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Ausgabe 409
Schaubühne

Todesangst und Lebensmut

Von Minh Schredle
Fotos: Martin Storz
Datum: 30.01.2019
Opa, was ist ein Schneemann?, hat ein Mädchen auf eine Pappe geschrieben und sich auf den Stuttgarter Marktplatz gestellt. Bundesweit streiken Jugendliche für Klima- und Umweltschutz, sie werfen den älteren Generationen Zukunftsmissbrauch vor. Dass so etwas irrationale Abwehrreflexe provoziert, ist psychologisch gut untersucht – doch es ist zu spät, darauf Rücksicht zu nehmen.

Wendelin hatte gehofft, dass mehr Schülerinnen und Schüler beim Streik mitmachen. Auch bei seinen KlassenkameradInnen hat sich der 15-Jährige umgehört. "Vielen war der Latein-Unterricht wichtiger", erzählt er und kann das nicht nachvollziehen. Nächste Woche steht zwar eine Klassenarbeit an. "Aber was nutzt uns die Schule, wenn wir keine Zukunft haben?"

Katrin, die in Wirklichkeit anders heißt, greift zum Mikrofon und erklärt vor den rund 120 MitstreiterInnen: "Ich stehe hier, weil ich gerne lebe." Es bleibt bei diesem einen Satz, der von den Umstehenden gedämpft bejubelt wird. Alle, die sich äußern möchten, haben hier die Gelegenheit. Linus, gerade mal zehn Jahre alt, ist gegen Kohle- und Atomkraftwerke, weil er die Natur mag. Jonathan, 15, will nicht nur andere anprangern, sondern hat bei sich selbst angefangen: Er isst seit ein paar Wochen kein Fleisch mehr, auch wenn ihm der Verzicht manchmal noch schwerfällt. Wie die meisten SchülerInnen, die letzten Freitag vor dem Stuttgarter Rathaus gestreikt haben, geht er aufs Mörike-Gymnasium im Westen der Innenstadt. Dort habe sich, wie er sagt, eine eigene Dynamik entwickelt, die viele begeistere und mitreiße.

Für viele hier sind die Klimastreiks der erste Berührungspunkt mit politischem Engagement. Andere, etwa Laura, sind schon seit längerem aktiv. Die 16-Jährige will sich nicht nur für Umweltschutz einsetzen, sondern auch für Geschlechtergerechtigkeit und gegen rechts kämpfen. Politisiert haben sie die S-21-Proteste in der Landeshauptstadt, berichtet sie. Zusammen mit drei Klassenkameraden, die ebenfalls demonstrieren, besucht Laura den Politik-Vierstünder an ihrer Schule, Kernkompetenzfach der gymnasialen Oberstufe. Sie alle finden es wichtig, dass "die Jugend ein Zeichen setzt", und bereuen, an diesem Freitag nicht in Berlin sein zu können, wo an die 10 000 Gleichgesinnte für eine nachhaltige Existenzgrundlage auf die Straße gegangen sind.

Nisha Toussaint Teachant gehört zum Organisationsteam der Stuttgarter Streiks und ist zufrieden, auch wenn hier in einem viel kleineren Maßstab protestiert wird. "Beim ersten Mal", sagt sie, "waren wir nur zu fünft. Aber das war uns egal." Anfang Dezember war das. Inzwischen zählt allein das Orga-Team sieben Köpfe, es gibt eine Ortsgruppe der von Greta Thunberg inspirierten "Fridays for Future"-Bewegung, und Toussaint Teachant vertritt die Stuttgarter in einer mehrere Hundert Mitglieder starken Whats-App-Gruppe, die bundesweit vernetzen soll. "Manchmal ist das Nachrichtenaufkommen etwas anstrengend", lässt die 19-Jährige wissen.

Sinnfrei geschwänzt, setzen, sechs!

In der Schülerschaft und darüber hinaus sind die Klimastreiks nicht unumstritten. Schließlich gilt immer noch Schulpflicht! So meldeten sich etwa die Vorsitzenden von Junger Union und Schüler-Union Baden-Württemberg zu Wort. Philipp Bürkle und Michael Bodner finden, Klimawandel mit Schulstreiks zu bekämpfen, sei "ungefähr so sinnvoll wie mit einem Staubsauger durch die Sahara zu laufen" – ohne ihre These allerdings weiter zu erläutern. Sie verlangen: "Die Lehrkräfte haben Schulschwänzen konsequent zu ahnden." Um das zu ermöglichen, empfehlen sie, "solche Fehlzeiten zukünftig im Zeugnis festzuhalten". Ein Sprecher des baden-württembergischen Kultusministeriums erklärt zudem gegenüber der "Stuttgarter Zeitung", es sei "kein sachlicher Grund erkennbar, warum diese Demonstration unbedingt in der Unterrichtszeit stattfinden muss".

