30 000 Menschen demonstrierten am 20. September in Stuttgart – der SUV-Fahrer in der Bildmitte hat's zu spät bemerkt. Mehr Bilder vom Protestwochenende per Klick auf den Pfeil.

30 000 Menschen demonstrierten am 20. September in Stuttgart – der SUV-Fahrer in der Bildmitte hat's zu spät bemerkt. Mehr Bilder vom Protestwochenende per Klick auf den Pfeil.

Wer die Welt in der Hand hält, sollte sie nicht auspressen wie eine Zitrone.

Wer die Welt in der Hand hält, sollte sie nicht auspressen wie eine Zitrone.

Alles Schulschwänzer? Von wegen!

Alles Schulschwänzer? Von wegen!

Junge waren aber auch am Start.

Junge waren aber auch am Start.

Die Erde wünscht sich ein System, in dem sie überleben kann.

Die Erde wünscht sich ein System, in dem sie überleben kann.

Die Kundgebung am Schlossplatz.

Die Kundgebung am Schlossplatz.

Ihre Zukunft wollen sie selbst in die Hand nehmen.

Ihre Zukunft wollen sie selbst in die Hand nehmen.

Gnug isch gnug.

Gnug isch gnug.

Autonome blockierten "Profiteure der Klimazerstörung", hier die Deutsche Bank.

Autonome blockierten "Profiteure der Klimazerstörung", hier die Deutsche Bank.

Blockade-Aktionen machen dem Autoverkehr das Leben schwer. Hier am Charlottenplatz ...

Blockade-Aktionen machen dem Autoverkehr das Leben schwer. Hier am Charlottenplatz ...

... aber auch auf der Paulinenbrücke.

... aber auch auf der Paulinenbrücke.

Doggos for Future (und gegen die dreckskapitalistische Hundesteuer!).

Doggos for Future (und gegen die dreckskapitalistische Hundesteuer!).

Neue Allianzen: Der Fuss e.V. macht mit beim Kesselbambule-Bündnis.

Neue Allianzen: Der Fuss e.V. macht mit beim Kesselbambule-Bündnis.

Auch dieser Herr hält offenkundig nicht allzu viel von der Automobilindustrie, ihren Vorsitzenden und der Luftnummer SUV.

Auch dieser Herr hält offenkundig nicht allzu viel von der Automobilindustrie, ihren Vorsitzenden und der Luftnummer SUV.

Was ist denn das? Demonstranten in der Bannmeile des Landtags!

Was ist denn das? Demonstranten in der Bannmeile des Landtags!

Und auf der B14 lässt die Polizei Autoblockierer einfach passieren! Man werde heute keine Maßnahmen ergreifen, teilt ein Sprecher zur allgemeinen Verwunderung mit.

Und auf der B14 lässt die Polizei Autoblockierer einfach passieren! Man werde heute keine Maßnahmen ergreifen, teilt ein Sprecher zur allgemeinen Verwunderung mit.

Der Blick auf die Blockade aus der Kontext-Redaktion.

Der Blick auf die B-14-Blockade aus der Kontext-Redaktion.

Das Resultat: ein fröhliches Picknick auf dem Raum, der normalerweise Autos vorbehalten ist.

Das Resultat: ein fröhliches Picknick auf dem Raum, der normalerweise Autos vorbehalten ist.

Den Kleinen jedenfalls hat's gefreut, sich hier austoben zu können.

Den Kleinen jedenfalls hat's gefreut, sich hier austoben zu können.

Ausgabe 443
Schaubühne

Aufbruch in die neue Welt

Von Minh Schredle
Fotos: Joachim E. Röttgers und Jens Volle
Datum: 25.09.2019
Der größte Klimastreik in der Menschheitsgeschichte "darf nicht der Höhepunkt sein", heißt es seitens der Fridays-for-Future-Bewegung. "Sondern nur ein Anfang." Bei so viel gesellschaftlicher Dynamik gehört eine ordentliche Portion Mut dazu, eine so dreiste Mogelpackung vorzulegen wie das, was die Bundesregierung Klimaschutzpaket nennt.

