Stuttgarts einziges Windrad steht auf dem Grünen Heiner. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 245
Gesellschaft

Hansi Müller und die Windkraft-Verschwörer

Von Jürgen Lessat
Datum: 09.12.2015
Sie nennen sich Gegenwind oder Vernunftkraft, und kämpfen gegen Windräder: Die Rede ist von einer neuen Protestbewegung, den Windkraftgegnern. Auffällig ist ihre Nähe zu Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern, zur Öl- und Kernkraft-Lobby. Mit dabei ist auch der Ex-VfB-Profi Hansi Müller.

Jörg Rupp kann es bis heute nicht fassen, was ihm im vergangenen Mai im Malscher Rathaus widerfuhr. Als Sprecher einer Bürgerinitiative hatte der grüne Gemeinderat für den Bau von fünf Windenergieanlagen (WEA) bei der badischen Kleinstadt geworben. Er hat auf die Chance verwiesen, mit Windstrom etwas für den Klimaschutz zu tun, an eine lebenswerte Zukunft erinnert, und gesagt, es seien nur geringe Opfer nötig, die die Malscher bringen müssten. Außerdem könne die Gemeinde noch Geld verdienen mit der Flächenverpachtung.

Der Appell kam nicht gut an. Mehrfach wurde Rupp von wütenden Zwischenrufen unterbrochen, und einer der Windkraftgegner folgte ihm in der Sitzungspause gar auf die Toilette, baute sich dort vor ihm auf. "Er drohte, dass ich das nächste Pinkelgehen nicht überlebe", erzählt Rupp. Wieder zurück im Sitzungssaal meldete er dem Ratsgremium den Vorfall. "Teile des Publikums fingen an zu lachen, ebenso wie fast die gesamte CDU-Fraktion", erinnert er sich.

Ein Einzelfall? Leider nicht. "Im Ort ist bekannt, dass ich für Energiewende und Klimaschutz bin", sagt Gerhard Brenner, Gemeinderat in Korb, einem Weinflecken rund 20 Kilometer östlich von Stuttgart. Auch ihm wurde das Engagement für einen Windpark auf der benachbarten Buocher Höhe übel genommen. In seinem Briefkasten steckte ein Kuvert mit einem toten Fisch. "Da kriegt man Angst und fragt sich, was als nächstes passiert", sagt Brenner.

Bundesweit machen Rotorgegner mit fragwürdigen Aktionen mobil. Auffällig aggressiv im Südwesten der Republik, wo konservative Regierungen die Windenergie jahrzehntelang verteufelten. Furcht und Schrecken zu verbreiten, scheint dabei Methode zu haben, um die positive Einstellung der Bevölkerung gegenüber Erneuerbaren Energien zu kippen. Denn noch befürwortet eine Mehrheit den Ausbau von Solar- und Windenergie.

Sachargumente bleiben dabei auf der Strecke, wie sich an Brenners Gegenspieler zeigt, dem Ex-Fußballprofi Hansi Müller. Der ehemalige Nationalspieler, der für die Christdemokraten im Korber Gemeinderat spricht, befürchtet gar einen "Super-Gau", sollten Rotoren oberhalb des Weinfleckens gebaut werden. "Bitte Windkraft da, wo es Sinn macht. Da oben sterben tausende Bäume, während die Leute wegen ein paar Bäumen am Stuttgarter Hauptbahnhof fast ausgeflippt sind", polterte der Ex-Profi jüngst im Gemeinderat. Ein großer Artikel in der Lokalzeitung war ihm damit sicher. Nicht erwähnt wird darin, dass Müller ein exklusives Anwesen am Fuß der Buocher Höhe bewohnt.

Gerhard Brenner ärgert sich über derartige Polemik, die die Windkraftgegner mit dem Segen des Korber Bürgermeisters Jochen Müller auch wöchentlich im amtlichen Mitteilungsblatt verbreiten. Anlagenbetreiber müssten doch alle Eingriffe in die Natur ausgleichen, betont er. Bei Standorten im Wald seien Aufforstungen an anderer Stelle vorgeschrieben. Müller übertreibe zudem maßlos die Zahl der Bäume, die weichen müssten. Auch der Versuch, Windparks mit Reaktorkatastrophen gleichzusetzen, empört den Umweltschützer. "Was, wenn es im benachbarten Kernkraftwerk Neckarwestheim tatsächlich zum Super-Gau kommt? Dann fehlen Herrn Müller wohl die Worte", sagt Brenner.

Mitunter bleibt es nicht bei Polemik. "Weltweit gibt es zahlreiche Berichte bis zu Todesfällen im Zusammenhang mit dem von Windmühlen erzeugten tieffrequenten Schall", warnte Elmar Klein im September 2011 alle Bürgermeister und Gemeinderäte der Verbandsgemeinde Hexental südlich von Freiburg. Der unhörbare Infraschall rege "im Körper vielerorts Eigenschwingungen an, die bei Dauerwirkung dann zu den verschiedensten Gesundheitsschäden führen können", mahnte der damalige Vorsitzende der "Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes". Als die Empfänger des Brandbriefs Belege forderten, für die tödliche, von Windturbinen ausgehende Gefahr, musste Klein passen.

Dennoch geistert der Infraschall-Horror weiter durchs Netz, ist das "Windturbinen-Syndrom" (WTS) Topthema unter Windmühlen-Gegnern. Auf Webportalen schildern "Windkraft-Opfer" ihre Beschwerden, die von Kopfschmerz, Übel- und Schlaflosigkeit bis zu Herzrasen reichen. Ebenso litten Tiere an Missbildungen, Totgeburten, Aggressivität, Verlust von Sozialverhalten und anderen Verhaltensstörungen. "Pferde brechen aus und gehen durch Zäune, Hunde verkriechen sich", sagen Jutta Reichardt und Marco Bernadi. In ihren Vorträgen behaupten die "windwahn.de"-Betreiber auch, dass schon die Nazis Gefangene mit Infraschall folterten.

Wie gefährlich das "Windturbinen-Syndrom" ist, hat aus Sicht der Gegner Nina Pierpont bewiesen. In ihrem 2009 erschienenen Buch beschreibt die amerikanische Ärztin das Krankheitsbild "Visceral Vibratory Vestibular Disturbance", übersetzt: "Vibrationsbedingte Störung des Gleichgewichtsorgans". Auch in Deutschland berufen sich einzelne, windkraftkritische Ärzte auf Pierponts Studie, die es für 18 US-Dollar in neun Sprachen online zu kaufen gibt. Inzwischen tritt die Autorin weltweit bei Kampagnen gegen Windkraft als Sachverständige auf.

"Die Studie ist lediglich auf Grundlage von 23 Telefonaten ohne begleitende medizinische Untersuchungen oder akustische Messungen durchgeführt, bislang nicht in Fachmedien publiziert und in der Fachwelt nicht anerkannt", betont die baden-württembergische Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Natur (LUBW). Nach Stand der Wissenschaft seien gesundheitsschädliche Wirkungen durch Windkraftanlagen nicht zu erwarten. Verglichen mit Autos oder Flugzeugen erzeugten die Rotoren sogar weniger Infraschall. Und schon in wenigen hundert Metern Entfernung ließen sich die Geräusche einer Windmühle nicht mehr vom Wind- und Blätterrauschen unterscheiden, so die Behörde, die bundesweit als führend bei Erforschung von Tieffrequenz-Wirkungen gilt.

Wissenschaftler der Universität Sydney untersuchten vor kurzem den Zusammenhang von Windkraftanlagen und Beschwerden über dadurch ausgelöste Gesundheitsprobleme. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Bis zum Jahr 2008 gab es Berichte über Gesundheitsprobleme im Umfeld von WEAs nur sporadisch. 2009 stiegen diese sprunghaft an – kurz nach der Veröffentlichung des Buches von Nina Pierpoint. Wie es scheint, hat das Buch selbst deutlich stärker zu Gesundheitsproblemen beigetragen als die Windturbinen – was die Wissenschaft als Nocebo-Effekt bezeichnet.

Andere sagen deutlicher, was sie vom Windturbinen-Syndrom halten. "Es ist eine Erfindung von Nina Pierpont, für die es null Beweise gibt. Und ihre Hauptunterstützer sind Leute, die keine großen Metallkonstrukte von ihrem Haus aus sehen wollen oder für die Öl- und Kohleindustrie arbeiten", heißt es im Pseudowissenschaftsportal RationalWiki.

Das hält Medien nicht davon ab, das Thema immer wieder in bester Boulevardmanier aufzugreifen. Unter der Überschrift "Macht der Infraschall von Windenergieanlagen krank?" befeuerte "Die Welt" Anfang März die Debatte. Wirtschaftsredakteur Daniel Wetzel berichtete von einer dänischen Nerzfarm in der Nähe eines Windparks, wo sich die Tiere gegenseitig totbeißen würden. Aus Angst vor Gesundheitsschäden würden in Dänemark kaum noch Windenergieanlagen gebaut, so der Bericht weiter.

Kannibalismus, Ausbaustopp: Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) wollte es genau wissen, und bat die dänische Botschaft in Berlin um eine Stellungnahme. Diese übermittelte eine Antwort der dänischen Energieagentur. Darin wird klargestellt, dass die Aussagen des "Welt"-Artikels nicht bestätigt werden können. Weder sei der WEA-Zubau zum Erliegen gekommen noch gebe es negative Folgen für die Nerzproduktion.

Anfang Juni machte auch "Spiegel-TV" Stimmung. Unter dem Titel "Krank durch Infraschall. Der stumme Lärm der Windräder" zeigte das Magazin ein vermeintlich zerstörtes Schwarzwald-Idyll bei St. Peter: Verstörte Pferde, kranke Kühe und eine Familie, die den Bauernhof verlassen müsse, weil sechs Windräder in der Nähe rotieren. "Infraschall kann Böden und Wände in Schwingungen versetzen. Diese Vibrationen wirken je nach Stärke wie ein Mini-Erdbeben", suggeriert der Off-Ton Bedrohliches, was die Bilder von friedlich wiederkäuenden Rindern und neugierigen Rössern so nicht zeigen. Journalistische Sorgfalt übte die Autorin nicht: Der Gaggenauer Arbeitsmediziner Bernhard Voigt, der regelmäßig bei Windkraftgegnern auftritt, durfte im Film die Zahl der Infraschall-Betroffenen in Deutschland Pi-mal-Daumen schätzen: "Sagen wir mal so um die 20 Prozent".

Erst gar nicht zu Wort kamen in "Spiegel TV" Experten mit konträrer Meinung. Etwa der LUBW-Physiker Ulrich Ratzel, der im März auf einer Veranstaltung im württembergischen Langenburg von einem Dutzend Windkraftgegnern niedergebrüllt wurde, als er "zwölf schlichtweg falsche Punkte" in Voigts dortigem Vortrag klarstellen wollte. "Spiegel TV" bemühte sich auch nicht zu Nachbarn der Windkraft-Opfer, auf dessen Grund die Rotoren stehen. Vielleicht, weil diese Bauern keinen Grund zu klagen haben. "Unsere Kühe haben kein Problem mit Windturbinen", sagt einer von ihnen.