Toussaint Teachant kontert: "Es ist keine Demonstration, es ist ein Streik. Wenn der nicht zur Unterrichtszeit stattfände, würde sich ja niemand dafür interessieren." Das Fernbleiben vom Unterricht sei als Druckmittel zu verstehen. Sie kündigt einen "Aufstand der Jugend" an, nennt die gegenwärtige Umweltpolitik "Zukunftsmissbrauch" und formuliert ihre Botschaft an die Politik: "Egal, ob ihr euch ändern wollt – wir tun es."

Das gefällt nicht allen. In vermeintlich sozialen Netzwerken gibt es zwar viel Zuspruch für die Streiks, auch von Eltern, die die Aktionen ihrer Kinder ausdrücklich befürworten und andere aufrufen, es ihnen gleichzutun. Doch auf der anderen Seite – vor allem, aber nicht ausschließlich in Leserkommentaren konservativer bis rechtspopulistischer Medien – steht viel Kritik, oft vermengt mit wüsten Polemiken, unverschämten Unterstellungen und persönlichen Angriffen auf die 16-jährige Greta Thunberg. Manche LeserInnen wettern gegen "Klimaparanoia", "Ökoterror", "Untergangsfantasien" oder auch den "Missbrauch Minderjähriger", mit dem die Grünen ja Erfahrung hätten (und die, langsam aber sicher, in der neurechten Filterblase zum beliebtesten Feindbild und Sündenbock gleich nach dem Multimilliardär George Soros werden).

Wie kommt es, dass erwachsene Menschen mit hasserfüllten Beleidigungen gegen eine engagierte Jugend hetzen und zugleich die Gefahren einer sich abzeichnenden Klimakatastrophe völlig leugnen? Eine Erklärung liefert die Terror-Management-Theorie (TMT), die Hypothesen zum Umgang mit Todesangst aufstellt: Menschen, die gerne leben wollen, werden nur ungern daran erinnert, dass sie einmal sterben müssen. Wer es dennoch tut, wird seltener zu Grillpartys eingeladen. Die Forschung zur Mortalitätssalienz – so lautet der wissenschaftliche Terminus für das Bewusstsein um die eigene Sterblichkeit – beschreibt typische Verhaltensmuster, die auftreten, sobald Menschen in Erinnerung gerufen wird, dass ihre Zeit befristet ist.

Augen zu und durch

In einer Studie der Universität Jena, die mit dem Titel "Angst macht blind" überschrieben ist, werden "zwei kognitive Mechanismen zur Bewältigung dieser Furcht" beschrieben. Erstens ermögliche "das Vertreten der eigenen kulturellen Weltsicht eine bedeutungsvolle Konzeption der Realität und biete (...) eine Aussicht auf Transzendenz", etwa durch die tröstliche Vorstellung eines paradiesischen Jenseits oder wenigstens einer Wiedergeburt. Zweitens fungiere ein übersteigerter "Selbstwert als Puffer gegen die Todesangst". Weshalb Menschen aktiv bemüht seien, diesen zu erhöhen, "indem sie die Werte und Normen ihrer Kulturgemeinschaft befolgen und verteidigen." Das Bemühen um Stabilität und Kontrolle erschwert also, sich Veränderungen gegenüber zu öffnen. Greifen neue Ideen die eigenen Überzeugungen an, "resultiert daraus die Abwertung dieser Ideen und der entsprechenden Interaktionspartner", so die Zusammenfassung der Sozialpsycholgie-Abteilung an der Uni Salzburg. Bereits 1987 kam die Sozialpsychologin Ziva Kunda zu dem Befund, dass Individuen, die mit der Unausweichlichkeit ihres Todes konfrontiert sind, dazu neigen, die Glaubwürdigkeit von Forschungsergebnissen anzuzweifeln, die andeuten, dass ihr Leben bedroht sein könnte.

