Der Kommissar geht um

EU-Kommissar Günther Oettinger fordert beim Redaktionsbesuch eine langsamere Gangart bei der Energiewende. Der schnelle Umstieg auf Erneuerbare sorge für höhere Strompreise und gefährde Arbeitsplätze. Zudem müsse das umstrittene Fracking hierzulande erprobt werden. Kontext widerspricht: Windkraft ist heute schon billiger als Kohle- und Atomstrom, wenn milliardenschwere Subventionen und Klimaschäden mitberechnet werden. Und für sauberes Trinkwasser lohnt ein Fracking-Verbot allemal. Ein Faktencheck zeigt, dass Oettinger falsche Tatsachen behauptet.

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Sie wünschen, wir spielen

Ein leibhaftiger EU-Kommissar zu Besuch in der Kontext-Redaktion. Eine Bundesjustizministerin a. D. als Vorwortschreiberin des neuen Kontext-Buches. Ja, ist denn schon Weihnachten bei Kontext? Ja und nein. Nein, weil auch bei uns der Kalender noch November anzeigt. Ja, weil von heute an bis zum Fest der Weihnachtsmann bei uns umgeht, der die Wunschzettel unserer Leser einsammelt. "Ihr Wunsch – unser Auftrag" ist  der Titel unserer diesjährigen…

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Abgefrackt

Wenn es nach dem Landesbergbauamt in Freiburg ginge, könnte die Firma Parkyn Energy weiter ihre Fracking-Pläne verfolgen. Aber das Sagen hat das Umweltministerium in Stuttgart – und das prüft und prüft.

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Main Station Munderkingen

In Oberschwaben hat Stuttgart 21 die glühendsten Fans. Bei der Volksabstimmung vor zwei Jahren waren mehr als 80 Prozent Befürworter keine Seltenheit. Der Grund ist einfach: Sie hatten Angst, wieder einmal abgehängt zu werden. Und diese Angst wurde kräftig geschürt. Von der CDU, den schwarzen Bürgermeistern, der IHK, den Zeitungen und der Bahn. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein Besuch vor Ort.

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"S 21 ist zu stoppen"

Die Volksabstimmung über Stuttgart 21 war eindeutig. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 ist dennoch längst nicht in Stein gemeißelt, sagt der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Conradi. Für Kontext begründet er, warum ein Ausstieg noch immer notwendig ist.

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Vorbild für andere Welt

"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen", hat Alt-Bundeskanzler Schmidt gesagt. "Wer Visionen hat, soll nach Stuttgart kommen", sagt Hannes Rockenbauch. Der Stuttgart-21-Gegner würde die Landeshauptstadt gerne zu einem Demokratielabor machen.

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Sechs Milliarden plus

Umgerechnet 2,1 Milliarden Euro hat Stuttgart 21 einmal kosten sollen. Zwanzig Jahre später ist es mehr als das Dreifache, und ein Ende ist nicht abzusehen. Eine Zusammenschau über Kosten, die steigen und steigen und steigen ...

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Lost in Frustration

Sie ist Deutschlands älteste Partei und mal wieder in Nöten. Unter der Überschrift "Mehr Demokratie wagen" hat die SPD-Spitze das Votum über den Koalitionsvertrag mit der Union an die Mitgliedschaft abgedrückt. Und die wird derzeit von ihrem Vorsitzenden mächtig unter Druck gesetzt.

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Aufarbeiten!

Das Kontext/Anstifter-Buch "Politische Justiz in unserem Land" beschreibt umstrittene Justizvorgänge. Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin hat das Vorwort für den Sammelband geschrieben, der in der kommenden Woche erscheint.

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Chefetage des Terrors

Stuttgart ist die letzte deutsche Großstadt, die in ihrer früheren Gestapo-Zentrale eine Gedenkstätte einrichten will. Nun droht ausgerechnet das Stockwerk schwäbischer Sparsamkeit zum Opfer zu fallen, von dem der Terror ausging: die Chefetage im zweiten Obergeschoss.

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