Mittlerweile gibt es im Internet Anleitungen, Windkraftpläne auf politischer Ebene zu torpedieren. Auf dem Portal des "Europäischen Instituts für Klima und Energie" (EIKE) schildert Sven Johannsen, wie sie mit Hilfe des Baugesetzbuches zu verhindern sind. Der "Sachverständige", der ebenfalls im "Spiegel TV"-Beitrag auftrat, ist gefragter Redner und Berater von Windgegner-Initiativen. EIKE wiederum gilt als Plattform der deutschen Klimaskeptiker-Szene. Vereinspräsident Holger Thuss, ein Jenaer CDU-Lokalpolitiker, ist zugleich Gründer von CFACT Europe, dem Ableger des amerikanischen "Committee for a Constructive Tomorrow", das 2008 mit fast 600 000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil gehörte.

Auch Fritz Vahrenholt, der prominenteste Klimaskeptiker hierzulande, will die Windkraft stoppen. Als SPD-Mitglied brachte er es zum Umweltsenator in Hamburg, Ende der neunziger Jahre wechselte er als Manager zum Ölkonzern Shell, später zum Kohle- und Atomkonzern RWE, wo er bis März 2014 im Aufsichtsrat eines Tochterunternehmens saß. Anfang 2012 veröffentlichte er "Die kalte Sonne", ein Buch mit klimaskeptischen Thesen und der Forderung, den Umbau des Energiesystems aufzuschieben. Im August 2012 übernahm Vahrenholt den Vorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. In deren Namen forderte er im November 2014 einen Baustopp für WEAs in Wäldern und begründete dies mit Studienergebnissen, wonach sich etwa der Brutbestand des Schwarzstorchs am hessischen Vogelsberg nach dem Bau von Windkraftanlagen innerhalb von sechs Jahren halbiert habe. Eine Energieagentur deckte auf, dass die verwendeten Daten der Stiftungsstudie frisiert wurden und tatsächlich keine wissenschaftliche Begründung für einen Ausbaustopp liefern. Zu einem gegenteiligen Ergebnis kommen auch zwei aktuelle Untersuchungen im Westerwald. Das Monitoring im Auftrag der Kreisverwaltung zeigt, dass WEAs Schwarzstörche nicht gravierend stören. 

Mit Udo Ulfkotte mischt auch ein Rechtspopulist im Kampf gegen die Windenergie mit. Im Newsletter des Rottenburger Kopp-Verlags behauptete er unter anderem, dass Windräder dem Klima schadeten. Wenn in den Vereinigten Staaten auch nur zehn Prozent der benötigten Energie durch Windkraft gewonnen würden, führe dies zu einem Temperaturanstieg um mindestens ein Grad. Denn die Windräder bremsten den natürlichen Luftaustausch.

Zum Glück hat der Kopp-Verlag auch eine Alternative zur bösen Windkraft im Sortiment: ein Buch über freie Energie, die nahezu unerschöpflich im uns umgebenden Raum mittels spezieller Maschinen verfügbar sein soll. Dumm nur, dass deren Nutzung bislang durch den Einfluss der Energiewirtschaft unterdrückt wird – diesmal von der Erdöl-, Kohle- und Kernkraftindustrie.


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54 Kommentare verfügbar

  • Klaus-Peter Kolling
    am 07.10.2017
    Ausgerechnet der. ..
    Eigentlich ist es völlig gleich welche Argumente gegen die Windenergie angeführt werden, die Befürworter sitzen in Wolkenkuckuksheim und setzen sich über die Physik hinweg. Schlimmer noch, sie tun so als ob die paar Prozente CO2 Einsparung das Weltklima retten. Brasilien hat gerade verkündet, eine Regenwaldfläche von der Größe NRW's zur Ausbeutung frei zu geben. Ähnliches geschieht weltweit und ist um ein vielfaches entscheidender für unser Klima. Ganz abgesehen von der Schwerölverbrennung durch den Schffsverkehr und das macht den Unterschied: Geld wird mit dem Klimahorror in Deutschland verdient und darum geht es. Der BUND macht längst gemeinsame Sache mit den Energiewendegewinnlern gegen die Umwelt und für den Profit. Die Dummen Bürger zahlen auch noch, eeg Umlage und mit ihrem guten Gewissen, das rücksichtslos instrumentalisiert wird. Es reicht!
  • Florian Hinterhuber
    am 11.06.2016
    Ich gestehe,den Artikel nicht vollständig gelesen zu haben.Windmühlen sind für mich kein Gegestand,um darüber Verschwörungstheorien abzufassen,sondern schlicht eine Möglichkeit,umweltfreundlich Strom zu gewinnen.Ich fuhr vor kurzem mit dem Auto nach Berlin und war erstaunt,wieviele Windmühlen in Autobahnnähe stehen.Ehrlich gesagt:Man sollte Windmühlen nicht gerade in ein oder zwei Kilometer Abstand zu Wohnsiedlungen platzieren.Aber in etwa fünf Kilometer Abstand kann ich sie mir durchaus vorstellen.Ich kann nicht umhin,in ihnen auch eine gewisse Ästhetik zu sehen.Hässlich sind sie nicht - im Gegensatz etwa zu einem Atomkraftwerk,das außerdem bei einer Explosion auch weitaus weit gefährlicher ist.Sie sind halt ungewohnt wie alles Neue.Ich vergleiche sie gern mit dem Aufkommen der Eisenbahn.Die wurde damals auch als hässliches Monster,gar als Werk des Teufels verdammt.
    • Markus Reinke
      am 07.03.2019
      Mit fünf Kilometern Abstand dürftte es wohl kaum noch Plätze geben, wo man Windkraftanlagen aufstellen kann
  • Helma Diewald
    am 19.12.2015
    Sind nicht die stichhaltigen Argumente der vielen Bürgerinitiativen eine Gefahr für die grün verblendete Energieideologie und der Grund für diese verbale Gewalt?
    Es ist eine perfide Art (auch von Politiker) windkraftkritische Menschen abzuwerten und diese ohne Beweise als radikale Minderheit, Extremisten, Terroristen, Nazi und Atomlobbyisten zu betiteln.
    Mit verbaler Gewalt will man bewusst deutsche Menschen beleidigt, die sich für die Umwelt bzw. für ihre Heimat einsetzen und denen auch allgemein bekannt ist, dass man für den Klimaschutz Opfer bringen muss!
    Hier werden Menschen bewusst verletzt!
    Und das ist genau so schlimm, wie körperliche Gewalt.
    Will man etwa Wahrheiten leugnen, die der Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, am 17. April 2014 in Kassel ausgesprochen hat, wie „Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht…Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben….Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte“
    Wen Herr Gabriel wohl mit „wir“ und „Bekloppte“ gemeint hat, sollte die Presse mal kritisch hinterfragen.
    Jedenfalls habe ich mich nicht angesprochen gefühlt!
    Ich wehre ich mich nicht mit Gewalt - sondern auf gerichtlichem Wege- gegen die erteilte Genehmigung von bis zu 200 m hohen Windkraftanlagen.
    Müssen die Bürger eines reinen Wohngebietes nicht extrem große Opfer bringen, weil der hier generell geltende Mindestabstand zu einem Windpark von 1000 m fast zur Hälfte unterschritten wurde und folglich der gesetzlich vorgeschriebene Immissionswert nicht eingehalten werden kann.
    Ein Skandal empfinde ich es allerdings, wenn in zwei Urteilen dann immer noch behauptet wird, dass der Windpark 1000 bzw. 1200m von unserem Wohngebiet entfernt sei.
    Ist es keine Lüge, wenn bewiesene Tatsachen (Entfernung) in einem Urteil falsch dargestellt werden?
    Die Windkraftlobby ist nach meinen Erfahrungen (Trickserei, Lüge, nicht eingehaltene Versprechung..) auch kein Deut besser ist als die Atomlobby.
    Es ist nur dasselbe Problem in „Grün“
    Es ist das Problem des weltlichen Profits!
    So beschreibt Papst Franziskus 15 Krankheiten, wie z.B Terror des Geschwätzes, geistlichen Alzheimer, existenzielle Schizophrenie, Gleichgültigkeit gegenüber anderen …usw.
    Die Krankheit des „weltlichen Profits“ beschreibt der Papst folgendermaßen: „Es ist die Krankheit der Menschen, die unersättlich danach streben, Machtbefugnisse zu vervielfältigen, und die fähig sind, zu diesem Zweck die anderen zu verleumden, zu diffamieren und zu diskreditieren.“
    Fakt ist:
    Die Opfer, die die Menschen (Gesundheitsbeeinträchtigungen, Wertverlust der Immobilien, hohe Strompreise), die Natur und die Landschaft erbringen müssen, rechtfertigt nicht den derart ungezügelten Ausbau der Windenergie mit seinem geringen Beitrag von nur 1.6% des Primärenergieverbrauch (2014)!
    Und kritische Bürger stellen sich immer öfters die Frage, warum nicht auch die Investoren Opfer bringen müssen. (Streichung EEG)
    Meinen Kindern und Enkeln kann ich jedenfalls sagen, dass ich gegen diese unsinnige Umweltzerstörung gekämpft habe.
    Die Verantwortlichen der Zerstörung ihrer Heimat und ihrer gesunden Umwelt kann ich ihnen allerdings alle namentlich benennen!
    Und zur Rolle der Presse kann ich auch etwas sagen....
  • Eine Kielerin
    am 18.12.2015
    Zum Inhalt will ich mich hier gar nicht äußern, dass können andere viel besser. Aber man kann z.B. an der Anwort von Jona Gold erkennen, wie hassschürend dieser Artikel durch seine Polemik und Unterstellungen ist. Mit gutem Jornalismus hat dieser Artikel leider wenig zu tun.
  • Manfred Klittich
    am 17.12.2015
    Freie Energie.

    Zitat aus dem Artikel: ".......ein Buch über freie Energie, die nahezu unerschöpflich im uns umgebenden Raum mittels spezieller Maschinen verfügbar sein soll. Dumm nur, dass deren Nutzung bislang durch den Einfluss der Energiewirtschaft unterdrückt wird – diesmal von der Erdöl-, Kohle- und Kernkraftindustrie."

    Hier scheint der ahnungslose Herr Lessat selbst einer Verschwörungstheorie augesessen zu sein.

