Fünf Mittelfinger den Fahrverboten: Pro-Diesel-Demonstrant in Stuttgart. Fotos: Jens Volle

Ausgabe 409
Debatte

Aufstand der Dieselfreunde

Von Anna Hunger
Datum: 30.01.2019
Seit Jahresbeginn gibt es Diesel-Fahrverbote in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Seitdem formiert sich Protest, der es in den vergangenen Tagen bundesweit in die Medien geschafft hat. Ein Besuch bei den automobilen Wutbürgern.

Zum dritten Mal sammelten sich Demonstranten gegen das stuttgartweite Stopp für Dieselautos, dieses Mal verlegt auf den Wilhelmsplatz in die Stadtmitte. Um den Verkehrsfluss am Neckartor nicht zu stören. Und auch, weil Heinrich Fiechtner, der Ex-AfD-Stadtrat, versucht hatte, die Diesel-Demo zu vereinnahmen und sich für die kommenden Protest-Samstage "die Brücke am Neckartor gesichert" hat.

Große Aufregung herrschte schon im Vorfeld, weil sich die AfD zur letzten Diesel-Demo eingeschlichen hatte und die Teilnahme von Rechten die Antifa auf den Plan ruft. Das schreckt Otto-Normalbürger ab, hat der Initiator der Pro-Diesel-Proteste Ioannis Sakkaros sich distanziert und seine Initiative zum parteilosen Bündnis erklärt.

Sakkaros, 26, Nichtwähler, Porsche-Mitarbeiter und Diesel-Fahrer, ist der Meinung, dass die Politik die Bodenhaftung verloren habe und nicht mache, was für die Bürger gut sei. Dies sagt er in einem Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung". Im Interview mit dem Deutschlandradio erzählt er, dass er selbst zwar überwiegend Bahn fährt, wenn er aber zwei Mal die Woche Lust hätte, mit seinem 14 Jahre alten Citroen zu fahren, dann ginge das jetzt nicht mehr. Zack, Demo angemeldet, zur ersten kamen nur wenige, zur zweiten schon 250, zur dritten am vergangenen Wochenende rund 1200.

Seine Veranstaltung hat es bundesweit in die Medien geschafft – als Kronzeugin für ein Weiterso in Sachen Verkehr. Steffen Bilger, CDU, Ludwigsburger und Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hat das scharfsinnig erkannt und sagte dieser Tage: "Die Demonstrationen in Stuttgart sind Beleg für den großen Unmut der Dieselfahrer, auf den wir als Verantwortliche reagieren müssen." Für Stuttgart ist es geradezu eine Beleidigung, wenn 1200 wütende Autofahrer plötzlich eine derartige Resonanz auf Bundesebene erfahren. Während Zehntausende, die einmal bestens informiert gegen einen sinnlosen Bahnhof auf die Straße gegangen sind, ignoriert und kriminalisiert wurden.

Sakkaros jedenfalls steht am Samstag am Mikrofon, erzählt, wie schade er es findet, dass die AfD gegen ihn gearbeitet habe. Denn: "Das ist unser Diesel, den man uns wegnimmt, da müssen wir zusammenhalten." Ein anderer Redner warnt: "Autofahrer, schaut auf diese Stadt! Machen wir Deutschland friedlich zu einer gelben Republik!"

Warnung vor dem grünen Feuerteufel

Viele auf der Diesel-Demo tragen tatsächlich gelbe Westen. Aber weil das Bürger-gegen-Staat-Feeling aus der Nachbarrepublik Frankreich nicht so recht einschlagen will, streut der Redner ein bisschen Spannung ein und warnt: "Aber nehmt eure gelben Westen wieder aus den Autos raus, weil es ja den ein oder anderen grünen Autohasser-Feuerteufel gibt." 

Auch René Mohr stand bis eben auf der Bühne am Mikrofon. Er war viele Jahre Betriebsrat bei der SSB, den Stuttgarter Straßenbahnen AG. Seinen Kollegen bleibe nichts anderes übrig als vor und nach Betriebsschluss eben mit dem Auto in die Stadt zu fahren, sagt er, auch deshalb demonstriert er. Klingt dramatisch, ist aber kein Argument in einer Stadt, die einen ganzen Stab von Sachbearbeitern beschäftigt, die all denen, die nicht anders können, als mit ihrem Diesel zur Arbeit, zum Arzt oder zur Dialyse zu fahren, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen.