2009 bezog die Neuropsychologin Janis Dickinson die TMT-Thesen auf den Umgang mit dem Klimawandel. Dazu formulierte sie drei Kernthesen, wie Mortalitätssalienz und Todesangst sich in abwehrendem Verhalten manifestieren: "(1) Leugnung des Klimawandels, Klimaskepsis. (2) Leugnen der menschlichen Ursachen des Klimawandels. (3) Eine Tendenz, die Auswirkungen kleinzureden oder in eine ferne Zukunft zu projizieren, in der sie keine persönliche Bedrohung mehr darstellen." Ferner bestehe die Gefahr, dass Personen "charismatischen Führungsfiguren", die ihre Ansichten bestätigen, "blind folgen", bei einem "reduziertem Vermögen zu rationaler Kritik". Zudem resultiere daraus "eine Tendenz, seine bestehende Weltsicht auch dann zu bekräftigen, wenn sie nicht tragfähig ist".

Wohlgemerkt: Als Dickinson ihren Bericht veröffentlichte, hieß der Präsident der Vereinigten Staaten noch Barack Obama. Zehn Jahre später sitzt ein Hitzkopf im Weißen Haus, der die globale Erwärmung mit einem Verweis auf ein paar kühle Novembertage anzweifelt. Die Polarisierung der (US-amerikanischen) Bevölkerung sah Dickinson voraus: "Menschen, denen Materialismus ein gesteigertes Selbstwertgefühl verleiht und die eine Ideologie des Anspruchsrechts (entitlement) vertreten, werden mutmaßlich mehr SUVs kaufen und feindseligere Einstellungen gegenüber der Umweltbewegung entwickeln. Sie werden wahrscheinlich strengere Strafen für die radikaleren Protestler fordern. Im Gegensatz dazu werden diejenigen, die ihren Selbstwert durch Humanismus und Umweltschutz steigern, vermutlich zunehmend militanter werden und ihre Anliegen lauter formulieren." Dieser Konflikt gegensätzlicher Ideologien werde, so die Forscherin 2009, die gesellschaftliche Spaltung weiter vorantreiben.

Munter voran, mit Fakten statt Fake News

Der demokratische Entscheidungsfindungsprozess steht nun also vor der Herausforderung, verhaltenstypischen Leugnungsreflexen ein rationales und faktenbasiertes Gegengewicht entgegenzusetzen. Das Evidente noch einmal zu überprüfen, wird mutmaßlich nur dazu führen, dass die heute Skeptischen nach der Neuentdeckung des Altbekannten auch morgen noch verlangen werden, erst einmal abzuwarten und mehr Informationen zu sammeln, bevor "vorschnell" von einer Korrelation auf eine Kausalität geschlossen werde.

Womöglich ist es aber, angesichts der Forschungsbefunde, tatsächlich der falsche Weg, auf Panik zu setzen, und stattdessen angebracht, der Todesangst mehr Lebensmut entgegenzusetzen. Opa, was ist ein Schneemann?, steht in zittrigen weißen Lettern auf einem schwarzen Plakat geschrieben, das ein Kind vor dem Stuttgarter Rathaus in die Höhe hält. Den Menschen hier, fast alle noch minderjährig und teils im Grundschulalter, merkt man die aufrichtige Sorge um ihre Zukunft an. Und dennoch ist die Stimmung im Vergleich zu anderen Versammlungen in der Öffentlichkeit auffällig positiv. "Hopp, hopp, Kohlestopp!", rufen die Kinder und jungen Erwachsenen bei Minusgraden und hüpfen munter auf und ab. Später gibt es eine Lärmminute, bei der sie sich die Seelen aus dem Leib schreien. Eine Frau kommt aus dem Rathaus gelaufen, guckt verdutzt und zieht erstmal die Schultern hoch. Dann lässt sie sich zu einem Lächeln erwärmen.

Und das wäre doch durchaus eine erquickliche Geschichte für die Nachwelt: Während es seit der Antike im Trend liegt, über die Jugend zu lästern, und sogar Sokrates nachgesagt wird, er habe sich über deren fehlende Manieren und ihren Hang, bei Tisch die Süßspeisen zu verschlingen, beklagt, könnten nachfolgende Generationen eben dieser eine halbwegs intakte Umwelt zu verdanken haben: Weil eine junge, dynamische und weltoffene Bewegung eine unfähige Erwachsenenwelt endlich zum Jagen trägt.