In Tübingen, der Stadt mit 90 000 Einwohnern, in der am 20. September 2019 mehr als jeder Zehnte für einen Klimaschutz auf die Straße ging, der seinen Namen verdient, läuteten am vergangenen Freitag alle Kirchenglocken um fünf vor zwölf. Ein Zeichen, wie sehr die Zeit drängt.

Will Deutschland seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen und die Pariser Klimaschutzziele erfüllen, an denen das Schicksal der Menschheit hängt, bleiben, gemessen an den aktuellen Treibhausgasemissionen der Nation, nicht einmal acht Jahre. Dann ist das Budget verspielt. Dann sind die 6600 Millionen Tonnen CO2, die laut dem Sachverständigenrat für Umweltfragen insgesamt noch aufs Konto der Deutschen gehen dürfen, in die Luft geblasen.

Umweltzerstörung wird weiterhin bezuschusst

Die Bepreisung von CO2 wird mitunter als wirksamstes Instrument gehandelt, klimaschädliche Emissionen einzudämmen. Pro Tonne sollen ab 2021 zehn Euro fällig werden, darauf konnte sich die Bundesregierung am vergangenen Freitag nach 19 Stunden Verhandlung einigen. Das Umweltbundesamt hätte 180 Euro pro Tonne empfohlen – das wäre der Preis, der die tatsächlichen Kosten der Schadstoff-Emissionen für Mensch und Natur angemessen berücksichtigt. Umgekehrt heißt das: So lange der CO2-Preis niedriger ausfällt, handelt es sich um eine verdeckte Subvention, die eine entstehende Last nicht ihren Verursachern, sondern der Allgemeinheit aufbürdert. "Politik ist das, was möglich ist", verteidigte Kanzlerin Angela Merkel die als "Klimaschutzpaket" bezeichneten Eckpunkte. Doch eine mögliche Welt ist anders.

"Fakt ist, dass es einen Wandel geben wird", sagt Nisha Toussaint-Teachout, die für "Fridays for Future Stuttgart" spricht. "Entweder jetzt und kontrolliert. Oder später im Chaos." In Stuttgart haben sich Gleichgesinnte der Schulstreikenden im Bündnis "Kesselbambule" zusammengetan, mit dabei sind neben den Fridays for Future auch die BI Neckartor, Ende Gelände, Extinction Rebellion, Freifahren Stuttgart, SÖS, Fuss e.V. und die Interventionistische Linke. Gemeinsam wollen sie sich für tiefgreifendere Maßnahmen in der Klimapolitik einsetzen. Etwa dafür, umwelt- und klimaschädliche Subventionen sofort zu beenden – das Bundesumweltamt beziffert diese mit circa 57 Milliarden Euro pro Jahr.

Wenn sich nun Medien oder Politiker über "zu hohe Kosten" beschweren, die durch eine CO2-Bepreisung entstehen würden, fußt das auf einem Denkfehler. Nicht die neuen Kosten für Kohlestrom und CO2-Ausstoß sind zu hoch – sondern die alten waren zu niedrig. Das energiehungrige Wachstum der vergangenen Jahrzehnte war in diesem Ausmaß nur möglich durch einen Kredit zulasten der Umwelt, den nun nachfolgende Generationen begleichen müssen und der nur umso dramatischer ausfällt, je länger sich die Welt neu verschuldet.

Gerade für diejenigen, die den freien Wettbewerb als ideale Grundlage für Innovation und Fortschritt anführen, müsste die massive Bezuschussung fossiler Energien eigentlich ein Dorn im Auge sein. Denn sie benachteiligt Investitionen in klimaneutrale Energiegewinnung ganz erheblich.

Geringe Erwartungen "massiv untertroffen"

Bislang gibt es aber keine Anzeichen, dass die große Koalition hier umdenken wollte. Im Gegenteil wird die Begünstigung fossiler Energien in den aktuellen Eckpunkten, die als Klimaschutz verkauft werden, nur noch weiter forciert. Zwar soll die CO2-Bepreisung schrittweise angehoben werden. Allerdings ist ebenfalls eine Obergrenze angedacht, die mit 35 bis 60 Euro pro Tonne deutlich unter den reellen Kosten liegt. Zeitgleich wird die Windkraft sabotiert, indem neue Kriterien zur Standortfindung angedacht sind – gemäß derer sich die möglichen Flächen für Windkraftanlagen laut Umweltbundesamt halbieren.

