Bis 2. April ist die Ausstellung "Die Nachbarn werden weggebracht" in Horb zu sehen. Fotos: Verein Ehemalige Synagoge Rexingen

Ausgabe 311
Zeitgeschehen

"Sie haben übrigens Verwandte in Israel"

Von Oliver Stenzel
Datum: 15.03.2017
Eine Ausstellung in Horb erinnert an die Deportation und Ausraubung der dort lebenden Juden durch die Nazis. Umgesetzt haben sie zwei Rexinger, die seit Jahren zeigen, wie lebendige Gedenkstättenarbeit aussehen kann.

Gesund wurde Hedwig Schwarz aus Rexingen nicht mehr. Aber sie war eine der fünf von 127 deportierten Jüdinnen und Juden aus dem heutigen Horber Stadtgebiet, die die KZs und Vernichtungslager der Nazis überlebten. Ihr Mann, der Viehhändler Louis Schwarz, ihre Tochter Hilde und deren sechsjähriger Sohn wurden ermordet. Hedwig Schwarz jedoch fiel beim Transport ins KZ Theresienstadt von einem Lastwagen, brach sich den Oberschenkelhals. Wo sie überlebte, in einem Krankenhaus, versteckt oder in Theresienstadt, weiß man nicht. Nach der Befreiung des Lagers kam sie schwerkrank ins Marienhospital nach Stuttgart, wo sie bis zu ihrem Tod 1952 blieb. Begraben ist sie auf dem Rexinger Friedhof.

Bis in die NS-Zeit gab es in Rexingen, das heute zu Horb am Neckar gehört, eine besonders lebendige jüdische Gemeinde. 262 Mitglieder zählte sie noch 1933. Daneben gab es im heutigen Horber Stadtgebiet fünf weitere jüdische Gemeinden, die größte davon mit knapp 100 Mitgliedern in Horb selbst, wo um die Jahrhundertwende anstelle einer Synagoge ein jüdischer Betsaal in einem Wohnhaus eingerichtet wurde. 1933 lebten insgesamt noch rund 400 Juden in diesen sechs Gemeinden.

Etwa zwei Drittel von ihnen konnten in den folgenden Jahren emigrieren, und Rexingen war dabei die einzige jüdische Gemeinde im Deutschen Reich, der eine Gruppenauswanderung gelang: Nach gründlicher Vorbereitung ging im Frühjahr 1938 eine Gruppe von 41 Personen nach Palästina, um dort die noch heute bestehende Siedlung Shavei Zion zu gründen, im nordwestlichsten Teil des späteren Staates Israel. Weitere Gruppen hätten folgen sollen, doch nach der Pogromnacht vom 9. November 1938 war dies nicht mehr möglich.

An die verbliebenen 127 Juden aus Rexingen, Horb und den umliegenden Gemeinden, die 1941 und 1942 deportiert wurden, erinnert noch bis Anfang April die Ausstellung "Die Nachbarn werden weggebracht" in dem ehemaligen Horber Betsaal. Seit 2012 ist hier ein kleines Museum untergebracht, das vom Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen unterhalten und genutzt wird.

Bestellzettel für Raubgut

127 Bilderrähmchen, zu etwa einem Drittel mit Fotos gefüllt, erinnern an die Deportierten. Eng aneinander gereiht stehen sie auf Tischen, vor ihnen liegen Textblätter mit Namen, Lebensdaten und manchmal weiteren Fotos. Knappe Informationen, doch sie reichen in dieser Präsentationsform, um die Ungeheuerlichkeit des Vorgangs zu verdeutlichen. "In der Masse erschlägt das einen vielleicht", sagt Barbara Staudacher vom Synagogenverein, "aber es gibt auch einen Begriff davon, was damals geschah."

Schaudern lässt auch der zweite Teil der Ausstellung, der anhand von Akten des Finanzamts Horb zeigt, wie das NS-Regime die Deportation und Ausraubung der jüdischen Familien organisierte. Kaltblütigkeit, Zynismus, Gier und bürokratische Genauigkeit gingen hier Hand in Hand.

Dokumente belegen detailliert, an wen das geraubte Eigentum ging: Die besten Stücke sicherten sich die Höheren SS- und Polizei-Führer der Region, danach kamen die Finanzämter, dann verschiedene NS-Organisationen, der Rest wurde öffentlich versteigert. Zu sehen ist unter anderem ein "Bestellzettel" der Kreisfrauenschaft: ein kleiner Küchenschrank, ein Kaffeegeschirr, 30 Kaffeelöffel und so weiter. Erschreckend auch die Geschichte der Restitution nach 1945: Überlebende oder Nachkommen der Beraubten mussten selbst Belege liefern, was ihnen geraubt wurde, obwohl die Finanzämter diese – mindestens zum Teil – noch hatten, sich aber unwissend stellten.

