Bild 1 von 16: Karikatur von Hans-Joachim Stenzel („zel“) zu Verhaftungen wegen eines angeblich geplanten Bombenanschlags auf US-Vizepräsident Humphrey (Bild/Berlin, 7. April 1967). Tatsächlich war nur ein Puddingattentat geplant.

Bild 1 von 16: Karikatur von Hans-Joachim Stenzel („zel“) zu Verhaftungen wegen eines angeblich geplanten Bombenanschlags auf US-Vizepräsident Humphrey (Bild/Berlin, 7. April 1967). Tatsächlich war nur ein Puddingattentat geplant.

Karikaturen von H.J. Stenzel in der Berliner „Bild“ (l.) und der Berliner Morgenpost (r.) vom 3. Juni 1967, dem Tag nach den blutigen Protesten gegen den Schah-Besuch und den tödlichen Schüssen auf Benno Ohnesorg.

Karikaturen von H.J. Stenzel in der Berliner „Bild“ (l.) und der Berliner Morgenpost (r.) vom 3. Juni 1967, dem Tag nach den blutigen Protesten gegen den Schah-Besuch und den tödlichen Schüssen auf Benno Ohnesorg.

Nach den Protesten gegen den Schah-Besuch blüht das Feindbild Student: H.J. Stenzel karikiert linke Studenten (hier: Berliner Morgenpost, 4. Juni 1967) mit Vorliebe als brutal und meist auch leicht dümmlich aussehende Schlägertypen.

Nach den Protesten gegen den Schah-Besuch blüht das Feindbild Student: H.J. Stenzel karikiert linke Studenten (hier: Berliner Morgenpost, 4. Juni 1967) mit Vorliebe als brutal und meist auch leicht dümmlich aussehende Schlägertypen.

Willkür mit Keulen und Mao-Bibeln: das Terrorregime der linken Randalierer, wie es sich Karikaturist H. J. Stenzel kurz nach den Steinwürfen gegen mehrere "Berliner Morgenpost"-Filialen vorstellt ("Bild"/Berlin, 5. Februar 1968).

Willkür mit Keulen und Mao-Bibeln: das Terrorregime der linken Randalierer, wie es sich Karikaturist H. J. Stenzel kurz nach den Steinwürfen gegen mehrere "Berliner Morgenpost"-Filialen vorstellt ("Bild"/Berlin, 5. Februar 1968).

Nicht nur gefährlich, sondern auch ungewaschen: Studententypen von H. J. Stenzel in der "Berliner Morgenpost" (28. November 1967).

Nicht nur gefährlich, sondern auch ungewaschen: Studententypen von H. J. Stenzel in der "Berliner Morgenpost" (28. November 1967).

Nicht als Schlägertyp, aber durch DDR-Kontakte ebenso gefährlich erscheint der Vertreter des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS) in der Karikatur von Oskar (bürgerlich: Hans Bierbrauer) in der Berliner Morgenpost (30. Juli 1967).

Nicht als Schlägertyp, aber durch DDR-Kontakte ebenso gefährlich erscheint der Vertreter des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS) in der Karikatur von Oskar (bürgerlich: Hans Bierbrauer) in der Berliner Morgenpost (30. Juli 1967).

Verdrehte Perspektive eines isolierten Sonderlings: Eher wirr als gefährlich erscheint Dutschke bei seinem ersten karikaturistischen Auftritt in einem Springer-Blatt (B.Z., 18. September 1967), gezeichnet von „Kay“ Paul Labowsky.

Verdrehte Perspektive eines isolierten Sonderlings: Eher wirr als gefährlich erscheint Dutschke bei seinem ersten karikaturistischen Auftritt in einem Springer-Blatt (B.Z., 18. September 1967), gezeichnet von „Kay“ Paul Labowsky.

Dämonischer – und als Inspiration für Krawallmacher – zeichnet H. J. Stenzel Dutschke in einer Karikatur, die einem Tag nach einem "Spiegel"-Titel mit dem Studentenführer erscheint ("Bild"/Berlin, 12. 12. 1967).

Dämonischer – und als Inspiration für Krawallmacher – zeichnet H. J. Stenzel Dutschke in einer Karikatur, die einem Tag nach einem "Spiegel"-Titel mit dem Studentenführer erscheint ("Bild"/Berlin, 12. 12. 1967).

Bemerkenswert ist der Halbsatz rechts unter der Karikatur: „…so haben wir auch mal angefangen! A.H.“ Ein Hitler-Zitat, durch das Zeichner H.J. Stenzel die Studentenbewegung mit der NSDAP gleich setzt (Berliner Morgenpost, 5. November 1967).

