Ausgabe 338
Gesellschaft

Pfeifen auf die Energiewende

Von Jürgen Lessat
Datum: 20.09.2017
Anwohner fürchten den Infraschall, Naturschützer den Vogeltod: Proteststürme und Prozesse bremsen den Bau von Windrädern im grün regierten Südwesten aus.

Das Forstamt Mochental (Alb-Donau-Kreis) zeigt "Holz als Rohstoff und Energieträger mit Zukunft", die Stadtwerke Oberkirch (Ortenau) öffnen ihr neues Blockheizkraftwerk und in Riedlingen (Donau) weiht der Versorger EnBW einen Solarpark ein – das sind nur drei von mehr als 240 Veranstaltungen der Energiewendetage, die am Wochenende in Baden-Württemberg über die Bühne gingen. Nicht überall erfolgreich.

"Die Energiewende ist eine generationenübergreifende Aufgabe, die großes Engagement erfordert und zugleich auch viele Chancen bietet", übermittelte Schirmherr Winfried Kretschmann per schriftlichem Grußwort. Darin betonte der grüne Ministerpräsident, wie der Umstieg auf klimaschonende Strom- und Wärmeversorgung zu schaffen sei: "Nur, wenn wir bereit sind, in unserem persönlichen Wirkungsumfeld Änderungen vorzunehmen und die Energiewende auch im Kleinen, ganz konkret vor Ort umzusetzen."

Chancen nutzen? Veränderungen anstoßen? Vor der eigenen Haustür machen? Rund 250 Menschen, die am vergangenen Samstag in Sigmaringen demonstrieren, wollen davon nichts wissen: "Gegen Windkraft in Dorfnähe", lautet das Kundgebungsmotto mehrerer lokaler Bürgerinitiativen, die sich gegen den Ausbau dieser Art Ökostrom wehren. "Schutz für Mensch und Tier vor Geld & Gier", hat ein Teilnehmer aufs Pappschild gepinselt. Ein Transparent erklärt die regierenden Grünen zum "Killer der Natur".

Von der Bühne herab schüren autodidaktische Windkraftexperten Ängste, prophezeien Unheil, sollte einer der geplanten "Monsterwindparks" in der Nähe von Krauchenwies, Rulfingen, Pfronstetten oder Bitz gebaut werden. "Wir sind mittendrin in einem medizinischen Großversuch", warnt ein Physiker vor angeblichen Gesundheitsschäden durch unhörbaren Infraschall, was die Menge mit ohrenbetäubenden Trillerpfiffen goutiert. Ein "Windkraft-Betroffener" aus dem Schwarzwälder Schuttertal erzählt, wie "Infraschall richtig gegen die Atmung arbeitet", was auch den Demo-Ordner zum Klatschen animiert, der gerade den Rauch einer Selbstgedrehten inhaliert.

Die Windkraftgegner machen Werbung für die AfD

Zwischendrin rechnet ein Landschaftsarchitekt vor, warum Solar- und Windstrom ohnehin keinen Sinn machen: "Der Pegel des Bodensees müsste um hundert Meter angehoben werden", malt er die fehlenden Speicherkapazitäten für regenerativen Strom aus. Und: "Klimaschutzeffekte sind sowieso nicht nachweisbar", darf er behaupten, ohne dass jemand widerspricht.

Es ist ein buntes Häufchen, das sich mit den üblichen Halb- und Unwahrheiten gegen neue Rotoren im Land wehrt. In Sigmaringen pfeifen junge Familien mit Kleinkindern genauso wie Ehepaare im Rentenalter auf die Energiewende. Die meisten entstammen einer konservativ geprägten Landbevölkerung, für die das "Wuam, wuam" der Rotorblätter "wie Bassgeigen" klingt – und nicht nach Kontrabass, wie das Streichinstrument im heutigen Sprachgebrauch heißt. Zu ihnen gesellen sich Esoteriker (Kontext berichtete) wie die vom Verein für Homa-Therapie, die in Sigmaringen "im aktiven Einsatz gegen den Windpark Hilpersberg" sind. "Bundestagswahl 2017: Keine Stimme für Windkraftbefürworter", verlangen Demo-Aufkleber und meinen, man solle das Kreuz am kommenden Sonntag nicht, wie hier üblich, bei der CDU machen, sondern unausgesprochen bei der AfD. Denn die Rechtspopulisten sind die Einzigen hierzulande, die den Klimawandel leugnen, Windräder für Teufelszeug halten und zurück zu Atom, Kohle und Öl wollen.