Die Ausstellung haben Staudacher und ihr Partner Heinz Högerle zusammengestellt, "da steckt jahrzehntelange Recherche drin", sagt sie. Was ihnen an Budget fehlt, machen sie dabei durch Kreativität bei der Konzeption wett. Auch, dass der ehemalige Betsaal in dieser Form umgebaut werden konnte, ist ihr Verdienst, sie initiierten 2006 eine Förderstiftung zu diesem Zweck.

Für ihre Arbeit erhielt das Paar das Bundesverdienstkreuz

Staudacher ist 73 und war früher Buchhändlerin, Högerle ist 67 und immer noch Verleger, beide wirken sie viel jünger. Aus Stuttgart sind sie 1999 nach Rexingen gezogen, in den Synagogenverein 2001 eingetreten. Und seitdem, kann man sagen, prägen sie ihn. Für ihre ehrenamtliche Arbeit wurden sie mittlerweile unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Deutsch-Jüdischen Geschichtspreis ausgezeichnet.

Gegründet wurde der Verein schon 1997, "weil niemand mehr für das Gebäude der ehemaligen Synagoge aufkommen wollte", erzählt Högerle. Ab 1952 wurde es von der evangelischen Gemeinde als Kirche genutzt. Irgendwann war eine Renovierung nötig, Stadt und evangelische Landeskirche hätten das Gebäude "hin- und hergeschoben wie eine heiße Kartoffel", so Högerle. Der Horber Oberbürgermeister Michael Theurer habe dann den Träger- und Förderverein initiiert, der das Haus als Pächter mietfrei von der Stadt erhielt.

Eines der ersten Projekte war die Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Rexingen. "Da haben wir gesagt: Wir sind beide im Verlagsgewerbe, wenn ihr ein Buch machen wollt, können wir euch helfen", erinnert sich Högerle. Bald halfen sie nicht mehr nur.

Frisch im Verein gründeten sie als erstes einen Öffentlichkeitsausschuss. "Wir waren der Meinung, dass mehr Öffentlichkeitsarbeit, mehr Veranstaltungen gemacht werden müssten", sagt Staudacher. Auch bauten sie eine Homepage auf, die mittlerweile zweisprachig deutsch und englisch ist.

Zu jüdischen Familien mit Rexinger oder Horber Wurzeln hatten sie anfangs keinerlei Kontakt, auch über die Stadt war in dieser Hinsicht nach dem Krieg nichts passiert. Dann kamen 2001 zwei Ehepaare aus Shavei Zion zu Besuch. Einer davon habe erzählt, sein Vater sei einer der Rexinger Kundschafter gewesen, die das Landstück in Palästina ausgesucht hätten. Die Begegnung sei "sehr, sehr intensiv" gewesen, sagt Högerle, und von da an sei es "rasend schnell gegangen".

Reger Austausch mit Shavei Zion

Im Jahr darauf reisten Högerle und Staudacher selbst nach Shavei Zion, es war der erste von vielen Besuchen, die noch folgen sollten. Sie knüpften nicht nur Kontakte mit den Familien dort, sondern schauten auch ins Archiv des Ortes. "Da war so viel Material über die Auswanderung, dass wir uns gesagt haben: Das muss man erschließen!", sagt Staudacher. Vier Jahre arbeiteten sie an der Ausstellung "Ort der Zuflucht und Verheißung", die 2008, zum 70. Jahrestag der Gruppenauswanderung, erst in Shavei Zion, danach in Jerusalem, Berlin und Stuttgart gezeigt wurde – und seitdem auch an vielen anderen Orten.

Aus den Kontakten haben sich bislang fünf Jugendaustausche zwischen Horb und Shavei Zion entwickelt, und bei manchen der beteiligten Gymnasiasten hätten die daraus gewonnen Erfahrungen auch schon die Wahl des Studienfachs, Judaistik oder Geschichte, beeinflusst.

Viel Jugendarbeit gemeinsam mit den Schulen in Horb und Umgebung machen Staudacher und Högerle darüber hinaus. Oft sind es ganz einfache Projekte, etwa mehrmals jährlich zusammen mit Schülern den jüdischen Friedhof aufzuräumen, und währenddessen erzählen sie die Geschichte des Ortes. "Manchmal kommen dann die Mütter zu uns", so Staudacher, "und sagen: Meine Tochter oder mein Sohn waren so begeistert". Wie vor kurzem zwei aus England stammende Frauen, die mittlerweile Übersetzungen für den Verein machen. So wächst das Netzwerk.

Und nicht zuletzt sind Staudacher und Högerle unermüdlich dabei, Bücher und Broschüren über das frühere jüdische Leben der Gemeinde zu veröffentlichen. Dass beide in diesem Bereich berufliche Erfahrungen hatten, vereinfachte die Sache, und mittlerweile haben sie ihren eigenen kleinen Verlag.