Er sei, sagt Mohr, hundert Prozent überzeugt, dass die grünen Politiker alles getan haben, "um Fahrverbote zu bekommen". Die, da erinnert er sich noch, hätten ja auch mal fünf Mark für den Liter Benzin gefordert. Auch er ist Nichtwähler, weil es keine Partei gebe, der er vertrauen könne. Klimaschutz, klar, muss sein, aber nicht mit der Knüppel-aus-dem-Sack-Methode. Dass Fahrverbote nicht erst gestern über der verkehrsgeplagten Stadt schweben, ist auf dieser Veranstaltung kein Argument.

Wenig später schallt es denn auch als Ruf über den Wilhelms-Platz: "Grüne weg!", "FCK DUH" steht auf gelben Westen und Schildern und meint die Deutsche Umwelthilfe, die seit Jahren dafür kämpft, dass Städte die Luftgrenzwerte der EU einhalten und Gerichtsurteile nicht nur für den Durchschnittsbürger, sondern auch für die Politik gelten. Die DUH, das große Feindbild. Das geht auch auf Annegret Kramp-Karrenbauer zurück, deren erste größere Amtshandlung es war, die Gemeinnützigkeit der DUH vor Gericht überprüfen zu lassen. Ist ja auch lästig, wenn so eine kleine Organisation schafft, im Autoland Deutschland Fahrverbote einzuklagen.

Eine Frau fragt: "Warum soll ich jetzt die Zeche zahlen?" Sie habe Kinder, brauche das Auto nicht zuletzt, um Mineralwasser einzukaufen, in schweren Glasflaschen, weil man Plastikflaschen nicht mehr kaufen könne, da seien ja Rückstände im Wasser. "Ich will doch kein Wasser mit Rückständen trinken!" Nur zwei Gedanken weiter stünde theoretisch die Frage, ob Stuttgarter ohne Auto die Abgase ihres Diesels einatmen möchten. Wer Glas statt Plastik kauft, kann selbst entscheiden, was er trinkt. Wer Luft holt eben nicht.

Stattdessen wird lauthals beklagt, dass die Messstation am Neckartor falsch angebracht wurde: direkt an einer Ampel, so, dass keine Luft drum herum zirkulieren kann, eine Frechheit! Absicht! Das Messgerät müsse dringend anders hängen! Ein Argument, dass es mittlerweile auch in den politischen Forderungskatalog geschafft hat und mit großer Wahrscheinlichkeit auch umgesetzt wird. Wie froh können die Anwohner von Deutschlands dreckigster Straßenecke sein, wenn Windrichtung, Winkel, Höhe und Verkehrsaufkommen dann endlich den Vorstellungen von 1200 Demonstranten, der Autoindustrie, FDP, CDU/CSU und AfD entsprechen. 

In Sachen Fahrverbote gehe es ihr darum, dass in der Politik kein roter Faden ersichtlich sei, sagt die Frau. Dabei ist die Diskussion um Diesel-Abgase nicht erst vor drei Wochen vom Baum gefallen. Und wer seine Umwelt einigermaßen aufmerksam beobachtet hat, dürfte schon vor Jahren mitbekommen haben, dass Stuttgart und seiner miesen Luft irgendwann Fahrverbote drohen. Die Grenzwerte werden hier überschritten, seit sie vor über einem Jahrzehnt in Kraft getreten sind. 

ÖPNV? Kennt man nur vom Hörensagen

Außerdem, sagt die Fahrverbotsgegnerin, brauche sie aus Kernen im Remstal mit der Bahn über eine Stunde länger nach Stuttgart-Zuffenhausen als mit dem Auto. Ein Blick auf den S-Bahn-Fahrplan reicht, um dieses Argument zu entkräften: Sowohl mit der Bahn als auch mit dem Auto würde sie etwa eine halbe Stunde benötigen.

Immer wieder ist zu hören: "Ach kuck, Journalisten!" oder "schreiben Sie bloß nicht schon wieder Lügen!", einer kündigt an, er werde ganz genau überprüfen, was denn da in der Zeitung stehe. Dabei könnten die Dieselfreunde hier "den Medien" mal ordentlich danken, dass sie die 112 Lungenärzte und ihre Grenzwert-Phobie zunächst völlig unreflektiert gepusht haben, ohne auch nur einen winzigen Funken Recherche walten zu lassen. Die PR-Maßnahme für den Diesel – geglückt.