Bemerkenswert ist der Halbsatz rechts unter der Karikatur: „…so haben wir auch mal angefangen! A.H.“ Ein Hitler-Zitat, durch das Zeichner H.J. Stenzel die Studentenbewegung mit der NSDAP gleich setzt (Berliner Morgenpost, 5. November 1967).

Noch unverhohlener gedeihen die Faschismus-Analogien, nachdem am 2. Februar 1968 bei mehreren Berliner-Morgenpost-Filialen die Scheiben mit Steinen eingeworfen worden sind. Karikatur von Karl-Heinz Schoenfeld (Bild/Berlin, 3. Februar 1968).

Noch unverhohlener gedeihen die Faschismus-Analogien, nachdem am 2. Februar 1968 bei mehreren Berliner-Morgenpost-Filialen die Scheiben mit Steinen eingeworfen worden sind. Karikatur von Karl-Heinz Schoenfeld (Bild/Berlin, 3. Februar 1968).

Und so findet sich auch Rudi Dutschke in der B.Z. vom 15. Februar 1968 in Hitler-Pose wider. Damit kein Zweifel aufkommt, hat Karikaturist Paul Labowsky ihm neben typischer Körperhaltung noch mit SS-Runen „SDS“ auf den Gürtel geschrieben.

Und so findet sich auch Rudi Dutschke in der B.Z. vom 15. Februar 1968 in Hitler-Pose wider. Damit kein Zweifel aufkommt, hat Karikaturist Paul Labowsky ihm neben typischer Körperhaltung noch mit SS-Runen „SDS“ auf den Gürtel geschrieben.

Kein neuer Hitler, aber womöglich ein pathologischer Fall: Der Titel von Wilhelm Hartungs Karikatur für „Die Welt“ (21. Februar 1968) lädt zum Deuten ein. Nach Kugeln suchen die Männchen nicht, es ist noch sechs Wochen vor dem Attentat.

Kein neuer Hitler, aber womöglich ein pathologischer Fall: Der Titel von Wilhelm Hartungs Karikatur für „Die Welt“ (21. Februar 1968) lädt zum Deuten ein. Nach Kugeln suchen die Männchen nicht, es ist noch sechs Wochen vor dem Attentat.

Kurz nach dem Attentat auf Dutschke zeichnet Karikaturist Oskar den DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht in die Mitte von Demonstranten (Berliner Morgenpost, 14. April 1968).

Kurz nach dem Attentat auf Dutschke zeichnet Karikaturist Oskar den DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht in die Mitte von Demonstranten (Berliner Morgenpost, 14. April 1968).

Blinder Furor: Fünf Tage nach den Schüssen auf Dutschke lässt H. J. Stenzel seine stereotypen studentischen Schläger auf ein neues Ziel los ("Bild"/Berlin, 16. April 1968).

Blinder Furor: Fünf Tage nach den Schüssen auf Dutschke lässt H. J. Stenzel seine stereotypen studentischen Schläger auf ein neues Ziel los ("Bild"/Berlin, 16. April 1968).

Am gleichen Tag unterstellt eine Karikatur von Wolfgang Hicks (Die Welt, 16. April 1968) den demonstrierenden Studenten, Werbekolonne der rechtsextremen NPD zu sein – die Landtagswahlen in Baden-Württemberg stehen kurz bevor.

Am gleichen Tag unterstellt eine Karikatur von Wolfgang Hicks (Die Welt, 16. April 1968) den demonstrierenden Studenten, Werbekolonne der rechtsextremen NPD zu sein – die Landtagswahlen in Baden-Württemberg stehen kurz bevor.

NPD-Erfolg dank radikaler Linken: Zwei Oskar-Karikaturen in der Berliner Morgenpost, die linke vom 28. April 1968 zu der Landtagswahl in Baden-Württemberg (die NPD zog mit 9,8 Prozent in den Landtag ein), die rechte vom 17. Mai 1968.

NPD-Erfolg dank radikaler Linken: Zwei Oskar-Karikaturen in der Berliner Morgenpost, die linke vom 28. April 1968 zu der Landtagswahl in Baden-Württemberg (die NPD zog mit 9,8 Prozent in den Landtag ein), die rechte vom 17. Mai 1968.