    Zur Nutzung der „Freie Energie“ wurden Perpetua Mobila gebaut, die gutgläubigen Investoren in betrügerischer Absicht verkauft werden sollen. Bislang blieben die “Erfinder” jeglichen Beweis schuldig, daß mit ihren Apparaten tatsächlich Energie gewonnen werden kann. Eine kurze Beurteilung findet man in:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie_(Parawissenschaft)

    Dazu findet man zahlreiche Web Sites von "Erfindern", die mit vagen Beschreibungen ihrer Wundermaschinen Bauernfang betreiben wollen. Den Vorhaltungen seriöser Wissenschaftler begegnet man mit Verschwörungstheorien.
  • Egbert Bialk
    am 14.12.2015
    Den Artikel von Jürgen Lessat möchte ich zustimmend ergänzen. Endlich werden diese in Form und Zielrichtung unsäglichen Auftritte der radikalen Windkraft-Bekämpfer einmal öffentlich beleuchtet. Sie finden nicht nur in Baden-Württemberg statt sondern inzwischen in vielen Bundesländern. Hier agiert ein gesteuertes, interessengeleitetes Netz mit dem Ziel, jede Windkraftanlage zu verhindern. Mal arbeitet man mit übler Polemik in Pegida-Manier, am liebsten vor grünen Parteiveranstaltungen, häufig brüllt man bei kommunalen Anhörungen Andersdenkende nieder (z.B. in Nastätten/RLP) oder es wird einem Betreiber einer neuen genossenschaftlichen WKA auch schon mal ein toter Fuchs vor die Tür gelegt (Nähe München). Lieblingsmedien sind neben E-Mail, Telefon- und Leserbrief-shitstorms schwülstige Multimediashows (alles selbst mehrfach erlebt), wo man sich als einzig unabhängige Naturschützer auf einen vermeintlich moralisch unangreifbaren Sockel stellt. Alle Gemeinden, Genossenschaften oder Investoren, die WKAn planen, werden als skrupellose Geldgeier diffamiert. Verbandsvertreter, die Windkraftprojekte unterstützen, können nur gekauft sein, so jedenfalls der Eindruck, den radikale Windkraftgegner in Regionalzeitungen oder dem Magazin Plusminus erwecken. Auch der ausgetretene BUND-Mitbegründer Enoch zu Guttenberg fungiert hier als Kronzeuge und bundesweiter Ankläger. In Rheinland-Pfalz gab es sogar den Versuch den kompletten BUND-Landesverband für Vernunftkraft-Ziele zu instrumentalisieren. Der ehemalige Landesvorsitzende Harry Neumann aus dem Westerwald, zeitweise sogar Kandidat für den stellvertretenden Bundesvorsitz im BUND, war vom Atomkraftgegner mit sehr egozentrischen, undemokratischen Mitteln in kürzester Zeit zum Zugpferd der radikalen Windkraftbekämpfer mutiert und hatte dadurch den BUND-Landesverband fast gespalten. Nach großen Verwerfungen innerhalb des Verbandes und Druck der Basis musste er nach nur eineinhalb Jahren vom Vorsitz zurücktreten und stellt sich fortan an Opfer eines "Sumpfes" und Verschwörung der "Windindustrielobby" dar. Eine Vielzahl von Anti-Wind-BIs unter dem Netz von "Energiewende für Mensch und Natur e.V." - man beachte die geschickte Wortwahl - arbeitet eng mit Vernunftkraft zusammen. Sie wird von Neumann und einigen Leuten aus dem Bereich WW/Altenkirchen/Siegen, Hunsrück/Rheinhessen, Pfalz und Eifel bis hin nach Hessen und ins Saarland eng vernetzt. Pikant: einige davon sind nicht nur Klimawandelleugner sondern auch Kreisvorstandsmitglieder von BUND-Gruppen. So kann man auf vielen Parketten spielen - hier als einzig wahre, unbeugsame Naturschützer auftreten mit Übertreibungen („Vogelzerschredderung“, „völlig zerstörte Landschaft“) und als Verbandsvertreter einseitige fachliche Stellungnahmen einbringen, notfalls klagen, da als radikale Missionare abstruse Ängste vor Infraschall schüren und gegen die grüne Energiewende und „die da oben“ auf die Straße gehen. Wenn die Naturschutzverbände nicht so funktionieren, wie die BIs das wollen, werden sie sogar auch mal auf Schadensersatz verklagt. So geschehen in Fürfeld/Kreis Bad Kreuznach, wo der BI-Vorsitzende Schlitz schnell noch dem BUND beigetreten war, so das Verbandsklagerecht nutzen konnte und dann den BUND-Landesverband verklagte, weil der nicht für seine Interessen bis zum Ende gegen einen strittigen Windpark durchklagte. Der BUND RLP konnte dem Landgericht Mainz allerdings plausibel darlegen, was hier gespielt wurde, der BI-ler blitzte ab. Wie schon bei der Wildtier-Stiftung ist bei manchen Leuten an der Spitze der Anti-Windkraft-Gruppen eine Verbindung zu Energiekonzernen zu erkennen. Es gibt Leute, die beruflich von Vattenfall&Co lukrative Aufträge annehmen. Eine vertiefte Recherche hier würde sich sicher lohnen. Besonders frustrierend ist für Menschen, die sich wirklich für Natur- und Umweltschutz engagieren, dass in Zeiten des galoppierenden Klimawandels keinerlei praktikable Alternativen genannt werden. Sicher gibt es auch bei der Windkraft Projektstandorte, die fragwürdig sind, gilt es fachlich abzuwägen. Aber immer nur nein zu sagen gegen alles was grün ist oder sich dreht, dazu in dieser oft inakzeptablen Form, ist unverantwortlich. Zu Zeiten aufkommenden Rechtspopulismus' ist eine polemische Vertiefung gesellschaftlicher Gräben brandgefährlich.
    Egbert Bialk, Koblenz, parteilos.
    • Achim Stephan
      am 07.10.2017
      mich hat weder ein Lobbyverband angeheuert, noch werde ich von jemand anderem gesteuert. Ich erhate auch kein Geld dafür. Diese Vorstellungen schwirren in den Köpfen von Altkommunisten herum, die es bisher nicht geschafft haben unser System zu bekämpfen und zu destabilisieren. Vielleicht schaffen sie es ja mit der Energiewende. Bisher werden Ihre Träume von dem System bezahlt das sie seit Jahrzehnten bekämpfen.
    • Achim Stephan
      am 07.10.2017
      Herr Bialk, wenn sie Leute kennen, die von Energiekonzernen Geld erhalten, dann nennen Sie doch Ross und Reiter, anstatt sich im spekulativen Bereich aufzuhalten.
  • Kurt Werner
    am 14.12.2015
    De Facto gibt es nicht viel was gegen WK spricht , aber sehr viel was dafür spricht. Bei konventionellen Kraftwerken ist es genau umgekehrt. Natürlich können nicht überall WKA aufgerstellt werden. Deswegen ist es umso wichtiger geeigneter Standorte nicht unbegründet auszuschließen. Wenn gewünscht kann ich bei Ihnen eine Informationsveranstalltung zum Thema Windkraft anbieten.
    Auf Basis von Daten und Fakten können Argumente gegen WK wiederlegt werden. Die Gegner können sich gerne drei Argumente gegen Windkraft überlegen die Sie vorbringen. Beim Thema Infraschall gibt es verschiedene Studien. Richtig belastbare Studien gibt es noch nicht lange. Diese zeigen aber, dass Infraschall keine gesundheitlichen Auswirkungen haben.
    Viele Grüße
    Kurt Werner
    Haßloch, Pfalz
    • Achim Stephan
      am 07.10.2017
      Welche Gegenargumente gegen Windkraft wollen Sie uns denn empfehlen? Mit Infraschall verschwende ich nicht eine Zeit. Ich glaube eher dass hier eine einseitig informierte Windkraftlobby und allein durch Geld überzeugte Profiteure Informationsveranstaltungen nötig hätten. Wo können denn Windräder ihrer Meinung nach nicht stehen und wie stellen Sie sich den Vollausbau vor und wann ist der erreicht?
  • hessekopp
    am 14.12.2015
    Wieso wird man hier als Betroffener (wie gesagt, ich hab zwei von den Mistdingern vor der Haustür) folgendermaßen betitelt und beschimpft ??? :

    - Esoteriker
    - debil
    - Verschwörungstheoretiker
    - rechts
    - Lügner
    - verstrahlt
    - gefühlsduselig
    - zweifelhafte geistige Verfassung
    usw...

    An die durch und durch objektiven und neutralen Kommentatoren Hartmut Hendrich, Matthias, Jona Gold, Reinhard Muth, etc.. :

    Gehen Sie doch einfach mal zelten in, sagen wir, 1km Entfernung und Sichtkontakt zu so einem Windrad!
    Dann können Sie ihre vorgefassten Meinungen im Selbstexperiment überprüfen und - davon ist auszugehen - revidieren.

    Nochmals, ich habe nichts gegen Windräder und schon gar nichts gegen ökologisch vertretbare Stromerzeugung. Ich habe sehr wohl was gegen diese Riesenwindradvarianten, die zu laut, zu unnütz, und tatsächlich auch zu häßlich daherkommen, und die niemandem was bringen außer den ohnehin schon überfetten Energieoligopolisten.

    Ihre reflexhaft rüpelhaften Schmähtaktikten sind ungerechtfertigt und zeugen nicht von offener Diskussionskultur oder gar Umweltliebe.
    Genau dieselbe Art von Getrolle schlägt einem übrigens von Genfraßbefürwortern entgegen, sobald man auch nur die geringsten Bedenken über den Nutzen von mit Meerschweinchengenen veredelten Erdbeeren äußert..

    Die letztlich von Ihnen mit Vehemenz verteidigte Gleichung..
    Fortschritt = Wachstum = toll !!!
    ..wird uns noch um Kopf und Kragen bringen.
  • Horst Meier
    am 14.12.2015
    Ich bin immer wieder erstaunt, wie Esoteriker und andere Idioten sich an wissenschaftlichen Themen versuchen. Klar gibt es Probleme mit der Windkraft. Dies ist u.a. die Netzstabilität bei Starkwind oder bekloppte Auflagen der Umweltbehörden. Aber sich auf alberne, löchrige Studien zu beziehen und damit irgendwelche Gründe vorzuschieben ist ziemlich debil. Wenn die Windkraftgegner keine Mühlen wollen, sollen Sie wenigstens ehrlich sagen: "Ich möchte diese Dinger nicht von meinem Garten aus sehen." Das wäre ehrlich und evtl. auch verständlich. Aber das Ansehen der Wissenschaft mit manipulierten oder unwissenschaftlichen Studien zu vergewaltigen ist frech.
  • alacran
    am 13.12.2015
    @H.Hendrich. Der Tenor des Artikels ist doch, dass Windkraft als toll und die "Energiewende" als alternativlos, Skeptiker als Verschwörungstheoretiker und rechte Spinner dargestellt werden.
    Windstrom ist ohne Pufferspeicher nutzloser Zappelstrom, für den konventionelle (Kohle)Kraftwerke ständig im teuren Standby-Betrieb mitlaufen müssen!
    Für diese Erkenntnis muss man sich allerdings die Stundenganglinien der Leistungseinspeisung, die installierte Nennleistung von Wind- und PV-Strom und die Lastganglinien ansehen.
    Schön wäre es ja, wenn es die saubere, GRUNDLASTFÄHIGE Windenergie gäbe. Leider bleibt sie ohne bezahlbare Speichermöglichkeit ein (teurer)Traum.
    Wer sich für technische Details interessiert: www.eike-klima-energie.eu . Ökostrom erklärt für Dummies! Sollte der Autor vielleicht auch mal lesen!
  • Pieter Hogeveen
    am 13.12.2015
    Unseres schreiben an Ministerium Kiel :

    An: Gisela.Holzgraefe@melur.landsh.de
    http://www.opfer.windwahn.de/index.php/sh/heimke-und-piet-hogeveen-in-mdr-fernsehen
    From: phogeveen@msn.com
    To: gisela.holzgraefe@melur.landsh.de
    Subject: In Ihrer Abwesenheit cc gemailt
    Date: Wed, 25 Nov 2015 12:58:21 +0000
    Sehr Geehrter Herr Maass !

    Seit unserem Telefongespräch Mitte Oktober sind zwei Fernsehsendungen unabhängig voneinander zum Thema Infraschall von zu nahestehen WKA ausgestrahlt worden.
    Mein Anliegen in unserem Telefonat war als Vorbereitung für unseren Liveauftritt gedacht, damit ich als Bürger über den letzten Stand vom Spezialisten unserer Regierung für Immissionen informiert bin.

