Vereinnahmungsversuchen ...
    • Kornelia .
      am 06.03.2019
      Das ist gut: ganz viel Autismus!
      Die Wirtschaft nutzt Autisten, um ihr Ding durchzuziehen!
      Auch Bürgerbewegungen sollten Autismusprofiteure werden!
  • Christiane Schulz
    am 06.03.2019
    Demokratie funktioniert aber nur, wenn sich alle an Regeln halten.In Deutschland hätten Demoteilnehmer deshalb gleichzeitig ein deutliches Zeichen "Pro Rechtstaat" setzen und zeigen können,dass das, was man im Gemeinschaftsunterricht (hoffentlich) lernt, auch auf der Straße Realität sein muss.Arbeitnehmer dürfen nämlich z.B.ihre Arbeit bzgl. einer Demo nur dann niederlegen, wenn es um arbeitsbezogene Themen geht....mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen,mehr Urlaub,Fachkräftemangel.....Kein Arbeitnehmer darf während der Arbeitzeit seine Arbeit schwänzen, um gegen Bahnlärm, gegen den Bau von Windrädern, gegen Rassismus---gegen Klimawandel, für Umweltschutz....zu demonstrieren. Das muss in der Freizeit geschehen.Denn:"Eine Demo ist Realität"--und sollte es gerade auch --rechtlich--für noch Lernende sein. Und deshalb wäre mir wichtig, Lehrende und in Rektoraten Verbeamtete würden ihren Schützlingen auch Demut vor dem Gesetz beibringen.
    • Kornelia .
      am 06.03.2019
      Hä?
      Obwohl 'wir' Jahrhunderte altes Klassen- und politisches Recht pflegen?
      Demut vor einer künstlichen Instanz?
      (Von der 'wir' wissen, dass nur kleine Echokammern Gesetze 'machen'!)

      Niemand sollte vor Holz, Plastik oder virtuellen Standbildern Respekt und Demut lernen!
      Eher sollte gelehrt werden, wie Gesetze entstehen, wer da den Daumen drauf hat und ganz wichtig: wie oft sich gerade Diktatoren (und dann ihre Helfershelfer aus Justiz und Polizei) hinter Gesetzen 'verstecken', um unglaubliches Leid über andere Menschen zu bringen!

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