"Ich soll Geld in die Hand nehmen, weil die Politik versagt hat?", fragt die Frau. "Warum hat man zugelassen, dass SUVs die Straßen erobern? Diese Riesenkarren braucht doch keiner! Und warum fängt man nicht bei den Benzinern an, die sind viel dreckiger als Diesel." Weil es beim Diesel-Fahrverbot nicht um Feinstaub geht, sondern um Stickoxide. Abgesehen davon, dass die Frage nach dem Benziner das Fahrverbot, das ja einer "Enteignung" gleichkommt, wie sie hier sagen, einem anderen anlastet.

Zwei Stunden später steht Heinrich Fiechtner, der Ex-AfD-Stadtrat, mit rund 100 Teilnehmern auf der Brücke am Neckartor und macht seine eigene Demo. Er spricht durchs Megaphon, ist aber kaum zu hören, weil der Verkehr unten so laut ist.

Ein Hells-Angels-Supporter mit langen Haaren und Totenkopf im Bart ist vom Wilhelmsplatz mitgezogen. Weil er für Neutralität sei, sagt er. Die erste Demo sei von Gewerkschaften und Antifa verseucht gewesen und der Ausgeglichenheit wegen stehe er jetzt eben auch hier. An der Neckarbrücke. Bei Heinrich Fiechtner.


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9 Kommentare verfügbar

  • Ruby Tuesday
    am 03.02.2019
    Last Minute - Man sollte in bestimmten Fragen (heute: Dieselfreunde) auch mal das Umfeld beleuchten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass es vor einigen Jahren im Zusammenhang mit einer Erhöhung der Ärztehonorare Student*innen gab, die für 10 Euro die Stunde, in weißen Kitteln, den Onkel Doktor auf der Demo vertraten. Dafür gibt es übrigens spezialisierte Marketingagenturen mit Fullservice. Trotzdem soll das keinen bösen Willen unterstellen, denn Dümmlinge finden sich allemal, die mitlaufen und sei es nur aus dem Grund, dass irgenwo eine paar Kästen Bier warten, aus denen man sich kostenlos bedienen kann. Vielleicht findet sich ja ein Hinweis.
  • Jue.So Jürgen Sojka
    am 01.02.2019
    !Aufstand der Unwissenden!
    Nun nehmen die "öffentlich-rechtlichen" zunehmend _i h r e_ ureigene Aufgabenstellung wahr, die von ihnen wahrzunehmen ist:
    Die Öffentlichkeit zu den TATSACHEN informieren, und damit zu verhindern, was in früheren Jahrhunderten "gang und gäbe" war!
    Verteufeln von Erkenntnissen, die das WELTBILD der (vor-)herrschenden [b]"Meinungs-Bestimmerer"[/b] in Frage zu stellen drohen.

    Also hier SWR Wissen
    24.01.2019 Wie schädlich die Luftverschmutzung wirklich ist
    [b]8 Fakten zu Feinstaub und Stickoxiden[/b] https://www.swr.de/abgasalarm/wie-schaedlich-die-luftverschmutzung-wirklich-ist-8-fakten-zu-feinstaub-und-stickoxiden/-/id=18988100/did=18971804/nid=18988100/12nqid0/index.html
    Der Verkehr wird immer dichter, die Staus immer länger. Auch wenn die einzelnen Autos sauberer geworden sind, werden deshalb die Grenzwerte für Luftschadstoffe an vielen Orten im Südwesten noch immer regelmäßig überschritten. Wie gefährlich ist das - für Fußgänger, Radfahrer und die Autofahrer selbst? Wir haben die wichtigsten Fakten recherchiert.

    23.01.2019 Hintergrund
    [b]So kommen Grenzwerte zustande[/b] https://www.swr.de/swraktuell/Hintergrund-So-kommen-Grenzwerte-zustande,grenzwerte-hintergrund-100.html Stefanie Peyk, SWR-Umweltredaktion
  • Andrea K.
    am 31.01.2019
    Wie ist es nur so weit gekommen?

    Ich verstehe die Menschen, die weder ihres teuer gekauften Fahrzeugs noch ihrer Mobilität beraubt werden wollen (mal ehrlich: Das ÖPNV-Angebot in der sogenannten Metropolregion Stuttgart ist mehr als ausbaufähig). Aber wie in aller Welt ist es gelungen, hier die DUH an den Pranger zu stellen?

