Irgendjemand hat mal behauptet, in Stuttgart gebe es mehr Demonstrationen als das Jahr Tage hat. Und tatsächlich, so ist es. 1239 waren angemeldet, so hat die Stadt 2015 gezählt. Wer weiß, womöglich ist sie damit nicht nur die Hauptstadt des Staus und des Feinstaubs, sondern auch der Demos? Das ist einerseits gut, weil es ein Beleg dafür ist, wie munter die Schwaben sind. Andererseits verliert man bisweilen den Überblick, wer jetzt gerade welches Transparent hoch hält und welche Fahne schwenkt. Kontext bittet deshalb zum Jahresschluss um Verzeihung, wenn nicht alle Anliegen ihren Niederschlag im Blatt gefunden haben. Aber keine Bange, 2016 kommt bestimmt. Ganz im Sinne unseres spitzgriffligen Karikaturisten Oliver Stenzel: Das kann ja heiter werden.
Letzte Kommentare:
Ob das für einen einzelnen die Politik ist, mit der er nichts zu tun haben will, kann jeder für sich entscheiden. Die Verfassung ist nun mal da und war auch schon vor den Wahlen bekannt. Ob das nun AfD-, FDP-, Linken- oder einigen SPD-Wähler:innen gefällt...
Eine Partei noch immer Geld in Stuttgart21 versenkt und den besseren Bahnhof abreissen will, sorry, unwählbar, unverantwortlich, unzurechnungsfähig. Die richtigen Probleme werden die auch nicht lösen. Das Gesülze vom gehörtwerden und versöhnen können...
... warum sich auf diesem Hintergrund Thekla Walker als „Umweltministerin“ halten kann, bleibt wohl grünem Verstand geschuldet. Ich kann die gute Frau nicht verstehen.
Lieber Herr Kirchner, Winfried Hermann ist noch nicht gestorben; er scheidet lediglich aus dem Amt. Für Nachrufe und Heiligsprechungen ist es deshalb zum Glück noch zu früh.
Wo es gegrillte Gratis-Würstchen gibt, können sich auch Sprüche klopfende Adelige gut als (vermeintliche) Arbeitskämpfer verkaufen - und natürlich geht es hier am Tag der Arbeit auch wieder um eine Kernforderung dieser Partei: Die Rückkehr zur Kernkraft...