Fünf Millionen Euro gegen den Schwarzen Block: Das Familienministerium fördert Projekte gegen Linksextremismus und Islamismus. Foto: web

Extrem undurchsichtig

Seit 2010 finanziert die Bundesregierung Initiativen gegen Linksextremismus und islamischen Extremismus. Auch zwei Vereine in Baden-Württemberg profitieren davon. Doch Experten zweifeln am Sinn des Programms, manche Projekte scheuen die Öffentlichkeit.

In eigener Sache

"Hurra, wir leben noch" – munterer als je zuvor. Mit dieser Botschaft erfreute der Vorsitzende des Kontext:Vereins, Uli Reinhardt, seine Mitglieder am 6. März im Stuttgarter Theaterhaus. Und in der Tat, die Zahlen sprechen für ihn und ein "beeindruckendes" Projekt, wie es jüngst die Bundeszentrale für politische Bildung formulierte.

Die Mitgliederzahl hat sich im vergangenen Jahr auf 130 verdoppelt, die Zahl der Soliabonnenten auf 1051 gesteigert, die taz wird Kontext ab April deutschlandweit ihrer Wochenendausgabe (Auflage 60 000) beilegen.

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Dauer-Sabotage

In den Garagen des NSU-Trios wurden vor 15 Jahren Adresslisten gefunden – eine Blaupause für eine erfolgreiche Zielfahndung. Davon erfahren hat der Untersuchungsausschuss erst vor wenigen Wochen. Jetzt ist eine zweite Liste aufgetaucht.

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Im Landtag unerwünscht

Anton Hunger hat für die "Stuttgarter Zeitung" und für Porsche gearbeitet. Jetzt rechnet er in einem Buch mit der "Journaille" ab. Als bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt, hat der Landtag Hungers dort vorgesehene Buchpräsentation abgesagt.

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Falsche Zahlen

Stimmen die Ausstiegskosten? Nach Recherchen der Kontext:Wochenzeitung haben die Bahnverantwortlichen mit falschen Zahlen operiert und die Kosten um mindestens 250 Millionen Euro zu hoch angesetzt. Damit könnte der jüngste Beschluss des Aufsichtsrats, den unterirdischen Verkehrsknoten zu bauen, zu einem Fall für die Staatsanwaltschaft werden.

 

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Gebrochenes Wort gilt

Stuttgart 21 wird gebaut. Zum wievielten Mal eigentlich wurde das jetzt beschlossen? Endgültig ist dabei schon immer gar nichts, wie unser Blick in die Projekt-Historie zeigt.

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