Besonders stolz sind beide darauf, 2005 die Lebenserinnerungen der 1922 in Stuttgart geborenen Hannelore Marx herausgebracht zu haben, diese seien "eine der wichtigsten Zeitzeugen-Schilderungen von jüdischen Überlebenden aus der Nazi-Zeit", findet Högerle. Marx, die erst vor wenigen Wochen mit 94 Jahren in New York gestorben ist (ein Nachruf hier) lernte nach Kriegsende ihren späteren Mann Victor kennen, der Rexinger Vorfahren hatte. Gemeinsam emigrierten sie nach New York, wo sie in einem Wohltätigkeitsverein ehemals Rexinger Juden, der "Rexinger Benevolent Association", aktiv wurden.

Diese schwäbischstämmige Community gibt es in New York immer noch, mehrmals schon waren Staudacher und Högerle dort zu Besuch. Zuletzt 2015, als eine Freundin von Hannelore Marx 100 Jahre alt wurde. "Da ist man in New York, in der Synagoge, und dauernd fällt der Name 'Rexingen'!", erinnert sich Högerle lachend.

Familienzusammenführungen durch die Vereins-Datenbank

Die vielen Kontakte und Recherchen sind über die Jahre auch in eine Datenbank eingeflossen, die mittlerweile mehrere tausend Namen umfasst, von jüdischen Familien aus Rexingen und Umgebung, aber auch weiter entfernten württembergischen Gemeinden. Die Datenbank werde sehr viel nachgefragt, erzählt das Paar, und ermögliche, immer wieder Familienzusammenführungen – über sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust.

"Manchmal kommen Anfragen, da denke ich mir: Da hat doch schon mal jemand aus der Familie nachgefragt! Und dann gucke ich nach und schreibe: Sie haben übrigens eine Verwandte in Israel, haben Sie zu der Kontakt? Und dann kommt als Antwort: 'Was? Ich habe eine Verwandte in Israel?' Und dann mailen die sich, es ist eine Riesenfreude, das kommt wirklich oft vor", erzählt Staudacher begeistert. Demnächst komme jemand aus Argentinien mit Rexinger Vorfahren, dem habe sie Verwandte aus Israel vermittelt, und nun würden sie sich in Stuttgart treffen.

Solche Erlebnisse seien das Schönste, sagt Högerle. "Wenn man merkt: Was du da machst, ist nicht nur Vergangenheitsarbeit, sondern das hat ganz aktuell mit dem Leben der Leute zu tun."

Die Leidenschaft, mit der Staudacher und Högerle von ihrer Arbeit erzählen, steckt an. Seit Jahren machen sie zu zweit die Vereinsarbeit in Vollzeit – "wir machen fast nichts anderes, wir sind ja Rentner", sagt Staudacher. Und auch wenn sie seit kurzem einen jungen Historiker in einer Minijob-Stelle zur Seite haben, sowie eine Mitarbeiterin für die Datenbank, glauben beide nicht, dass sich alle Aktivitäten in vollem Umfang weiterführen lassen werden. Denn ohne Ehrenamtliche wird Gedenkstättenarbeit auch in Zukunft nicht gehen, "und Leute in unserem Alter haben Enkel, Urenkel, müssen Familienarbeit leisten. Das müssen wir nicht", sagt Staudacher. "Ich habe zwar eine Tochter, aber die ist zum Glück genauso familiendistanziert eingestellt wie ich."

Doch bevor sich Staudacher und Högerle in den Ruhestand verabschieden, wollen sie noch ein paar Ziele im Verein verwirklichen: Zum einen eine Dauerausstellung im Betsaal einzurichten, das sei ganz wichtig. Zum anderen die Rexinger Synagoge zu renovieren, eine Bibliothek und einen Teil der Shavei-Zion-Ausstellung dort unterzubringen. Die Mittel dafür sind schon genehmigt. Und ganz allgemein: "Wir versuchen auch andere Gedenkstättenvereine zu ermutigen, einen Weg wie wir zu gehen: Modernisierung, eine Homepage, eine Datenbank aufbauen", so Högerle. Damit die Vermittlung der Vergangenheit Anknüpfungspunkte an die Gegenwart bekommt.

 

Info:

Die Ausstellung "Die Nachbarn werden weggebracht" ist noch bis zum 2. April 2017 samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, für Gruppen nach Anmeldung auch zu anderen Terminen. Der Eintritt ist frei (Museum Jüdischer Betsaal Horb, Fürstabt-Gerbert-Straße 2, Horb am Neckar).


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16 Kommentare verfügbar

  • Monika Reckert
    am 26.03.2017
    Seit fast 10 Jahren besuche ich mit Schulklassen der Horber Berufsschule im Fach Religion die wechselnden Ausstellungen im Museum jüdischer Betsaal, die jüdischen Friedhöfe in Rexingen und Mühlen, auch Stolpersteinspaziergänge stehen auf dem Programm: : Barbara Staudacher und Heinz Högerle bringen uns die Zeit des Nationalsozialismus näher: Mit unermüdlichem Einsatz und niemals langweilig schildern sie, was sich damals in Horb und Umgebung abgespielt hat!