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7 Kommentare verfügbar

  • W. Buck
    am 02.02.2019
    Herr Grytz, machen Sie es einfach so wie ich: Kommentare von Gscheidle ignoriere ich.
  • Dr. Diethelm Gscheidle
    am 30.01.2019
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es ist mal wieder eine Unverschämtheit, was sich unsere heutige Jugend so herausnimmt! Dass die Jugend von heute dumm, faul, verweichlicht und kriminell ist, wusste nicht nur bereits der redliche und weise Herr Sokrates, sondern auch ich schon seit meiner eigenen Jugend. Allerdings sind diese Schüler-Demonstranten ein hervorragendes Beispiel dafür:
    * Es ist dumm, irgendwelchen Bevormundungs-Bündnisgrünen hinterherzulaufen, die das Pseudo-Umweltproblem "Klimaschutz" nur erfunden haben, um die Bevölkerung zu bevormunden (lesen Sie hierzu auch die redliche Publikation: "Die Klimalüge"). Der in diesem Zusammenhang zitierte Linus zeigt dies sehr deutlich - er ist gegen Kohle- (na gut, das kann ich noch verstehen; Kohle ist bekanntlich Sozen-Energie, und die lehne ich daher auch ab) und Atomkraftwerke "weil er die Natur mag". Dabei sind redliche Kernkraftwerke bekanntlich vollständig emissionsfrei - als Umweltschützer würde er wie ich für die emissionsfreie Kernenergie demonstrieren!
    * Faul sind die sowieso - die sollen sich gefälligst auf den Hosenboden setzen und etwas lernen, anstatt demonstrieren zu gehen! Demonstrieren kann man in seiner Freizeit!
    * Auch die Verweichlichung zeigt sich hier deutlich: Anstatt redliche Leibesübungen zu betreiben, um sich später einmal bei der redlichen Bundeswehr zu verpflichten, geht man demonstrieren und isst wie Jonathan kein Fleisch mehr, um zu verweichlichen und die Wehrhaftigkeit unseres deutschen Volkes herabzusetzen! Wie sollen wir mit diesem verweichlichten Haufen denn jemals einen Krieg gewinnen?
    * Und dass man dabei gegen die Schulpflicht und damit gegen Gesetze verstößt, zeigt, dass sie auch kriminell sind - aus diesem Grunde habe ich schon mehrfach Anzeige gegen "die Jugend" bei der redlichen Polizei erstattet.

    Demonstrieren statt lernen - kein Wunder, dass unsere Jugend in der Gosse landen und unser schönes deutsches Vaterland so den Bach heruntergehen wird! Ich jedenfalls möchte nicht für das (sowieso viel zu großzügig bemessene) "Hartz IV" dieser Schulschwänzer aufkommen, wenn die später keine Arbeit finden, weil sie lieber demonstriert als gelernt haben. Und ausnahmsweise muss ich hier auch der Jungen Union bzw. Schüler-Union zustimmen (die ich ansonsten für relativ unredlich halte, weil auch diese Organisationen aus unredlichen Jugendlichen bestehen - zugegebenermaßen gibt es aber noch unredlichere Jugend-Parteiorganisationen wie z.B. die garstigen "Jusos"), dass hier gefälligst die Schulpflicht einzuhalten ist! Allerdings halte ich nicht besonders viel von deren vorgeschlagener Gegenmaßnahme: Aus meiner Sicht sollten die Fehlzeiten nicht mit einem Eintrag im Zeugnis, sondern mit den traditionellen, bewährten und erfolgreichen Erziehungsmethoden "Rohrstock" und "Karzer" geahndet werden. Wüssten diese Jugendlichen noch Karzer und Rohrstock zu fürchten, würden sie brav in der Schule lernen. Und nähme mein redlicher Neffe Rhabanus an einer solchen Schüler-Demonstration teil (was er selbstverständlich nicht tut, da er ein redlicher Mensch ist!), so würde mein Schwager ihn mit dem Rohrstock von dort in die Schule treiben, und mein Neffe wäre ihm ewig dankbar dafür, dass er ihn damit auf den rechten Weg zurückgebracht hat. Aber dank der verweichlichenden Wald-Dorf- und Montessori-Methoden unserer hippiebeeinflussten Lehrer ist mit solchen Konsequenzen ja nicht mehr zu rechnen - die geben den Schülern, die bei der Klassenarbeit ein leeres Blatt abgeben, weil sie ja nichts gelernt haben, noch eine 1 dafür, weil sie demonstriert haben...