    Es wurde ein Gesetz mit Grenzwerten beschlossen. Kein Gesetz in Deutschland geht so ganz ohne die Beteiligung der Lobbyisten auf die Reise, so ehrlich muss man sein. Und wenn man jetzt quer durch den Blätterwald liest, wer "Schuld" an der Misere ist, liest man:

    Merkel ist schuld, sie hat das Gesetz gemacht (fand ich echt spannend)
    Die DUH ist schuld, die will uns die deutschen Autos wegnehmen (sollen ja der japanischen Automobilindustrie gesponsert sein)
    Die Grünen, die sind schon immer böse und wollen alles verbieten was Spaß macht

    Wie ist es möglich, dass sich die Empörung nicht für einen Moment gegen die richtet, die behauptet haben, sich an Gesetze zu halten und gelogen haben? Gegen die, die einem das teure Auto verkauft haben, das kein Versprechen hält?

    Ich versteh das nicht.
    • F. Fischer
      am 04.02.2019
      Ganz einfach. Wer die größte Propagandamaschinerie = Geld hat, bestimmt die "Meinung". Das war bei S 21 so, das ist bei den Milliardenbetrügern aus den Vorstandsetagen der Automobilkonzerne so. Skandalös ist, daß Politik (z.B. der ambitionierte Titelmogler aus der CSU usw.) und Justiz da zum Teil quasi schon Mitvertuscher sind inzwischen. Und gewisse Medien auch.
  • Alfred Nicklaus
    am 31.01.2019
    Whisky - in der Cola
    Ioannis Sakkaros erklärt sein Bündnis für "unpolitisch", "parteilos"... deshalb sollen keine Parteizeichen auf den Plakaten sein bzw. diese Plakate zuhause bleiben...
    Wird mein Whisky dann zum "Nichtalkohol", wenn ich diesen in der Cola verstecke...
  • Volkherr Zwey
    am 30.01.2019
    Ein Mann in einem Heißluft-Ballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: «Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich hatte einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.» Die Frau am Boden antwortet: «Sie sind in einem Heißluft-Ballon, in ungefähr 10 Meter Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.» – «Sie müssen Ingenieurin sein», sagt der der Mann im Ballon. «Bin ich», antwortet die Frau. «Woher wissen Sie das?» «Nun», sagt der Mann im Ballon, «alles was Sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.» – Die Frau antwortet: «Und Sie müssen bei den Grünen sein.» – «Ja», antwortet der Mann, «aber woher wissen Sie das?» – «Ganz einfach», erwidert die Frau, «Sie wissen weder, wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!»
    • Marla Mayering
      am 31.01.2019
      Super Geschichte!
      Danke!
  • Klaus Käpsele
    am 30.01.2019
    Ganz großes Kino: Nicht wählen gehen und dann die Welle machen. Diese Flachpfeifen disqualifizieren sich selbst...
    • Peter Pan
      am 30.01.2019
      Wenn wählen gehen nun mal nichts bringt ? ... Schaue man sich die neoliberale, kriegsfreundliche, heuchlerische Politik der Nachkriegsjahrzehnte an, die einzig der Umverteilung von Vermögen von unten nach oben dient. Und natürlich den Interessen der NATO (in Wirklichkeit denen der USA). Ich habe niemals diese Politik der Waffenexporte, Menschenrechtsverletzungen, angeblichen Griechenland- oder Euro-Rettungen, der Flüchtlingserzeugung und der Abschottungspolitik legitimiert die diese Leute in unser allem Namen machen. Und ich legitimiere sie nie wieder dafür. Es gibt kein "kleineres Übel". Es gibt nur immer noch größere Übel. - In allen erdenklichen Farben und Buchstabenkombinationen! - Nicht in meinem Namen!
      Was mache ich stattdessen? - Ich engagiere mich in sozialen Bewegungen.
      Ändert das etwas? - An der praktizierten Politik heute nicht, aber es bringt mich selbst weiter, weitet meinen Blick und Horizont und möglicherweise auch mal die Politik. Abschließend: Große gesellschaftliche & politische Fortschritte sind ALLE von außerhalb der Parlamente erstritten worden. Alle.

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