    "127 Bilderrähmchen, zu etwa einem Drittel mit Fotos gefüllt, erinnern an die Deportierten."
    Dass in der Gedenkstättenarbeit viel Herzblut der engagierten Veranstalter steckt, hat Oliver Stenzel mit dieser Aussage in seinem gelungenen Bericht über die aktuelle Ausstellung "Die Nachbarn werden weggebracht" sehr genau auf den Punkt gebracht!

    Möge es auch in Zukunft Menschen wie Barbara Staudacher und Heinz Högerle geben, die mit jungen Menschen aufrichtig und gut informiert über das unsägliche Leid, das Juden damals angetan wurde ins Gespräch kommen.

    Und mögen wir niemals aufhören uns zu fragen, warum derartige Gräueltaten überhaupt möglich sein konnten!
  • andromeda
    am 25.03.2017
    @ Herrn Bodenmiller ,

    die AfD schickt sich an sehr "gute Beziehungen" zu Israel
    zu installieren .
    Dies erkennt man schon an bestimmten Abstimmungen .
    Ebenso an den Bemühungen der FPÖ in Österreich.

    Dies ist ideologisch auch gar kein Problem , vereint doch die kolonialistische rechtsnationale israelische Politik und die AfD ihre islamophoben Einstellungen .
    Ebenso ihre Positionierungen und praktizierte Politik gegenüber Flüchtlingen.(Nur wer eine jüdische Mutter hat kann Israeli werden lt. Shlomo Sand/isr.Historiker an der Uni Tel Aviv)
    Außerdem vereint beide Denkweisen ihre "Neoliberalität".

    Sie werden sehen , dies wird bald deutlicher.
  • andromeda
    am 25.03.2017
    Sehr geehrte Frau Staudacher ,sehr geehrter Herr Högerle ,

    zunächst danke für ihre Replik.

    Gut , daß die 41 Rexinger in Palästina überleben konnten.
    Das dies der einzige Zufluchtsort gewesen ist ist sehr gut möglich und wahrscheinlich.

    Viele Staaten haben sich ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert bei der Abweisung von jüdischen Flüchtlingen ; ein Kapitel für sich ,
    das ebenfalls noch historischer Aufarbeitung und internationalem öffentlichen Bewußtseins bedarf , gerade heute .

    Jedoch wurden von nationalistischen jüdischen (zionistischen) Organisationen gerade auch die Aufnahme von Flüchtlingen , z.B. in die USA durch Intervention bei den US-Behörden, vorsätzlich hintertrieben.
    Denn das Ideologische Ziel des jüdischen Nationalismus ist ein großer Nationalstaat der Juden und keine Diaspora und Assimilation von Juden in anderen Kulturen.Daher soll Israel ja auch ein rein jüdischer Staat werden (ein rein christlicher oder rein islamischer o.a.etc. ist m.E. genauso totalitär),wie von großen nationalistischen Teilen der israelischen Politik und Gesellschaft gefordert und unbarmherzig betrieben.
    Ein sehr schönes Paradebeispiel dieses totalitären Denkens ist z.B. Baruch Marzels Rede zu amerikanischen Jugendlichen 2013:

    https://www.youtube.com/watch?v=uQ9H8kdKj6Y

    ab 8:20 wird es dann offen totalitär :
    "Every day there are 500 jews to assimilate all over the world.
    There is more jews in America to assimilate than Hitler killed in
    the Holocaust.Everybody likes to talk about the Holocaust , no one talks about the Holocaust who is happenning all over the world today by assimilation."

    All das ist kein Wunder entstammt der jüdische Nationalismus (Zionismus) doch auch dem Zeitalter des Kolonialismus und dessen rassistisch-darwinistischem Zeitgeist.
    Und um eine Bevölkerungsmehrheit in einem Staat Israel herzustellen ist die Konsequenz mit allen Mitteln Juden weltweit nach Israel/Palästina zu bringen und Palästinenser durch Terror zu vertreiben.

    https://www.youtube.com/watch?v=PsQfdwpEbMk , unglaubwürdig ? dann zum nächsten Film , gleicher Ort.
    Aber es geht auch noch viel schlimmer :
    https://www.youtube.com/watch?v=7VuhuBvWUr4
    https://www.youtube.com/watch?v=GptxWRSEDG4
    ttps://www.youtube.com/watch?v=r6cp8QXPlUo ab 1:30 !

    Die Aquirierung und Verteilung des Bodens , sowie die systematische Zertörung jedes baulich- kulturellen Andenkens
    ist die Aufgabe des Jüdischen Nationalfonds(JNF). Land an Palästinenser verpachten , auch wenn diese israelische Staatsbürger sind ? Gibt es nicht.

    Bis heute definiert Israel seine Grenzen bewußt nicht.
    Z..B. existiert keine offizielle israelische Landkarte , in der irgendwo das Wort Palästina vorkommt.Erwähnt man beim Sicherheitscheck von El Al in Paris das Wort "Palästina" ist das praktisch ein Verbrechen und Sie dürfen nicht mehr an Bord.