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Diethelm Gscheidle
    (Jugend-Kritiker, Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

    P.S.: Dass diese Schulschwänzer-Bewegung aus Schweden kommt, ist mal wieder kein Wunder - bekanntlich handelt es sich bei dem Sozen-Land "Schweden" um eines der drei unredlichsten Länder der Welt (zusammen mit der Niederlande und Kroatien).
    • Waldemar Grytz
      am 31.01.2019
      Wäre es nicht möglich die Zeilenzahl für Kommentare auf zehn zu begrenzen?
      Dann würde Herr Gscheidle zwar über unredliche Zensur lamentieren, aber dem Rest der Leserschaft wäre einiges an Unsinn erspart.
    • E. Rolli
      am 01.02.2019
      Herr Dr. Gscheidle,
      schade, dass Sie mit diesem Beitrag Ihrem Titel und Ihrem Familiennamen so wenig Ehre erweisen !
  • Peter Pan
    am 30.01.2019
    Ich liebe diese Jugend ! - Und wenn die sesselfurzige "Obrigkeit", die alles wirklich Wichtige politisch aussitzt und Industrie- und wirtschaftsfreundlich vertragt, eines Tages meint die "Einhaltung der Schulpflicht" dursetzen zu wollen, dann sorge ich dafür dass Erwachsene aus meinem Umkreis sich an deren Seite stellen und ebenfalls streiken.
    Von den "Untertanen" Gehorsam zu erwarten, während man selbst nicht ansatzweise die Interessen der Gesellschaft (außer der Aktien-Gesellschaften) vertritt, das ist sowas von daneben. Schluss jetzt mit dem zeitgewinnenden Gelaber und dem Vertagen von Maßnahmen auf "später". Die Uhr ist abgelaufen, die Zeit des Handelns gekommen. In diesem Sinne: Macht um Gottes Willen weiter, "Kinder", und laßt euch von den Versagern und den Architekten der organisierten Verantwortungslosigkeit nicht abbringen!
  • Nina Picasso
    am 30.01.2019
    Es mutet seltsam an, dass sich jetzt die Junge Union in dieser Form zu den "Schulschwänzern" äußert und gar eine Bestrafung fordert.
    2014 zur Eröffnung des Milaneo hörte man von Selbiger nichts derartiges, obgleich hier Schüler samt Lehrer wirklich schwänzten - nur eben für den Konsumtempel. Möge sich jeder ein eigenes Bild von den Herrschaften aus der JU machen.
    Und im Übrigen gibt es kaum etwas Wichtigeres, als sich für den Erhalt des Planeten Erde einzusetzen. Meine Solidarität haben die SchülerInnen für den Klimastreik, für FridayForFuture.
    • Jue.So Jürgen Sojka
      am 31.01.2019
      @Nina Picasso "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" oder auch "Wie der Herr, so's Gscherr" [b][1][/b]
      Gerlinde Kretschmann zu Besuch beim Stadtdekan meint: "Alte Männer, die von nichts 'ne Ahnung haben" https://www.swr.de/swraktuell/bw/frau-kretschmann-in-der-domkirche-alte-maenner-die-von-nichts-ne-ahnung-haben/-/id=1622/did=21293018/nid=1622/1yb1g41/index.html Nachbeter, Einschmeichler und die in Fußstapfen "der Vor-gänger(-beter)" treten finden sich schnell ein!

      [b][1][/b] Mail SWR4 Studio 25.01. https://up.picr.de/34958012pa.pdf Angedrohte Strafarbeit…
      Auszug:
      Es gibt im Umgang mit Kindern / Heranwachsenden in Schulpflicht _keine_ Drohungen!!!
      Das war während unserer Schulzeit (1961 bis…) bereits Völkerrechtswidrig – seit Dez. 1948!!!!!

      +++Schülerinnen / Schüler veranstalten einen Projekttag, zusammen mit Lehrerinnen / Lehrern+++
      Projekttage finden grundsätzlich während den Unterrichtzeiten statt – bei uns Ausflüge genannt. |;-) :-)

      Schule mit Zukunft http://www.schule-mit-zukunft.com/?Archiv_Aktionen
      14.05.2013 Offener Brief zum Thema Unterrichtsausfall die Landesregierung
      21.-22.07.2012 das Kinder- und Jugendfestival in Stuttgart

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