39,2 Millionen hat der Umbau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg gekostet, finanziert – klar – aus dem Kirchensteuertopf. Aber sündhaftteure Adventskranzaufhängungen und Luxusbadewannen gibt es keine, nicht einmal Privatwohnungen wie im Limburger Prachtbau von Bischof Tebartz-van Elst. Nur Verwaltungsbüros und besseren Brandschutz. Okay, ein bisschen Schnickschnack für die Optik, aber das lassen wir mal so durchgehen. Wo die Rottenburger Kirchenleut ja sowieso schon immer unter Minderwertigkeitskomplexen leiden, weil die Limburger, Kölner und Freiburger alle einen viel schickeren Dom haben. Eine Fotostrecke von Joachim E. Röttgers. In aller Bescheidenheit.
Letzte Kommentare:
Zynismus als Lebensform und Grundlage politischer Kommentare, die so brutal, geschmacklos, undifferenziert, selbstgerecht, besserwisserisch, negativ und hilflos sind, machen vielleicht hilflose Zyniker/innen glücklich unglücklich im naivem Glauben: Das...
Der Fokus auf Großprojekte und der gleichzeitige Verfall des Alltagsnetzes sind historisch und strukturell tief im Finanzierungssystem der Schieneninfrastruktur verwurzelt. Das deutsche System hat über Jahrzehnte hinweg falsche wirtschaftliche Anreize...
Vielen, vielen Dank für diesen Text! Ich möchte ein T-Shirt mit dem Satz "Die AfD ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist ein System, in dem die Wahl zwischen Scheiße und Megascheiße ausweglos erscheint."
vanitas est!
Verfassungsrechtlich ist das Teilverbot einer Partei via einzelner Landesverbände kaum durchsetzbar. Vielleicht sollte Hobby- Prof. jur. Özdemir mal jemand fragen, der/die sich damit auskennt. Bevor er im bekannten Maß mal wieder vor sich hin blubbert....