    All das ist Totalitarismus und totalitäres Denken .
    Lt. dem israelischen Historiker Shlomo Sand beansprucht der israelische kolonialistische Nationalismus alles Land , das in der hebräischen Bibel jemals von Semiten jüdischen Glaubens irgendwann einmal bewohnt war .
    Mögliche Grenzen dieses Eretz(Groß-)Israel liegen weit hinter der jordanischen Grenze.
    Ein weiteres Beispiel dieses immanenten Rassismus ganz offen ausgesprochen im israelischen Dokumentarfilm "Checkpoint" von 2004 .Ein israelischer Kontrollposten/Soldat voller Überzeugung ab 1:10:00 spricht "Wir sind Menschen -sie Tiere.Sie sind keine Menschen - wir schon."
    https://www.youtube.com/watch?v=3GSMosXlL2E

    Und Deutschland unterstützt diese totalitäre Politik seit Jahren , hier ein ganz aktuelles Beispiel :
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/45796

    Insofern kann ich ihr abschließendes Bild einer netten israelischen Gesellschaft nicht nachvollziehen und muß dies kritisieren.
    Bei www.adalah.org/en/content/view/7771 , einer palästinensischen NGO sind 50 diskriminierende israelische Gesetze für israelische Palästinenser gelistet. Bestätigung all dessen erfahre ich auch von vielen jüdischen Israelis , die aus all diesen offensichtlichen Gründen nach Deutschland übersiedeln.

    Es gibt tonnenweise Quellen ,
    von internationalen
    (z.B.Amnesty International, medico Int. ,HRW , DCI , EAPPI, Pax Christi),
    von israelischen (z.B.ICAHD, machsom watch , B`tselem ,Breaking the Silence, Peace Now ),
    von palästinensischen (Adameer , Adahla ) Menschenrechtsorganisationen ,

    von UNO(ochaopt.org), Int.Gerichtshof ,

    von Intellektuellen ,- v.a. auch jüdischen (Noahm Chomsky, Norman Birnbaum , Daniel Barenboim , Shlomo Sand , Moshe Zuckermann , Moshe Zimmermann , Norman Finkelstein , Rolf Verleger ,Ignatz Bubis , Heinz Galinski, Hedy Epstein , Richard Seth , Richard Falk ,Felicia Langer ,Erich Fried , Hannah Arendt , Albert Einstein ,Amos Oz , Gideon Levy , Richard Kaufmann ,Avi Primor, Uri Avnery ,Jeff Halper , Amon Gvirtz , Amira Hass , Judith Bernstein , Lilian Rosengarten , Iris Hefets, Ronnie Barkan , Miko Peled , Hajo Meyer , ; uvm, ; Nelson Mandela , Desmond Tutu , Papst Franziskus ,Jimmy Carter , Judith Butler , Naomi Klein , Stephen Hawking ,George Galloway ,Rupert Neudeck , Günther Grass ,Ken Loach , Slavoij Zizek , Henning Mankell ,Edward Said , sogar Zionisten und orthodoxe Juden usw.usw ,

    ob noch lebend oder zu Lebzeiten , die Israels Nationalismus und chauvinistisch-rassistische Politik verurteilen/verurteilten.

    Erinnerungskultur in aller Ehren , aber bitte auch in der Gegenwart über gegenwärtige , tägliche und fortgesetzte Menschenrechts-verletzungen aufzuklären und sich einzusetzen ist die Lehre aus unserer Vergangenheit . Und dies uneingeschränkt bzgl. "Rasse" oder Religion.
    Ansonsten gerät Erinnerungskultur in die Gefahr politischer Instrumentalisierung . Das möchte ich nicht .Und deshalb möchte ich auch keine beschönigenden Beschreibungen israelisch-palästinensischen Zusammenlebens lesen , denn darüber weiß ich zuviel.
    Nochmals zum Schluß . Ich achte ihre Arbeit insgesamt sehr , jedoch nicht mit dem Narrativ eines "normalen" humanistischen Staates Israel.
  • Albert Bodenmiller
    am 22.03.2017
    Der Artikel über die sehr erfolgreiche Gedenkstättenarbeit des „Träger- und Fördervereins Ehemalige Synagoge Rexingen“ ist überaus wertvoll, da die Rechtspopulisten die Erinnerung an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen beenden wollen. Die AfD hat im Landtag von Baden-Württemberg Anträge eingebracht, die Landesmittel zu streichen. Die Partei weiß, dass die Erinnerung umso stabiler und lebendiger bleibt, je mehr erfolgreiche Gedenkstätten am Werk sind. In Rexingen gab es vor 1933 einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil und eine lebendige Gemeinde. Alle Juden betrachteten sich als Deutsche. Die Tafeln mit den Namen der zahlreichen jüdischen Männer, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, zeigen den Patriotismus. Einer Gruppe von Rexinger Juden gelang 1938 die Auswanderung nach Palästina, die Zurückgebliebenen wurden deportiert und fast alle ermordet. Die Rexinger Gedenkstätte ist repräsentativ für eine erfolgreiche lokal-regionale Erinnerungsarbeit. Die Geschichte wird anschaulich und ergreifend aus der Region heraus vermittelt. Die Schulen können den Unterricht durch Besuche und Projekte ergänzen und bereichern. Schülerinnen und Schüler schreiben Berichte, Seminararbeiten und kleinere Biografien. Ausstellungen, Vorträge und Konzerte laden die Bevölkerung ein. Ohne ein dauerhaftes und leidenschaftliches Engagement von Ehrenamtlichen wäre die Gedenkstättenarbeit nicht möglich. Ein Kern von Motoren hält die Arbeit am Laufen und erweitert sie. In Rexingen heißen seit 20 Jahren die Hauptakteure Barbara Staudacher und Heinz Högerle. Die Gedenkstättenarbeit bedarf in hohem Maße der Unterstützung durch die bürgerliche Gemeinde. In Rexingen wurde die ideale Lösung gefunden, dass der Horber Oberbürgermeister Michael Theurer den Vorsitz des Träger- und Fördervereins übernahm. Er konnte manche politischen Widerstände überwinden. Der neue Oberbürgermeister Peter Rosenberger hat spontan die Nachfolge angetreten. Auch die Ortsvorsteherin engagiert sich, so dass die Ortsverwaltung und der Ortschaftsrat eingebunden sind. Zum Schluss ein Kernsatz: Die Gedenkstättenarbeit ist ein besonders wirksames Mittel gegen das Vergessen und ein unverzichtbarer Einsatz für unsere Demokratie. Der Landtag sollte die Fördermittel erhöhen.
  • Barbara Staudacher und Heinz Högerle
    am 20.03.2017
    Liebe Andromeda,