Für Christdemokraten, die in Baden-Württemberg lange das Sagen hatten, haben sich die Zeiten geändert. Das muss auch Thomas Bareiß erkennen, als er als Gastredner an die Windkraftgegner appelliert, auch mal "den gesunden Menschenverstand" einzuschalten: "Wenn wir – zu Recht – aus der Atomkraft und Stück für Stück aus der Braunkohle aussteigen, dann müssen wir bei den Erneuerbaren einsteigen und brauchen dafür auch die Windkraft", sagt der energiepolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, was mit Buhrufen und Pfiffen quittiert wird. Natürlich dürften neue Windmühlen nur im Einklang mit Mensch und Natur entstehen, sagt er und kündigt an, nach der Bundestagswahl auch hierzulande für die sogenannte Öffnungsklausel zu kämpfen.

Schließlich verabschiedet sich Bareiß unter müdem Applaus. 2013 hatte er in seinem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen mit 60,7 Prozent deutschlandweit das zweitbeste Erststimmenergebnis der CDU erreicht. An diesem Tag sagt er nur: "Vielleicht bin ich nicht jedem gerecht geworden."

Dabei ließ der CDU-Mann das schärfste Damoklesschwert aufblitzen, das über den Windkraftzubau in deutschen Landen schwebt: die Öffnungsklausel. Sie ermächtigt die Bundesländer, selbst Mindestabstände zu Wohngebieten festzulegen. Bayerns CSU-Regierungschef Horst Seehofer preschte im November 2014 mit der 10-H-Regelung vor, die einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Höhe einer Windkraftanlage vorschreibt. Bei heute gängigen Turbinenhöhen von 200 Metern bedeutet dies mindestens 2000 Meter Distanz. Bayerische Opposition und Umweltverbände liefen Sturm gegen 10 H, weil die Abstandsregel die Nutzfläche für Windkraft im Land verkleinert. Vergeblich. Im vergangenen Jahr wurden im Freistaat nur noch 124 neue Windräder aufgestellt. Im Jahr zuvor waren es 143 und 2014 sogar 154.

Die Gegner fordern 10 H für alle

Ähnliche Pläne verfolgen seit Mai CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen. Laut Entwurf des Windenergieerlasses sollen Windräder künftig einen Mindestabstand von 1500 Metern zu Wohngebieten halten und nicht mehr in Wäldern gebaut werden dürfen. Falls die schwarz-gelben Koalitionspläne Anfang 2018 unverändert in Kraft treten, würden über 90 Prozent der bisher für die Windenergie vorgesehenen Flächen wegfallen. Das befürchten zumindest in NRW ansässige Unternehmen der Windenergiebranche.

In Baden-Württemberg sieht der Windenergieerlass von 2012 einen "Vorsorgeabstand" von 700 Metern zu Wohngebieten vor. Der letztlich vorgeschriebene Abstand wird aber im Einzelfall geprüft und richtet sich nach der konkreten Lärmeinwirkung der jeweils geplanten Anlage. Er kann also höher oder auch niedriger sein. Für die Sigmaringer Windkraftgegner ist diese flexible Handhabung inakzeptabel. Sie fordern nach bayerischem Vorbild: 10-H-Abstand auch im Ländle.

Im Kampf gegen die Windenergie haben die Infraschall-Verängstigten derweil mächtige Verbündete. Immer öfter schalten sich die großen Naturschutzverbände im Südwesten der Republik in die Genehmigungsverfahren für Windmühlen ein. NABU, BUND und der Landesnaturschutzverband (LNV) begnügen sich inzwischen nicht mehr mit Stellungnahmen zu laufenden Verfahren, sondern ziehen gegen behördliche Genehmigungen auch mit Eilanträgen vor Gericht zu Felde.