    Ich zog die Parallele zur Abgasmessung zu VW, wo die Forderung aufgestellt wurde durch das Bundesumweltamt ein standardisiertes Meßverfahren in die Wege zu leiten.
    Auf meine Frage inwieweit schon ein standartisiertes Meßverfahren auf den Weg ist , so ist die seit 1998 noch immer die heute noch gültige DIN Norm, auch gültig für Offshor- Anlagen und der `Lärm` kann man mit dem Rauschen eines Wasserfalls oder Meeresrauschen vergleichen ( Aussage eines Regierungbeamten an einem Bürger).
    Die Regierung will zum Schutze der Bürger Atomkraftwerke schließen , aber die uns bekannten Betroffenen aus den Dörfern, wie Dörpum , Bordelum, Langenhorn, Joldelund, Enge Sande, Struckum,.. leiden an massiver FOLTER verdächtiger Schlaflosigkeit, Ohr- und Kopfschmerzen,.. aufgrund zu hohen Infraschalls, sind verzweifelt, weil auch die Kinder nachts weinen und es niemenden gibt der ihnen hilft.
    Selbst teuer selbst bezahlte Dauermessungen mit dem Ergebnis zu hoher Werte hat bei der Behörde keine Veranlassung für Konsequenzen. Deshalb muss es unabhängigen Strukturen geben.
    bezüglich der Meßverfahren ( dies wurde ihnen schon gemailt)und schützende Konsequenzen, wie eine Stillegung nachts zwischen 22. und 7.00 Uhr.
    Wenn wir zu schnell fahren und erwischt werden, hat dies auch Konsequenzen.
    Kann diese Regierung noch mutig einlenken oder sich skrupellos mitschuldig machen an diesen vorsetzlichen Körperverletzungen. Wir Bürger versuchen uns zu wehren mittels Strafanzeige - 7000,- ++, Fachanwalt 15.000++, Messungen 10.000,- ++ und Flyers 2000,-
    Hochachtungsvoll
    Heimke und Pieter

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung442896.html
    http://www.opfer.windwahn.de/index.php/sh/heimke-und-piet-hogeveen-in-mdr-fernsehen
    http://www.taz.de/Der-Fluch-des-Repowering/!146331/
    http://www.rtlnord.de/nachrichten/krank-durch-infraschall.html
    http://www.spiegel.de/video/krank-durch-infraschall-der-kampf-gegen-windkraftanlagen-video-1583702.html
    http://www.vernunftkraft.de/infraschall
  • Jutta Reichardt
    am 13.12.2015
    Die Redaktion Windwahn.de bedankt sich beim Autor der Schmähschrift für die Erwähnung inkl. Namensnennung. Noch schöner wäre gewesen, wenn er auch direkt auf die Erfahrungsberichte ILFN-Betroffener auf unserer Schallopferseite www.opfer.windwahn.de verwiesen hätte...
    Sehr gern hätten wir für ein Interview zur Verfügung gestanden. Da dies aber offensichtlich nicht gewollt war, erlauben wir uns hier, auf einige Punkte der "Recherchen" des Autors einzugehen.

    Der eingangs erwähnte Freund des Autors (siehe auch KONTEXT-Artikel Asoziale Netzwerke, Nr. 233) , Jörg Rupp von den Grünen in Malsch, der in seiner Heimatgemeinde mit einem toten Fisch bedroht worden sei, ist bereits 2013 mit seinem Windkraftprojekt im Heimatort gescheitert, nachdem er den Artenschutz und damit etliche Vorkommen wertgebender Avifauna außer Acht gelassen hatte, um sein profitables Projekt durchzusetzen. Die ruppigen Rundumschläge des damaligen, gescheiterten Bundestagskandidaten trafen 2013 auch uns, nachdem wir ihm eine E-Card mit Infomationen zum Infraschall gesendet hatten (veröffentlicht auf wundwahn.de).

    Falsche Messungen führen zu falschen Ergebnissen: Dass man mit ungeeignetem Equipment und interessengeleiteter Ergebnisvorgabe zur Durchsetzung politischer Ziele, wie den flächendeckenden Ausbau der Windkraft um jeden Preis, zu "Mess-Ergebnissen" kommt wie das LUBW in Ba-Wü, verwundert niemanden, der sich wissenschaftlich mit dem Thema Infraschall und seine Auswirkungen auf Mensch und Tier auseinandersetzt. Die weltweiten Studien zur messtechnischen Erfassung von Infraschall beweisen das Gegenteil. Nicht umsonst wird die TA Lärm seit 2010 überarbeitet und das Ergebnis seitdem von Seiten der Interessenvertreter aus der Anlagen-Industrie, von WEA bis Pumpenentwicklung, verzögert.

    Die manipulative Kunst des Weglassens beherrscht der Autor ebenfalls, wenn man seine Auflistung zur Biografie von Prof. Vahrenholt betrachtet. Hat er doch dessen Tätigkeit beim damaligen Windkrafthersteller Repower 2001 bis 2007 verschwiegen. Immerhin 7 Jahre "Lehrzeit", in denen man sich mit allen Aspekten der Windkraft vertraut macht und schließlich prädestiniert ist, sich davon zu distanzieren.

    Dass jede Form von Diskriminierung bis zur Verhöhnung betroffener Anwohner von Infraschall emittierenden Anlagen wie z.B. WEA in unserer Gesellschafft zum "guten Ton" gehört ist nichts Neues. Die Opfer von Tabakkonsum und Asbest wurden ebenfalls jahrzehntelang vertuscht und verhöhnt von sog. Wissenschaftlern und deren interessengeleiteten und von Lobbyisten bezahlten Studien. Heute sind die Opfer längst rehabilitiert und Entschädigungszahlungen in vielen Ländern gesetzlich vorgeschrieben.
    Das gilt übrigens auch für Opfer von Infraschall in Portugal: Die erste staatlich anerkannte Berufsunfähigkeitsrente wegen Infraschallerkrankungen erhielt ein Flugfeldarbeiter vor gut 10 Jahren in Lissabon. Im Mai 2013 folgte das Urteil des Obersten Gerichtshofes nach jahrelangem Rechtsstreit durch alle Instanzen zugunsten einer durch Windkraftschall betroffenen und seit Ende der 90er Jahre erkrankten portugiesischen Familie. Nach den Abschaltungen und späterem Rückbau der betreffenden vier WEA, wurde geurteilt, dass auch alle persönlichen Schäden für die Familie inkl. der Verluste ihrer Tiere, wie Lusitaner-Zuchtpferde von den Windkraftbetreibern zu erstatten seien.
    Ein Urteil für das die wissenschaftlichen Studien zur Vibrationsakustischen Erkrankung, VAD, seit 1980 (!) der Mediziner und Professoren Mariana Alves-Pereira und Nuno Castelo Branco verantwortlich sind. Man könnte dies leicht recherchieren, wenn man es denn wollte. Gern stellen wir die Kontakte zu den Wissenschaftlern her.
    Dank an den Kommentator, den Test-und Validierungsingenieur für Flugzeugtriebwerke Bernd Hoss vom 09.12.2015 , der als Fachmann die Auswirkungen von Vibrationen auf den menschlichen Organismus präzise, auch für Laien und Lobbyisten verständlich, dargestellt hat. Hierzu empfiehlt sich auch die Grafik des Robert Koch Instituts zur Einwirkung von Infraschall auf verschiedene Körperregionen: http://www.windwahn.de/images/stories/bilder/schwingungsmodell.jpg

    P.S. @ Übrigens: Windmühlen und Windmüller wurden vor Einführung der Industrialisierung zu Recht wertgeschätzt, versorgten sie doch, dank Mahlwerk, das Volk mit Mehl und sicherte so die Herstellung des Grundnahrungsmittels Brot. Im Gegensatz dazu versorgen Windkraftwerke, ohne Mahlwerk (!), das Volk hin und wieder mit Strom, sofern ausreichend Wind weht, die Netze nicht überlastet sind, es Speicher gäbe ....
  • Marco Bernardi
    am 13.12.2015
    "Ich denke, also recherchiere ich" - kennen Sie diesen Satz, Herr Lessat? Bestimmt, denn er stammt von Ihrer homepage.
    Ja, die Sache mit Anspruch und Wirklichkeit...

    Widmen wir uns erst einmal der Recherche.

    Sie schreiben, es gäbe keine Peer Reviews zu Nina Pierponts Wind Turbine Syndrome - A Report on a Natural Experiment.

    Hier eine Liste der Wissenschaftler, die diese Vorstudie überprüft haben:

    - Ralph V. Katz, DMD, MPH, PhD, Fellow of the American College of Epidemiology, Professor and Chair, Department of Epidemiology & Health Promotion New York University College of Dentistry

    - Joel F. Lehrer, MD, Fellow of the American College of Surgeons, Clinical Professor of Otolaryngology, University of Medicine & Dentistry of New Jersey

    -Jerome Haller, MD, Professor of Neurology and Pediatrics (retired 2008), Albany Medical College, Albany, New York. Dr. Haller is a member of the American Academy of Pediatrics, the American Academy of Neurology (Child Neurology Section), and the Child Neurology Society

    -Henry S. Horn, PhD, Professor of Ecology and Evolutionary Biology, and Associate of the Princeton Environmental Institute, Princeton University

    - Professor Lord (Robert) May, PhD, of Oxford University OM AC Kt FRS. Click here and here for further information on Lord May’s prodigious research accomplishments and honors, including President of the Royal Society (2000-2005) and Chief Scientific Advisor (1995-2000) to the UK government. Lord May is currently at the forefront of global warming research and is considered a pioneer in epidemiological research. Note that Lord May was knighted and then made a baron by Her Royal Highness Queen Elizabeth II in recognition of his contributions to science

    -F. Owen Black, MD, FACS, Senior Scientist and Director of Neuro-Otology Research, Legacy Health System, Portland, Oregon. Dr. Black is widely considered to be one of the foremost balance, spatial orientation, and equilibrium clinical researchers in America. (Editor’s note: Otolaryngology + Neurology = Neuro-Otology. Otolaryngology = Ears, Nose, Throat specialist.)

    - Christopher Hanning MD, FRCA, MRCS, LRCP. Dr Hanning, a founder of the British Sleep Society, is a leading sleep clinician and researcher. He recently retired as Director of the Sleep Clinic and Laboratory at Leicester General Hospital, one of the largest sleep disorder clinics in the UK

    - Robert Y. McMurtry, MD, FRCS (C), FACS. Former Dean of Medicine and Dentistry at the Schulich School of Medicine & Dentistry, University of Western Ontario. Dr. McMurtry has had a long and distinguished career in Canadian public health policy at both the federal and provincial level, including as founding Assistant Deputy Minister of the Population and Public Health Branch of Health Canada, and currently as a member of the Health Council of Canada

    - John Etherington, PhD. Author of “The Wind Farm Scam” (2009), described as “a robust and thoroughly researched counterblast to the unthinking approval of wind farm technology.” Dr. Etherington was a Reader in Ecology at the University of Wales, Cardiff. Since his retirement from the University in 1990, he has devoted himself to researching the implications of intermittently available renewable electricity generation, in particular wind power. He is a Thomas Huxley Medalist at the Royal College of Science and a former co-editor of the international Journal of Ecology

    Und selbst Dr. Johannes Pohl von der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg, seines Zeichens bekennender Windkraftbefürworter, musste beim sogenannten Faktencheck der Hessen-Agentur zugeben, dass es sich bei der Ausarbeitung von Dr. Pierpont um eine sauber durchgeführte Vorstudie handelt.
    Pohl war durchführender Studienleiter der sog. "Wilstedt-Studie", einer Hörschallstudie an WEA, die bis heute gerne als Infraschallstudie verkauft wird.