Ausgabe 204
Schaubühne

Der Studentenführer in Hitler-Pose

Von Oliver Stenzel; Karikaturen: medienarchiv68.de
Datum: 25.02.2015
Am 7. März 2015 wäre Rudi Dutschke, Galionsfigur der 68er-Studentenbewegung, 75 Jahre alt geworden. Dass er schon im Dezember 1979 starb, war die Folge eines Mordanschlags vom 11. April 1968. Unter den Studenten machten damals viele den Springer-Verlag für das Attentat verantwortlich, da dessen Zeitungen monatelang gegen "linke Randalierer" gehetzt hätten. Eine Galerie mit Karikaturen aus Springer-Blättern aus dieser Zeit.

"Springer - Mörder! Bild hat mitgeschossen!" Diese Slogans skandierten viele Demonstranten am 12. April 1968 in Berlin, einen Tag, nachdem Rudi Dutschke von dem 24-jährigen Münchner Hilfsarbeiter Josef Bachmann durch drei Schüsse lebensgefährlich verletzt worden war. Dass der Springer-Konzern, der durch seine Zeitungen Bild, Die Welt, Berliner Morgenpost und B.Z. eine gewaltige Meinungsmacht nicht nur im damaligen West-Berlin darstellte, für das Attentat zumindest mitverantwortlich war, galt als ausgemacht; immerhin hatten die Blätter des Konzerns monatelang aggressiv gegen die Studentenbewegung agitiert.

Attentäter Bachmann hatte bei seiner Verhaftung kein Springer-Blatt, sondern einen Ausschnitt der rechtsradikalen Deutschen Nationalzeitung bei sich. Die Slogans indes wirkten austauschbar. Auf dem Nationalzeitungs-Ausschnitt vom 22. März 1968 stand zu lesen: "Stoppt Dutschke jetzt! Sonst gibt es Bürgerkrieg." Schon einige Wochen vorher, am 7. Februar, rief ein Artikel der Bild-Zeitung unter der Überschrift "Stoppt den Terror der Jung-Roten jetzt!" kaum verhohlen zum Handeln auf: "...man darf auch nicht die ganze Drecksarbeit der Polizei und ihren Wasserwerfern überlassen."

Für Rudi Dutschkes erst nach seinem Tod geborenen Sohn Marek ist dabei "unerheblich, ob Josef Bachmann selbst die 'Bild'-Zeitung gelesen oder die Parolen irgendwo aufgeschnappt hat, als er beschloss, meinen Vater zu erschießen. Die Parolen der Springer-Presse waren längst in die Mitte der Gesellschaft gedrungen", schreibt er 2012 in einem Gastbeitrag für den Spiegel.

Dass die Parolen der Springer-Blätter damals zumindest denen eines Großteils der Gesellschaft nicht fern waren, legt eine Großdemonstration von 80 000 Menschen gegen die Studentenbewegung in Berlin am 21. Februar 1968 nahe, auf der immer wieder "Dutschke raus!" skandiert wurde und Transparente mit Aufschriften wie "Dutschke, Volksfeind Nummer eins" zu sehen waren. Schürte Springer den Hass auf die Studentenbewegung oder versuchten seine Zeitungen eher, bestehende Ressentiments zu bedienen? An Deeskalation, soviel lässt sich sagen, waren die Verlagsblätter jedenfalls eher nicht interessiert.

Keulenbewehrt und affenbehaart: Linke Studenten als Feindbilder

Die Ikonographie der linken Bedrohung lieferten dabei auch die Karikaturisten der Springer-Blätter, allen voran der für die Berliner Morgenpost und Bild arbeitende Hans-Joachim Stenzel (nicht mit dem Autor dieser Zeilen verwandt), der stets mit dem Kürzel "zel" signierte. Die von ihm gezeichneten Studenten sind "rauhe Muskelprotze, keulenbewehrt, affenbehaart, pflasterverklebt. Intellektuelle Gorillas, mit denen der AStA der FU ganze Gangsterfilm-Serien bestücken könnte", wie es das linke Informationsblatt "Berliner Extra-Dienst" schon im Dezember 1967 recht treffend beschreibt.

Auch die anderen Karikaturisten des Verlags schießen, meist wenig subtil, gegen die Studentenbewegung, "doch keiner versteht den braven Bürger so schön das Gruseln zu lehren wie '-zel'", so der Extra-Dienst. Stenzels stereotype Randalierer folgen dabei, so abstrus die Darstellung meist wirkt, alten Traditionen der Feindbilddarstellung: Der grobschlächtige Barbar mit Keule, mal bedrohlich wirkend, mal eher dümmlich, gehörte schon im 19. Jahrhundert zum Fundus der Karikaturisten, wenn es galt, den Gegner zu markieren und herabzusetzen.

