Kurz vorm Schusswaffengebrauch

Michael F., 46, (Name geändert), soll am 20. Juni 2011 inmitten einer aufgebrachten Menschenmenge einem Zivilpolizisten zweimal ans Pistolenholster gegriffen haben, um diesem die Dienstwaffe zu "rauben". Die Staatsanwaltschaft Stuttgart will den bisher Unbescholtenen deswegen hinter Gitter bringen. Die Beweislage ist dünn. "Wäre der Mann kein S-21-Gegner", sagt sein Anwalt, "würde so was gar nicht erst zur Anklage gebracht."

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Kontext unterwegs

Kontext-Leser können am 21. September 2013 zusammen mit der Agentur für Kunstvermittlung nach Mössingen reisen, um sich auf die Spuren des einzigen Streiks gegen Hitlers Machtübernahme Anfang 1933 zu machen. ...

"Lügner, Heuchler, Verräter"

Der Schäuble-Clan – ohne ihn geht in der Südwest-CDU nichts. Der Wolfgang ist bekannt, sein Schwiegersohn Thomas Strobl will Ministerpräsident werden, und jetzt kommt noch die Schwägerin: Brigitte Schäuble. Sie will Vorsitzende der CDU Nordbaden werden. Ob's den desaströsen Christdemokraten hilft? Sie üben sich lieber in Pöbeleien.

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Munteres Kesseltreiben

Der Kessel ist das Erfolgsrezept der Polizei gegen unliebsame Demonstranten. Seit Jahrzehnten knebeln Sicherheitskräfte die Versammlungsfreiheit. Ob bei Anti-AKW-Demos in Brokdorf oder bei Blockupy in Frankfurt: Die Methode Kessel mit dem Dreiklang "zusammentreiben, einkreisen, vernichten" ist schon seit der Antike im Einsatz.

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Rotsportler gegen Naziturner

Vom 26. bis 31. Juli 1933 war die Stadt Stuttgart Gastgeberin des Deutschen Turnfestes. 600 000 Menschen feierten auf dem Cannstatter Wasen und in der gerade errichteten Adolf-Hitler-Kampfbahn. Der Namensgeber wertete das Sportfest durch sein Kommen auf. Dass alles nicht ganz reibungslos verlief, lag an Bernhard Almstadt und seinen Genossen.

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