    Sie schreiben, der ortsnahe Aufbau von WEA habe laut dänischer Energie-Agentur keinen Einfluss auf Nerze.
    Dumm nur, dass sich diese Aussage auf die Zeit VOR Errichtung der WEA neben der Nerzfarm von Kay Bank Olesen bezieht. Es handelte sich um kleiner anlagen mit deutlich größeren Abständen. Fragen sie mal Daniel Wetzel von der WELT. Er wird Ihnen sicherlich seine Rechercheergebnisse mitteilen.

    Sie schreiben, dass das LUBW deutschlandweit führend sei bei der Erforschung von Tieffrequenz-Wirkungen. "...Und schon in wenigen hundert Metern Entfernung ließen sich die Geräusche einer Windmühle nicht mehr vom Wind- und Blätterrauschen unterscheiden, so die Behörde, die bundesweit als führend bei Erforschung von Tieffrequenz-Wirkungen gilt."

    Zum einen stellt sich die Frage, was ein paar hundert Meter sind. wir können die 2500 Meter entfernten WEA deutlich hören. Und tieffrequenter Schall (besonders Infraschall) zeichnet sich durch Unhörbarkeit aus. Zu einer sauberen Recherche gehört auch, Äpfel und Birnen unterscheiden zu können, wie z.B. die Tatsache, dass es sich nicht um Windmühlen, sondern um Windkraftwerke handelt, da sie kein Mahlwerk besitzen, sondern einen Generator.

    Zur Verdeutlichung hier eine Grafik:http://www.windwahn.de/images/stories/bilder/gruen-nicht_gruen/windmuehle.jpg

    Vielleicht finden Sie einmal Zeit, Ihren Artikel nochmals durchzulesen und ALLE schlecht recherchierten Inhalte korrekt und mit der einem Journalisten gebührenden neutralen Objektivität darzustellen.

    Kommen wir nun zum ersten Teil Ihrer Aussage, dem Denken.
  • Reinhard Muth
    am 12.12.2015
    Es ist schon interessant zu sehen, wieviele Windktaftgegner KONTEXT lesen! Mein Dank an die KONTEXT Redaktion, die diese Kommentare zulässt und so eine gute Übersicht über die geistige Verfassung einiger Windkraftgegner bietet. Wie kommt es, dass so viele von ihnen nicht merken, dass sie sich von Gefühlen statt von Sachargumenten antreiben lassen? Die Antwort findet man auf Seite 1 der KONTEXT Ausgabe.
  • Michael Hahl
    am 12.12.2015
    Dieser Text, dem ich definitiv nicht den Rang eines "journalistischen" Beitrags beimessen kann, führt jedem vor Augen, der sich mit "Pros" und "Contras" zum Windenergie-Ausbau einigermaßen kritisch und tiefgründig auseinandergesetzt hat (inklusive bedenklichem Natur- und Landschaftsverbrauch, Ineffizienz mangels Speichertechnologie, hierdurch Bedarf von Schattenkraftwerken, folglich CO2-Anstieg usw.), dass eine fachlich gehaltvolle Auseinandersetzung beim Autor in keinster Weise gegeben ist. Auch zur Infraschall-Thematik gibt es weitaus umfassendere Studien mit belastbaren Bedenken; sie werden vom Schreiber nicht einmal angedeutet. Das Niveau dieses Textes ist fachlich indiskutabel. Es fehlt vollkommen eine abwägende Zusammenschau der recherchierbaren Sachkenntnisse. Der Text will ins Lächerliche ziehen und diskreditieren. Dabei vermixt er gänzlich inkompetent "Äpfel" mit "Birnen" und wirft Kritik eines Windenergie-Ausbaus stattdessen mit "Rechten" und mit "Lobbies", die nicht greifen, in einen Topf. So funktioniert zwar alles andere als kritischer Journalismus, aber so funktioniert Demagogie und Verleumdung. Vor allem, wenn man einen vermeintlichen Angriffspunkt dann auch noch gleich auf eine gesamte Bewegung, die meist sehr stark aus dem Naturschutz kommt, übertragen will. Allein ein Satz wie "... Auffällig ist ihre Nähe zu Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern, zur Öl- und Kernkraft-Lobby ..." ist gemäß § 187 Strafgesetzbuch (Verleumdung) ein Fall für den Richter.
  • Charlie Osten
    am 11.12.2015
    Wenn man's net besser weiß oder wissen darf, gell, sind Windkraftgegner Nazis, gell? Absolut dummbatschiger Artikel, die Sache mit der Lügenpresse trifft es schon ganz gut, finde ich. Aber net mehr allzu lange, gell?
  • Dr. med.+Christian+Rohrbacher
    am 11.12.2015
    Ich wette 1:1.000, dass sich so manche Herrschaften, welche versuchen, die Argumente von Windkraftkritikern ins Lächerliche zu ziehen oder gar, diese persönlich zu beleidigen, beteiligt sind: pekuniär!
    Es geht um drei Dinge: Geld, Geld und Geld.
  • EuroTanic
    am 11.12.2015
    Ist doch egal wer Recht hat. Der der Windkraft bestellt zahlt, auch für Rechts- und Folgekosten. Wer nicht bestellt, der zahlt auch nicht, auch nicht über Steuern. Das gilt bei mir auch für Kernkraft, Kohle, Flüchtlinge, Bankenrettungen...
  • Hartmut Hendrich
    am 11.12.2015
    Hat denn diesen Artikel auch jemand gelesen?
    Dieser Artikel wird wohl zum meistreflektierten Beitrag des Jahres werden. Der Autor hat hier kein Plädoyer für die Energiegewinnung aus Windkraft gehalten. Das Thema ist einzig die irrationale und vielfach auch militante Reaktion von Windkraftgegnern. Der Schluss liegt nahe, dass er, der Autor, positiv zur Windkraftnutzung steht. Das genügt um eine Lawine von Emotionen loszutreten.
    Ein steuerzahlender Bürgers (wohl etwas Besonderes?) sieht sich von ökofaschsitischen Regimevolksvertretern in die Naziecke gestellt.
    Eine „akademische“ Expertise stellt fest: Dieser Artikel ist so unsachlich, dass man sich wundern muss ,wie eine Zeitung so etwas drucken kann.
    Ein Flugzeugingenieur empfiehlt: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten".
    Es werden dem Autor journalistisches Halbwissens, Polemik, Effekthascherei und Verunglimpfungen vorgeworfen.
    Ein weiterer Akademiker erkennt: „Der Artikel von Herrn Lessat strotzt von falschen Behauptungen, die fast alle mit Fakten, nicht nur mit persönlicher Meinung widerlegt werden können.“
    Richtigerweise wird festgestellt: Physikalische Tatsachen interessieren auch in diesem Artikel überhaupt nicht. – Genau, denn der Artikel beschäftigt sich ja mit etwas ganz anderen.
    Ein Mediziner findet:“ Dieser Artikel ist HOCHpeinlich, peinlich für Kontext, peinlich für den Autor und peinlich für die Gesellschaft, in der wir leben. Nahezu kollektiv wird die Lüge von der gesunden, grünen, ökologischen Windkraft aufrechterhalten: was für ein Unfug!!“ – Ja, was hat denn der Mann in diesem Artikel gelesen? (Was er dann selber zum Besten gibt, ist mehr als haarsträubend.)
    Jetzt soll keiner behaupten, der Autor hätte irgend etwas Unzutreffendes geschrieben. Die Reaktionen, welche dieser Artikel, scheinbar ungelesen, auslöst, sind ja die direkte Fortsetzung der im Artikel aufgeführten Entgleisungen. Was dann als Gegenargumente auf hier ja nur vermutete Argumente vorgebracht wird, hinterläßt Kopfschütteln und Ratlosigkeit über unsere scheinbar aufgeklärte Gesellschaft.
    Eine wichtige Erkenntnis habe ich gewonnen: Beim Widerspruch und Widerstand gegen Entwicklungen in unserer Gesellschaft, die ich ablehne, weniger Herz und mehr Verstand einzusetzen.
  • Maude C.
    am 11.12.2015
    @Matthias: Klar geht es ums Geld, sonst würden z.B. auch andere Möglichkeiten CO2 einzusparen thematisiert ! Aber so einfach zu behaupten Kritiker (sind nicht unbedingt Gegner!) seien völlig verstrahlt und lassen sich "durch erkaufte Meinungen" leiten ist genauso primitiv wie die Behauptung dieses Artikels: alles was gegen Windkraft ist, sei rechts! Die Motive sind mit Sicherheit vielschichtiger, die Argumente (der Pro- und der Kontrafraktion) dienen sicherlich einigen nur als Mittel zum Zweck. Das muss aber nicht verwundern. Wenn große Gebiete von Regional-, Nachbarschaftsverbänden oder Gemeinden einfach überplant werden ist der Widerstand entsprechend groß! Und bei dem einseitigem, unreflektiertem und voreingenommenen Tenor dieses Artikels fallen die Reaktionen darauf eben entsprechend aus. Um sachliche Argumente geht es doch schon lange nicht mehr...
  • Jona Gold
    am 11.12.2015
    An den Reaktionen mit dem Schaum vor dem Mund kann man wunderbar sehen, dass der Artikel derart ins Schwarze getroffen hat....Herrlich!
    Merci!
  • Matthias
    am 10.12.2015
    da haben sie wohl in ein Wespennest gestochen Herr Lessat... aber die Gegner der Windkraft entlarven sich einfach selbst mit ihren Kommentaren:

    (Zitate aus den Kommentaren entnommen)
    ... über die Deutschen gesagt haben: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde."
    ... Es geht einfach um Geld - viel Geld!

    tja und viel Geld kann sich auch viel leisten. Unter anderm auch Meinungen. Und die werden mit platten Behauptungen unters Volk gebracht. Denn keine Lüge kann grob genug sein. Wahrscheinlich von der Windkraft völlig verstrahlt worden die Ärmsten.
  • Thilo Kübler
    am 10.12.2015
    "Cervantes’ berühmte literarische Gestalt Don Quijote hält Windmühlen für vielarmige Riesen und stellt sie zum Zweikampf. Sancho Pansa kommentiert das Scheitern Quijotes folgendermaßen: … habe ich’s Euer Gnaden nicht gesagt, Ihr möchtet wohl bedenken, was Ihr tuet, es seien nur Windmühlen, und das könne nur der verkennen, der selbst Windmühlen im Kopf habe?"
  • Dr. med. Christian Rohrbacher
    am 10.12.2015
    Dieser Artikel ist HOCHpeinlich, peinlich für Kontext, peinlich für den Autor und peinlich für die Gesellschaft, in der wir leben. Nahezu kollektiv wird die Lüge von der gesunden, grünen, ökologischen Windkraft aufrechterhalten: was für ein Unfug!!
    Windräder verschlingen via Erzeugung und Erstellung Tausende Tonnen an Stahl, Beton, Kupfer und Seltenen Erden. Allein zur Erzeugung dieser Rohmaterialien wird nachweislich soviel CO2 in die Atmosphäre gejagt, dass das Windrad 10 (in Worten: ZEHN) Jahre benötigt, um allein diese CO2 Bilanz auszugleichen, dabei sind die Schaffung der Zugangswege, evtl. Rodungen von Wäldern, Instandhaltungsmaßnahmen undundund nicht einmal mit berücksichtigt. Die Windkraft-Öko-Lüge ist eine menschen-, tier- und Natur-verachtende Ideologie, bei der es nur um EINS geht: GELD und MACHT. Jeder, der anders erzählt, steckt mir unter der Decke.
    Windräder, gerade auch die neuesten 200m hohen Industrieanlagen, gefährden eklatant die Gesundheit aller Menschen, die näher als 2 km entfernt wohnen müssen: 20 Prozent dieser nahen Anwohner erleiden chronische Streßerkrankung mit den bekannten Spätfolgen Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs!
  • Windmüll(er)
    am 10.12.2015
    Windkraftgegner in die Nähe von Rechtspopulisten zu rücken hat ich als ehemaligen Grünen-Wähler doch sehr getroffen! Damit machen Sie es sich zu einfach!

    Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich - auch wenn das schwer ist - einmal eingehend mit der Physik zu beschäftigen und die Statistiken von letztem Jahr anzuschauen: gerade einmal 1.6% des Primärenergieverbrauchs in Deutschland im Jahr 2014 haben unsere über 25.000 Winkraftanlagen beigetragen! https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/energiestatistiken-energiegewinnung-energieverbrauch,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
    Diese unstetige Form der Energiegewinnung liefert sehr selten sehr viel und sehr häufig sehr wenig elektrische Energie.

    So wird eine Energiewende nicht funktionieren, und dazu sind viele Menschen nicht bereit, ihre Umwelt einzusetzen!
    Das zu erkennen und auch zu benennen hat mit Rechtspopulismus leider überhaupt nichts zu tun!
  • Zerrer
    am 10.12.2015
    Leider werden bei der Windkraft/Energiewende-Kontroverse viele Begriff vermischt und Zusammenhänge hergestellt, wo keine sind. Zunächst ist die Energiewende eine reine Stromwende, da nur die Stromerzeugung verändert werden soll. Alle anderen Bereiche, die insgesamt mehr CO2 erzeugen, sind praktisch außen vor. Dann wird gerne Klimaschutz mit Naturschutz gleich gesetzt. Auch das ist streng genommen nicht zulässig. Der Klimaschutz ist primär ein Menschenschutz. Sehr realitätsfern aber weit verbreitet ist die Vorstellung, man könne eine zuverlässige Stromversorgung ohne Energiespeicher bereitstellen. Strom muss in dem Moment bereit gestellt werden, indem er verbraucht wird. Das gelingt nur mit Energiespeicher, aus denen man kontrolliert und nach Bedarf Energie entnehmen und als Strom bereitstellen kann. Fast man den Begriff "Energiespeicher" allgemein und zählt die fossilen Energieträger und Uran hinzu, dann wird deutlich, dass der Übergang zu wetterabhängigen Energieträgern Sonne und Wind der Versuch ist, eine stabile Stromversorgung ohne Energiespeicher realisieren zu wollen. Wie dargestellt physikalisch nicht möglich. Daher müsste meiner Meinung nach zunächst massiv Geld in die Forschung fließen, um alternative Speichertechnologien zu entwickeln. Das passiert leider viel zu wenig, statt dessen schieben wir jedes Jahr Unmengen an Geld zu den Wind- und Solarpark-Betreibern und züchten uns damit zusätzliche Probleme mit dem alternativen Strom, der je nach Wetterlage entweder zu viel oder zu wenig vorhanden ist, bezogen auf den momentanen tatsächlichen Bedarf.
  • Frank Leutz
    am 10.12.2015
    @ Klaus ohne Nachnahmen - Sie (gerade Sie) dürfen mich nennen, wie Sie wollen - Wette verloren !
    Ich handle und rede aus tiefster Überzeugung, ohne finanziellen Profit !
    Ich habe keine Zeit, mich in mehreren Seiten verhüllt gegen diese Geldumverteilungs und Betrugsmaschinerie auszulassen, deswegen knapp, präzise, empört aber scheinbar verständlich genug, damit Sie anfangen zu bellen - was "getroffene Hunde" nunmal so tun.....
    Wenn Sie krank sind gehen Sie doch auch zum Arzt und vertrauem diesem, oder ? Warum also nicht bei diesem Thema ? Warum wissen Sie das besser, als die wissenschaftliche Forschung ?
    Wie kann man sich nur so arrogant , wie z.B. der Schreiberling über diese Thematik, die Sorgen und Ängste unbescholtener, steuerzahlender, rechtschaffender Bürger lustig machen ?

    http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-O
  • hessekopp
    am 10.12.2015
    "(..) schon in wenigen hundert Metern Entfernung ließen sich die Geräusche einer Windmühle nicht mehr vom Wind- und Blätterrauschen unterscheiden (..)"..

    Die LUBW sollte als "Behörde, die bundesweit als führend bei Erforschung von Tieffrequenz-Wirkungen gilt", eigentlich wissen, daß tieffrequenter Schall erheblich energiereicher ist als "Blätterrauschen", sich aufgrund der längeren Wellen somit über weitere Strecken ausbreitet als Schallwellen im mittleren und höheren hörbaren Spektrum. Bei ungünstigen geographischen Gegebenheiten reichen ein paar hundert Meter nicht aus um diese Wellen auszubremsen.

    Als Hesse möchte ich auf die umfangreichen Untersuchungen hinweisen, die zu solchen Fragen im Rahmen der Erweiterung des Frankfurter Flughafens durchgeführt wurden. Da wurden allerhand Korrelationen zwischen Fluglärm und Gesundheitsbeeinträchtigungen festgestellt, was zu geänderten Anflugswinkelvorschriften, umfangreichen Nachtflugverboten, geänderten Anflugskorridoren usw. führte.

    Belegt sind z.B. die negativen Auswirkungen von tieffrequentem Gerumpel auf den Stresshormonhaushalt, ebenso wie psychische Belastungen infolge von Traumata, die mit Flugzeugen zusammenhängen, zu nennen wären hier insbesondere die allseits haftengebliebenen Bilder von 911.

    Nun hört sich so ein Windrad aber genau so an wie ein Flugzeug im Anflug. Nur mit dem feinen Unterschied, daß der Anflug nie aufhört, permanent ist, nur bei Windstille pausiert. Zugegeben, vielleicht gilt das ja nicht für alle Modelle, aber definitiv für die großen, von denen sich zwei in ca. 600 Meter Entfernung von meinem Haus befinden. Und ja, ich kann seitdem nicht mehr gut schlafen.

    Deswegen bin ich aber kein Atombefürworter. Ich wünsche mir vielmehr ein minikleines Windrad im Garten, daß zusammen mit einer handvoll Solarpanelen meinen Privatbedarf abdeckt und mich endlich von diesen ganzen Reibachmachern unabhängig macht. Nun raten Sie mal ob mir das auf dem Amt damals, bevor die großen Windräder kamen, genehmigt wurde.
  • Maude C.
    am 10.12.2015
    Sorry, der Link tut nicht, vielleicht ist dieser hier besser:
    http://mediathek.daserste.de/Plusminus/Der-BUND-vor-der-Zerrei%C3%9Fprobe/Das-Erste/Video?documentId=29924324

    Ansonsten nach "Der BUND vor der Zerreißprobe?" googlen...

    Gruß Maude
  • Maude C.
    am 10.12.2015
    Physikalische Tatsachen interessieren auch in diesem Artikel überhaupt nicht! Ok, Physik ist nicht jederfraus/manns Sache. Aber statt dessen wird diffamiert und eine Nähe zu Rechtspopulisten unterstellt. Denn das ist die einfachste Methode: alles was einem nicht passt ist Verschwörung oder rechts. (Nur zur Anmerkung: Werden diese Themen vielleicht einfach aus politischem Kalkül von der rechten Ecke aufgegriffen?) Und genauso wie Herr Rupp - immerhin bis vor kurzem noch Politiker der Landesebene - schon einmal entgleiste, entgleisen andere eben manchmal auch... Unschön!

    So ganz die Unschuldslämmer sind die Damen und Herren der Wind- und Solarindustrie, was ihre Geschäftspraktiken angeht, aber auch nicht. Beispiele gefällig?
    Herr Willenbacher hat einen Korruptionsprozess am Hals.
    juwi wird wegen falscher Ertragsprognosen verklagt.
    Es sei an die Pleite bei Prokon erinnert.
    Kennt noch jemand den Sonnenkönig Herrn Asbeck?
    Und wie war das mit Windreich und ihrem Chef Herrn Balz?
    Wie sieht es bei den Naturschutzverbänden aus? Hier ein Beispiel: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/der-bund-vor-der-zerreissprobe-100.html. Oder handelt es sich dabei um einen Beitrag der Lügenpresse?

    Alles schon vergessen und verdrängt? Wer will kann sich von Google helfen lassen. Es geht einfach um Geld - viel Geld!

    Gruß Maude
  • Feststellung
    am 10.12.2015
    Die Dena (deutsche Energieagentur-Gesellschafter von ihr ist zu 50% die BRD) sie erstellte für 2050 nachfolgendes Szenario: 2050 werden effiziente Gas- und Kohlekraftwerke voraussichtlich rund 60 Prozent der gesicherten Leistung stellen müssen – das heißt der Leistung, die zu jeder Zeit sicher zur Deckung der Nachfrage verfügbar ist. „…Die erneuerbaren Energien werden zwar 2050 über 80% des Stroms liefern, aber nur knapp 24% der gesicherten Leistung stellen, Speichertechnologien stellen rund 9% der gesicherten Leistung. 7 Prozent des Bedarfs an gesicherter Leistung müssten nach dem berechneten Szenario durch verbindliche Verträge aus dem Ausland bereitgestellt werden.“
    Zusammengefasst: 2050 erzeugen wir 80% erneuerbare Energien, davon können jedoch nur 33% als gesicherte Leistung in die Berechnung der Versorgung Deutschlands eingehen, der andere Strom geht ins Ausland, wir dagegen beziehen gesicherte Leistung aus dem Ausland.
    Wenn es nun die Politik mit dem Ausstieg aus der Kohle ernst meint, dann bleibt eigentlich nur Atomenergie, die fast CO2 frei ist, als gesicherte Leistung übrig. Solche Planungen laufen meistens schon jahrelang bis sie beim Bürger ankommen. Hauptsächlich in Osteuropa sind viele AKWs geplant, allein in Tschechien 4, davon 2 Reaktoren in Temelin und in Polen 6, in Ungarn 1, in Rumänien 2, in Bulgarien 1 und in der Türkei, die ebenfalls dem europäischen Strommarkt angehört 4, und die werden wahrscheinlich auch alle gebaut werden, genauso wie die Stromtrassen, die dann deren Strom befördern müssen,
    Die Frage ist nun: Warum sollen nun wir unser Land mit PV- und Wind-Anlagen zupflastern, wenn der nicht geregelte Strom sowieso ins Ausland geht. Also ich finde, da sollte doch dann das Ausland selbst seine Windräder und PV-Anlagen, vor Ort bauen.
    Es ist wie bei den Schildbürgern, wir steigen aus der Atomenergie aus, bauen gigantische Netze statt notwendige Speicher, damit wir damit den Atomstrom aus dem Ausland wieder ins Land holen können. Der Strom aus dem Ausland wird sehr teuer sein, da er den Strommangel ausgleichen muss, im Gegenzug wird für den fluktuierenden Windstrom, also den überschüssigen Strom am Strommarkt immer weniger bezahlt, wer leistet sich dann noch das Kraftwerk Windrad?
  • Dr. Wolfgang Rasim
    am 09.12.2015
    Der Artikel von Herrn Lessat strotzt von falschen Behauptungen, die fast alle mit Fakten, nicht nur mit persönlicher Meinung widerlegt werden können, jedoch schade um die Zeit.
    Warum erwägt das klassische Windmühlenland Holland den Bau eines Kernkraftwerkes und baut ein Gaskraftwerk und warum rosten in den USA ca. 14 000 wegen gekappter Förderung abgeschaltete Windräder vor sich hin? Weil diese incl. der PV- Anlagen niemals eine Industriegesellschaft zuverlässig und preisgünstig mit Strom versorgen können. Die deutsche "Energiewende" ist schon fast religiös, bringt keinen ökonomischen und ökologischen Nutzen und stellt durch die Abschaltung funktionsfähiger und sicherer Kern- und Kohlekraftwerke die größte Vernichtung materieller Werte seit dem 2. Weltkrieg dar und das Ausland lacht sich darüber kaputt (siehe Gabriel in Kassel: "...sind wir sowieso Bekloppte."). Schon Napoleon Bonaparte soll über die Deutschen gesagt haben: "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." Armes Deutschland!
  • Frieda Starck
    am 09.12.2015
    @Jens Thomson "verhindern mit Hilfe vom Einsatz von Windgegnern, dass mit Bürgerbeteiligung örtliche kleine Windparks entstehen. Damit verdienen sie nämlich nichts.
    Das ist ungerecht!
    Ich bin für Windräder mit Bürgerbeteiligung, damit die Gewinne auch in der Gegend und im Ort bleiben"

    Danke.
    Sehe ich genauso.
    Darum habe ich mich noch rechtzeitig vor der letzten, von Sigmar Gabriel durchgesetzten Änderung des EEG, an unserem BÜRGERWINDPARK beteiligt.