    das Land, das die Kundschafter 1937 für die Flüchtlinge aus Rexingen „ausgesucht“ haben, wurde am 27. Juli 1934 von Ludwig Pinner, S. Schur, Joseph Loewy und S. Soskin erworben. Die Vorbesitzerin, die Witwe Madame Said Pascha, verpflichtete sich im Kaufvertrag, die arabischen Pächterfamilien zu entschädigen, welche einen Teil des Terrains als Ziegenweiden nutzten. Auch sollte sie die Böden neu vermessen und sich die Grenzen vom Mukhtar von Mazraa bestätigen lassen. Erst nach dem Urteilsspruch eines britischen Gerichts in Akko kam sie diesen Verpflichtungen nach. Die vier privaten Eigentümer verkauften das Land 1937 an den Jüdischen Nationalfonds, der sie den „Kundschaftern“ aus Rexingen zur Erbpacht anbot.
    Hätte die Fluchtmöglichkeit ins Britische Mandatsgebiet Palästina nicht bestanden und wäre Shavei Zion nicht gegründet worden, wären mit großer Wahrscheinlichkeit weitere 41 Personen aus Rexingen in die Lager in Osteuropa deportiert worden. Verschiedene Familie, die sich der Genossenschaft Shavei Zion anschließen wollten und deren Hab und Gut zum Teil schon nach Haifa transportiert worden war, konnten NS-Deutschland nicht mehr verlassen und wurden ermordet.