Dutschke ist dabei eher selten das Objekt der Karikaturisten, ganze vier Karikaturen über ihn finden sich für die Jahre 1967 und 68 in den Springer-Zeitungen. Doch darunter ist eine der infamsten: Für die B:Z. vom 15. Februar 1968 zeichnet ihn Paul Labowsky in offensichtlicher Hitler-Pose zu Anhängern sprechend, eine Hand hinter dem Rücken, die andere wie an einem Koppelschloss in den Gürtel eingehakt. Und damit nur keine Zweifel an der Analogie aufkommen, steht in SS-Runen "SDS" auf seinem Gürtel geschrieben und unter dem Bild ein Zitat: "Als ich vor Jahren als unbekannter Student..."

Faschismus-Analogien sind, neben der häufigeren Beschwörung einer kommunistischen Gefahr durch die Studenten, keineswegs selten in den Karikaturen und Artikeln dieser Jahre. Ein Damm scheint zu brechen, als am 2. Februar 1968 die Scheiben von sechs Berliner-Morgenpost-Filialen mit Steinen eingeschmissen werden. Niemand kommt zu Schaden, doch in den Springer-Blättern entfaltet sich Furor.

"Etliche Karikaturen waren verleumderisch"

Die Palette der dabei bemühten Vergleiche wirkt heute regelrecht hanebüchen: Eine Karikatur in der Bild vom 3. Februar 1968 stellt die Reichspogromnacht 1938 und die "neuen" Steinwürfe nebeneinander, und in der Berliner Morgenpost gleichen Datums steht auf der Titelseite: "So finge es schon einmal an in Deutschland: Fast genau 35 Jahre nach der 'Machtergreifung' und dem folgenden Terror gegen Andersdenkende flogen in Berlin wiederum Steine." Von "SA-Methoden" ist die Rede, selbst der Berliner Justizsenator Hans-Günter Hoppe spricht von "faschistischen Methoden". Vor dem Hintergrund dieser Radikalisierung ist zu verstehen, dass knapp zwei Wochen später Dutschke als Nachwuchs-Hitler karikiert werden konnte, ohne dass dies einen großen Aufschrei hervorrief.

"Etliche Karikaturen, die damals in den Blättern des Verlages erschienen, waren verleumderisch", da gebe es nichts zu beschönigen, sagt 2010 der damalige Chefredakteur und Herausgeber der Welt-Gruppe Thomas Schmid anlässlich der Vorstellung der vom Springer-Verlag zusammengestellten Onlinedokumentation Medienarchiv68. Die Internetseite umfasst alle Seiten von Springer-Titeln, auf denen zwischen 1966 und 1968 Beiträge zur Studentenbewegung zu finden sind - der Verlag will seine Rolle offenbar aufarbeiten. Zumindest ein Stück weit. Denn Schmid gibt 2010 auch zu Protokoll, dass der Korpus der Texte und Karikaturen, die ganz klar Hetze seien, viel kleiner als erwartet sei. Nach dem Attentat auf Dutschke, davon kann sich nun jeder überzeugen, titelte etwa Bild am 13. April 1968: "Millionen bangen mit".

Eine differenziertere Sicht ist also nötig? Das Bemühen darum ist nie verkehrt, und doch begegnet man verlässlich auch nach dem Attentat an Dutschke in den Springer-Blättern immer wieder Beiträgen, die man kaum anders als demagogisch nennen kann. Da scheint schon in einer Karikatur vom 14. April 1968 in der Berliner Morgenpost das alte Feindbild wieder komplett, wenn zwischen Studenten, die neben dem Springer-Verlag auch Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Schütz als "Mörder" anklagen, der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht "im Geiste" mitmarschiert. Und der Kommentar von Rudolf Stiege direkt darüber ordnet das Ganze voll heute befremdlich wirkender Paranoia ein: "Der niederträchtige Mordanschlag auf Rudi Dutschke hat die Radikalen und Gewalttätigen nicht zur Besinnung gebracht... Die Gewalttat an Dutschke wird von den Linksextremisten als Feigenblatt eigener Gewalttätigkeit gebraucht... Erinnerungen an den Untergang der Weimarer Republik drängen sich auf, vor allem in Berlin... Aus Ost-Berlin lassen sich ohne weiteres genug 'Demonstrierer' einschleusen, die von Pankow je nach Lage an kurzer oder langer Leine geführt werden. Hier zeichnet sich die langfristige politische Strategie ab. Sie weist auf die schleichende Machtübernahme Ulbrichts in West-Berlin."

Es kam dann, wie wir mittlerweile wissen, eher anders herum. Dutschke hat es nicht mehr erlebt.


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