    Wir, das ist eine Genossenschaft aus Bewohnern einer knapp 20000 Einwohnergemeinde in einem ehemaligen Kohlenbergbaugebiet.

    Wir wissen, wie es sich anfühlt mit den Folgen der Kohleverstromung leben zu müssen, und haben uns daher für eine menschenfreundlichere Energiegewinnung entschieden.

    Jetzt landet die Dividende auf meinem Konto :-)
    - und nicht auf dem des ehemaligen Monopolisten, dem Energiekonzern.
  • Lothar Stehle
    am 09.12.2015
    Als ehrenamtlicher und geschäftlich gänzlich unbeteiligter Geschäftsführer des Windparks Renquishausen am Südwestrand der Schwäbischen Alb kann ich keine Einzige der an Windrädern kritisierten Behauptungen oder Verleumdungen auch nur im Ansatz bestätigen.

    Wir waren vor annähernd 20 Jahren der erste echte Bürgerwindpark in Baden-Württemberg in einer Kleingemeinde mit damals 500 Einwohnern.

    Heute sind es fast 750.

    Keine Einzige der damals und heute vorgetragenen Befürchtungen und Behauptungen hat sich je bestätigt.

    Windkraft-Gegner brauchen sich wirklich keine Sorgen zu machen. Es schläft sich im Windrad-Nähe wesentlich besser als neben einem Atomkraftwerk (Neckarwestheim) oder einem Dorf im Braunkohle-Tagebau (Garnzweiler).

    Die Kritiker dürfen sich gerne bei mir melden
    Ich hab mich noch keiner Anfrage verweigert.

    Aber LÜGEN - das geht gar nicht.
  • Jens Thomson
    am 09.12.2015
    Windräder sind die effizienteste Art, regenerativ Strom zu erzeugen. Wind ist kostenlos, ihn gibt es auch noch in der nächsten Generation. Wind zerstört keine ganzen Landschaften und Ortschaften, er verseucht keine riesigen Waldgebiete mit Schadstoffen, er tötet zum Stromerzeugen keine Menschen. Windräder sind aus Beton und Stahl. Nicht aus radioaktiv verseuchten Materialien und benötigen nicht täglich Schiffsladungen von in Millionen Jahren entstandener und bei der Verbrennung giftiger Kohle.
    Das wissen die großen Stromerzeugungsfirmen genau. Deshalb bauen sie auch überall riesige Windparks und verdienen damit sehr viel Geld.
    Und verhindern mit Hilfe vom Einsatz von Windgegnern, dass mit Bürgerbeteiligung örtliche kleine Windparks entstehen. Damit verdienen sie nämlich nichts.
    Das ist ungerecht!
    Ich bin für Windräder mit Bürgerbeteiligung, damit die Gewinne auch in der Gegend und im Ort bleiben.
  • Klaus
    am 09.12.2015
    @Frank Leuts: "Sind wir in einer Demokratie zuhause, oder werden wir nur noch, so wie Sie wahrscheinlich, von geldgeilen Lobbyverbänden gesponsort ?"

    Wer bezahlt Sie denn für Ihre ausfällige 'Empörung' hier? Los, raus mit der Sprache!!!elf1!

    Um Ihre rhetorische Frage dennoch zu beantworten: Ja, wir sind in einer Demokratie zuhause, deshalb dürfen auch Meinungen geäussert werden, die nicht der Ihren entsprechen. Aber das 'besorgte Bürger' Meinungsfreiheit für eine Einbahnstraße halten, ist ja nichts Neues... Sie halten Beleidigungen wie "ökofaschsitischen Regimevolksvertreter" für einen Ausdruck Ihrer exklusiven Meinungsfreiheit, nennt Sie jemand einen "protofaschistischen Hassspritzer" drehen Sie durch – wetten?

    @Waldfee: "Es ist wirklich erbärmlich, wie heutzutage die Windkraftfreunde die Windkraftgegner attakieren."

    Mit belegten Aussagen? Ja, voll "erbärmlich". Mit Ansichten, die von Ihrer Ideologie abweichen? Auch total "erbärmlich". Oder was meinen Sie? In ihrem etwa kruden Beitrag konnte ich zwischen "Apostelhandel" und "Windradhimmel" irgendwie keinen Beleg finden, vielleicht arbeiten Sie da mal nach? Oder gilt Ihnen, wie den anderen "erbärmlichen" bereits das Veröffentlichen einer anderer Meinung als Attacke?

    @Wattenrat Ostrfriesland; "Nun sind Windkraftgegner als auch schon deshalb "rechts", weil sie als Betroffenen berechtigt dagegen opponieren,"

    Das steht wo? Nirgends. Sie lügen doch nicht etwa?

    "bald werden dann vielleicht "Nazis" daraus? Wie erbärmlich."

    "Erbärmlich" scheint in Ihren Kreisen eine Mode-Vokabel zu sein. Erbärmlich ist vor allem der aggressive Ton, mit dem Sie und Ihresgleichen hier auftreten. Erbärmlich ist auch Ihre Erfindung. Aber genau diesen erbärmlichen und lügenden Duktus kennt man von Ulfkotte, Kopp & Co., den selbsternannten Rettern des Abendlandes.

    @Bernd Hoss:
    "Der Autor dieses Artikels sollte sich den Satz: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten" fest einprägen."

    Sie konnten sich den Satz wohl nicht einprägen? Vermutlich gehört er zum Satzbaukasten 'Motzen für den kleinen Mann', aus dem auch das Wort "erbärmlich" entnommen ist.

    @Volker Dumschatt: "Dem Verfasser der o.a.Zeilen kann man nur bedauern, denn man scheint ihm den Verstand geklaut zu haben."

    Das kann Ihnen ja nicht passieren, auch dafür kann man Sie bedauern. Muss man aber nicht.

    Der Artikel trifft offenbar voll ins Schwarze: Die hasssatten Hyperventilationen der Pseudo-Empörten bestätigen ihn, Wort für Wort. Solchen Leuten ist argumentativ aber nicht mehr beizukommen, da helfen auch Belege nichts. Die werden einfach ignoriert – oder niedergebrüllt/in einem Wust aus Beleidigungen verschüttet. Da hilft nur konsequentes Bloßstellen und Bedrohungen wie die eingangs geschilderte gegen Jörg Rupp konsequent zur Anzeige zu bringen. Kriminelle sind ein Fall für die Justiz.
  • Ernst Egon Rauer
    am 09.12.2015
    Es gibt sachliche Argumente für und gegen Windkraft. Sich damit zu befassen, ist hilfreich und zielführend und kann zu einer Pro- oder Contra-Überzeugung führen.
    Journalistisches Halbwissen, Polemik, Effekthascherei und Verunglimpfungen à la Jürgen Lessat helfen leider niemandem, nicht einmal denjenigen, die sich aus wohlüberlegten und sachlichen Gründen zu den Windkraftbefürwortern zählen.
    Und sauberer Journalismus sieht sicherlich auch anders aus.
    Es wäre verschenkte Zeit, sich mit diesem Artikel weiter auseinanderzusetzen.
    Am besten ignorieren ... wie sagte man früher ? Die Zeit bringt jeden auf sein Niveau.
  • Blender
    am 09.12.2015
    Wer Strom verbrauchen möchte muss auch damit leben dass Strom produziert und transportiert wird. So einfach! Aber die selben Nasen die keine Windräder am Wohnort möchten (Infraschall, Schattenschlag), wollen aber auch keine Strommasten (Elektromagnetische Wellen), ... und auch kein Atommülllager (radioaktive Strahlung), und kein Kohlekraftwerk (so'n Dreck) und kein Pumpspeicher-Wasserkraftwerk (Tsunami-Angst), ... . Diese Einstellung ist scheinheilig und egoistisch. Motto: Wasch-mir-den Pelz-aber-mach-mich-nicht-nass. So geht das aber nicht.
  • Horst Ruch
    am 09.12.2015
    ...es ist ja nicht der erste Artikel, den Lessat über die angeblich so ertragreichen Energiespender in Form von Maxi-Windradkonstruktionen produziert hat. Sicherlich kann man mit beschränktem Ingenieursdenken Gefallen an der monströsen, monatlich größer werdenden Rotorentechnik finden. Doch genau diese einseitige Sicht der Dinge auf das technisch Machbare zeigt eben das Mißverständnis zur realen Ökonomie als Helfer der Großkonzerne auf. In welchen Schubladen bleiben die Forschungsergebnisse an den Lehrstühlen der letzten 15 Jahre? Kleine,Quartier,bzw. Haushaltsbeschränkte fast lautlose "Propeller" mit neuen aerodynamischen Zuschnitten würden hier nützlicher sein, als eine Ansammlung ingenieurstechnischer Großmannstaten in Wald und Flur. Die schlimmste Aussage in dem Artikel ist die "Gegner" in die rechte Ecke zu zu stellen, oder sollte das nur eine unanständige Provokation sein?
  • Volker Dumschat
    am 09.12.2015
    Ich wohne in einer Kleinstadt, die aber schon von ca. 50 Windrädern umgeben ist.In unsere schöne Landschaft sollen noch weitere 180ha für 200m hohe Windriesen verplant werden.Man scheut nicht davor zurück,selbst in Trinkwassereinzugsgebieten -Schutzzone 2-diese Riesxen zu planen.Von meinem Bett aus sehe ich auf Windräder und mir wird täglich bewusst,dass viele Hauseigentümer auf kaltem Wege teilenteignet werden und Winradbesitzer trotz 60 000€ Jahrespacht im Geldregen stehen.Das unkontrollierte Vorgehen in der sogenannten Energiewende läßt nur die Schlüsse zu:Es fehlte an zeitgerechter Planung ,Berücksichtigung der technischen Machbarkeit, einem realiswtischem Zeitfenster und Einbeziehung der betroffenen Bürger.Dem Verfasser der o.a.Zeilen kann man nur bedauern, denn man scheint ihm den Verstand geklaut zu haben.
  • Bernd Hoss
    am 09.12.2015
    Sehr geehrte Fr. Dr. Plankenrath,
    sie sind vermutlich Ärztin und haben mit ihren Aussagen völlig recht. Der Autor dieses Artikels sollte sich den Satz: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Mund halten" fest einprägen. Für mich als Test- und Validierungsingenieur beim zweitgrößten Hersteller von Flugtriebwerken mit 35 Jahren Berufspraxis zieht sich das Thema "Auswirkungen von Schwingungen auf Bauteile" wie ein roter Faden durch mein Berufsleben. Der Infraschall hat deshalb negative Auswirkungen auf den Menschen, weil durch die Frequenz des Infraschalls Köperteile in ihrer "Eigenresonazfrequenz, auch Natural Frequency genannt" angeregt werden, was die häufig geäußerten Beschwerden belegen. Für Flugtriebwerke bedeutet beispiellsweise die Anregung der Eigenfrequenz den Bruch von Rotorschaufeln, wenn man in diesem Drehzahlbereich verharrt!
    Dabei dürften die negativen Auswirkungen von Schwingungsbelastungen der Arbeitsmedizin doch längstens bekannt sein. Nachfolgend ein Auszug aus Kapitel 3 der Schrift "Schwingungsbelastun in der Bauwirtschaft, Beurteilung und Schutzmaßnahmen", herausgegeben von der "Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin" vom Juli 2001, ISBN 3-88 261-384-X. Zitat:
    "Kapitel 3.1 Wirkung mechanischer Schwingungen auf den Menschen
    Ganzkörperschwingungen (GKS):
    Akute Wirkungen der GKS sind als Veränderungen im biomechanischen Schwingungsverhalten, bei physiologischen Körperfunktionen und bei der subjektiven Schwingungswahrnehmung festzustellen. Beeinflußt werden die Schwingungswirkungen von den Eigenfrequenzen des menschlichen Körpers. In Abhängigkeit von der Erregerfrequenz kann es dabei zu verminderter Leistungsfähigkeit und zu Stressreaktionnen kommen:
    Frequenzband:
    1 Hz bis 4 Hz: Beeinträchtigung der Atmung und des Sprechens
    2 Hz bis 16 Hz: Beeinträchtigung der Geschicklichkeit
    20 Hz bis 25 Hz: Reizung der Augäpfel möglich. Minderung der Sehleistung.
    Über mehrere Jahre lang andauernde Schwingungsbelastungen können zu chronischen Schäden führen, die im Fall GKS insbesondere die Wirbelsäule und vereinzelt auch den Magen-Darmtrakt treffen.......
    Eigenfrequenzen des Menschen und seiner Körperteile:
    Sitzender Mensch: 4 bis 5 Hz
    Magen: 2 bis 7 Hz
    Herz: 4 bis 6 Hz
    Bauchhöle: 8 Hz
    Schultergebiet: 4 bis 5 Hz
    Kopf: 20 bis 30 Hz"