    Von Anfang an mussten sich die Bewohner von Shavei Zion gegen arabische Angriffe, auch aus dem Nachbardorf Mazraa, schützen und hatten bald die ersten Todesopfer zu beklagen.
    Heute leben die Menschen in beiden Dörfern, nur durch die Straße Haifa-Naharija getrennt, in normalen nachbarschaftlichen Beziehungen im Verbund Matte Ascher, zum dem Gemeinden gehören, deren Bevölkerung sowohl mehrheitlich muslimisch oder jüdisch ist. Der Bürgermeister der nahegelegenen Stadt Nahariya ist Moslem. In Shavei Zion arbeiten in der Plastikfabrik Juden und Araber nebeneinander als Kollegen. Die freie Ausübung der Religion ist Christen, Moslems, Juden und anderen Religionen staatlich garantiert
  • Margarete und Gerhard Lempp
    am 20.03.2017
    Sehr erfreut sind wir, dass das unermüdliche, fleißig akribische und einfühlsame Engagement von Barbara Staudacher und Heinz Högerle in diesem ansprechenden Bericht gewürdigt wird. Es ist ein Engagement zur Aufarbeitung eines Unrechts, das im Namen Nazideutschlands geschehen ist, und dessen Aufarbeitung niemals zu einem Abschluss gelangen kann. Aber die Ausstellung im Horber Betsaal stellt eine wichtige Wegmarke dar.
    Es ist ein Engagement für Menschlichkeit und Versöhnung. Es ist ein Engagement für Bildungsarbeit im umfassenden Sinn, Bildungsarbeit vor allem gegen Antisemitismus, gegen jede Form von Rassismus, gegen Rechtspopulismus.
    Es wird deutlich, dass Geschichte in die Gegenwart und Zukunft hineinwirkt, insofern ist sie immer aktuell. Und man wird dabei auch in die Problematik des scheinbar unlösbaren Konflikts zwischen Israel und Palästina hineingestoßen.
  • Markus Schüz
    am 19.03.2017
    Ein guter Artikel, eine (ge)wichtige Ausstellung, die eines wieder deutlich werden lässt: Das vergangene ist weiterhin zugleich das gegenwärtige – auch wenn manche Menschen in unserem Land dies nicht so annehmen und wahrhaben möchten. Besonders für das Martin-Gerbert-Gymnasium (Horb am Neckar) mit seinen jungen Menschen ist eine solche Ausstellung ein Geschenk, das deutlich macht, dass sich jeder mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen kann ohne angeblich gedemütigt, belogen … zu werden, wie es viele in der AFD nun mehr und mehr offen behaupten. Ein offener Diskurs innerhalb der Gesellschaft, innerhalb der Schule ist möglich und für alle teilnehmenden gewinnbringend. Es sind eben keine blinde, unwahren oder gar missbrauchten Anklagen, die gegen „die Deutschen“ erhoben werden, sondern es ist eine fundierte Aufarbeitung und Darstellung dessen, was in Horb, Baden-Württemberg, Deutschland und Europa durch viele Deutsche geschah.
    Durch die immer wieder stattfindende Jugendbegegnung der Stadt Horb mit Shavei Zion, in Zusammenarbeit mit dem Horber Jugendreferat und dem Martin-Gerbert-Gymnasium, initiiert durch Barbara Staudacher und Heinz Högerle, wird immer wieder neu deutlich, dass Aufarbeitung des Vergangenen die notwendige und gesunde Basis bildet für eine zukünftige Gemeinschaft und Geschichte verschiedener Menschen, verschiedener Länder. Auch dann, wenn dabei deutlich wird, dass in vergangener Zeit Leid, Schmerz, Tod die einseitige brutale Sprache vieler Deutscher in Europa war. Durch diese Ausstellung und deren Erinnerung wird eine entgegengesetzte Sprache gesprochen, die jetzt und in Zukunft verbinden kann, die ein bewusstes aufeinander zugehen erst möglich macht. Und, die schlichtweg einem selbst gut tut.
  • andromeda
    am 19.03.2017
    Vielen Dank an Frau Staudacher und Herrn Högerle für ihre Öffentlichkeitsarbeit bzgl. geschichtlicher Aufarbeitung von NS-Verbrechen und Erinnerungskultur.

    Was mir jedoch nicht gefällt sind unkritische , euphemistische und zynische Sätze zu weiterem Unrecht , bei täglicher Aktualität bis in unsere Gegenwart hinein , wie :
    "Dann kamen 2001 2 Ehepaare aus Shavei Zion. Einer davon habe erzählt, sein Vater sei einer der Rexinger Kundschafter gewesen,die das Landstück in Palästina ausgesucht hätten."

    So einfach kommt "man" zu einem Stück Land: Einfach "kundschaften" und "auswählen". Solche simplen Beschreibungen verraten schon immer sehr bedenkliche Ideologien. "Leere , nicht genutzte Lebensräume" kennt man zuhauf in der Geschichte.

    Dazu die israelische NGO zochrot.org unter :
    http://zochrot.org/en/village/49349
    zu Shavei Zion u.a.

    "Shavey Tziyon and Regba are both close to the northern boundaries of al-Sumayriyya's lands; they were established on land that belonged to the Arab village of al-Mazra'a, which still exists. Shavey Tziyon was founded in 1936 as an armed fortification with a watchtower. A residential quarter called Shekhunat Chof was built nearby and was merged with Shabey Tziyon in 1949. Regba, established in 1946, is close to the village site."
    Hoffentlich gibt es auch Mittel für die Ausstellung dieser Seite der Shavei Zion - Geschichte .

    Was für die einen "Ort der Zuflucht und Verheißung" bedeutete, bedeutete für die anderen ethnische Säuberung und Vertreibung.
    Dazu das Buch Illan Pappe (israelischer Historiker): "Die ethnische Säuberung Palästinas."
    Seine Forschung ist längst akademischer Konsens , selbst der Zionist und Historiker Benny Morris stimmt mit der Darstellung der Geschehnisse überein.
    Pappes Quellen : v.a.n den 80ern freigegebene Dokumente der IDF(israelischen Armee) selbst , Ben Gurions Tagebücher , Int. Rote Kreuz , NYT - Berichte ,UN-Berichte ,israelische und palästinensische Zeitzeugen und Autoren , Graf Folke Bernadotte
    und seine Erfahrungen mit "Zuflucht und Verheißung."
    Weitere israelische, sog. "Neuen" (jungen) , Historiker dazu :
    Shlomo Sand , Moshe Zuckermann , Moshe Zimmermann .

    Zeugnisse von Israelis und Palästinensern unter :
    http://zochrot.org/en/testimony/all

    Bezüglich der deutschen aber auch alliierten Nachkriegs-behandlung von Verantwortlichen diese Lese-Empfehlung zum Thema Stuttgart/Württemberg und NS-Zeit:

    "Stuttgarter NS-Täter" zu bestellen über Kontext: .