Mit fatalen Folgen für Windpark-Projektierer: Energiekonzerne, Stadtwerke und Bürgerenergiegenossenschaften können nicht sicher sein, dass ihre Neuanlagen trotz Baugenehmigungen auch tatsächlich in Betrieb gehen. Millionenschwere Investitionen drohen als Bauruinen zu enden. Derzeit versuchen die Verbände insgesamt dreizehn Rotoren im Land auszubremsen, die teils bereits seit Monaten fertiggestellt sind: Zwölf Anlagen im Brüchlinger Wald bei Langenburg, die die landeseigene EnBW gemeinsam mit dem Bürgerwindpark Hohenlohe errichtet, und eine Turbine des Windparks Braunsbach, den die EnBW-Tochter ZEAG betreibt. Jeweiliger Klagegrund: Vor Ort sichteten ehrenamtliche Mitglieder der Naturschutzverbände angeblich schützenswerte Vögel, die die Gutachterbüros der Investoren beim monatelangen Monitoring zuvor nicht entdeckt hatten.

Der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle intervenierte vor Kurzem sogar höchstpersönlich beim Lörracher Landratsamt, um den Bau eines Windparks in der 1100-Einwohner-Gemeinde Hasel zu stoppen, wo EnBW und der deutsch-schweizerische Versorger Energiedienst derzeit drei Rotoren errichten. Mitglieder des Lörracher NABU-Kreisverbands hätten Waldschnepfen entdeckt, die in der Nähe der Baustelle brüten könnten. Zudem präsentierten Windkraftgegner aus dem Nachbarort Gersbach eigene Gutachten, die "mit hoher Wahrscheinlichkeit" im Windparkareal ein "Dichtezentrum", also Brutgebiet, des Rotmilans bescheinigten.

Immer Ärger um den Windpark Hasel

Zwar lehnte das Landratsamt Lörrach das sofortige Baustoppbegehren des NABU-Chefs ab, verlangte aber bis Ende September eine Stellungnahme der EnBW. Anders als Enssle sieht die Behörde den Rotmilan nicht schon während der Bauphase, sondern lediglich beim Betrieb der Windräder gefährdet. Bis zu einer abschließenden Entscheidung handle die EnBW daher "auf eigenes Risiko". "Wir haben eine rechtskräftige Genehmigung, die auf einem nach unserem Verständnis sauberen artenschutzrechtlichen Gutachten fußt", betont dagegen Ulrich Stark von der EnBW. Die allerdings könnte nun für das 20-Millionen-Projekt im schlechtesten Falle wieder zurückgezogen werden.

Ärger um den Windpark Hasel ist die EnBW inzwischen gewohnt. So musste das Unternehmen den ursprünglich geplanten Zufahrtsweg zur Baustelle verwerfen. Er hätte über ein 170 Meter langes Teilstück eines Waldwegs geführt, der in Besitz der Nachbargemeinde Schopfheim ist. Die Gemeinde, die vor wenigen Monaten erst selbst die Inbetriebnahme eines Windparks feierte, verweigerte den rund 200 Transporten die Wegbenutzung – Gerüchten zufolge, um die Gersbacher Windkraftgegner zu beruhigen, was die EnBW wochenlangen Bauverzug und mehrere Hunderttausend Euro für einen Umweg und durch geringere EEG-Vergütung kostet.

Wind im Land

In den zurückliegenden drei Jahren verdoppelte sich die installierte Leistung von 551 Megawatt auf 1158 Megawatt (Stand Juni 2017). Drehten sich Ende 2014 noch 392 Rotoren landesweit, sind es heute 607 Anlagen. Doch der Zubau wird gebremst: In den vergangenen zwei Jahren gab es noch jeweils Anträge für den Bau von 200 Windrädern, bis zur Jahresmitte 2017 allerdings wurden nur 20 Neuanlagen beantragt. Letztes Jahr genehmigten die Behörden 201 Neuanlagen, in diesem Jahr wurden bislang nur zwei Baugenehmigungen erteilt. "Schuld daran hat das neue Ausschreibungsverfahren bei Windenergie", heißt es aus dem Stuttgarter Umweltministerium. Den Zuschlag erhält das kostengünstigste Angebot, und das können mit fünf bis sieben Cent Vergütung pro Kilowattstunde Strom nur Projektierer an windstarken Küstenstandorten abgeben. Nach der Bundestagswahl müsse Berlin nachbessern – so zumindest die Stuttgarter Sicht. (jl)