    Fazit: Liebe Arzteschaft, schließt euch noch deutlicher zusammen und macht Druck!!
    Lieber Autor: Wer angesichts solcher Tatsachen Infraschall und seine Auswirkungen als "Einbildung" klassifiziert, sollte seinen Beruf an den Nagel hängen!
  • Lyng Nielsen
    am 09.12.2015
    Eigentlich kann ich die ganze Aufregung nicht verstehen. Den Windkraft-Gegnern wird doch schon seit Jahren gedroht: "Sieh Dich beim nächsten Mal vor, wenn Du über die Straße gehst". , Frau Reichardt, von der im Beitrag die Rede ist, will man "fachgerecht die Bude abfackeln" und den Vorsitzenden der BI Freier Wald in Zossen hat man öffentlich zu verunglimpfen versucht... So könnte man endlos entspannt im Plauderton die Erfahrungen der Windkraftgegner aufführen, für die sich die Presse bisher leider nicht interessiert hat. So fragt man sich schon, ob besagte Presse möglicherweise nicht so frei ist, wie sie vielleicht selbst noch von sich zu denken scheint? Wahrscheinlich haben Firmen, die sich professionell mit der Lächerlich-Machung ihrer Gegner beschäftigen, den guten alten Tod-Macher "Nazi" entdeckt. Ehrlich gesagt, für meinen Geschmack wenig kreativ, denn ich kann mir vorstellen, dass relativ hohe Honorare fließen, wofür man eigentlich etwas Eleganteres ins Feld hätte führen müssen. Denn auch dort fließen schließlich unsere EEG-Gelder hin. Der Kunde, also auch wir, hat als Mindestmaß den Anspruch auf Abwechslung, meine ich. Dass Fakten wie niederfrequenter Schall, wie z.B. Studien aus Australien schon seit 2011 belegen, konsequent ignoriert werden (Berichte hierzu findet man übrigens auf den Seiten der "Bi Freier Wald eV", ist doch genauso Fakt wie die Tatsache, dass sich das Wattenmeer verändern wird, Schweinswale sterben, Bäume zur Klima-Rettung (abwegiger geht's wohl kaum) im großen Stil abgeholzt und unseretwegen Atomkraftwerke in den angrenzenden Ländern gebaut werden. Es ist nach meinen Erkenntnissen egal, ob man weiter AKW duldet oder sich dem meiner Meinung nach sinn-freien Bau von WKA widmet. Beides erzeugt nach meinem Kenntnisstand Krebs. Aber es müssen erst einmal wieder reichlich Menschen sterben, bevor den Profiteuren Einhalt geboten wird. Die jedoch wohnen dann wahrscheinlich ohnehin schon längst nicht mehr hier, sondern auf irgendeiner gekauften Insel ... mit Solarstrom ;-)
  • Ernst-Friedrich Harmsen
    am 09.12.2015
    Mir scheint der Text erstens sachlich ausgewogen, zweitens gut recherchiert, drittens klar in der Position. Der Kontext, sprich Zusammenhang, wird hergestellt, und der ist politisch, betrifft uns alle, die wir Strom verbrauchen.
    Man kann über die Windräder sehr geteilter Meinung sein, weil sie nicht geräuscharm sind, und die Warnlichter oft die Nacht stören - was man verändern kann.
    Dennoch sind sie eine Möglichkeit, aus der Kohle- und Atom-Abhängigkeit herauszukommen. Und wie man früher über Windmühlen und Windmüller gedacht hat? Sie waren angesehen und dienten den Menschen. Jede Dorfgemeinschaft kann sich die eigene Energie umweltfreundlich herstellen und daran mit verdienen; es müssen nicht die großen Erzeuger sein! Bestimmen Sie doch mit!
  • Markus Hitter
    am 09.12.2015
    Der Artikel ist ja beinahe schon Satire. Wenn man nicht genau wüsste, dass diese Leute ernst meinen, was sie sagen.

    Das Gegenstück zur Panikmache ist übrigens die "Zukunfts"-Fraktion. Da werden dann neue Fabrikhallen, Gebäudeabrisse oder sogar ein irrsinnig teurer Tiefbahnhof allein damit begründet, dass man "Zukunft" brauche. Auch dort hält kaum ein Versprechen einer nähren Überprüfung stand.
  • Wattenrat Ostfriesland
    am 09.12.2015
    Nun sind Windkraftgegner als auch schon deshalb "rechts", weil sie als Betroffenen berechtigt dagegen opponieren, bald werden dann vielleicht "Nazis" daraus? Wie erbärmlich. Dem Autoren sei geraten, sich z.B. hier in Ostfriesland 600 Meter von einer der mehr als eintausen Windkraftanlagen einzumieten, um dann bei ständigem Wummern im Haus, das wie eine Waschmaschine im Schleudergang klingt, Schlaf zu finden. Die Messungen nach TA-Lärm oder DIN sind völlig nutzlos, weil sie den aufgenommen Körperschall im Haus gar nicht erfassen, dafür gibt es aber Messgeräte, die der "normale" Gutachter (im Auftrag der Betreiber!) gar nicht hat. Zudem wird der Boom der Anlagen nicht wegen des "Klimas" (Windkraftanlagen verändern gar das Wetter oder in Folge das Klima, geht´s noch?) ausgelöst, sondern wegen der engen Verflechtungen von Ratsmitgliedern oder Verwaltungsbeamten mit der Windenergiewirtschaft, die die Flächennutzungspläne bereitstellen. Ein Blickin die Handelregister zeigt den Genehmigungsfilz, muss man nur recherchieren. Das ist aber viel aufwändieger, als solche Plattheiten wie den obigen Artikel zu fabrizieren.
  • Dr.Regina Pankrath
    am 09.12.2015
    Dieser Artikel ist so unsachlich, dass man sich wundern muss ,wie eine Zeitung so etwas drucken kann. Infraschall wird im Arbeitsausschuss zur DIN Norm ( die Grundlage ist für die Ausführungsvorschrift zum Lärmschutz) als zu berücksichtigende Belastung ernstgenommen. Ärztekammern und viele Institutionen fordern weitere Forschung zum Thema gesundheitliche Schäden durch Windkraft. Dies alles zu negieren und gar in eine politische Ecke zu stellen ist so niveaulos,dass man das Ganze nur als billigste Propagnda bezeichnen kann.
    Peinlich für den Autor und die Zeitung!
  • Gaby
    am 09.12.2015
    Ich habe auch eine Verschwörungstheorie. Sportler sind alle geistig eingeschränkt, weil sie mehr Zeit auf dem Trainingsplatz als in der Schule verbracht haben. Noch eingeschränkter sind natürlich die, die aus sowas einen Gemeinderat machen.
  • Waldfee
    am 09.12.2015
    Es ist wirklich erbärmlich, wie heutzutage die Windkraftfreunde die Windkraftgegner attakieren. Eigentlich haben sich die Befürworter alle Wege in die Politik geebnet, gehen selbst im Bundestag mit ihrem Gästeausweis ein und aus, ernten Milliarden Subventionen auf Kosten der Bevölkerung, können nicht genug davon bekommen und wollen immer mehr und mehr. Dabei entfachen sie insbesondere in den ländlichen Regionen einen Apostelhandel nach dem Motto: sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Windradhimmel springt. Mit Lügen, Gefälligkeitsgutachten, Zerstörungen der Natur und dem Klimamärchen versuchen sie die letzten Refugien unserer Landschaften zu zerstören. Das Wohl von Mensch und Natur bedeutet diesen Protagonisten nichts mehr. Es geht ihnen nur noch um Geld und Macht. Dass wir z.B. CO² zum Leben benötigen, haben sie sogar aus den Schulbüchern gestrichen.
    Das erinnert sehr an des "Kaisers neue Kleider". Aber das Kind wird kommen, welches erkennt, dass der Kaiser nichts an hat.
  • Frank Leutz
    am 09.12.2015
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Schämen Sie sich für ihre despektierliche Berichterstattung ! Einen Steuerzahlenden Bürger in die Dummen u/o Naziecke zu stellen, weil er sich die Sorgen und Gedanken macht, über die unsere ökofaschsitischen Regimevolksvertreter sich eigentlich bemühen sollten, ist schlichtweg eine Frechheit ! Sind wir in einer Demokratie zuhause, oder werden wir nur noch, so wie Sie wahrscheinlich, von geldgeilen Lobbyverbänden gesponsort ?
  • Müller
    am 09.12.2015
    Es ist einfach sehr schade, wie heutzutage Protest funktioniert.
    Es wird Panik geschürt.
    Todesgefahr und drohender Weltuntergang.
    Sachlichkeit? Fehlanzeige.
    Man muss nur zur Mahnwache gehen.
    Oder Kontextausgaben Blättern.

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