Sommernachtstraum jenseits der Bühnen der Stuttgarter Staatstheater: Seit sieben Jahren schon gibt jeden Donnerstag zwischen Mai und Oktober – außer, wenn's regnet – noch ein Stuttgarter Ballett eine Vorstellung. Gratis, open air und mit Blick über die Stadtautobahn auf den Hintereingang des Opernhauses. Dann treffen sich – zwischen 20 Uhr und Mitternacht – bis zu 300 Tango-Fans auf der Terrasse der Staatsgalerie und frönen ihrer argentinischen Tanzleidenschaft. Die Musik kommt aus der Konserve, aber sie übertönt den Verkehrslärm von der B 14, und wer einfach so dazustößt, ist herzlich willkommen: als Zuschauer wie als Tänzer. Sommer in der Großstadt, zwischen zwei Kunsttempeln, wahrlich ein Augenschmaus.
Letzte Kommentare:
Geheime Abstimmung mit zwei Urnen und die noch getrennt auszählen. Die Demokratie ist in ziemlich schlechter Verfassung. Muß man wohl akzeptieren wie schlechtes Wetter.
Ob das für einen einzelnen die Politik ist, mit der er nichts zu tun haben will, kann jeder für sich entscheiden. Die Verfassung ist nun mal da und war auch schon vor den Wahlen bekannt. Ob das nun AfD-, FDP-, Linken- oder einigen SPD-Wähler:innen gefällt...
Eine Partei noch immer Geld in Stuttgart21 versenkt und den besseren Bahnhof abreissen will, sorry, unwählbar, unverantwortlich, unzurechnungsfähig. Die richtigen Probleme werden die auch nicht lösen. Das Gesülze vom gehörtwerden und versöhnen können...
... warum sich auf diesem Hintergrund Thekla Walker als „Umweltministerin“ halten kann, bleibt wohl grünem Verstand geschuldet. Ich kann die gute Frau nicht verstehen.
Lieber Herr Kirchner, Winfried Hermann ist noch nicht gestorben; er scheidet lediglich aus dem Amt. Für Nachrufe und Heiligsprechungen ist es deshalb zum Glück noch zu früh.