"Wir wollen den Ausbau der Windenergie", betont NABU-Chef Enssle gegenüber Kontext. Aber eben nur, wenn er nicht mit dem Artenschutz kollidiere. Nur vereinzelt melden sich Stimmen, denen die medienwirksame Allianz zwischen Windkraftgegnern und Artenschützern inzwischen zu weit geht. Für das Vogelsterben gebe es auch andere Gründe, meint beispielsweise Freiburgs BUND-Geschäftsführer Axel Mayer (Kontext berichtete) und wünscht sich eine sachlichere Diskussion. Mayer erstaunt, dass die über 18 Millionen Vögel, die jährlich in Deutschland an Glasscheiben sterben, kein öffentliches Thema sind. Auch zu den noch größeren Schäden durch Vogelschlag im Straßenverkehr und entlang von Bahn- und Hochspannungstrassen, zur Bedrohung der Vogelwelt durch Agrargifte und durch Naturzerstörung gebe es keine Debatte.

Doch es gibt auch gute Nachrichten in Sachen Windkraft: Sturmtief "Sebastian" bescherte Baden-Württemberg am vergangenen Mittwoch (13. September) mit einer Windenergieerzeugung von 1139 Megawatt einen neuen Rekord. Bundesweit hatte die Windenergie an diesem Tag einen Anteil von 47,4 Prozent an der deutschen Nettostromerzeugung, so das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Damit deckten erneuerbare Energien fast 64 Prozent der gesamten Stromproduktion in Deutschland ab.