"Meine Erwartungen ans Klimakabinett waren extrem niedrig. Aber sie wurden noch massiv untertroffen", schreibt Volker Quaschning, Professor für Erneuerbare Energiesysteme, der als Sprecher der Scientists for Future bekannt wurde und nachschiebt, dass man ja "eigentlich" als Wissenschaftler sachlich bleiben müsse. "Aber jetzt kann ich gar nicht so viel essen, wie ich nach dem Klimaschutzpaket kotzen möchte. Lustlos, visionslos, existenzbedrohend für unsere Kinder."

Doch zugleich wächst der Widerstand, die Welt ist im Wandel. In Tübingen berichtet eine 21-Jährige, sie hätten im Januar mit fünf Leuten angefangen, für Klimaschutz zu demonstrieren. Am vergangenen Freitag waren es fast 10 000. Ebenso in Mannheim und Heidelberg. 11 000 in Karlsruhe, 20 000 in Freiburg, 30 000 in Stuttgart, weltweit mehrere Millionen in über 2000 Städten "Das darf nicht der Höhepunkt sein", sagt die Aktivistin aus Tübingen. "Das muss der Anfang sein." Und sie ist überzeugt: "Die Gesellschaft ist weiter als die Entscheidungsträger."

Kein Wachstum auf einem toten Planeten

In einer emotionalen Rede vor den Vereinten Nationen bezeichnete Greta Thunberg vor wenigen Tagen die Vorstellung von endlosem Wachstum bei begrenzten Ressourcen als "Märchen". Und die Position, dem Schutz der Umwelt eine höhere Priorität als dem der Industrie einzuräumen, könnte – was noch vor einem Jahr völlig undenkbar schien – mehrheitsfähig werden in der Bundesrepublik. Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend finden 63 Prozent der Wahlberechtigten, der Klimaschutz sollte auch dann Vorrang haben, wenn darunter das Wirtschaftswachstum leidet – sogar Sympathisanten von CDU und FDP teilen diese Ansicht zu 63 respektive 58 Prozent. Einzig die Anhänger der AfD finden mehrheitlich (55 Prozent), das Wirtschaftswachstum habe unbedingt Vorrang.

Sie könne nicht für die globale Klima-Bewegung sprechen, stellt Nisha Toussaint-Teachout von den Fridays for Future Stuttgart voran. Aber: "Auf einem toten Planeten gibt es kein Wirtschaftswachstum." Daher verfolge das Bündnis in der Landeshauptstadt, wie die Kesselbambule-Sprecherin Paula Bär ergänzt, das Ziel eines grundlegenden Systemwechsels: "Auto- und Energiekonzerne machen mit der Zerstörung des Klimas Profite, während Existenzgrundlagen weltweit, insbesondere im globalen Süden, bedroht werden."

Offenbar halten immer weniger Menschen das für ein zukunftsfähiges Modell.


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6 Kommentare verfügbar

  • hans drager
    am 29.09.2019
    Erwärmung der Erde, Anstieg der Weltmeere, Untergang erst der Küstenstädte, dann ganzer Regionen, jetzt schon in Asien, demnächst auch hier. Die Antwort der Regierung in ihrem „Klimapaket“, zusammengefasst in vier Worten: Wir lassen euch absaufen. Hauptsache, der Profit überlebt. Haben die auf den Sterbe-Etat Gesetzten nicht jedes Recht zu rebellieren, zu boykottieren, zu sabotieren, zu revolutionieren?

    „Sollen Sie doch Kuchen essen“, sagte Marie Antoinette, Frau des französischen Königs, als die Bevölkerung hungerte, weil sie kein Brot hatte. Wenige Jahre später war sie durch die französische Revolution nicht nur politisch tot (Guillotine 1793, 9 Monate nach ihrem Mann).