    Die interessanteste Figur: Paul Binder , Mitverfasser des deutschen Grundgesetz , CDU-Mitglied .
    Davor Chef und verantwortlich für die reichsweite Aquirierung großer jüdischer Vermögen , nach Abtransport der Eigentümer in die Todeslager. NSDAP-Mitglied .

    Verwunderlich , daß trotz "jüdischer Vermächtnisse" an die CDU - Hessen (CDU-Spendenskandal) , und trotz der Herkunft vieler ihrer Parteimitglieder aus der NSDAP , die CDU für den radikalen Zionismus immer bester Verbündeter und Partner in Deutschland gewesen ist und bleibt.
    Siehe Hamburg und Frankfurt ganz aktuell.
    Zufall ? Eher nicht.
  • Thomas Neff
    am 17.03.2017
    Ein hochinteressanter Artikel zu einem spannenden Thema. Man kann Barbara und Heinz nur Danke sagen, für alles was sie geleistet haben und noch leisten. Kann jedem nur empfehlen diese Ausstellung zu besuchen. Gerne mehr von diesen Artikeln! Sie helfen daran zu erinnern, was der jüdischen Bevölkerung damals angetan wurde. So etwas darf nie wieder passieren.
  • Claudia Stein
    am 17.03.2017
    Dem Verfasser gelingt ein eindrucksvoll sensibler und lebendiger Artikel. In diesen Zeiten, wo Flucht und Vertreibung uns nicht nur aus der Historie bekannt sind, ist es umso wichtiger sich aus anderen Blickwinkeln der Geschichte zu nähern. Geschichte begreifbar zu erinnern. Gestern. Heute. Morgen.
  • Sarah Davis
    am 16.03.2017
    Danke an Oliver Stenzel für diesen wundervollen und detaillierten Artikel! Er bringt seinem Leser nicht nur diese sehr empfehlenswerte Ausstellung näher, sondern auch die ansteckende Begeisterung von Barbara Staudacher und Heinz Högerle für die Gedenkstätten-Arbeit. Ein Besuch der Ausstellung - auch mit Kindern - hinterlässt intensive Eindrücke und bringt uns dank der Verbindung zu Ort und Menschen das Thema sehr nahe und ermöglicht eine gute Diskussionsbasis in der Familie.
  • Ines Mayer
    am 16.03.2017
    Dass Heinz Högerle und Brigitte Staudacher unglaublich viel bewegt haben und bewegen, ist seit langem bekannt. In diesem Artikel gelingt es dem Verfasser jedoch, die beiden auf eine sehr einfühlsame Weise zu würdigen. Besonders berührend finde ich dabei die Geschichten über späte Familienzusammenführungen, welche die beiden auf der Basis ihrer beeindruckenden Datenbank ermöglichen. Dass sich hier Verwandte finden, die vorher nichts voneinander wussten, ist ein wahres Glück - und wiegt noch mehr als das Bundesverdienstkreuz, das Högerle und Staudacher völlig verdient erhalten haben.

    Viel Erfolg mit der aktuellen Ausstellung und für die weitere Arbeit!
  • L. Eberhardt
    am 16.03.2017
    ehre wem ehre gebürt.
    Schöner lebendiger Artiikel über die unermüdliche Arbeit.
    Arbeit lohnt sich, das zeigt das Engagement der in dem Artikel Beschriebenen, die seit jahren unermüdlich daran arbeiten. Ja ihren Beruf zur Berufung in der Sache Betsal nutzen.
    Arbeit geht ihnen nie aus....
    Einfach großartig was da sei Jahren an Arbeit läuft.
    Der Un-Ruhstand öffnet möglicherweise ein ganz grosse zeitfenster für die weitere Arbeit.
  • Birgitt Michalek
    am 16.03.2017
    Der mit vielen Hintergrundinformationen ausgestattete Artikel führt sehr gelungen die Arbeit des Vereins vor Augen und betont, wie wichtig das Engagement von Einzelpersonen ist.
    Als Lehrerin hatte ich Barbara Staudacher und Heinz Högerle in meiner Schule, einer beruflichen Schule, zu Besuch. Sie stellten einen Teil ihrer Ergebnisse vor, von denen auch im Artikel zu lesen ist. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt und konnten Geschichtsunterricht einmal anders erleben.
    Der Artikel motiviert, die Ausstellung in Horb zu besuchen - meinen Klassen werde ich das ans Herz legen.
  • Harald Weiß
    am 16.03.2017
    Ein gut recherchierter und ansprechend geschriebener Text, der sich einem Thema widmet, dessen Bedeutung im Thema selbst liegt und nicht in der Häufigkeit und der Lautstärke, in der darüber berichtet wird.
  • Regine Bonfert
    am 16.03.2017
    Dieser Artikel beschreibt die aktuellr Ausstellung und ihre verantwortlichen Macher sehr gut. Ein Besuch ist nachdrücklich zu empfehlen. Das Haus, in dem das Museum jüdischer Betsaal lirgt, gehört darüber hinaus zu den achitektonischen Juwelen von Horb.

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