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9 Kommentare verfügbar

  • Wolfram von Specht
    am 24.09.2017
    Lieber Jürgen Lessat,

    was ich echt nicht kapiere ist, warum Sie sich an diesen ahnungslosen Windkraftgegnern in der Prärie abarbeiten. Kontext ist ein Ergebnis zivilgesellschaftlichen Engagements und deshalb muß es doch heißen: Nicht schimpfen, sondern selber machen: Wenn ich auf dem platten Land unterwegs bin, sehe ich überall Windräder, wenn ich nach Stuttgart fahre: nix!!! Warum? Strom sollte dezentral erzeugt werden, in der Nähe der Verbraucher – die meisten davon gibt es in Stuttgart! Warum nicht mit guten Beispiel vorangehen und zeigen, daß Stuttgart öko kann: mit 50 Windrädern im Stadtgebiet. Das müßte doch zu schaffen sein! Es gibt, wie sie zurecht schreiben, keinen Infraschall. Es gibt auch keine Lärmbelästigung – nachdem wie allseits bekannt, nicht mal die Erholungsfunktion beeinträchtigt wird, wird das Geräusch für den Großstädter nicht mal hörbar sein. Wenn man sie in Wohngebieten aufstellt, wird es auch kein nennenswertes Problem mit Schattenwurf geben, da die Leute dann ja sowieso arbeiten. Notfalls kann man ein paar Jalousien sponsern. Das kann jedenfalls kein ernsthaftes Problem sein, wenn es um die Rettung des Weltklimas geht. Keine Ausreden! Im Stadtpark ist noch Platz, so ein Betonfuß hat nur soviel Grundfläche wie der Fernsehturm und der geht ja auch! Ok, im Kessel müßten die Anlagen vielleicht etwas größer sein als auf dem Kesselrand, aber so ist das halt mit Schwachwindanlagen. Und vielleicht wird damit sogar die Luftzirkulation und damit die Luftverschmutzung verbessert.
    Gewerbeflächen gibt es ohne Ende! Vielleicht werden demnächst sogar beim Daimler Flächen frei!
    Und das beste ist: Bei so einer Fläche gibt es null Probleme mit Nabu und BUND. Also ran an die Arbeit! Ich freue mich über den ersten Bericht über das Projekt in der nächsten Wochenend-taz! 50 Windräder für Stuttgart!
    • Daniwl Walter
      am 25.09.2017
      Jetzt mal im Ernst: die Idee hat Charme. Mir würden ein paar Windräder auf den Hügeln um Stuttgart gut gefallen. Ich finde die Dinger nicht nicht nur sinnvoll, ich empfinde sie auch als schön.
  • Rolf Schmid
    am 20.09.2017
    STROM aus AKWs ist wesentlich schlimmer d.h. fuer Mensch und Natur, also auch Voegel gefährlicher! Wer DAS noch immer nicht begriffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen!
    • Reinhold Haller
      am 21.09.2017
      Ja, Ja, die tausende von verstrahlten Vögel, die irgendwann mal über ein AKW geflogen sind. Schlimm, schlimm. Aber noch schlimmer sind die Zugvögel, die von Süden her oder von Norden zuerst über nicht stillgelegte AKW's im Ausland fliegen und die die dann noch über Braunkohle-Kraftwerke fliegen, die als Reserve-Kraftwerke für die Windräder herhalten, und sich zusätzlich zur atomaren Verstrahlung auch noch mit Feinstaub kontaminieren, verseuchen alle Windräder bevor sie sich von diesen Schreddern lassen.
  • Karl Geissler
    am 20.09.2017
    Herr Lessat bezeichnet die Sigmaringer Redner als "autodidaktische Windkraftexperten".
    Er selbst, der sich dieses Urteil erlaubt, kann nicht einmal zwischen den Begriffen "Energie" und "Leistung" unterscheiden, wenn er von 1139 Megawatt Windenergieerzeugung faselt. Megawatt ist die Bezeichnung für die Leistung, die Energiemenge wird z.B. in Megawattstunden angegeben. Aber gut, an diesem einen Tag wurde ein Großteil der Jahresmenge produziert, Glückwunsch! Windenergie ist nämlich reine Glückssache, während der 10-tägigen Dunkelflaute Mitte Januar lagen die Beiträge der Windenergie zur Stromproduktion bei durchschnittlich 0,2 - 3%. Herr Lessat, Sie könnten sich ja mal autodidaktisch in diese Problematik einarbeiten, eventuell würden Sie dann anders berichten. Aber wahrscheinlich haben Sie zu wenig Zeit für das doch recht aufwendige Aneignen von naturwissenschaftlich-technischem Fachwissen.
  • Reinhold Haller
    am 20.09.2017
    Es überfällt mich tiefe Trauer, wenn ich mit ansehen muss, wie der Beruf des Journalisten durch solche, unqualifizierte und voreingenommene Schreiberlinge in den Schmutz gezogen wird. Wieviel ist es der Windkraft-Lobby wert einen solchen Artikel verfassen zu lassen. Schämen Sie sich. Und hören Sie auf, sich als Journalist zu bezeichnen. Axel Springer würde sich im Grabe umdrehen.
  • Adele Walter
    am 20.09.2017
    Hübsche Fotomontage der Windparks Hasel, aber Hasel liegt unten im Tal und ist nicht auf dem Foto abgebildet. Das Dorf auf dem Bild ist Gersbach (Stadteil von Schopfheim), das seit kurzem selbst einen stark bekämpften Windpark auf seiner Gemarkung stehen hat. Die Intrigien und Behinderungen der Gemeinden Wehr und Schopfheim, um der noch immer selbständigen Gemeinde Hasel die Errichtung ihres Windparks so schwer wie möglich zu machen, wäre allein einen Artikel wert.
  • Horst Ruch
    am 20.09.2017
    Vogelschutz First, Menschenschutz Second, Landschaftsschutz third ......sehr gut recherchiert, trotzdem bleibt ein G'schmäckle. Ist ja toll, daß bei Orkanstärke endlich mal für ein paar Stunden im Südweststaat ausreichend Strom erzeugt wurde. Rekordverdächtiges Musterland. "Wir können alles, sogar Strom". Siehe nebenstehender Artikel:"Wind im Land". Für den Rest der Windarmen Tage sollen also Subventionen helfen, na sowas? Lieber Herr Lessat vielleicht recherchieren und vergleichen Sie das nächste mal die Folgekosten der Orkanzerstörung mit den paar gewonnen Megawatt aus heimischer Produktion und denen aus dem Norden.
    • K S
      am 20.09.2017
      " Für den Rest der Windarmen Tage sollen also Subventionen helfen," Nein, die EEG-Förderung (die streng genommen keine Subventionist) besteht aus einem garantierten Einspeisesatz (X Cent/kwh). D.h., die gibts nur, wenn das Windrad auch Strom produziert.

      A pro po Subentionen. Was gabs so für die Atomkraft, Kohlevertromung etc.?

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