    Zynismus gegenüber dem Überlebensinteresse der Bevölkerung, diese gegen alle gerichtete Kränkung, war in der Geschichte schon öfters Auslöser für sehr grundlegende gesellschaftliche Veränderungen. Und es ist ja nicht nur beim Klima so: Die einen haben das Recht, Millionen zu machen und die Lebensgrundlagen aller zu zerstören, die große Mehrheit hat das Recht, krank gemacht zu werden und unterzugehen.

    Was folgt daraus? „Wo der Staat in einem kapitalistischen System nichts weiter ist, als die Vollzugsinstanz der Wirtschaft gegen den Menschen, ist es nicht mehr als das Gebot der Selbstverteidigung und Notwehr, das von den Betroffenen wahrgenommen wird, wenn sie der Gewalt, sei es auch mit noch so unzulänglichen Mitteln, entgegentreten“ (SPK – Aus der Krankheit eine Waffe machen).
  • PeterPan
    am 25.09.2019
    Zwei Dinge finde ich wichtig als Erkenntnisse und Basis für künftiges Handeln - vor dem Hintergrund der Endlichkeit der Resourcen des Planeten - zu berücksichtigen:
    Erstens)
    Die Menschheit erreicht jedes Jahr zu einem früheren Zeitpunkt den Tag, an dem sie ihr Resourcen-Budget für das Jahr verbraucht hat, und von da an auf Pump lebt. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Menschheit genau diese Praxis schnellstmöglich ändern muss, denn dieser Tag (Earth overshoot day) liegt inzwischen im Juli.

    Zweitens)
    Wenn es sich mit den Emissionen von CO2 und anderen sogenannten "Klimagasen" genauso verhält: "Wir emmittieren davon Zuviel um das 1,5 oder 2 Grad Ziel einzuhalten" - dann gilt hier das selbe. Und weniger Resourcen-Verbrauch würde logischerweise auch zu weniger Emmissionen führen.

    Dabei ist es erst einmal auch egal, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht. Er wird auf jeden Fall von Menschen bewältigt werden müssen. Und zwar von so vielen Menschen wie nie zuvor auf der Erde gelebt haben, und die nie zuvor in dieser Zahl ein solches Ereignis hatten. Die Erde mag schon öfter Klimawandel gehabt haben, der Mensch aber bestenfalls einen kleinen, und damals waren nicht mal eine Milliarde Menschen auf dem Planeten. Da gab es Platz zum Ausweichen, Flüchten, aber heute?

    Wenn die Menschheit diese Aufgabe bewältigen will, muss sie raus aus ihren nationalen Denkmustern, sie muss die Aufgabe als globale Aufgabe begreifen, die nur durch globales Handeln zu bewältigen ist. Dazu gehört, dass die technisch innovativen Lösungen allen zur Verfügung stehen müssen, egal sie sie "bezahlen" können oder nicht. Und dazu gehört, dass die Menschen in den zuerst bedrohten Gegenden auch von den Menschen gerettet und unterstützt werden, die noch nicht bedroht sind. Es ist eine globale Verantwortung für alle Mitmenschen erforderlich, eine echte Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, die nicht fragt ob von den Betroffenen etwas "geleistet" wurde. Wer so fragt, koppelt (Über-)Lebensrecht an Leistung. Das widerspricht der Menschenrechts-Charta der Vereinten Nationen, die immer noch ein beeindruckendes Werk ist und endlich zu wahrer Wirksamkeit geführt werden muss.

    Wenn das "grenzenlose Wachstum" dem Kapitalismus inne wohnt und er davon nicht lassen kann, dann ist das fatal und ein Grund sich von ihm zu verabschieden. Aber was ist der Grund im Kapitalismus, dieses Wachstum nötig zu haben? - Es ist m.E. die herrschende Geldpolitik. Wenn Kapital sich "vermehren" muss, weil zur Refinanzierung auch die "Leihgebühr" (Zins) erwirtschaftet werden muss, dann liegt hier doch mindestens EIN wichtiger Motor, der zu eliminieren ist. Geld darf kein Selbstzweck sein. Geld arbeitet nicht. Geld vermehrt sich auch nicht. Dieser Grundfehler im Gewebe unserer Wirtschaftsordnung muss dringendst ausgebessert werden. Dann der Rest.
  • Ernest Petek (Markt 33200)
    am 25.09.2019
    Erinnert an den "Dreisten" beim Prellbock versetzen, der in 2010 den Bericht des BRH aus Okt. 2008 nicht kennen will, wie auch unser OB Wolfgang Schuster bei der anschließenden Befragung durch Frontal 21 Reporter...

    Grube mit Angriff „Ich weiß gar nicht, wieso Sie mir eine so dreiste Frage stellen können!“ 2. März 2010 ZDF Frontal 21 Baubeginn STUTTGART 21 https://www.youtube.com/watch?v=FgPKEBEbUGs#t=4m11s ab Min. 4:11 Rüdiger Grube

    OB Wolfgang Schuster nicht minder "kenntnisreich"
    Ab Min. 4:58 Journalist „1,2 Milliarden mindestens fehlen allein fürs Bahnhofsprojekt. Hinzu kommen ne weitere Milliarde die fehlen für die Neubaustrecke nach Ulm.“ Ab Min. 5:07 OB W. Schuster „Ah. Es gibt klare Beschlüsse des Bundes dazu. Ehm. Des wird, eh, insoweit eh. Weiß ich nicht ehm, aus welcher Zeit dieses ist.“ »schaut auf den hingehaltenen BRH-Bericht« Journalist „Des ist der Bundesrechnungshof von 2008.“ OB Wolfgang Schuster „Ehm. Da müssen se die, eh, die den Bund fragen.“ Sprecher ab Min. 5:26 „Bahnchef Grube vertraut lieben seinem Projektleiter Hany Azer. Der war schon für den Bau des Berliner Hauptbahnhofs verantwortlich.“ https://www.youtube.com/watch?v=FgPKEBEbUGs#t=4m58s

    StZ 04.09.2019, 17:44 Uhr Treffen der Bürgermeister | Die OB-Einladung aufs Weindorf versäumt keiner
    Jedes Jahr trifft sich die Riege der amtierenden und früheren Bürgermeister auf dem Weindorf. OB Fritz Kuhn setzt die Tradition fort … Mit der akademischen Viertelstunden-Verspätung trudeln sie dann doch ein: Susanne Eisenmann, frühe Schulbürgermeisterin und jetzt Ministerin fürs gleiche Ressort. Und Alt OB und Kuhn-Vorgänger Wolfgang Schuster. „So viel hat sich ja doch nicht geändert“, kann Rolf Lehmann zufrieden feststellen. ... https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.treffen-der-buergermeister-die-ob-einladung-aufs-weindorf-versaeumt-keiner.eb8bc19c-3b66-4eea-918b-b45181032c28.html
  • Brigitte T. Wagner
    am 25.09.2019
    Was ist bitteschön an Hundesteuer "dreckskapitalistisch"? Offenbar will man damit sagen, man möchte kein Hundesteuer zahlen. Abgesehen davon, dass das erstmal gar nichts mit Kapitalismus zu tun hat, wäre ich auch in paradiesischen Zuständen sehr dafür, dass Hundehalter*innen für die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde verantwortlich gemacht werden. Und wenn es Steuerungsmöglichkeiten gäbe, dass den Hunden ein Leben in Großstädten erspart bliebe, würde ich die auch einsetzen wollen.
    • PeterPan
      am 25.09.2019
      Was hat der Kommentar mit dem Artikel zu tun? Wo kommt da die Hundesteuer vor?
    • Hartmut Hendrich
      am 25.09.2019
      Ihr Beitrag veranlasste mich, den Text nochmal zu lesen. Meinte ich doch, etwas überlesen zu haben, konnte aber keinen Bezug finden. In der Bildstrecke fand ich das Bild mit Hund allerdings schon vorher wenig passend. Bei der Auswahl galt scheinbar die Devise: Etwas mit Tieren geht immer. Mir kam dabei eher der Gedanke, dass wohl nicht alle Demonstranten wirklich für gleiche Ziele demonstrieren. Die Bildunterschrift, auf die Sie sich beziehen, las ich erst beim nochmaligen Betrachten des Bildes. Diese wirkt schon etwas unpassend. Vielleicht aber wollte die Redaktion auf ironische Weise ähnliche Assoziationen zum Ausdruck bringen, wie ich sie oben nannte.

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